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Tamasi
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Allmachtsbachel
Ja und nein - und wofür reichen fünf Tage?

Die Begrifflichkeiten sind durcheinander geraten. Oder um es mit dem Überschriftenmacher der SZ zu sagen:

Quarantäne und Isolierung sind nicht das Gleiche

Drosten hat die fünf Tage nur für die isolierten Menschen ins Spiel gebracht.
Aber was genau ist nun der Unterschied zwischen Isolation und Quarantäne? In offiziellen, internationalen Definitionen gibt es diesen tatsächlich. Demnach bezeichnet die Isolation die Absonderung infizierter Personen von anderen, die Quarantäne hingegen eine vorsorgliche Absonderung von Verdachtsfällen nach einer möglichen Infektion – aber ohne, dass diese bestätigt wurde.

Oder noch knackiger:
Alex Beisenherz von Rapidtests hat geschrieben:Isolierung: betr. bestätigte COVID-19-Erkrankung
Quarantäne: betr. Kontaktpersonen (nicht erkrankte)

Man macht zwar das Gleiche, nennt es aber anders.

Eine Quarantäne - die wohl deutlich mehr Menschen betrifft als eine Isolation - sollte leider NICHT auf fünf Tage reduziert werden:

Unter Quarantäne hingegen stehen Menschen mit bloßem Verdacht auf eine Infektion - etwa, weil sie engen Kontakt zu einem Infizierten hatten. Damit soll vermieden werden, dass auch Menschen, die zwar keine Symptome spüren, aber dennoch schon infektiös sein könnten, das Virus weitergeben.

"Hier macht man 14 Tage Quarantäne und wartet auf die Entwicklung von Symptomen", sagt Drosten. Gegenwärtig diskutierten Expertinnen und Experten, diesen Zeitraum auf zehn Tage zu reduzieren. "Ich denke, das geht. Ich kann mir auch vorstellen, dass man sogar noch ein paar Tage weiter reduzieren kann, zum Beispiel auf sieben Tage", sagt Drosten. Andere Wissenschaftler befürworten diese Idee. "Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Quarantänezeit deutlich kürzer als 14 Tage sein darf und sollte. Wie lange genau hängt davon ab, wie viel Sicherheits- bzw. Gewissheits-Bedürfnis die Behörden haben", sagt Gérard Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Das gelte allerdings nur für asymptomatische Kontaktpersonen.

Immerhin stehen zehn oder sieben Tage im Raum. Abwarten.

Desweiteren, doch nochmal auf eine Chance auf "nur fünf Tage" in speziellen Verdachtsfällen:
Der Begriff Cluster oder Quellcluster wiederum beschreibt eine definierte Gruppe, deren Mitglieder sich alle zur gleichen Zeit infiziert haben könnten, etwa während einer Hochzeitsfeier. Hier kommt der von Drosten etablierte Begriff der Abklingzeit ins Spiel - eine Art Mischung aus Isolierung und Quarantäne.

Er führe den Begriff ein, "weil in dieser Notfallsituation ein Quellcluster weitgehend unbestätigt isoliert wird und man einfach annimmt, dass die meisten Mitglieder infiziert sind", sagt Drosten. Als Kompromiss schlägt er vor, in diesem speziellen Fall dasselbe Vorgehen wie bei der Einzelisolierung anzuwenden: fünf Tage Isolierung, danach ein Test auf Restinfektiösität.

Damit soll ermöglicht werden, dass - kommt es etwa in einem Betrieb zu einem Ausbruch - ein großer Teil der Belegschaft früher als derzeit die Arbeit wieder aufnehmen und so ein "De-facto-Lockdown" verhindert werden kann. "Es nützt nichts, wenn man alle möglichen Schulklassen, alle möglichen Arbeitsstätten unter wochenlanger Quarantäne hat", sagt Drosten im Podcast. "Es muss kurz sein."

Der Vorschlag fußt auf der mittlerweile gereiften Annahme, dass Menschen wohl nur eine knappe Woche nach Beginn der - manchmal kaum spürbaren - Symptome besonders infektiös sind.


Zitate aus:

https://www.rnd.de/gesundheit/was-ist-d ... UBZOM.html

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ ... -1.5022487

Sowie:



de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:Ja und nein - und wofür reichen fünf Tage?



danke für die Erläuterungen...ging wirklich viel durcheinander...immerhin Isolationszeit runter...wie du sagst: Quarantäne betrifft viele viele mehr und kostet/bringt Akzeptanz in der Bevölkerung
Dass Heiner Lauterbach mit den Begriffen durcheinander kommt...nun seine Ex-Frau wird es nicht wundern :lol:
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Smörebröd:

Positiv-Rate in Schweden niedrig wie nie

Schweden meldet einen Etappenerfolg in der Bewältigung der Corona-Pandemie: Die Quote der Positiv-Tests ist auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch des Virus gefallen. In der vergangenen Woche wurden die Tests nach offiziellen Angaben auf den Rekordwert von mehr als 120 000 hochgefahren. Nur 1,3 Prozent fielen positiv aus.

Im Frühjahr lag das Niveau noch über Wochen um die 19 Prozent. Nach Ansicht mancher Experten zahlt sich nun die heimische Strategie aus, durch die sich die Ansteckungsrisiken mittlerweile verringert hätten.

Pah, "nur 1,3 Prozent fielen positiv aus"? Das haben wird doch auch ungefähr?!! Sind wir... Schweden? :shock:


Aus den aktuellen C-Meldungen:
https://www.sueddeutsche.de/politik/cor ... -1.5023075

de mappes
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Spamferkel
Interessant, dass Leute der WHO auch Schweden für ihren alternativen Weg lobten...sind die auch uneins?
Jedenfalls sehen sie sich teilweise bestätigt, die Schweden.

Man wird sehen...vielleicht Ende des Jahres
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fkAS
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Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:Smörebröd:

Positiv-Rate in Schweden niedrig wie nie

Schweden meldet einen Etappenerfolg in der Bewältigung der Corona-Pandemie: Die Quote der Positiv-Tests ist auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch des Virus gefallen. In der vergangenen Woche wurden die Tests nach offiziellen Angaben auf den Rekordwert von mehr als 120 000 hochgefahren. Nur 1,3 Prozent fielen positiv aus.

Im Frühjahr lag das Niveau noch über Wochen um die 19 Prozent. Nach Ansicht mancher Experten zahlt sich nun die heimische Strategie aus, durch die sich die Ansteckungsrisiken mittlerweile verringert hätten.

Pah, "nur 1,3 Prozent fielen positiv aus"? Das haben wird doch auch ungefähr?!! Sind wir... Schweden? :shock:

Komische Meldung. Im Frühjahr haben die auch nur sehr selektiv getestet. Und die Beschränkungen sind ja derzeit ähnlich wie in Deutschland. Stand heute haben sie halt min. 5 mal mehr Coronabedingte Todesfälle als in Deutschland, Dänemark, Norwegen oder Finland. Gegenrechnen müsste man, die Kollateralschäden der Hygienemaßahmen. Interessant und einfacher zu beobachten ist aber, wie der Vergleich bis Februar/März 2021 ausschaut. Evtl. profitieren dann die Schweden, während in Deutschland die zweite Welle um sich greift.
Stand heute kann sich Schweden mE nicht rühmen. Während die Italiener unvorbereitet getroffen wurden und >500 Todesfälle pro Mio hatten, hätte Schweden intervenieren können, es aber unterlassen und vergleichbare Opferzahlen - im Gegensatz zu den Nachbarländern.

CoachingZone
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fkAS hat geschrieben:Stand heute kann sich Schweden mE nicht rühmen. Während die Italiener unvorbereitet getroffen wurden und >500 Todesfälle pro Mio hatten, hätte Schweden intervenieren können, es aber unterlassen und vergleichbare Opferzahlen - im Gegensatz zu den Nachbarländern.


So schaut's aus.

fkAS hat geschrieben:Interessant und einfacher zu beobachten ist aber, wie der Vergleich bis Februar/März 2021 ausschaut. Evtl. profitieren dann die Schweden, während in Deutschland die zweite Welle um sich greift.


Man sollte aber auch berücksichtigen, dass man inzwischen wesentlich besser auf Covid-19 vorbereitet ist, weil das Wissen über die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen enorm zugenommen hat - nicht wenige sprechen sogar davon, dass man jetzt genug weiß, um Covid-19 gut zu behandeln.

Dieser Wissensvorsprung gegenüber dem März 2020 wird vermutlich helfen, im Herbst/Winter 2020/21 etliche Leben zu retten, während im vergangenen Frühjahr (2020) zahlreiche Menschen aus Mangel an besserer Kenntnis gestorben sind.

Dann hätte Deutschland (natürlich auch mit dem Glück, dass man nicht zu den Staaten wie Italien oder Spanien gehörte, in denen der Beginn der Epidemie über längere Zeit unerkannt blieb) etliche Menschenleben geschützt, während Schweden mehr Tote als eigentlich notwendig in Kauf genommen hat.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

de mappes
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Spamferkel
auch gute Argumente, ja

schlichtweg glaube ich, dass eine Aufrechnung nicht wirklich möglich ist oder sein wird und sich irgendwie auch komisch anfühlt

trotzdem muss natürlich darüber debattiert werden

und, auch klar: Hinterher sind wir schlauer :)
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killroy
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ah, das mappus'sche "zweifelchen hier, wer weiß schon da, vielleicht ist ja doch was dran dort"

es ist doch recht eindeutig, dass der tegnell im frühjahr in teilen massiv scheiße gebaut hat. für ein paar bierchen in der kneipe haben eben tausende altenheimbewohner dran glauben müssen. gut, die haltung kann man schon haben ... das das kneipenbier für die jungen wichtiger ist wie die dahinsiechenden alten ... die eh keiner mehr haben will (heim und so) und die nur unnötig geld kosten. so sind eben "moderne" gesellschaften: um die alten und die kinder sollen sich mal andere kümmern, man selbst will/muss karriere machen/arbeiten gehen oder hat einfach wichtigeres zu tun.

klingt zu krass? ja, das hat sich der tegnell im vorfeld so sicherlich nicht gedacht, aber am ende ist es eben so gekommen. ist ja auch deren angelegenheit, das dürfen die dort gerne so machen. gut finden muss man das aber nicht (was i.Ü. die reaktionen vieler anderer länder auf den schwedischen "sonderweg" - einreiseverbote - ziemlich deutlich gemacht haben).
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Goofy
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Ein paar Bierchen ...
an so ein paar Kneipenbierchen hängt auch mehr, als nur der Genuss für die Leber. Das sollte man dann schon auch mit einrechnen.

Das richtige Ergebnis dieser Rechnung zu wissen, dazu mag ich mich moralisch nicht aufschwingen :(
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killroy
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Schwedisches BIP Einbruch um 8.6%
Deutsches BIP Einbruch um 10.1%

Schweden Einwohner 10 Mio, Covid-Verstorbene 5.800
Deutschland Einwohner 83 Mio, Covid-Verstorbene 9.400

Das sind allen Ungenauigkeiten bei der Erhebung von Daten zum Trotz leider deutliche Zahlen
Zuletzt geändert von killroy am 9. September 2020 15:33, insgesamt 1-mal geändert.
seit/seid

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Tamasi
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Allmachtsbachel
Aber innerlich waren sie frei. Weil da gab's sicher keine Maskenpflicht, sondern voll die Grundrechte. :lol:

Ich hatte ja nur einen kurzen Auszug aus dem Artikel hierher kopiert. Weil ich es lustig fand, dass sie in Schweden aktuell in etwa die gleiche Positiven-Rate bei den Tests haben wie wir - und dies als Beleg hergenommen wird, dass der Schwedische Weg erfolgreich war.

Im weiteren Verlauf des Textes wird auch auf den hohen Anteil an Verstorbenen eingegangen.
Zuletzt geändert von Tamasi am 9. September 2020 15:36, insgesamt 1-mal geändert.

de mappes
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killroy hat geschrieben:ah, das mappus'sche "zweifelchen hier, wer weiß schon da, vielleicht ist ja doch was dran dort"

es ist doch recht eindeutig, dass der tegnell im frühjahr in teilen massiv scheiße gebaut hat. für ein paar bierchen in der kneipe haben eben tausende altenheimbewohner dran glauben müssen. gut, die haltung kann man schon haben ... das das kneipenbier für die jungen wichtiger ist wie die dahinsiechenden alten ... die eh keiner mehr haben will (heim und so) und die nur unnötig geld kosten. so sind eben "moderne" gesellschaften: um die alten und die kinder sollen sich mal andere kümmern, man selbst will/muss karriere machen/arbeiten gehen oder hat einfach wichtigeres zu tun.

klingt zu krass? ja, das hat sich der tegnell im vorfeld so sicherlich nicht gedacht, aber am ende ist es eben so gekommen. ist ja auch deren angelegenheit, das dürfen die dort gerne so machen. gut finden muss man das aber nicht (was i.Ü. die reaktionen vieler anderer länder auf den schwedischen "sonderweg" - einreiseverbote - ziemlich deutlich gemacht haben).


ich finde du hast keine ahnung
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killroy
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ich finde du hast keine ahnung

ich lese Nachrichten, so wie alle anderen auch ... mehr nicht. Dann bilde ich Zusammenhänge. Mehr nicht. Dann äußere ich eine Meinung. Du nie ... du machst immer nur "Einerseits-Andererseits-Spielchen". So lebt man natürlich ohne anzuecken.

Übrigens sehr schön euer Saarland, da kann man gut Urlaub machen :prost:
seit/seid

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de mappes
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ich lese Nachrichten, so wie alle anderen auch ... mehr nicht. Dann bilde ich Zusammenhänge. Mehr nicht. Dann äußere ich eine Meinung. Du nie ... du machst immer nur "Einerseits-Andererseits-Spielchen". So lebt man natürlich ohne anzuecken.


das sehe ich keineswegs so...manchmal stelle ich sicher diese vergleiche auf, aber bei der Anzahl meiner Beiträge ist sicher auch was anderes dabei ;)

Übrigens sehr schön euer Saarland, da kann man gut Urlaub machen :prost:


das freut mich aber :prost:
wo warste?
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killroy
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Saarschleife - Bexbach - Hunsrück (gut, das ist RP) - Homburg und noch in ein paar Flecken dazwischen
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Goofy
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killroy hat geschrieben:Schwedisches BIP Einbruch um 8.6%
Deutsches BIP Einbruch um 10.1%


Ja. Ist die Frage, wieviel der Einbruch an den eigenen Maßnahmen lag, und wie weit es daran lag, dass die Nachbarländer kaum noch was gemacht haben.

Wie weit wären die BIP engebrochen, wenn alle Länder sich näher am schwedischen Weg orientiert hätten?

Kann keiner beantworten.

In der Konstellation jetzt ist es eindeutig.


Aber vielleicht einfach mal abwarten, und dann irgendwann Schweden mit Frankreich, Spanien und anderen Ländern vergleichen.
Der Vergleich mit Deutschland ist vielleicht bisschen unfair.


(„die BIP“ (Plural) - herrlich :) )
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de mappes
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Spamferkel
killroy hat geschrieben:Saarschleife - Bexbach - Hunsrück (gut, das ist RP) - Homburg und noch in ein paar Flecken dazwischen


sehr schöne Natur; in Homburg kann man auch einiges an Historie begutachten (in der Landeshauptstadt übrigens auch)
Wie lange warst du unterwegs?
Schön, dass es gefallen hat :prost:
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fkAS
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Halbdaggl
CoachingZone hat geschrieben:Man sollte aber auch berücksichtigen, dass man inzwischen wesentlich besser auf Covid-19 vorbereitet ist, weil das Wissen über die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen enorm zugenommen hat - nicht wenige sprechen sogar davon, dass man jetzt genug weiß, um Covid-19 gut zu behandeln.

Dieser Wissensvorsprung gegenüber dem März 2020 wird vermutlich helfen, im Herbst/Winter 2020/21 etliche Leben zu retten, während im vergangenen Frühjahr (2020) zahlreiche Menschen aus Mangel an besserer Kenntnis gestorben sind.

Gut möglich. Im Moment scheint es so zu sein, dass Corona eher jüngere trifft und deshalb die höheren Infektionsraten nicht auf Hospitalisierungen und Todeszahlen durchschlagen. Für Frankreich gabs Daten zu Regionen, in denen Corona wieder bei den Ü60 zulegt. Da gehen dann auch die Hospitalisierungen hoch.
Vielleicht reichen ja in Deutschland schon die milden Maßnahmen aus, dass Corona auf die jüngeren Altersgruppen beschränkt bleibt. Dann könnte man sich bis zum Impfstoff durchhangeln.

fkAS
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Goofy hat geschrieben:Aber vielleicht einfach mal abwarten, und dann irgendwann Schweden mit Frankreich, Spanien und anderen Ländern vergleichen.
Der Vergleich mit Deutschland ist vielleicht bisschen unfair.

Unfair für wen? Für Deutschland mit direkten Ländergrenzen zu den Hotspots und höherer Bevölkerungsdichte? Oder für Schweden und warum für Schweden unfair?

Vielleicht können Italien, Frankreich und Spanien nur untereinander verglichen werden, weil dort die Pandemie als erstes und längere Zeit unerkannt um sich gegriffen hat.

Goofy
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fkAS hat geschrieben: Für Frankreich gabs Daten zu Regionen, in denen Corona wieder bei den Ü60 zulegt. Da gehen dann auch die Hospitalisierungen hoch.


Tun sie eben nicht.

Oder doch in den letzten Tagen? Dann wäre ich nicht auf dem aktuellen Stand.




Vergleiche mit Deutschland sind für andere etwas „unfair“, da Deutschland ja der Klassenprimus zu sein scheint.

Wobei ich aus den meisten anderen Ländern auch die Zahlen einfach nicht kenne.
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AxelKruse_FG
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Na ja. Man könnte Schwede ja ganz "fair" mit seinen direkten Nachbarländern Norwegen und Finnland oder meinetwegen mit Dänemark vergleichen. Da ist die Bevölkerung von der Dichte, Mobilität und seiner Kultur ja sicher am ehesten vergleichbar. Da sieht das Bild aber leider keinen Deut besser aus für Schweden als beim (warum noch gleich?) "unfairen" Vergleich mit Deutschland.

Der Klassenprimus ist übrigens ohne jeden Zweifel Südkorea. Ganz früh betroffen, ganz schnell ganz entschlossen gehandelt. Die Kurve blieb und bleibt am Boden.

Schon verschroben von der WHO ausgerechnet Schweden dafür ein Lob auszusprechen.

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