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Monitor
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Granadaseggl
@AusWurf

Natürlich trugen gestern in den Läden alle Masken. Ich war am frühen bis späten Nachmittag in
der unteren Königstraße und dachte (ganz naiv), dass draußen ca. 95 % Masken tragen würden. Klar gab es
einige Raucher ohne Maske. Diejenigen, die irgendwo saßen mit Brezel oder Getränk habe ich nicht
mit gerechnet. Klar ging ich
davon aus, dass die größeren Geschäfte nicht so voll sein würden, aber es kam noch besser.
Kam mir wie ein Tourist vor, weil ich da recht selten bin.

Am Samstagspätnachmitag fuhren wir von der Hohenheimer Straße in Richtung Charlottenplatz, bogen dann rechts ab. Wenn man dann stoppt, beobachtet man automatisch die Passanten.
I could write several novels about what I do not know.


Monitor
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Granadaseggl
FACE MASKS, PUBLIC POLICIES AND SLOWING THE SPREAD OF COVID-19:EVIDENCE FROM CANADA

Alexander KaraivanovShih En LuHitoshi ShigeokaCong ChenStephanie PamplonaWorking Paper 27891http://www.nber.org/papers/w27891

NATIONAL BUREAU OF ECONOMIC RESEARCH1050 Massachusetts AvenueCambridge, MA 0213

October 2020

https://www.nber.org/system/files/worki ... w27891.pdf

We partially account for behavioral responses usingGoogle mobility data. Our identification approach exploits variation in the timing of indoor face maskmandates staggered over two months in the 34 public health regions in Ontario, Canada's most populousprovince. We find that, in the first few weeks after implementation, mask mandates are associatedwith a reduction of 25 percent in the weekly number of new COVID-19 cases. Additional analysiswith province-level data provides corroborating evidence. Counterfactual policy simulations suggestthat mandating indoor masks nationwide in early July could have reduced the weekly number of newcases in Canada by 25 to 40 percent in mid-August, which translates into 700 to 1,100 fewer casesper week.


Our paper relates most closely to two recent empirical papers on the effects of mask man-dates using observational data.4CKS (2020) and Mitze et al. (2020) study the effect of maskmandates in the United States and Germany, respectively. CKS (2020), whose estimationstrategy we follow, exploit U.S. state-level variation in the timing of mask mandates for em-ployees in public-facing businesses, and find that these mandates are associated with 9 to 10percentage points reduction in the weekly growth rate of cases. This is substantially smallerthat our estimates, possibly because the mask mandates that we study are much broader:they apply to all persons rather than just employees, and most apply to all indoor publicspaces rather than just businesses. Mitze et al. (2020) use a synthetic control approach andcompare the city of Jena and six regions in Germany that adopted a face mask policy inearly to mid April 2020, before their respective state mandate. They find that mandatorymasks reduce the daily growth rate of cases by about 40%.[/quote]

~

Freitag, 16. Oktober - ntv

Ist eine Maskenpflicht im Freien sinnvoll?

Eine Maskenpflicht im Freien ist nach Einschätzung der Landesärztekammer Hessen keine sinnvolle Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

Eine Studie aus Kanada fand jedoch heraus, dass in jenen Regionen, in denen eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit eingeführt worden war, die Zahl der Neuinfektionen pro Woche um ein Viertel zurückging.
:nod:

"Nicht unmöglich, sich im Freien anzustecken"

Bisher galten vor allem geschlossene Räume als Risiko-Orte für eine Ansteckung - neben der AHA-Formel mahnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung daher auch, die "Drei G" zu meiden: geschlossene Räume, Gruppen und Gedränge sowie Gespräche. Aber: "Es ist nicht unmöglich, sich im Freien mit Sars-CoV-2 zu infizieren", sagt der Virologe Dr. Martin Stürmer zu ntv. "Aber es ist klar, je mehr infizierte Menschen sich im Freien aufhalten, umso eher ist es wahrscheinlich, dass ich doch mal in einen so nahen Kontakt komme, dass ich mich infizieren kann."
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Auswurf
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Grasdaggl
ja schon,
aber mich eingeschlossen, geben sich wohl die meisten mit einer gefühlt 85 - 96 prozentigen sicherheit zufrieden.
Andere wählen 700% oder NULL
das ist doch keine Musik

CoachingZone
Halbdaggl
Bisher galten vor allem geschlossene Räume als Risiko-Orte für eine Ansteckung - neben der AHA-Formel mahnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung daher auch, die "Drei G" zu meiden: geschlossene Räume, Gruppen und Gedränge sowie Gespräche. Aber: "Es ist nicht unmöglich, sich im Freien mit Sars-CoV-2 zu infizieren", sagt der Virologe Dr. Martin Stürmer zu ntv. "Aber es ist klar, je mehr infizierte Menschen sich im Freien aufhalten, umso eher ist es wahrscheinlich, dass ich doch mal in einen so nahen Kontakt komme, dass ich mich infizieren kann."


Eva Zwerg erklärt sich das eher mit den immer wieder zu beobachtenden Grüppchen, die zu einem Schwatz zusammenstehen, ohne den Abstand einzuhalten. (Und vielleicht reicht selbst an der frischen Luft der gebotene Abstand nicht, wenn dir ein Superspreader direkt in Richtung des Gesichts atmet und/oder spricht...)

Sie kann sich jedenfalls nicht vorstellen, dass im Freien sonst genug Viren in der Luft herumschwirren, um eine Infektion auszulösen (denn die ist wohl abhängig von einer bestimmten Mindest-Konzentration an Viren...) :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


Iron
Grasdaggl
jagdhuette hat geschrieben:Wenn man online bestellen und dann vor Ort abholen kann, würden sie ja dann auf Umsatz verzichten. Verstehe die Argumentation nicht. Sie könnten vermutlich das Licht auf der Verkaufsfläche ausmachen und ein paar Mitarbeiter nach Hause schicken. Aber schließen wäre unverhältnismäßig.


Onlineverkauf bietet ja nicht jeder an ... ich weiß IKEA bietet es an...

jagdhuette hat geschrieben:Spahn hat Corona
:?


Iron
Grasdaggl
Spahn hat mit Erkältungssymptomen und einem Test der noch ausstand an einer Kabinettssitzung teilgenommen. Zum Glück hatte er einen Mundschutz an, so konnte er wenigstens keinen "gefährden".


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Mir würde es nie einfallen, Möbel, Einrichtungsgegenstände, Kleidung oder Schuhe online zu kaufen.
Bücher höchst selten, weil ich lieber mit dem Rad zweimal in die Stadt fahre. Einmal, um das Buch zu bestellen, das andere mal, um es abzuholen.
CDs, Schallplatten, ok. Die kriegst Du ja eh nicht mehr im Laden.
Oder jetzt ein Ladekabel für meinen Rasierer.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Goofy
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Grasdaggl
So gsehn - nur noch ab Stärke 10.
Triffst niemand. Wirst vielleicht von nem Baum oder Dachziegel erschlagen - aber das ist heutzutage ja nicht mehr so schlimm.




Positivquote: 3,62%
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

darkred
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Mir würde es nie einfallen, Möbel, Einrichtungsgegenstände, Kleidung oder Schuhe online zu kaufen.
Bücher höchst selten, weil ich lieber mit dem Rad zweimal in die Stadt fahre. Einmal, um das Buch zu bestellen, das andere mal, um es abzuholen.
CDs, Schallplatten, ok. Die kriegst Du ja eh nicht mehr im Laden.
Oder jetzt ein Ladekabel für meinen Rasierer.


Das wird aller Voraussicht nach daran liegen, dass du aus einer anderen Zeit kommst und tradierte Gepflogenheiten hast. Dazu kommt, dass du offensichtlich ganz anderes Zeitmanagement hast wie bspw. eine voll arbeitende Familie mit Kind(ern).

Aber ich muss zugeben, dass ich ein wenig neidisch auf die sich dir bietenden Möglichkeiten blicke.
;)

muffinho
Ich habe mein sowieso schon überwiegend online geführtes Verhalten beim Einkaufen noch deutlich ausgeweitet. Auf Amazon bekomme ich eine unglaubliche Auswahl, kann nebenher noch recherchieren ob der angepriesene Artikel was taugt und muss mich nicht darauf verlassen, dass der Verkäufer mit keinen Scheiß erzählt, nur um seine Lagerware endlich loszuwerden. Bei Amazon hat mir noch nie jemand den Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung erklären wollen, was ich bei manchen lokalen Händlern schon erfahren musste. Auch die Frage, in welcher Form die Erstattung bei Schaden erfolgt, ist bei Amazon gar kein Thema, Rücküberweisung und fertig. Manche lokale Händler kommen einem dann mit Gutscheinen an, dabei gibt es eine rechtliche Verpflichtung, dass die Erstattung in der gleichen Form wie die Bezahlung zu erfolgen hat, sofern ein Artikel innerhalb der Garantiezeit nicht mehr repariert oder ersetzt werden kann.
Und ich muss mir nicht das Geschwätz von teilweise total ahnungslosen Verkäufern anhören, die noch ahnungsloseren Kunden einen Scheiß erzählen. Wenn ich mal im Saturn oder Media Markt war und etwas live anschauen bzw. ausprobieren wollte (wobei ich dann auch so fair bin und es dann dort kaufe, auch wenn es ein paar Euro mehr kostet) und dann nebenbei Gespräche mit anderen Kunden mitbekomme und mir auf die Zunge beissen muss, damit ich mich nicht einmische, dann wird es meist Zeit zu gehen.

Nein, auch wenn man jetzt wieder mit dem moralischen Aspekt kommt, sofern Dinge wie Testen der Haptik oder andere Dinge keine Rolle spielen, dann ist Onlineshopping für mich die bessere Alternative. Schon alleine Weihnachten war früher immer der Horror, wenn die Alb in Stuttgart eingefallen ist... immer wieder herrlich, wenn man auf der Rolltreppe oben erst mal mit der ganzen Familie stehen bleibt und breit schwäbisch "Wo missa mer denn naaaa" in die Familienrunde fragt, während die restliche Rolltreppe rückwärtslaufen muss, um nicht in die Alb-Gravitation zu geraten.... oder die alte Frage, warum junge Menschen einen Aufzug nehmen müssen, wenn 4 Familien mit Kinderwagen ebenfalls nach oben möchten und die Rolltreppe nur 10 Meter entfernt ist... dazu Parkplatzsuche, Ausweichen von Junggesellinnenabschiede alle 20 Meter sowie den Vollspacken, die denken dass es kein Problem ist mit dem Rad über die volle Königstraße zu heizen..

Online ftw :D

AxelKruse_FG
Granadaseggl
OT
Unter Westfalen hat geschrieben:CDs, Schallplatten, ok. Die kriegst Du ja eh nicht mehr im Laden.

CDs und Schallplatten hätte ich einige abzugeben:
AC/DC, Scorpions, Metallica, Michael Jackson (cherchez l´erreur :mrgreen: ) u.a. auf LP, alte und chorale Musik auf CD.

Die Platten sind fast alle neuwertig, da ich sie nach Kauf immer gleich auf MC überspielt und dann fast nur diese gehört habe. Abzugeben einzeln (das wird teuer!) oder en bloc (auch teuer, aber nicht ganz so teuer wie einzeln ;) ), die CDs gibts für lau.
Bei Interesse gerne PM oder OT-Fred (es gab glaube ich mal einen "Biete / Suche", aber habe ich nicht gefunden.
sorry für OT




Unter Westfalen
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Grasdaggl
darkred hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:Mir würde es nie einfallen, Möbel, Einrichtungsgegenstände, Kleidung oder Schuhe online zu kaufen.
Bücher höchst selten, weil ich lieber mit dem Rad zweimal in die Stadt fahre. Einmal, um das Buch zu bestellen, das andere mal, um es abzuholen.
CDs, Schallplatten, ok. Die kriegst Du ja eh nicht mehr im Laden.
Oder jetzt ein Ladekabel für meinen Rasierer.


Das wird aller Voraussicht nach daran liegen, dass du aus einer anderen Zeit kommst und tradierte Gepflogenheiten hast. Dazu kommt, dass du offensichtlich ganz anderes Zeitmanagement hast wie bspw. eine voll arbeitende Familie mit Kind(ern).

Aber ich muss zugeben, dass ich ein wenig neidisch auf die sich dir bietenden Möglichkeiten blicke.
;)


Ad 1:
Stimmt wahrscheinlich.
Ad 2:
Nein. Auch als ich noch berufstätig war mit pro Arbeitstag 3 Stunden Reisezeit ins Ruhrgebiet und wieder zurück, habe ich das gemacht. Den stundenlangen Aufenthalt in Schallplatten- und CD-Shops mit eingerechnet. Egal, in welcher Stadt, ich wusste immer, wo die entsprechenden Geschäfte sind und das war prä-www. Scheint mir eher ein Thema der Prioritäten zu sein.
Ad 3:
Kann ich verstehen. Nun ist es allerdings so, dass sich das Einkaufsbedürfnis reziprok zum Lebensalter verhält. Zumindest bei mir ist das so. ;)

muffi

Ich finde Deine Schilderungen von Menschen, Sachen oder Ereignissen, die Dich, wie auch immer, an der ungestörten Entfaltung Deines Lebensgefühles hindern, total faszinierend.
Ich hätte bei den Älblern versucht, herauszuhören, ob sie von Neresheim, Münsingen oder Meßstetten stammen. 8)
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

darkred
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Halbdaggl
zu Ad2)

Ich bin stolzer Besitzer von ca. 4.000 St. Vinyl und weiß daher recht genau was Du meinst. In einer Zeit, als Altersgenossen von mir ihr Geld für GTI's, Motorräder etc. ausgegeben haben, war ich in Plattenläden und habe dort einen Großteil des sauer Verdienten gelassen. ;)

Aber ich meinte auch vielmehr Artikel des täglichen Gebrauchs, außer Lebensmittel. Unterhaltungselektronik, Haushaltshilfen, Spielzeug, Werkzeug etc. Das kann man wunderbar online beziehen. Das Netz gibt zudem bei der Recherche nach der Güte vorab einiges her. Ich schäme mich auch nicht einzugestehen, dass es für mich immer öfter weit bequemer ist, etwas im Internet zu ordern als es im Einzelhandel zu erstehen.

Das hängt in der Tat (wenn nicht vor allem) mit dem von dir genannten, sich reziprok verhaltenden Einkaufsbedürfnis zusammen. In dem Sinne, dass ich zunehmend weniger Lust dazu habe, mit endlosen Schlangen von Konsumenten durch riesige Malls zu mäandern. Da bin ich lieber in der Natur. Oder höre Musik. Oder höre Musik in der Natur. :arr:

Goofy
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Grasdaggl
Ich habe eine Frage zu Corona und den Vorschriften:

Viele Dinge sind ja umstritten und man kann es auch anders sehen. Je nach dem, welche Fakten man gerne betrachtet.


Was ist der Sinn, oder der Gedanke dahinter, dass die Gastronomie um 23 Uhr schließt?
(Ist ja nun nicht überall so, aber teilweise).

Weiß das jemand und kann das erklären?
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Tamasi
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Allmachtsbachel
Goofy, kurz:
Je länger, desto Alkohol. Je enthemmter, desto infizierender.

Eigentlich wollte ich das kurz posten:
„Ansteckungen in Schulen (...) sind zwar bisher nicht sehr häufig und wesentlich seltener, als wir das zum Beispiel von Influenzaausbrüchen kennen, aber klar ist, je stärker die Fallzahlen steigen, desto höher werden auch Schulen betroffen sein“, so Wieler.