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Auswurf
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Grasdaggl
ich bin für's erste sooo erleichtert.
Alleine wenn ich sehe, wer da bei wem mit welchen emotionen im publikum steht,
wird klar, welchen unterschied es macht, wer da am ruder steht.

dies auch an die (von denen es hier wenige gibt), die es für gleichgültig erachten,
wer die böse usa anführt
das ist doch keine Musik


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
The accurate and appropriate to end to Trump's dictatorsh... presidency.

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„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


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Halbdaggl
... und Alec Baldwin muss nicht einmal was Neues erfinden, um zu parodieren:

Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Unter Westfalen hat geschrieben:In meinen Augen hervorragende Analyse über die Gründe für das Scheitern von Trump:

https://www.tagesspiegel.de/politik/us- ... 01964.html


Dafür braucht man ja keine Analyse – man knabbert ja vielmehr immer noch an der Frage, wie jemand, dem man nicht einmal ein geparktes Auto anvertrauen wollte, überhaupt erst an so ein Amt kam. Heller Wahnsinn. Auch die Frage, wie der jetzt an 70 Millionen Stimmen kam, lässt mich fassungslos zurück. Es gibt immer einen gewissen Prozentsatz an Soziopathen und Extremisten, aber dieser Stimmenanteil ist nur mit einem gefährlichen Bildungsnotstand zu erklären.

Aber gleichzeitig fällt auf, dass kaum jemand dieses Verhalten während der Auszählung so klar benannt hat wie der Tagesspiegel da oben, obwohl es auf der Hand lag: der wollte die Wahl stehlen, mit Ansage, durchschaubar und stümperhaft. Lächerlich, geradezu.

Mein Vater hat im Laufe der letzten Jahre oft die Welt nicht mehr verstanden, weil die Medien über den US-Präsidenten berichteten als sei er ein respektabler Politiker, und nicht ein geisteskranker Troll und Möchtegern-Potentat. Der war so erleichtert, als er ein Interview mit einem Schriftsteller las, der den schäbigen Schmierlapp auch als solchen bezeichnete.

Dazu passend diese zwei Tweets, an denen ich seit gestern schon knabbere:



Ernsthaft, im Jahre 2020 gibt es Leute, für die es neu oder sonstwie bemerkenswert ist, dass Murdoch-Medien mit tendenziöser Berichterstattung, Lügen und Hetze Fäden ziehen und Wahlen entscheiden?

Und das Zitat selbst: Er beschmutzt sein politische Vermächtnis, wenn er die Niederlage nicht akzeptiert? Unter normalen Umständen kein bemerkenswertes Statement vom Wall Street Journal, aber für den? Welches politische Vermächtnis? Und es passt, es war zu erwarten, das sitzt wie angegossen inmitten seiner anderen Äußerungen und Taten. Was soll das – ist das die journalistische Distanz und Neutralität, die dauernd eingefordert wird? Das ist doch total albern.

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Halbdaggl
und nochmal aus SNL:

The whole world is celebrating like WWII just ended.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

factotum
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Granadaseggl
NW hat geschrieben:
Was soll das – ist das die journalistische Distanz und Neutralität, die dauernd eingefordert wird? Das ist doch total albern.


Ja. Und ich bin trotzdem heilfroh darüber. Magst Du Dir vorstellen, was los wäre, wenn der Murdoch den Trump nicht hätte fallen lassen in den letzten paar Monaten, warum auch immer? Wenn Fox et al. dem Typen jetzt massiv zur Seite stünden? Gruselig.
The shit that used to work, won`t work now.

factotum
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Granadaseggl
NW hat ausserdem geschrieben:
Auch die Frage, wie der jetzt an 70 Millionen Stimmen kam, lässt mich fassungslos zurück.


Allerdings.
The shit that used to work, won`t work now.

Goofy
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Grasdaggl
Mago hat geschrieben:Auf Fox News sprechen sie gerade darüber, dass Trump in vier Jahren wieder kandidieren wollen könnte, um sich die Präsidentschaft, die man ihm aus seiner Sicht gestohlen habe, wieder zurückzuholen. :shock:


Dürfte er dann für eine oder zwei Wahlperioden? :shock:


Wird ja wohl eh nicht passieren. Aber interessiert mich grundsätzlich.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:... und Alec Baldwin muss nicht einmal was Neues erfinden, um zu parodieren:



Große Klasse. Das Einzige was einem jetzt fehlen wird, sind Baldwins Trump-Parodien. Aber wir haben dann vielleicht Jimm Carrey als Biden? Wäre auch großartig. Und vor allem könnte man das dann lustiger fuinden, denn in der Realität hat Trump ja alle Trump-Parodien übertroffen.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

factotum hat geschrieben:
NW hat geschrieben:
Was soll das – ist das die journalistische Distanz und Neutralität, die dauernd eingefordert wird? Das ist doch total albern.


Ja. Und ich bin trotzdem heilfroh darüber. Magst Du Dir vorstellen, was los wäre, wenn der Murdoch den Trump nicht hätte fallen lassen in den letzten paar Monaten, warum auch immer? Wenn Fox et al. dem Typen jetzt massiv zur Seite stünden? Gruselig.


Das meine ich ja gar nicht. Ich meine, dass am Statement “Mr. Trump’s legacy will be diminished greatly if his final act is a bitter refusal to accept a legitimate defeat” nichts überraschend oder “whoa” ist – außer, dass es falsch ist. Das sind wachsweiche Wieselworte, eine Pseudo-Distanz – eigentlich das Gegenteil, weil es suggeriert, dass der ein positives politisches Vermächtnis hätte, das er beschädigen könnte.

Aber auch ohne Wertung seines politischen Wirkens: dass man eine Niederlage akzeptieren sollte, ist die banalste aller Binsenweisheiten. Das lernt man als Kind, wenn man zum ersten mal an einem Brettspiel oder Wettrennen teilnimmt.

Zu guter letzt: es ist es albern, von Medien totale Neutralität zu fordern. Deren Aufgabe ist es immer schon gewesen, Dinge auch einzuordnen – und das geht eben oft nicht ganz ohne Bias. Ganz normal und gesund – eine Seriositätsgrenze gibt es natürlich, ganz klar – aber die liegt nicht dort, wo viele sie sehen, sondern etwas weiter weg.

Jedenfalls habe ich selten was banaleres gelesen – ich verstehe schlicht nicht, was die beiden Tweet-Autoren da so fasziniert. Der befleckt sein Vermächtnis nur insofern als er vier Jahre lang (und länger) nicht runtergespült hat und jetzt nochmal einen traurigen Haufen draufmacht. Komische Welt.

Goofy hat geschrieben:
Mago hat geschrieben:Auf Fox News sprechen sie gerade darüber, dass Trump in vier Jahren wieder kandidieren wollen könnte, um sich die Präsidentschaft, die man ihm aus seiner Sicht gestohlen habe, wieder zurückzuholen. :shock:


Dürfte er dann für eine oder zwei Wahlperioden? :shock:


Wird ja wohl eh nicht passieren. Aber interessiert mich grundsätzlich.


Die Frage muss sein, ob er in vier Jahren noch wählen darf oder nicht.

Frank N Furter
Trump ist weg, aber die Büchse der Pandora verbleibt geöffnet.

"Fake News" ist jetzt schon das Wort des Jahrhunderts.
Hätte Trump mit seiner Art in den 50iger Jahren Präsident werden können?
Warum nicht? Weil die Leute damals alle noch viel "anständiger" waren? Weil es noch die Werte gab, die Trump sämtlich abgingen?

Die frühere Zeit war genauso verlogen und ihre Despoten waren kein Haar edler als Trump (Wir erinnern uns bitte). Was sich fundamental geändert hat, ist, dass es heute keinen breiten gesellschaftlichen Konsens mehr gibt. Es existiert keine gemeinsame gesellschaftliche Wirklichkeit mehr. De facto existierte diese Wirklichkeit zwar noch nie, aber sie wurde durch staatstragende Elemente und Erzählungen konstruiert. Die gemeinsame Erzählung - und die Werktätigen, die noch tatsächlich analoge Werke tätigten, glaubten sie gerne. Genauso, wie jedes Naturvolk seine Erzählung hat und daran glaubt und sei sie noch so versponnen.

In unserer digitalen Welt heute ist die Wirklichkeit komplett dekonstruiert - letztlich auch Danke der "Medien für Jedermann". Jeder erzählt seine Geschichte. Die Wirklichkeit existiert nicht mehr. Nun steht nur noch die Lüge des Einen gegen die Lüge des Anderen. Fake News gegen Fake News. Wir leben nun im Zeitalter der allgemeinen Unwahrheit. Alles ist unwahr. Trump war nur einer von Vielen. Seine perfiden Unwahrheiten waren lediglich besonders prominent und er selbst war als Moderator der Unwahrheit nur besonders skrupelos.

Wir werden die Unwahrheit nie wieder in die Büchse zurück bekommen. Es bleibt uns nur der Weg, einen besseren Umgang mit der Unwahrheit zu finden. Bildung mag da sicherlich auch eine Antwort sein, aber sie ist nicht hinreichend. Gegen die Unwahrheit kann man sich nichts einbilden.

Nein, wir müssen wohl oder übel lernen zu akzeptieren, dass jeder von uns genauso unrecht hat wie der andere, dessen Meinung man so wahnsinnig ungern akzeptiert. Daran führt kein Weg vorbei. Bzw., wenn wir diese Kultureigenschaft nicht erwerben, diesen zivilisatorischen Schritt in der Geisteshaltung nicht annehmen können, werden wir uns eben von nun an so lange den Schädel einschlagen, bis es uns nicht mehr gibt.

knaust
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Lombaseggl
Nice Weather hat geschrieben:Das meine ich ja gar nicht. Ich meine, dass am Statement “Mr. Trump’s legacy will be diminished greatly if his final act is a bitter refusal to accept a legitimate defeat” nichts überraschend oder “whoa” ist – außer, dass es falsch ist. Das sind wachsweiche Wieselworte, eine Pseudo-Distanz – eigentlich das Gegenteil, weil es suggeriert, dass der ein positives politisches Vermächtnis hätte, das er beschädigen könnte.

Ein substantieller Anteil der Amerikaner sieht es aber so, dass Donald Trump ein politisches Vermächtnis hat. Und dieser Anteil hat dann eben zu den 70 Millionen Wählern beigetragen.


Cantona
Wichtig ist heute erstmal vor allem, dass die Witzfigur Kienzle samt den Rockenbauschs dieser Welt in Stuttgart verhindert werden. Unertraegliche Dilletanten.

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Nice Weather hat geschrieben:Auch die Frage, wie der jetzt an 70 Millionen Stimmen kam, lässt mich fassungslos zurück. Es gibt immer einen gewissen Prozentsatz an Soziopathen und Extremisten, aber dieser Stimmenanteil ist nur mit einem gefährlichen Bildungsnotstand zu erklären.


Und/oder mit einigen Sichtweisen, die bei uns in Deutschland/Europa (noch) nicht so verbreitet sind:

- Unabhängigkeit über alles ("Ich lass mir von denen in Washington nichts sagen")
- Wohlstand/Reichtum als ausschließlicher Ausdruck des eigenen Engagements oder eines gottgefälligen Lebens (Calvinismus)
- Bewunderung und Vorbild des Erfolgreichen
- "Cowboy"mentalität
- Inszenierung und Show über alles

Und diese Mentalität findet sich halt vor allem auf dem Land, wo Trump/die Republikaner den Großteil ihrer Wähler rekrutieren. Die Spaltung zwischen Land (eher GOP) und Stadt (eher Demokraten) ist sogar in den (möglicherweise noch) in der Mehrheit traditionell republikanisch wählenden Bundesstaaten bereits deutlich sichtbar, z.B. in Texas.

Was immer zieht: Geldgeschenke im Wahljahr, wie in diesem Frühjahr für Betroffene der Pandemie.

Und es gibt wohl viele (hier ja auch), die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen eines Lockdowns im Angesicht von Corona haben - und hier hat sich Trump halt auch eindeutig gegen einen solchen positioniert.

Zuletzt darf man auch nicht vergessen, dass in Westeuropa (und insbesondere Deutschland), wo man ja zum einen Grenze an Grenze und Mauer an Mauer mit dem (real existierenden) Kommunismus lebte und zum anderen im eigenen Land gegen die kommunistische Idee kämpfen musste, politisch gewollt ein gewisser Wohlstand für die breite Masse bis 1989 gefördert wurde. Hartz IV etc. kam erst viel später.

In Amerika dagegen bekämpfte McCarthy jeden Hauch von kommunistischer Idee mit einer politischen Hetzjagd - und man bekommt wirklich den Eindruck, dass selbst der Amerikaner mit kleinstem Einkommen so brainwashed ist, dass auch er Angst um das bisschen Eigene hat, das ihm die bösen Kommunisten wegnehmen werden, sollten sie jemals an die Macht kommen.


Was positiv ist und von den amerikanischen Medien (CNN, Washington Post) durchaus aufgenommen wird: Durch die Möglichkeit der early votes und die Erleichterung der Briefwahl konnten deutlich mehr Amerikaner wählen, weil es das bisherige System über Reduzierung von Wahllokalen und der Wahl an einem Arbeitstag ja geradezu systematisch bestimmten Bevölkerungsgruppen erschwerte, überhaupt wählen zu können.

Und: Beispielsweise in Georgia gibt es wohl große Anstrengungen seitens der Black Community, ihre eigenen Leute zu motivieren und dabei zu unterstützen, überhaupt wählen zu gehen. So wurde 2017 die amtierende parteilose schwarze (für mich eigentlich vollkommen unnötig, dies zu erwähnen, mache es aber dennoch, weil es zur Zeit noch für die USA wichtig ist) Bürgermeisterin von Atlanta mit einem hauchdünnen Vorsprung von nicht mal 1000 Stimmen gewählt. Und dass beide Senatssitze in eine Stichwahl müssen, ist ebenfalls kein Zufall.


Biden und Harris werden es dennoch sehr, sehr schwer haben, all den Hoffnungen und Erwartungen gerecht zu werden, die ihre Wähler in sie stecken. Und die Republikaner werden mehr als versucht sein, Biden so total wie möglich zu blockieren und zugleich den demnächst anstehenden neuen Zuschnitt der Wahlkreise in ihrem Sinne zu gestalten.

Wird keine einfache Zeit.


Und die Edith meint - man müsse nur auf Deutschland nach 1945 schauen, wenn man ein weiteres Beispiel haben will, welchen Einfluss die "Gleichschaltung" von Medien und sich wiederholende Einhämmer-Polemik auf viele Leute hat, die bis heute anfällig für genau diese Sichtweisen sind (es laufen nur nicht so viele mit einer Knarre rum...) :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Cantona
...es waere meiner Meinung nach im Übrigen dringend angebracht, dass in Deutschland nach spätestens 2 Kanzlerschaften schluss ist. Vorbildhafte USA in dieser Hinsicht.

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Halbdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:Trump ist weg, aber die Büchse der Pandora verbleibt geöffnet.

"Fake News" ist jetzt schon das Wort des Jahrhunderts.
Hätte Trump mit seiner Art in den 50iger Jahren Präsident werden können?
Warum nicht? Weil die Leute damals alle noch viel "anständiger" waren? Weil es noch die Werte gab, die Trump sämtlich abgingen?

Die frühere Zeit war genauso verlogen und ihre Despoten waren kein Haar edler als Trump (Wir erinnern uns bitte). Was sich fundamental geändert hat, ist, dass es heute keinen breiten gesellschaftlichen Konsens mehr gibt. Es existiert keine gemeinsame gesellschaftliche Wirklichkeit mehr. De facto existierte diese Wirklichkeit zwar noch nie, aber sie wurde durch staatstragende Elemente und Erzählungen konstruiert. Die gemeinsame Erzählung - und die Werktätigen, die noch tatsächlich analoge Werke tätigten, glaubten sie gerne. Genauso, wie jedes Naturvolk seine Erzählung hat und daran glaubt und sei sie noch so versponnen.

In unserer digitalen Welt heute ist die Wirklichkeit komplett dekonstruiert - letztlich auch Danke der "Medien für Jedermann". Jeder erzählt seine Geschichte. Die Wirklichkeit existiert nicht mehr. Nun steht nur noch die Lüge des Einen gegen die Lüge des Anderen. Fake News gegen Fake News. Wir leben nun im Zeitalter der allgemeinen Unwahrheit. Alles ist unwahr. Trump war nur einer von Vielen. Seine perfiden Unwahrheiten waren lediglich besonders prominent und er selbst war als Moderator der Unwahrheit nur besonders skrupelos.

Wir werden die Unwahrheit nie wieder in die Büchse zurück bekommen. Es bleibt uns nur der Weg, einen besseren Umgang mit der Unwahrheit zu finden. Bildung mag da sicherlich auch eine Antwort sein, aber sie ist nicht hinreichend. Gegen die Unwahrheit kann man sich nichts einbilden.

Nein, wir müssen wohl oder übel lernen zu akzeptieren, dass jeder von uns genauso unrecht hat wie der andere, dessen Meinung man so wahnsinnig ungern akzeptiert. Daran führt kein Weg vorbei. Bzw., wenn wir diese Kultureigenschaft nicht erwerben, diesen zivilisatorischen Schritt in der Geisteshaltung nicht annehmen können, werden wir uns eben von nun an so lange den Schädel einschlagen, bis es uns nicht mehr gibt.


"Wahrer" (oder auch "unwahrer" ;) ) Beitrag, der eines auf den Punkt bringt: Es gibt zunehmend so viele unterschiedliche Sichtweisen auf das Leben, dass wir überfordert sind, einen für uns funktionierenden Standpunkt zu finden und einzunehmen, weil uns ein Kompass oder eine Gebrauchsanleitung für das Leben abhanden gekommen ist.

Ob dies nun unbedingt als "Unwahrheit" bezeichnet werden muss, weiß ich nicht. Hilft vielleicht, nicht mehr um jeden Preis rechthaben zu wollen. Denn Rechthabenwollen/-müssen ist wohl eine Wurzel allen Übels. Man könnte genauso gut sagen, dass es nicht DIE Wahrheit gibt, sondern nur die Wahrheit, die jeder einzelne zu glauben denkt oder zu denken glaubt - je nachdem.

Wir sind noch nicht soweit, dass wir diese "Wahrheiten"/"Unwahrheiten" als Interpretationen/Sichtweisen/Standpunkte/Haltungen/Contexte von dem, was ist, bezeichnen und annehmen können. Aber wir bemerken schon die negativen Folgen, die diese verschiedenen Sichtweisen haben können: Streit, Unversöhnlichkeit, Nichtkooperation, Feindseligkeit, Krieg, ...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Goofy
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Grasdaggl
Repräsentantenhaus (Mehrheit 218)
214 : 196

Senat (Mehrheit 51)
46 : 48
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Tifferette
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Grasdaggl
Was wir nicht vergessen sollten - ein gewisser Anteil der Leute hat nicht aus Begeisterung für Trump gestimmt, sondern aus alter Gewohntheit für den republikanischen Kandidaten. Für die könntest Du auch einen Schaukelstuhl oder einen Maulesel als Kandidaten aufstellen, die würden den trotzdem wählen. Leider lässt sich nicht verlässlich rausfinden, wie viele das eigentlich sind. Aber es stimmt auch, dass ganz bestimmt viel zu viele Leute aus Überzeugung für Trump gestimmt haben.

Zu bedenken - die parallel laufenden Wahlen liefen für die Demokraten überhaupt nicht gut. Im Senat konnte man nach jetzigem Stand nur eine (ggf. zwei) Sitze gutmachen. Im Repräsentantenhaus hat man sogar Sitze verloren, und in verschiedenen Staaten ebenfalls. Relativ gesehen hat Trump schlechter abgeschnitten als seine Partei.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Mark Hamill twittert:

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Hamill veröffentlichte ein Bild mit drei Plakaten mit den Titeln der ursprünglichen Star Wars-Trilogie. Auf dem New-Hope-Poster war ein Bild von Barack Obama zu sehen, auf dem Empire-Strikes-Back-Poster Trump und auf dem Plakat "Die Rückkehr der Jedi" war Biden abgebildet. Hamill schrieb: "#BestEpisode_EVER".

Im Vorfeld der Wahl drehten Hamill und sein Schauspielkollege Harrison Ford Spots für das Lincoln-Projekt, um potentielle Trump-Wähler abzuschrecken. Hamill machte auch offizielle Wahlwerbung für Biden. Bei der Twitter-Community kam der Tweet gut an: Rund 438.000 Nutzern gefiel der Beitrag.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai