Tifferette hat geschrieben:Und muffi nimmt sich noch nen Keks. Dann klappt es auch mit der Sarkasmuserkennung
Der Sofafurzer verwechselt mich mit killroy, wird Zeit dass Du wieder an die frische Luft kommst, Rechtsverdreher

Tifferette hat geschrieben:Und muffi nimmt sich noch nen Keks. Dann klappt es auch mit der Sarkasmuserkennung

muffinho hat geschrieben:Tifferette hat geschrieben:Und muffi nimmt sich noch nen Keks. Dann klappt es auch mit der Sarkasmuserkennung
Der Sofafurzer verwechselt mich mit killroy, wird Zeit dass Du wieder an die frische Luft kommst, Rechtsverdreher
killroy hat geschrieben:wenn du meinst
siehst du, meiner hatte 4 1/2 Jahre Freie Schule mit individuellem Lernen ohne Druck intus. Und der hat während des Lockdown sein Wochenpensum gemeistert, ohne das es zu Streit oder Stress gekommen ist. Trotz aller Ablenkungen zuhause und Mama oder Papa parallel im HO. Also worauf ich hinauswill ist, dass Disziplin und Strafe und (im schlimmsten Fall) Gehorsam die natürlichen Feinde des Lernwillens und Lerninstinkts der Kinder sind. Darauf aber, also auf diesen Prinzipien, baut unser Schulsystem - weswegen ich es für völlig überholt halte. KInder wollen von sich aus lernen, es liegt an uns Erwachsenen, ihnen die dafür geeignete Umgebung zu schaffen. Und die besteht nicht aus Papier - zumindest nicht ausschließlich und auch nicht mehrheitlich.
Tifferette hat geschrieben:muffinho hat geschrieben:Tifferette hat geschrieben:Und muffi nimmt sich noch nen Keks. Dann klappt es auch mit der Sarkasmuserkennung
Der Sofafurzer verwechselt mich mit killroy, wird Zeit dass Du wieder an die frische Luft kommst, Rechtsverdreher
Ja, mea culpa....


Frank N Furter hat geschrieben:Es ging jetzt bissle drunter und drüber. Ich möchte nochmal zusammenfassen, besser gesagt zu weiteren Antworten anregen, was unsere Eleven betrifft, mein ich.
- Killroy plädiert mit (selektiv gewählter) prominenter Unterstützung für neue Schulformen, basierend auf der instrisischen Lernmotivation von Kindern. Allerdings, so lese ich das, meint er, dass jede Art von Schulreformdiskussion ohnehin obsolet sei, solange auch jede neue Art von Schule wieder integraler Bestandteil des alten, verkommenen Scheiß-Gesellschaftssystems wäre.
- Haber und Lenny sehen die neuen Schulformen eher kritisch. So habe ich das jedenfalls euren Statements entnommen. Die ganzen Experimente der letzten 20 Jahre, insbesondere die viel zu starke Einbeziehung von Eltern in den Schulalltag, wo sie besser ihren eigentlichen Erziehungsjob zu Hause besser gemacht hätten. Ob ihr die "alte Schule" von einst wieder haben wollt, oder ob es euch zu etwas Anderem zieht, habt ihr jetzt noch nicht so deutlich ausgesprochen.
- Muffie findet die aktuelle Schulform okay, jedenfalls soweit gerade keine Pandemien durchs Land wabern und läßt anklingen, dass er durchaus auch bereit wäre, den Lehrern wieder wirksamere "Steuerungswerkzeuge" an die (gewaschene) Hand zu geben (welche?). Muffie hat Bücher zum Thema gelesen, aber wohl noch nicht von Pawlow oder Eibl-Eibesfeld. Er hat sich trotzdem als profunder Behaviorist geoutet, mit einer entscheidenden Ausnahme allerdings: andere Kinder, die seine Kinder vornehmlich an Klettergerüsten wegchecken, während deren Eltern gleichzeitig dümmlich an ihrem Smartphone herumknabbern. Allerdings sei angesichts seiner Phallus-Obsessionen die Frage gestattet, was nur bei Muffies Sexualerziehung schief gegangen ist. Zu wenig behave?
- Flache9 verweist auf das klassenstufenübergreifende Lernkonzept (Schüler unterrichten Schüler). btw.: Gilt das eigentlich zwischenzeitlich als gescheitert? Hat jemand von euch Erfahrungen damit gesammelt?
- Tamasi findet, dass die jetzige Schulform von (übellaunigen) Muffelbären oft, aber zu Unrecht diffamiert wird. Vor allem wird die Witzigkeit junger Lehrerinnen total unterschätzt (Nein, nur deren Witzigkeit!). Er erinnert sich voller Sentimentalität an die entspannten Elternabende & "Elterngemeinschaften", welche er schon im Zeichen der großen Himbeere erlebt hat.
- Higgi bedauert die Lehrer, jedenfalls in dem Ausmaß in dem er zur Empathie wahlweise bereit oder in der Lage ist. Wenn Milfs ins Spiel kommen, würde er aber auch seine Meinung den Umständen anpassen können.
- Darkred sieht im Moment noch nicht die Zeit gekommen, da man sich wirklich ein evidenzbasiertes Urteil zu diesem Thema erlauben kann. Er wäre aber auch an den Milfs interessiert.
- Uwe, Tochter eines Lehrer...nee, halt, umgekehrt, meint jedenfalls, dass die Lehrer von oben im Stich gelassen würden.
- Tifferette ist das Kind von mindestens einem Lehrkörper (alles andere wäre reine Spekulation! Muffie! Aus!). Er sieht deshalb nicht ganz zufällig Lehrer in einer Reihe mit Bundesfinanzministern und Fussballnationaltrainern. Allegorisch und was die Fähigkeiten betrifft, völlig übertriebene Kritik ertragen zu müssen. Er persönlich hatte schon viele, sehr, sehr gute Lehrer (wahrscheinlich sogar während seiner Schulzeit). Man muss befürchten, dass er nur wenige gute Lehrerinnen hatte. Aber er möchte dazu sicherlich noch ganz viel sagen, bzw. uns endlich mal sein übervolles Herz ausschütten.
So, hab ich jemand vergessen? Fühlt sich jemand falsch verstanden oder gar ungeliebt?
Tifferette hat geschrieben:Muffi, jetzt nicht das Blatt überreizen. Du versuchst Dich gerade an Grand ohne vier. Um es mal mit Skat zu sagen.
Lenny hat geschrieben:die alte Weisheit „Dumm f......gut“


Meiner ist in einer regulären Schule, und dort gibt es nunmal klare Regeln mit Lernstoff und festen Stunden, und das erfordert eben eine gewisse Disziplin. Und es ist ganz normal, dass ein Kind nach mehreren Wochen Schulschließung diese Selbstdispizpin nicht aufbringen kann, selbiges daheim zu machen
Insofern auch ein weiter Schritt weg vom Frontalunterrichtstechniker alter Prägung hin zur "geleiteten" oder begleitenden Schülerorientierung und selbstständigem Lernen.
Lenny hat geschrieben:Ich würde z.B. mich selbst nicht ernst nehmen, wenn ich mit nem Glöckchen für Ruhe sorgen wöllte.
Goofy hat geschrieben:Lenny hat geschrieben:Ich würde z.B. mich selbst nicht ernst nehmen, wenn ich mit nem Glöckchen für Ruhe sorgen wöllte.
Machen/probieren das andere an deiner Schule? Sind wohl eher Lehrerinnen?
Haben diese neuen Lehrmethoden zu qualitativ messbaren Verbesserungen ( zB. hinsichtlich lesen, schreiben, rechnen) geführt?