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Cantona
...der Killroy, der gute alte Altruist, dem man im Jugendzentrum damals Manieren beigebracht hat... immer noch solidarisch unterwegs.

de mappes
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darkred hat geschrieben:Deine Fixierung auf Kinder als Pandemietreiber nimmt langsam echt seltsame Züge an...


Er hat recht
Viele Erzieher und Erzieherinnen stecken sich an
Aber halt kaum Kinder
Und Erzieher haben natürlich auch ein Privatleben

Aber ich verstand killroy in diesem Beispiel weniger in seiner Rolle als schulund kitaschliesser sondern in der Tat als Beispiel für sicher vielerorts fehlendes entgangenen der Bevölkerung beim unterstützen der Maßnahmen

Viele der geltenden Maßnahmen finde ich auch absolut sinnvoll
Andere halt nicht; gehört dazu
Don't criticize what you can't understand

higgi
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Grasdaggl
Ja die Schuldigen sind wieder schnell ausgemacht.

Bevor man es nicht schafft die Altersheime vor Corona zu schützen, sollte man gaaanz leise und schmallippig bleiben
von daher

jagdhuette
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killroy hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:Deine Fixierung auf Kinder als Pandemietreiber nimmt langsam echt seltsame Züge an...

bullshit ... und das weißt du auch ... daher muss ich dir nun fast schon einen kleinen feldzug gegen mich attestieren ... was willst du damit eigentlich erreichen? :evil:
du bist intelligent genug, um genau zu wissen, dass ich mit diesem mir vorhin zugelaufenen beispiel etwas darüber sagen möchte, wie wenig solidarisch unsere gesellschaft heute ist und das als replik auf u.a. deine aussage zu verstehen ist, dass die leute schon mittun würden, wären nur die politiker nicht solche erbärmlichen schwachköpfe.

das beispiel ist exemplarisch für unsere heutige zeit ... und es hat erst einmal gar nichts mit kindern zu tun

16 von 22 erzieherinnen stecken sich an
das gesundheitsamt versucht sich (vermutlich verzweifelt) in der kontaktnachverfolgung und bittet die eltern der kita-kinder, diese testen zu lassen. nur knapp 12% der eltern (geschwisterkinder mal nicht berücksichtigt) kommen dieser

BITTE

nach

überleg du dir doch mal, was du hier so schreibst ... w

edit:

die AOK hierzu:
Berlin. Berufe in der Betreuung und Erziehung von Kindern waren von März bis Oktober 2020 am stärksten von Krankschreibungen im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen. Eine Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten der AOK-Mitglieder durch das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) zeigt, dass in diesem Zeitraum 2.672 je 100.000 Beschäftigte in dieser Berufsgruppe krankheitsbedingt im Zusammenhang mit Covid-19 an ihrem Arbeitsplatz gefehlt haben. Damit liegt deren Betroffenheit mehr als das 2,2-fache über dem Durchschnittswert von 1.183 Betroffenen je 100.000 AOK-versicherte Beschäftigte.

aber vermutlich ist die AOK auch nur auf irgendeinem kreuzzug gegen die kinder und vollkommen verblödet und hat im gegensatz zu VfB-fans aus der boom-region Stuttgart keine ahnung :evil:



Und es liegt gar nicht an Kindern oder nicht Kindern - es liegt an der zwangsläufigen Menge an Kontakten. Es gibt wenig Berufe, die so nah jeden Tag mit 20-30 Menschen zu tun haben und das ohne Maske und ohne Glasscheibe.
Im übrigen, wer Kita-Kinder hat weiß selbst am besten wieviel Viren da übers Jahr angeschleppt werden. Daher kann ich nicht nachvollziehen wieso das bei Corona plötzlich anders sein sollte.

darkred
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killroy hat geschrieben:bullshit ... und das weißt du auch ... daher muss ich dir nun fast schon einen kleinen feldzug gegen mich attestieren ... was willst du damit eigentlich erreichen? :evil:
du bist intelligent genug, um genau zu wissen, dass ich mit diesem mir vorhin zugelaufenen beispiel etwas darüber sagen möchte, wie wenig solidarisch unsere gesellschaft heute ist und das als replik auf u.a. deine aussage zu verstehen ist, dass die leute schon mittun würden, wären nur die politiker nicht solche erbärmlichen schwachköpfe.

das beispiel ist exemplarisch für unsere heutige zeit ... und es hat erst einmal gar nichts mit kindern zu tun


Feldzug gegen Dich? Iwo ... das wäre ja quasi wie gegen Schwester Teresa zu opponieren. :mrgreen:

Deine Kritik bzgl. der Güte unserer Solidargemeinschaft teile ich ja sogar ein Stück weit, auch wenn sich bestimmt genauso viele positiv besetzte Beispiele finden lassen, wo die Sorge umeinander illustriert wird. Im Kleinen wie im Großen. Du kennst die näheren Umstände hinter dem taz Artikel nicht, meinst aber genau zu wissen, das hinter dem Tun per Definition "asoziale Beweggründe " stehen. Weil es halt in deine *verzeih* moralisch recht hoch trabende Weltsicht passt. Und es sind IMMER Kinder dabei. :twisted:

Was ich damit sagen will?
Das ich es a) unseriös finde, dass du dieses Beispiel dafür her nehmen möchtest um eine "exemplarischen" Zustand unserer Gesellschaft zu zeichnen. Und b) dass du für meinen Geschmack hier regelmäßig etwas zu apodiktisch, um nicht zu sagen "lauterbach'esk", in der Ring steigst und den Zeigefinger kreisen lässt.

Natürlich könnte ein Jeder mehr tun. In jeder Situation, wo er außerhalb der eigenen vier Wände ist. Aber ich bin da frei von Illusionen. Eine Gesellschaft wird aus Menschen unterschiedlicher Intelligenz, Bildung, Abstraktionsfähigkeit gebildet ... und ja auch Fähigkeit zur Empathie. Zu verlangen, dass sich hier ein gleiches Bewusstseinslevel für eine Problemstellung findet ist schiere Utopie. Da kannst du noch so wüten. Es gibt maximal eine gemeinsame , rechtliche bottom line, die aber vom Gesetzgeber gesetzt und überwacht werden muss. Wenn diese angemessen begründet und mit einem für alle nachvollziehbaren Ziel verabschiedet wird, dann schafft das mehr Zustimmung und Vertrauen als ein unscharfes "back'n'forth", bei dem heute schon nicht mehr gilt was gestern als unumstößlicher Fakt verkauft wurde.

Um es einzuordnen.
So eine Pandemie schafft ein völlig neues Lagebild, dass die gesamte Bevölkerung unmittelbar betrifft. Darum dürfen die gewählten, handelnden Personen auch Fehler machen. Wenn man aber nicht fähig ist, nach Monaten daraus zu lernen, die drängenden Problemstellungen zu identifizieren, zu priorisieren und darauf fußend unbürokratisch und schnell Abhilfemodelle zu etablieren, dann ist das einfach handwerklich scheiße und konterkariert den eigentlichen Auftrag was Politik leisten soll. Aber hier wiederhole ich mich. Das Interesse an fundierter, zukunftsgerichteter Sachpolitik wich in der jüngeren Vergangenheit immer mehr der schnöden Parteipolitik. Pöstchenschieberei für stromlinienförmig mitschwimmende Rundkiesel anstatt die Ausrichtung in die Zukunft. TV-taugliche Moderationsqualität anstatt leidenschaftliche Einstehen für nachhaltige, durchdachte Strategien.

Am Ende dieser Kette steht der politikverdrossene Bürger, der keinen Glauben mehr in die Gestaltungskraft hat ... aber noch viel schlimmer, kein Vertrauen mehr in die Problembewältigungsfähigkeit. Er ergibt sich in die fortwährend medial dargebotenen Richtungsstreitigkeiten, föderalistische Sinnlospossen und kompetenzbefreites Geldverschleudern.

Aber um auf die Pandemie zurück zu kommen. Natürlich sollte man auch beim Bürger ein Mindestmaß an Bereitschaft dafür vermuten, vom eigenen Verhalten auf die Auswirkungen für die Gemeinschaft im Allgemeinen und die Alten und Vulnerablem im Speziellen schließen zu können. Aber diese Bereitschaft wird halt auch ein Stück weit dadurch getriggert, als dass die rahmengebende Institution (die Regierung) Maß und Ziel definiert. Und das ist mEn nicht gegeben, bzw. wenig stringent umgesetzt.

muffinho
killroy hat geschrieben:https://taz.de/Corona-Hotspot-Kita/!5735210/
Hotspot Kita
16 von 22 Erzieherinnen infiziert

Die Rückverfolgung der Infektionsketten sei erschwert, weil nur ein Bruchteil der 102 dort betreuten Kinder getestet wurde. Die Eltern von nur 13 Kindern seien der Aufforderung des Gesundheitsamts gefolgt und hätten ihre Kinder zum Test in eine Corona-Ambulanz gebracht. Ein Test fiel positiv aus.


muharhar .... und ihr erwartet ernsthaft, dass die politik alles regelt. an diesem beispiel sieht man doch perfekt, wie grandios unsolidarisch und egoistisch unsere gesellschaft heute verfasst ist. als politiker bist du da doch die ärmste sau.


https://www.tag24.de/thema/coronavirus/ ... en-1759992

muffinho
Zudem, die Berichte über schwere Verläufe sind ja ganz nett, aber wie viele schwere Verläufe bzgl. Langzeitschäden gibt es denn prozentual? Wie viele 50 jährige haben denn danach diese Probleme? Es bestreitet doch keiner, dass es zu diesem Verlauf kommen kann, aber es geht doch um die Häufigkeit, und einfach mal 3 Beispiele zu bringen und dies für die extreme Gefährlichkeit der Krankheit so stehen zu lassen ist schon ein wenig reisserisch, so wie wenn ich ein Autobahnverbot dadurch begründen würde, dass es im Jahr 2020 30 Steinewerfer auf den Autobahnen gab, was angesichts der endlosen Km deutscher Autobahnen schon eine lachhafte Zahl ist.

Ich will damit nicht die Gefahr von Corona verharmlosen, aber ich habe schon Statistiken gelesen, wo nach einige Wochen eine einstellige Prozentzahl der Infizierten noch über Nachwirkungen geklagt haben, etwa Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Husten. Und sicherlich mag es auch Extremfälle geben, die erst wieder laufen lernen müssen oder keine Treppe mehr steigen können, aber das scheint im kleinen Promillebereich zu liegen, und nun wie killroy Schulschließungen mit diesen extrem seltenen Extremfällen zu begründen, da hört es doch wirklich auf.

killroy
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Granadaseggl
Und es liegt gar nicht an Kindern oder nicht Kindern - es liegt an der zwangsläufigen Menge an Kontakten. Es gibt wenig Berufe, die so nah jeden Tag mit 20-30 Menschen zu tun haben und das ohne Maske und ohne Glasscheibe.
Im übrigen, wer Kita-Kinder hat weiß selbst am besten wieviel Viren da übers Jahr angeschleppt werden. Daher kann ich nicht nachvollziehen wieso das bei Corona plötzlich anders sein sollte.

:nod:

@darkred
ach herrje, immer dieses ablenkende geschwurbel.
aber gut, ich geb auf ... die politiker sind alles trottel, habens voll verkackt und da draußen gibt mehr als nur einen superchecker, die das ganze dilemma dieses jahr viel smarter gemanaged hätten ... inklusive gerantierter wiederwahl durch das dahinschmelzende wahlvolk in den kommenden 20 jahren

@muff
ja, genau. deppenpack da. in dem fall andere kita und dort sind die erzieherinnen eben diejenigen, mit denen du keine gesellschaft bauen kannst. oder wolltest du am ende was ganz anderes zum ausdruck bringen?

@topic
ich kanns nicht mehr repdoduzieren, aber ich hab die tage wo gelesen, dass der harte shutdown eine verringerung der mobilität in den meisten teilen deutschlands von unetr 20% mit sich bringt, ich glaub nur in bremen sind sie über 20%. das bedeutet eben auch, dass über 80% einfach weiterläuft. und wo mobilität ist da sind kontakte und so verteilt man eben ein virus wunderbar weiter.

aber das scheint im kleinen Promillebereich zu liegen, und nun wie killroy Schulschließungen mit diesen extrem seltenen Extremfällen zu begründen, da hört es doch wirklich auf.

scheint? hast du zahlen?

Bislang ist die Studienlage zu den Langzeitfolgen einer Corona-Infektion noch unbefriedigend. Denn es gibt derzeit noch sehr unterschiedliche Studienergebnisse und Einschätzungen dazu, wie viele Menschen noch Wochen und Monate mit den Langzeitfolgen von Corona zu kämpfen haben. Grob gehen Experten von zehn bis 20 Prozent aus, allerdings kommt dies vor allem auf den Untersuchungszeitraum an.

also nix genaues weiß man nicht, aber long-covid braucht glaube ich keiner hier.
https://www.quarks.de/gesundheit/medizi ... was-nicht/
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

muffinho
Spontan:

In England haben Forschende der staatlichen Gesundheitsbehörden über eine App die zahlreichen Symptome von Infizierten über Wochen und Monate untersucht, darunter fallen Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Atemprobleme, Gedächtnisverlust oder Konzentrationsstörungen. Demnach berichteten zehn Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach drei Wochen noch über verschiedenste Symptome, fünf Prozent nach fünf Wochen und zwei Prozent nach mehr als neun Wochen.


https://www.quarks.de/gesundheit/medizi ... was-nicht/

So, hast Du eine Studie die einen hohen Prozentsatz an Extremverläufen besagt?


killroy
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Granadaseggl
ist dann eben die frage, wie man solche zahlen wertet
wenn ich wie der eine trottel hier gestern was davon schreib, das das ja "zum glück" nur ausnahmen seien

jo

dann verweise ich drauf, dass ganz am ende der pandemie von den ausnahmsweise schwer geschädigten und den angehörigen der verstorbenen eigentlich noch was kommen dürfte
und das wird nicht schön
und geht eben im moment des allgemeinen getöses über "schon wieder eine einschränkung" unter
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

muffinho
killroy hat geschrieben:dann verweise ich drauf, dass ganz am ende der pandemie von den ausnahmsweise schwer geschädigten und den angehörigen der verstorbenen eigentlich noch was kommen dürfte
und das wird nicht schön
und geht eben im moment des allgemeinen getöses über "schon wieder eine einschränkung" unter


Ein letztes Mal, ich bestreite nicht dass es diese schweren Verläufe gibt, allerdings stellt sich hier beim mir die Frage der Verhältnismäßigkeit, wie bei alles anderen auch. Und wenn 2% der Teilnehmer nach 9 Wochen noch über "verschiedene" Symptome geklagt haben, was von normalen Kopfschmerzen bis eben Koordinationsschwierigkeiten alles sein kann, dann wird nach meinem Empfinden die Anzahl der von Dir geschilderten Extremverläufe auch extrem selten sein, eben genannter niedriger Promillebereich, und dann kommt ebenfalls besagte Verhältnismäßigkeit ins Spiel, aber das ist ja immer und überall so, besonders bei meinem Lieblingsthema Crypto Wars und Darknet und der darauf folgenden Diskussion um Einschränkungen der Persönlichkeitsrechte und allumfassende Überwachung, ist unter dem Strich nichts anderes.

darkred
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@darkred
ach herrje, immer dieses ablenkende geschwurbel.
aber gut, ich geb auf ... die politiker sind alles trottel, habens voll verkackt und da draußen gibt mehr als nur einen superchecker, die das ganze dilemma dieses jahr viel smarter gemanaged hätten ... inklusive gerantierter wiederwahl durch das dahinschmelzende wahlvolk in den kommenden 20 jahren

Puh.
Was ne arme Replik. Sorry.
Na dann viel Spaß weiterhin beim pauschalen Wüten.

Werden sich sicher noch genug schweinemäßig "repräsentative" Beispiele für das Hegen und Pflegen deiner hysterisch apostrophierten Verbotskultur finden. Coupé und Blitz Illu bieten sich da noch an. 8)

Wie von muff schon richtig angemerkt, ne verhältnismäßige Betrachtung scheint Dir irgendwie komplett abzugehen...

killroy
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Granadaseggl
darkred hat geschrieben:
Wenn man aber nicht fähig ist, nach Monaten daraus zu lernen, die drängenden Problemstellungen zu identifizieren, zu priorisieren und darauf fußend unbürokratisch und schnell Abhilfemodelle zu etablieren, dann ist das einfach handwerklich scheiße und konterkariert den eigentlichen Auftrag was Politik leisten soll.


darkred hat geschrieben:
Na dann viel Spaß weiterhin beim pauschalen Wüten.


darkred hat geschrieben:
ne verhältnismäßige Betrachtung scheint Dir irgendwie komplett abzugehen...


nuff said
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten


de mappes
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Spamferkel
darkred hat geschrieben:
killroy hat geschrieben:bullshit ... und das weißt du auch ... daher muss ich dir nun fast schon einen kleinen feldzug gegen mich attestieren ... was willst du damit eigentlich erreichen? :evil:
du bist intelligent genug, um genau zu wissen, dass ich mit diesem mir vorhin zugelaufenen beispiel etwas darüber sagen möchte, wie wenig solidarisch unsere gesellschaft heute ist und das als replik auf u.a. deine aussage zu verstehen ist, dass die leute schon mittun würden, wären nur die politiker nicht solche erbärmlichen schwachköpfe.

das beispiel ist exemplarisch für unsere heutige zeit ... und es hat erst einmal gar nichts mit kindern zu tun


Feldzug gegen Dich? Iwo ... das wäre ja quasi wie gegen Schwester Teresa zu opponieren. :mrgreen:

Deine Kritik bzgl. der Güte unserer Solidargemeinschaft teile ich ja sogar ein Stück weit, auch wenn sich bestimmt genauso viele positiv besetzte Beispiele finden lassen, wo die Sorge umeinander illustriert wird. Im Kleinen wie im Großen. Du kennst die näheren Umstände hinter dem taz Artikel nicht, meinst aber genau zu wissen, das hinter dem Tun per Definition "asoziale Beweggründe " stehen. Weil es halt in deine *verzeih* moralisch recht hoch trabende Weltsicht passt. Und es sind IMMER Kinder dabei. :twisted:

Was ich damit sagen will?
Das ich es a) unseriös finde, dass du dieses Beispiel dafür her nehmen möchtest um eine "exemplarischen" Zustand unserer Gesellschaft zu zeichnen. Und b) dass du für meinen Geschmack hier regelmäßig etwas zu apodiktisch, um nicht zu sagen "lauterbach'esk", in der Ring steigst und den Zeigefinger kreisen lässt.

Natürlich könnte ein Jeder mehr tun. In jeder Situation, wo er außerhalb der eigenen vier Wände ist. Aber ich bin da frei von Illusionen. Eine Gesellschaft wird aus Menschen unterschiedlicher Intelligenz, Bildung, Abstraktionsfähigkeit gebildet ... und ja auch Fähigkeit zur Empathie. Zu verlangen, dass sich hier ein gleiches Bewusstseinslevel für eine Problemstellung findet ist schiere Utopie. Da kannst du noch so wüten. Es gibt maximal eine gemeinsame , rechtliche bottom line, die aber vom Gesetzgeber gesetzt und überwacht werden muss. Wenn diese angemessen begründet und mit einem für alle nachvollziehbaren Ziel verabschiedet wird, dann schafft das mehr Zustimmung und Vertrauen als ein unscharfes "back'n'forth", bei dem heute schon nicht mehr gilt was gestern als unumstößlicher Fakt verkauft wurde.

Um es einzuordnen.
So eine Pandemie schafft ein völlig neues Lagebild, dass die gesamte Bevölkerung unmittelbar betrifft. Darum dürfen die gewählten, handelnden Personen auch Fehler machen. Wenn man aber nicht fähig ist, nach Monaten daraus zu lernen, die drängenden Problemstellungen zu identifizieren, zu priorisieren und darauf fußend unbürokratisch und schnell Abhilfemodelle zu etablieren, dann ist das einfach handwerklich scheiße und konterkariert den eigentlichen Auftrag was Politik leisten soll. Aber hier wiederhole ich mich. Das Interesse an fundierter, zukunftsgerichteter Sachpolitik wich in der jüngeren Vergangenheit immer mehr der schnöden Parteipolitik. Pöstchenschieberei für stromlinienförmig mitschwimmende Rundkiesel anstatt die Ausrichtung in die Zukunft. TV-taugliche Moderationsqualität anstatt leidenschaftliche Einstehen für nachhaltige, durchdachte Strategien.

Am Ende dieser Kette steht der politikverdrossene Bürger, der keinen Glauben mehr in die Gestaltungskraft hat ... aber noch viel schlimmer, kein Vertrauen mehr in die Problembewältigungsfähigkeit. Er ergibt sich in die fortwährend medial dargebotenen Richtungsstreitigkeiten, föderalistische Sinnlospossen und kompetenzbefreites Geldverschleudern.

Aber um auf die Pandemie zurück zu kommen. Natürlich sollte man auch beim Bürger ein Mindestmaß an Bereitschaft dafür vermuten, vom eigenen Verhalten auf die Auswirkungen für die Gemeinschaft im Allgemeinen und die Alten und Vulnerablem im Speziellen schließen zu können. Aber diese Bereitschaft wird halt auch ein Stück weit dadurch getriggert, als dass die rahmengebende Institution (die Regierung) Maß und Ziel definiert. Und das ist mEn nicht gegeben, bzw. wenig stringent umgesetzt.


Super Beitrag
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de mappes
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Spamferkel
killroy hat geschrieben:
dann verweise ich drauf, dass ganz am ende der pandemie von den ausnahmsweise schwer geschädigten und den angehörigen der verstorbenen eigentlich noch was kommen dürfte
und das wird nicht schön
und geht eben im moment des allgemeinen getöses über "schon wieder eine einschränkung" unter


Das mag sein
Wäre auch zurecht zu erwarten (wobei ich mich frage in welcher Form da „noch was kommen dürfte“...wie stellst du dir das vor äußert sich das?!

Wo auch „noch was kommen dürfte“ ist natürlich bei den vielen, die vermutlich finanziell herbe Einbußen hinnehmen mussten und, hoffentlich sehr selten, existenzen verlieren
Dazu die vielen vielen zusätzlichen Schulden

Aber vieles davon ist sicher auch nötig gewesen...wer bin ich denn dies ins Verhältnis zu setzen
Das kann vermutlich niemand korrekt beziffern
Aber auch darüber Gedanken machen...das passiert...und man nimmt halt auch in den Medien viel darüber wahr
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higgi
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Grasdaggl
Das Hauptproblem dieser Pandemie sind die Altersheime. Das war im Frühling so, das ist jetzt so.
Was machen wir? Schließen Kitas, Schulen und Geschäfte.
Absurd
Da Politiker alle zu Risikopatienten gehören, sind sie zu rationalem Entscheiden / Handeln gar nicht in der Lage, sie handeln aus reinem Eigenschutz
von daher

publicenemy
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Halbdaggl
Ich nehme mal an, dass unsere Spitzenpolitiker systemrelevant sind und bald geimpft werden dürfen. Danach steht nach deiner Theorie, @higgi, einer guten Politik nichts mehr im Wege.

killroy
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Granadaseggl
wow, wenn ich das alles so lese
wir sind am arsch
wir sprechen uns im neuen jahr wenn die intensivstationen am anschlag sind

ziemlich traurig, was hier so gepostet wird. wo sind wir hingekommen?
:puke:
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Cantona
killroy hat geschrieben:wow, wenn ich das alles so lese
wir sind am arsch
wir sprechen uns im neuen jahr wenn die intensivstationen am anschlag sind

ziemlich traurig, was hier so gepostet wird. wo sind wir hingekommen?
:puke:


Wirklich Wahnsinn, dass nicht jeder deine Meinung vollumfänglich teilt. Muss ich jetzt auch erstmal verarbeiten.
Zuletzt geändert von Cantona am 22. Dezember 2020 23:33, insgesamt 1-mal geändert.

higgi
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Grasdaggl
killroy hat geschrieben:wow, wenn ich das alles so lese
wir sind am arsch
wir sprechen uns im neuen jahr wenn die intensivstationen am anschlag sind

ziemlich traurig, was hier so gepostet wird. wo sind wir hingekommen?
:puke:

Die Intensivstationen sind mit Menschen gefüllt, die in ihren Altersheimen nicht ausreichend geschützt wurden.
von daher

Tifferette
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Grasdaggl
publicenemy hat geschrieben:Ich nehme mal an, dass unsere Spitzenpolitiker systemrelevant sind und bald geimpft werden dürfen. Danach steht nach deiner Theorie, @higgi, einer guten Politik nichts mehr im Wege.


:D
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

de mappes
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Spamferkel
Cantona hat geschrieben:
killroy hat geschrieben:wow, wenn ich das alles so lese
wir sind am arsch
wir sprechen uns im neuen jahr wenn die intensivstationen am anschlag sind

ziemlich traurig, was hier so gepostet wird. wo sind wir hingekommen?
:puke:


Wirklich Wahnsinn, dass nicht jeder deine Meinung vollumfänglich teilt. Muss ich jetzt auch erstmal verarbeiten.


:mrgreen:

Stimmt aber schon auch mit den vielen intensivplätzen, die durch Menschen belegt sind, die als erstes geimpft werden
Deswegen erwarten die intensivmediziner auch mit Beginn der Impfung sukzessive Besserungen

Ansonsten sind die Zahlen kaum zurück gegangen
Man kann halt nur ein Szenario wählen, deswegen weiß man halt nicht, ob es signifikant schlimmer wäre, wenn zb. Bei den Amateuren noch draußen gekickt werden würde
Oder die Theater mit 1/3 Belegung und Masken noch offen wären
Ist zugegeben auch schwer zu entscheiden
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Auswurf
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Grasdaggl
Bin schon froh, wenn meine Eltern hoffentlich bald geimpft werden.
Auch weil ich dann voraussichtlich nicht mehr ihr killer werden kann.
Das nimmt sicher vielen einiges an last
Heute geht's zum vorweihnachtlichen schnelltest
das ist doch keine Musik