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Das Coronavirus respektiere keine Landesgrenzen, so Eckerle. „Wollen wir gut durch die nächsten Monate kommen, müssen jetzt alle Länder an einem Strang ziehen“, sagte die Leiterin der Abteilung Infektionskrankheiten an den Universitätskliniken in Genf. Im Prinzip müssten alle Länder ähnliche Maßnahmen ergreifen, um das Virus einzudämmen.
Auch mit Blick auf die neue Variante hatte Eckerle an Heiligabend getwittert: „Ich weiß, dass dies wahrscheinlich mein unbeliebtester Tweet 2020 sein wird: Aber anhand dieser Daten sollte sich die geografische Region Europa (nicht nur die EU) auf einen koordinierten, vollständigen Lockdown vorbereiten.“
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Eckerle ist auch Unterzeichnerin eines zuerst in der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ publizierten Aufrufs europäischer Wissenschaftler. Diese hatten geschrieben: „Um einen Pingpong-Effekt von importierten und reimportierten Corona-Infektionen zu vermeiden, sollten die Bemühungen um niedrige Fallzahlen in allen europäischen Ländern synchronisiert sein und so schnell wie möglich beginnen.“ Weiter heißt es: „Wir fordern daher eine starke, koordinierte europäische Antwort und klar definierte Ziele für die mittlere und lange Zukunft.“
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Die Wissenschaftler fordern in ihrem Aufruf, es müsse erreicht werden, dass es maximal zehn Neuinfektionen pro eine Million Einwohner am Tag gebe. Mit raschen, harten Auflagen sei dies spätestens im Frühjahr machbar. „Das sollte eine einmalige Sache sein, unser letzter Lockdown“, so die polnische Mitautorin des Beitrags in „The Lancet“, Ewa Szczurek.
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Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnte am Samstag davor, dass die aktuell hohe Zahl an Neuinfektionen dazu führen könnte, dass weitere Mutationen entstünden, „gegen die unsere jetzigen Impfungen nicht mehr wirken“, schrieb er auf Twitter.
Zudem stellt sich die Frage, wie groß die sogenannte Herdenimmunität gegen das Coronavirus sein muss, damit an ein normales Leben wie vor der Pandemie zu denken ist. Der führende US-Forscher Anthony Fauci hat seine Prognose nun nach oben korrigiert. Statt von 60 bis 70 Prozent geht er nun von 70 bis 90 Prozent aus. Der „New York Times“ (NYT) zufolge korrigierte er sich nun, da es neue wissenschaftliche Erkenntnisse gebe und er denke, dass die Bevölkerung nun bereit für die Wahrheit sei.
Das Coronavirus respektiere keine Landesgrenzen, so Eckerle. „Wollen wir gut durch die nächsten Monate kommen, müssen jetzt alle Länder an einem Strang ziehen“, sagte die Leiterin der Abteilung Infektionskrankheiten an den Universitätskliniken in Genf. Im Prinzip müssten alle Länder ähnliche Maßnahmen ergreifen, um das Virus einzudämmen.
Auch mit Blick auf die neue Variante hatte Eckerle an Heiligabend getwittert: „Ich weiß, dass dies wahrscheinlich mein unbeliebtester Tweet 2020 sein wird: Aber anhand dieser Daten sollte sich die geografische Region Europa (nicht nur die EU) auf einen koordinierten, vollständigen Lockdown vorbereiten.“
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Eckerle ist auch Unterzeichnerin eines zuerst in der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ publizierten Aufrufs europäischer Wissenschaftler. Diese hatten geschrieben: „Um einen Pingpong-Effekt von importierten und reimportierten Corona-Infektionen zu vermeiden, sollten die Bemühungen um niedrige Fallzahlen in allen europäischen Ländern synchronisiert sein und so schnell wie möglich beginnen.“ Weiter heißt es: „Wir fordern daher eine starke, koordinierte europäische Antwort und klar definierte Ziele für die mittlere und lange Zukunft.“
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Die Wissenschaftler fordern in ihrem Aufruf, es müsse erreicht werden, dass es maximal zehn Neuinfektionen pro eine Million Einwohner am Tag gebe. Mit raschen, harten Auflagen sei dies spätestens im Frühjahr machbar. „Das sollte eine einmalige Sache sein, unser letzter Lockdown“, so die polnische Mitautorin des Beitrags in „The Lancet“, Ewa Szczurek.
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Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnte am Samstag davor, dass die aktuell hohe Zahl an Neuinfektionen dazu führen könnte, dass weitere Mutationen entstünden, „gegen die unsere jetzigen Impfungen nicht mehr wirken“, schrieb er auf Twitter.
Zudem stellt sich die Frage, wie groß die sogenannte Herdenimmunität gegen das Coronavirus sein muss, damit an ein normales Leben wie vor der Pandemie zu denken ist. Der führende US-Forscher Anthony Fauci hat seine Prognose nun nach oben korrigiert. Statt von 60 bis 70 Prozent geht er nun von 70 bis 90 Prozent aus. Der „New York Times“ (NYT) zufolge korrigierte er sich nun, da es neue wissenschaftliche Erkenntnisse gebe und er denke, dass die Bevölkerung nun bereit für die Wahrheit sei.
Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.




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