Ich bring hier doch mal meine Theorie mit ein, nach dem mir diese Möglichkeit recht offensichtlich erscheint, aber noch nicht erwähnt wurde.
Die Probleme mit Vogt seitens Hitz (und, wie dieser schreibt, vielen anderen in Verein und AG) nahmen zuletzt gravierend zu. Man wurde sich einig, dass es so nicht weitergeht. Also kam die Suche nach einem geeigneten Gegenkandidat auf.
Man kam auf Zeh (ohne, dass sich mir bislang erschliesst, warum - wahrscheinlich kennt man sich eben). Als dessen Kandidatur bekannt wurde, gab es volle Breitseite medialen Gegenwind. Man vermutete (wahrscheinlich zurecht), dass dieser gegen Vogt keine Chance haben wird. Also muss es doch ein "VfB-Gesicht", am besten also ein Ex-Spieler, sein. Der Name Cacau kursierte ja. Aber auch da war es wahrscheinlich zu schwierig, einen zu finden, den man stark genug positionieren kann.
Nun drängte die Zeit. Man überlegte, wer genug Gewicht haben könnte und blieb letztlich bei Hitz hängen. Der aber eventuell nur in die Bresche springen sollte, falls man Zeh nicht gut genug positionieren, bzw. Vogt nicht enteiern kann. Zeh sollte eigentlich nach wie vor der Kandidat sein und Hitz ggf. unbemerkt wieder zurückziehen.
Man hätte natürlich auch noch darauf spekulieren können, einen Kandidaten über den Berat zu nominieren, aber evtl. ist dieser tatsächlich mehrheitlich hinter Vogt (wenn auch unwahrscheinlich, da dieser ja keine Aufklärung durch Erhard und Maintok wollte). Dass der Beirat letztlich Vogt und Riethmüller vorschlug, die nun auch beide an einem Strang ziehen, könnte den Schluss zulassen.
Letztlich sickerte die Bewerbung von Hitz doch durch (ja, keine richtige Überraschung, wie es scheint) und jetzt muss er Stellung beziehen.
Vollkommen unwahrscheinlich?
Genauso könnte ich mir vorstellen, dass Vogt doch zum Wohl des sportlichen Erfolg zurückzieht (bis März ists noch ein paar Tage) und dann auch Hitz feststellt, dass es doch besser ist, wenn die Ämter getrennt bleiben und ebenfalls nicht antritt.
Damit bleibt dann Zeh gegen Fridi (oder einen Überraschungskandidaten des Beirats).