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muffinho
killroy hat geschrieben:
Mmmh, dann frage ich mich warum man so wenig von Massenansteckungen in Schulen hört,

kannste nicht feststellen, wie auch


Stimmt, dafür gibt es ja dann auch theoretische Simulationen aus 41 Ländern, das muss reichen.

Cantona
Nilkheimer hat geschrieben:Meanwhile macht Berlin die Schulen ab 11. wieder auf, auch und gerade für Ältere. Happy Anstecking, während der Rest der Bevölkerung sich kaum noch bewegen und praktisch niemanden treffen darf.

Soviel kotzen kann man doch gar nicht.


Echt skandalös: da dürfen/müssen die Kinder wieder in die Schule (Bildung!), während Nilkheimer sich pflichtbewusst an Ausgangssperren, Kontaktbeschränkungen hält und freiwillig (Vorbild!) seine Bude nicht verlässt.

Geht natürlich gar nicht.


de mappes
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Spamferkel
Es ist schön wenn gerade Du von schön und einfach sprichst, denn genau das ist Deine Vorgehensweise... Schule müssen zu und Ende, das ist schön und einfach. Zu meinen aufgeführten Punkten, wie man den Schulweg sicherer machen kann, kein Kommentar. Zu meiner Aussage, dass es besser ist die Kinder unter Kontrolle und entsprechenden Hygienekonzepten zu unterrichten, als dass sie sich draußen ohne Konzept zum Spielen mit ihren Freunden treffen, kein Kommentar. Von Dir kommt einfach nichts, ein mantratechnisches "Die Schulen müssen zu weil Kinder ansteckend sind", das war es von Dir. Ich weiß nicht ob meine Thesen praxistauglich sind, ich weiß nicht ob sie sinnvoll sind, aber dazu sind Thesen da, man erläutert sie und ein anderer setzt sich mit ihnen auseinander, schaut ob aus seiner Sicht sinnvoll oder nicht und dann beginnt ein konstruktiver Austausch. Du hingegen blubberst Deine Einwegsätze runter und denkst, dass es damit war.


a propos:
die schulen sind jetzt ja schon fast 4 Wochen dicht...die Zahlen sind jetzt gestern und heute aber wieder auf dem Stand von vor dem Lockdown.
Alles Nachmeldungen?
Wäre es ohne manche Maßnahmen noch viel schlimmer?
oder sitzen die Maßnahmen nicht so recht

Fragen über Fragen

Ach:
Der Dresdner Kinderarzt und Infektiologe Reinhard Berner hat die andauernden Schließungen von Schulen und Kitas kritisiert. „Kinder sind nicht die Treiber der Pandemie“, sagte der Leiter der Kinderklinik des Universitätsklinikums Dresden den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Donnerstag. Berner zufolge wurden in Deutschland von März bis Ende Dezember etwa 800 Kinder mit dem Coronavirus in Krankenhäusern behandelt. Das geht demnach aus dem Register der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie hervor. Der Spezialist für Infektionskrankheiten bei Kindern bewertete diese Zahl als „enorm wenig“, wenn man sie auf die Gesamtzahl der 14 Millionen Kinder und Jugendlichen in Deutschland beziehe.


grad gelesen :lol:
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de mappes
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Spamferkel
muffinho hat geschrieben:
killroy hat geschrieben:ah, die Hotel-Lösung mal wieder. schön einfach und bequem.


Es ist schön wenn gerade Du von schön und einfach sprichst, denn genau das ist Deine Vorgehensweise... Schule müssen zu und Ende, das ist schön und einfach. Zu meinen aufgeführten Punkten, wie man den Schulweg sicherer machen kann, kein Kommentar. Zu meiner Aussage, dass es besser ist die Kinder unter Kontrolle und entsprechenden Hygienekonzepten zu unterrichten, als dass sie sich draußen ohne Konzept zum Spielen mit ihren Freunden treffen, kein Kommentar. Von Dir kommt einfach nichts, ein mantratechnisches "Die Schulen müssen zu weil Kinder ansteckend sind", das war es von Dir. Ich weiß nicht ob meine Thesen praxistauglich sind, ich weiß nicht ob sie sinnvoll sind, aber dazu sind Thesen da, man erläutert sie und ein anderer setzt sich mit ihnen auseinander, schaut ob aus seiner Sicht sinnvoll oder nicht und dann beginnt ein konstruktiver Austausch. Du hingegen blubberst Deine Einwegsätze runter und denkst, dass es damit war.

Darf ich raten? Du bist bestimmt Beamter, irgendwo steht es dann wird es so gemacht, laut Bundesbekleidungsgesetz Paragraf 4 Absatz 5 Ziffer D muss die Cordhose einen Rippenanteil von 50% der bemessenen Fläche besitzen..... sowas ist Dein Ding, oder?

Egal, zu jagdhütte:

jagdhuette hat geschrieben:@Muffi:

https://de.statista.com/statistik/daten ... rsgruppen/

Hast du eine grobe Vorstellung wieviele du gerne wegsperren würdest, so dass wir (der völlig ungefährdete Rest, also die Asthmatiker, die Fetten, die Raucher usw) - nicht zu vergessen, alle die im Krankhaus arbeiten, in der Pflege usw, die sperren wir auch weg.


Ja, das ist mir klar, ich sage auch nicht dass es das Allheilmittel wäre, aber da muss man halt mal ein wenig kreativ sein, als spontanes Beispiel: sagen wir dass man Hotels als Art temporäres Seniorenheim für Ü80 auf freiwilliger Basis einrichtet, wo sind die Vorteile: die Hotelbetreiber haben weiter Arbeit, bezahlt durch den Bund und einem kleinen Anteil der Angehörigen. Die Hotelmitarbeiter sind ebenfalls aufgehoben, dazu könnte man die Gastronomie einspannen um zu kochen und auszuliefern, aktuell arbeitslose Musiker könnten dort für Unterhaltung sorgen, so könnte man eine Art kleinen Wirtschaftskreislauf schaffen, alles mit Hygienekonzept, und warum wäre das außerhalb der Sicherheit noch gut? Meiner bescheidenen Meinung nach ganz einfach, je mehr Leute arbeiten desto geringer das Ansteckungsrisiko, denn wenn der Hotelmitarbeiter nach einem Coronatest den ganzen Tag arbeitet, dann ist er abends froh wenn er auf dem Sofa liegt und ausruhen kann. So liegt er dank geschlossener Hotels den ganzen Tag daheim rum und ist froh, wenn er mal rauskommt, zu Kumpels oder was weiß ich. Geht mir ja genau so, wenn ich im Büro bin, dann bin ich abends fertig und freue mich auf Ruhe, also abgesehen von der Familie, da ist ja nie Ruhe. Bin ich den ganzen Tag im Homeoffice, muss ich abends noch raus, weil den ganzen Tag daheim sitzen ist sozial langweilig. So wird das vielen Menschen gehen, und besser die Menschen sind bei der Arbeit untergebracht, mit entsprechendem Hygienekonzept und erarbeiten sich ihren Unterhalt, sind abends zufriedener, als dass sie daheim rumsitzen, Kurzarbeitergeld bekommen und sich aus Langeweile dann halt bei den Kumpels rumtreiben und einen löten. Dazu kommen noch die ganzen Folgeerscheinungen, also soziale Einsamkeit, häusliche Gewalt, erhöhter Alkoholkonsum, ebenso TV Konsum, ich will nicht wieder davon anfangen was soziale Kontakte für Kinder bedeuten, sehe es bei meinen tagtäglich. Kinder müssen raus, Kinder müssen spielen, Kinder brauchen die Herausforderung, in vieler Hinsicht, auch schulisch.

Das war jetzt alles spontan hingeschrieben, natürlich gibt es da viele Abstufungen und Dinge, über die man diskutieren müsste, aber genau sowas erwarte ich von unserer Regierung, kreative Lösungen und, sofern diese sich nicht umsetzen lassen, eine Erklärung. Einfach aber das Land zumachen ohne Differenzierungen, das nervt einfach nur. So viele Dinge sind möglich, werden aber nicht umgesetzt oder nur sehr zögerlich, etwa click und collect. Manche Leute denken, dass man halt einen Lockdown beschließt und schon bleiben alle mal schön 4 -6 Wochen daheim, Kinder brauchen eh keine Abwechslung und Eltern warten nur darauf während der Arbeit noch 2 Kinder im Homeoffice zu bespaßen. Die Materie ist imho sehr komplex, und so sollte man es versuchen auch anzugehen. Ich will gar keinen schwedischen Weg, im Gegenteil, bei mir wären Bars und Konzerte weiterhin zu, alles wo sich Menschen ohne Maske zu nahe kommen. Im Gegenzug würde ich aber dort, wo das Gegenteil der Fall ist, auch entsprechend den Menschen die Möglichkeit geben zu leben, denn es ist eine Illusion dass sich die Menschen wochenlang daheim einschließen lassen, selbst Strafandrohung interessiert doch kein Schwein, und das war schon immer so. Man kann nur versuchen einen gesunden Konsens zu finden, und der fehlt imho gerade.


:prost: :prost: :prost:
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de mappes
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Spamferkel
killroy hat geschrieben:
Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die Schließung von Schulen und Universitäten und die Beschränkung von Treffen auf maximal 10 Personen den größten Effekt auf die Weiterverbreitung der Virus haben. Die Schließung von nicht unbedingt nötigen Geschäften, Restaurants und Kneipen hat dagegen nur einen mittelgroßen Einfluss, Ausgangssperren zeigen nur einen geringen Effekt.

hehe, muffinho gefällt das nicht
:banane:
großartig - shoppen, saufen und nachts rumtreiben (also erwachsenensachen) - können wir ab morgen alle wieder machen. die schulen bleiben zu bis alle geimpft sind. hehe


sehr gut...restaurants endlich wieder auf; ausgangssperren sind eh richtig kacke...und wenn wir dann noch den Schulweg entzerren durch kreative Lösungen, kriegen wir dort die Infektionszahlen auch runter.
Super :prost:

Zeigte die Studie eigentlich auch, wie nach Schulschließungen die Effekte im privaten Bereich plötzlich enorm anstiegen? :mrgreen:
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Flache9
Mit dieser Uneinsichtigkeit in der Bevölkerung ist es kein Wunder, dass einiges nicht funktioniert in der Pandemie. Jeder weiß es besser, solange man seinen eigenen egoistischen Nutzen daraus ziehen kann.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Nilkheimer hat geschrieben:Meanwhile macht Berlin die Schulen ab 11. wieder auf, auch und gerade für Ältere.

Das ist nicht falsch, aber ein bisschen verzerrt. Ein Artikel aus dem Tagesspiegel ist tw. irreführend (falls das deine Quelle war).

Hier das Wichtigste aus dem offiziellen Statement des Senats / BJF:

Ab dem 11.1.:
- Grundschulen bleiben zu.
- Abschlussjahrgänge (Klassen 9-12 (13)) in "mindestens halben Lerngruppen"; sprich "geteilte Klasse" als Minimal-Zielvorgabe. Und natürlich die bekannten Hygieneregeln etc., inkl. MNS im Unterricht.
- Klausuren finden statt, aber nur wenn 1,5m Abstand gewährleistet sind.

Ab 18.1. zusätzlich:
- Grundschulen Klasse 1-3 in halber Klassenstärke; 3 Stunden Unterricht pro Tag.

Ab 25.1. zusätzlich:
- Grundschulen Klassen 4-6 in halber Klassenstärke, 3 Std. Unterricht pro Tag. (5. und 6. Klassen an weiterführenden Schulen KEIN Unterricht.)

Ab 8.2. (nach den Winterferien):
- Halbierte Klassen.

Ab 15.2.:
- Unterricht wieder in normalen Klassengrößen mit den Regeln aus dem Herbst. Abstand, Maske im Unterricht etc.pp.

Details:
file:///C:/Users/unhap/AppData/Local/Temp/schule-im-januar-2021.pdf

Sprich:
Ja, die Schulen machen zum Teil wieder auf. Aber in reduzierter Form und in reduzierten Klassen und unter den inzwischen recht gut eingeübten Hygiene- und Abstandsregeln. Und es geht um Abschlussklassen - wenn ich da an meine Nichte denke, die sich in Baden-Württemberg im teilweise NICHT existierenden Homeschooling-Unterricht auf ihr Abitur vorbereitet... Tja... Am Ende steht die Note da und keiner fragt nach den Bedingungen. :?

Zurück nach Berlin:
Ich hatte im Herbst Einblicke in die wöchentlichen Infobriefe von zwei Gymnasialdirektoren. Da wurde jeweils die aktuelle Infizierten- und Quarantäne-Situation aufgelistet. Es war minimal, der Höchstwert waren 2 gleichzeitig Infizierte an einer Schule.

Auf der anderen Seite steht der Coronaausbruch an einer Hamburger Schule. Der kam ja offenbar nur raus, weil privat nachgebohrt wurde. Und er war nur deshalb konkret als "Schulausbruch" nachvollziehbar, weil es eine speziell mutierte Virusvariante war, die man eindeutig zuordnen konnte. Es könnte also durchaus noch einige ähnliche, aber unentdeckt gebliebene Cluster-Schulen geben - im Zweifelsfall das übliche "Ansteckung war im privaten Bereich". :lol:

Allerdings, Kontrapunkt: Dieser Hamburger Ausbruch war meines Wissens im September (Oktober?) - also zu einer Zeit, als die Hygiene-Maßnahmen noch nicht so ausgereift und streng waren wie bspw. im November / Dezember.

Autsch:
Ein Ende Dezember in der Fachzeitschrift "Science" veröffentlichtes Paper könnte die aktuelle Diskussion um Schulschließungen in Deutschland durch Fakten untermauern: Ein internationales Team um Jan M. Brauner, Sören Mindermann und Mrinank Sharma von der University of Oxford hat aus dem zeitlichen Verlauf gemeldeter Infektionen und Sterbedaten die relative Wirksamkeit verschiedener Anti-Corona-Maßnahmen berechnet. Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die Schließung von Schulen und Universitäten und die Beschränkung von Treffen auf maximal 10 Personen den größten Effekt auf die Weiterverbreitung der Virus haben. Die Schließung von nicht unbedingt nötigen Geschäften, Restaurants und Kneipen hat dagegen nur einen mittelgroßen Einfluss, Ausgangssperren zeigen nur einen geringen Effekt.

[...]Insgesamt sieben Maßnahmen ordneten die Forscher dann in drei Wirkungsbereiche (hoch, mittel und gering) ein. Die Schließung von Schulen und Universitäten und die Beschränkung von Treffen auf maximal 10 Personen kann demnach die Reproduktionszahl des Virus - also die mittlere Zahl an Menschen, die ein Infizierter ansteckt - um jeweils bis zu 40 Prozent reduzieren. Die Schließung von nicht unbedingt nötigen Geschäften, Restaurants und Kneipen um 25 Prozent. Zusätzliche Ausgangssperren zeigen nur einen geringen Effekt von maximal zehn Prozent.

Ich interpretiere das so, dass Schulen und Universitäten in einen Topf geworfen und zusammen bewertet wurden. Kann mir jemand das Gegenteil belegen?

Wenn sie Schulen & Unis zusammen bewertet haben, ist die Studie quasi nix wert. Weil ganz andere Rahmenbedingungen.


Tamasi
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Allmachtsbachel
killroy hat geschrieben:
Weil ganz andere Rahmenbedingungen.

Welche?

Äh...

Schulen:
Halbierte Klassen, tw. reduzierter Unterricht, Abstandsregeln, Lüften... Alles sehr streng und aufgrund der engen Lehrer-Schüler-Anbindung auch verlässlich durchsetzbar.

Uni:
Wilde Party.

(So war's bei mir. :lol: )

killroy
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Granadaseggl
Halbierte Klassen, tw. reduzierter Unterricht,

gabs in BW vor dem erneuten Lockdown nicht. Und es ist auch nicht im Ansatz absehbar, dass die unfähige BW-KM hier irgend etwas in Gang bringen möchte

Abstandsregeln, Lüften...

wenn das in Unis nicht verlässlich umsetzbar ist ... dann haben wir ein viel größeres Problem als Corona

Wilde Party.

Putzkammer, Mensa oder Hörsaal?
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

darkred
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Sind die Schulen Treiber der Pandemie? „Da muss man nach Altersklassen unterscheiden“, so antwortet Kekulé in einem Interview mit dem Sender Phoenix. „Für den Virologen ist es überraschend, muss ich ehrlich sagen, dass wir bei den Kitas und bei den Grundschulen, also so im Alter bis zu zehn, zwölf Jahren, da sehen wir ganz wenige Ausbrüche, und zwar weltweit, das ist nicht nur in Deutschland so. Da zerbrechen sich alle den Kopf, weil wir genau wissen, dass diese Kinder trotzdem genauso ansteckend sind, also genauso leicht angesteckt werden können wie die Erwachsenen. Aber offensichtlich geben sie das Virus aus irgendwelchen Gründen nicht so leicht weiter. Da geht die Virologie von der Epidemiologie ein bisschen auseinander.“

Kekulé plädiert für Wechselunterricht in den weiterführenden Schulen – sofort
Weiter sagt der Wissenschaftler: „Aber bei den älteren Schülern, also bei uns Gymnasium, weiterführende Schule, da ist es ganz klar, da sehen wir das Gleiche auf der ganzen Welt, dass es schwerste Ausbrüche gibt. Die Jugendlichen, ich sag mal so 15, 16, 17 Jahre alt, sind ganz starke Treiber der Pandemie. Das ist ohne Wenn und Aber erwiesen. Deshalb müsste man darauf ein größeres Augenmerk legen.“ Kekulé plädiert dafür, in den weiterführenden Schulen umgehend auf Wechselunterricht umzustellen, um die Abstandsregel in den Klassenräumen einführen zu können. Auch das Robert-Koch-Institut empfiehlt, in Risikogebieten ab einem Inzidenzwert von 50 Neuinfizierten innerhalb von einer Woche auf 100.000 Einwohner die Schulen in den Wechselunterricht zu nehmen. Kein Bundesland hält sich daran.


Anstatt alle Schüler beim Präsenzunterricht über einen Kamm zu scheren (aus Mangel an Gestaltungskraft die mit Abstand beliebteste Vorgehensweise der Landes- und Bundesregierung/en) sollte man lokal und entlang der Inzidenz drüber entscheiden wie verfahren wird. Das kann von reinem Fernunterricht, über Wechselunterricht bis hin zu normalem Präsenzunterricht unter Einhaltung der AHA-Regeln gehen. Wäre ein solches Vorgehen so ungebührlich, herrgottsack?

Und in den Klassen 1-7 könnte man es gar noch mal anders betrachten. Siehe Aussage Prof. Alexander S. Kekulé:

Tamasi
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Allmachtsbachel
killroy hat geschrieben:
Halbierte Klassen, tw. reduzierter Unterricht,

gabs in BW vor dem erneuten Lockdown nicht. Und es ist auch nicht im Ansatz absehbar, dass die unfähige BW-KM hier irgend etwas in Gang bringen möchte

Oh. Ich dachte, das wäre Standard? In Berlin gibt es ein Stufenkonzept mit entsprechenden Vorgaben, je nachdem auf welcher Ampelstufe die Schule / der Bezirk steht. Und da die Vorgaben streng sind (bzw. die Berliner Zahlen hoch), gab es recht schnell die ersten Einschränkungen und auch halbierte Klassen und reduzierte Stunden. (Wenn auch nicht ab dem Inzidenzwert 50 wie Kekulé gerade bei darkred gefordert hat.)

Gestaffelte Anfangszeiten für die entzerrte Schulankunft war auch Standard, Elternverbot auf dem (Grund-)Schulgelände, aufgeteilte Schulhof-Regionen etc.

An den Schulen, bei denen ich Einblicke hatte, lief das alles ziemlich gut.

Es gibt natürlich trotzdem keine Garantien und so richtig "happy" bin ich mit alldem auch nicht. Aber man muss schon anerkennen, dass sich die Schulen recht gut auf die Situation eingestellt haben. Obwohl es "von oben" wenig Hilfe gab (Luftfilter, Digitalisierung... alles nichts).

Mir geht es dabei vor allem um eins:
Da wir in Deutschland leider keinen "Kurz & Knackig"-Lockdown hinkriegen, sondern uns eh nur wischiwaschi-mäßig durchhangeln, müssen wir nach einem langfristig - über Monate - tragbaren Konzept suchen. Und da finde ich dauerhaft geschlossene Schulen nicht richtig. Sorry, aber wenn eh nur halbgar gelockdowned wird, würde ich die Schulen - unter strengen Regeln! - offen lassen. Denn nach wie vor gilt: Wenn ich aus dem Bürofenster schaue - das sonstige Leben läuft normal weiter. :roll:

Spielgerät
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Tamasi hat geschrieben:Mir geht es dabei vor allem um eins:
Da wir in Deutschland leider keinen "Kurz & Knackig"-Lockdown hinkriegen, sondern uns eh nur wischiwaschi-mäßig durchhangeln, müssen wir nach einem langfristig - über Monate - tragbaren Konzept suchen. Und da finde ich dauerhaft geschlossene Schulen nicht richtig. Sorry, aber wenn eh nur halbgar gelockdowned wird, würde ich die Schulen - unter strengen Regeln! - offen lassen. Denn nach wie vor gilt: Wenn ich aus dem Bürofenster schaue - das sonstige Leben läuft normal weiter. :roll:


Absolut richtig.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."


killroy
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Sorry, aber wenn eh nur halbgar gelockdowned wird, würde ich die Schulen - unter strengen Regeln! - offen lassen. Denn nach wie vor gilt: Wenn ich aus dem Bürofenster schaue - das sonstige Leben läuft normal weiter.

Jo, da hats du Recht. Ich habs mittlerweile auch aufgegeben, dann sollen sie eben die Schulen und Läden und alles wieder aufmachen ... es wird eh nix. Die Leute können sich nicht zusammenreißen und die Politik hat nicht die Eier in der Hose es ihnen zuzumuten.

Bestes Beispiel: Am Montag beschließen sie in Berlin gemeinsam Dinge und verwerfen sie dann, sobald sie den Raum verlassen haben (Bsp. Schule und 15km-Regelung). Die haben mittlerweile regelrecht Angst vor der Reaktion der Menschen da draußen (zu Recht?), es macht einen in jeglicher Hinsicht fassungslos.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

killroy
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Das war die letzte Corona-Regelung für Schulen in BW vor der Schließung (8.12.):

Heute (8. Dezember) tritt die neue Corona-Verordnung Schule in Kraft. Neu sind darin die Regelungen für Schulen in Stadt- und Landkreisen mit besonders hohen Inzidenzwerten. Ziel der Neuregelung ist, im Einzelfall einen Wechselbetrieb zwischen Präsenzunterricht und Fernunterricht zu ermöglichen. Hier die Regelungen im Überblick:

Der Übergang in einen Wechselbetrieb ist nur dann möglich, wenn sowohl in dem Stadt- oder Landkreis die Inzidenz über 200 je 100.000 Einwohner liegt als auch das örtlich zuständige Gesundheitsamt für die Gemeinde, in der die Schule liegt, ein besonderes Infektionsgeschehen feststellt. Maßgebliche Grundlage ist in jedem Fall die ausdrückliche Feststellung durch das örtlich zuständige Gesundheitsamt.
Damit ist jedoch kein Automatismus verbunden: Die konkrete Entscheidung, ob und in welcher Weise auf einen Wechselbetrieb umgestellt wird, trifft die Schulleitung. Erforderlich ist darüber hinaus sowohl das Einvernehmen mit der zuständigen Schulaufsichtsbehörde (das Staatlichen Schulamt oder das Regierungspräsidium) als auch des zuständigen Gesundheitsamtes. Mit beiden Stellen muss vor einem Übergang in den Wechselunterricht Kontakt aufgenommen und deren Einverständnis eingeholt werden.
Wechselunterricht ist möglich für die Klassenstufen 8 und höher.
Ausdrücklich ausgenommen vom Wechselunterricht sind die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10, die im laufenden Schuljahr ihre Abschlussprüfung ablegen werden, ebenso wie die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen der gymnasialen Oberstufe, die Abschluss- und Prüfungsklassen der beruflichen Schulen sowie die Schülerinnen und Schüler der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren.
Im Wechselbetrieb sollen mindestens 50 Prozent des Unterrichtsumfangs nach Stundentafel im Präsenzunterricht erbracht werden. Bei der Organisation des Wechselunterrichts ist sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler jeweils längstens eine Woche im Fernunterricht sind und danach wieder im Präsenzunterricht.


Also quasi galt das für so gut wie kaum eine Schüler. Der politische Wille dahinter ist eindeutig (wir reden von einer VO vom 8. Dezember): Schule so viel wie irgend möglich, möglichst alle Kinder in die Schule. Massive Nichtanerkennung des Fakts, dass wir mitten in einer horrenden Welle von Neuinfizierungen stecken.
seit/seid

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muffinho
killroy hat geschrieben:
Halbierte Klassen, tw. reduzierter Unterricht,

gabs in BW vor dem erneuten Lockdown nicht. Und es ist auch nicht im Ansatz absehbar, dass die unfähige BW-KM hier irgend etwas in Gang bringen möchte


Wahnsinn wie Du für ganz BaWü sprechen kannst. Ich könnte Dir jetzt sagen dass es zeitweise in der Klasse meines Großen so gehandhabt wurde, ich könnte jetzt sagen dass auch die von Dir so geschätzte Frau Eisenmann auf ihrer HP folgendes gepostet hat:

Auch müssen wir im Sinne des Infektionsschutzes kleinere Lerngruppen und geteilte Klassen auf eine größere Zahl von Räumen verteilen. Dies wird zusätzliche Lehrkräfte binden. Schon daraus folgt, dass ein Unterrichtsangebot im Schulgebäude auf längere Sicht nur eingeschränkt möglich sein wird.


Aber wenn Du sagst, dass es das in BaWü nicht gab, dann wird das wohl zutreffender sein als das, was wird erlebt haben, vielleicht war es eine Verschwörung von meinem Sohn, QAnon und der Lehrerin, damit sie alle nur mehr Freizeit bekommen...

killroy
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Granadaseggl
Lies den Text vom 8.12.

Alles was das Ministerium gemacht hat ist die Verantwortng den einzelnen Schulen zu überantworten und selbst haben sie den Kopf in den Sand gesteckt. Mich wundert es, dass es nicht schon längst zu einem Aufstand der Rektor_innen gekommen ist. Die sollen Abstands- und sonstige Regelungen durchsetzen, haben aber dafür weder das Personal noch den Platz.

Mit sinnvollen Vorgaben zu einem geordneten Wechselunterricht wäre viel geholfen gewesen, vor allem den Schulen. Aber statt sich inhaltlich zu kümmern macht Frau Eisenmann lieber Wahlkmapf - unabhängig von Inzidenzwerten :roll:
Zuletzt geändert von killroy am 7. Januar 2021 18:13, insgesamt 1-mal geändert.
seit/seid

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Iron
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Bei uns gab es Wechselunterricht.... die Folge .... meine Tochter steht mittlerweile erst in der Dunkelheit wieder auf...

- Von 15/16 Stunden Sport in der Woche auf Null runtergefahren
- Kaum noch Tageslichterfahrungen
- Verdient mittlerweile mehr Geld mit TikTok als meine Frau :roll: :lol:
- keine Bildung mehr
- Ist/wird sozial unverträglich

muffinho
Ich lese Deine Aussage, dass es in BaWü vor dem Lockdown keine Schichtunterricht gab und vergleiche es mit den Erfahrungen aus der Klasse meines Großen, dass nach Nachname die Klassen aufgeteilt wurden und er die Hälfte der Zeit daheim im Homeschooling war, da brauche ich nichts weiter zu lesen. Das ist jetzt kein "Der Schwager meines Frisörs hat erzählt dass die Schwester seiner Babysitterin gehört hat dass es geteilte Klassen gibt", sondern ein "Ich war dabei als die Klasse meines Großen geteilt wurde und habe nicht mal ein dummes T-Shirt erhalten"!

Iron
Grasdaggl
muffinho hat geschrieben:die Hälfte der Zeit daheim im Homeschooling war,


Bei uns konnte man Aufgaben runterladen, die Onlineveranstaltungen haben meisten nicht geklappt.

killroy
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Granadaseggl
muffinho hat geschrieben:Ich lese Deine Aussage, dass es in BaWü vor dem Lockdown keine Schichtunterricht gab und vergleiche es mit den Erfahrungen aus der Klasse meines Großen, dass nach Nachname die Klassen aufgeteilt wurden und er die Hälfte der Zeit daheim im Homeschooling war, da brauche ich nichts weiter zu lesen. Das ist jetzt kein "Der Schwager meines Frisörs hat erzählt dass die Schwester seiner Babysitterin gehört hat dass es geteilte Klassen gibt", sondern ein "Ich war dabei als die Klasse meines Großen geteilt wurde und habe nicht mal ein dummes T-Shirt erhalten"!

Ok, dann eben nicht. Du willst bei deinem Gezeter bleiben. Gerne. Nun ja, einer mehr den ich nicht mehr lesen muss - auch nicht schlimm. Lies die VO am 8.12. und dann beantworte den anderen hier, ob der Wechselunterricht in Bw vor dem Lock-Down die Regel oder die Ausnahme war.

Bye bye, winke winke!
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

muffinho
Iron hat geschrieben:
muffinho hat geschrieben:die Hälfte der Zeit daheim im Homeschooling war,


Bei uns konnte man Aufgaben runterladen, die Onlineveranstaltungen haben meisten nicht geklappt.


Wir haben eine tägliche E-Mail mit dem Stoff bekommen, als pdf zum ausdrucken, außerdem gab es eine App, Anton oder Egon, mit Passwort, das war aber beim ersten Lockdown, keine Ahnung ob die noch genutzt wird.