Also, was die im Vertikalpass schreiben, hat mit seriösem, objektivem Journalismus wenig zu tun, aber das ist wohl auch nicht gewollt. Wie einseitig sie sich auf die Seite von Vogt schlagen, überrascht auch nicht wirklich. Da ich kein VfB-Mitglied bin, kann ich da nur schwer mitreden, dazu fehlt mir einfach Insider-Wissen, deshalb verkneife ich mir das auch. Aber die Außendarstellung des VfB mit miserabel zu bezeichnen, trifft es nicht mal im Ansatz. Und die Sache wird nur Verlierer produzieren. Vogt ist vom Rest-Verein bzw. seiner beiden Stellvertreter und der AG angezählt. Allerdings hat er die Fans und die Ultras wohl auf seiner Seite. Und Hitzlsperger, der kann nur verlieren. Sollte die Wahl wie geplant stattfinden, und Vogt würde als Präsident wiedergewählt, müsste Hitzlsperger gehen, denn eine Zusammenarbeit mit Vogt ist ja mittlerweile nicht mehr vorstellbar. Falls Hitzlsperger atsächlich gewinnen. würde er wohl aber immer noch die Vogt-Anhänger bei den Mitgliedern gegen sich haben, der Machtkampf würde immer weiter gehen, es sei denn,. es kommt dieser dritte Kandidat zum Zug und wird Präsident. Aber auch dann ist Hitzlsperger schwer beschädigt. Und nur mal so, Aufsichtsrats-Chef ist ja der Präsident des e.V., falls Hitzlsperger gewinnt, wäre er das ja dann auch, es s ei denn, man verteilt das anders. Denn sonst wäre er ja Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsrats-Vorsitzender in einer Person plus Präsident des e.V., das wäre doch eine Ämterhäufung, die unabhängig von der Person Hitzlsperger nicht gerade gut wäre. Wir können halt alles, auch FC Hollywood. Und dafür, dass ich eigentlich nichts dazu schreiben wollte, ist das doch etwas viel geworden. Mea Culpa.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).