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de mappes
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Spamferkel
VfB-1893 hat geschrieben:VfB und Fußball generell scheint ohnehin eine zunehmend nachrangigere Bedeutung einzunehmen.


merkt man auch in den foren...ich nehme das zumindest so wahr
eine traurige und bedenkliche entwicklung
vermutlich trägt auch corona und die dazu gehörigen Maßnahmen dazu bei
Don't criticize what you can't understand

Karl Kasper
Schoofseggl
de mappes hat geschrieben:
Wenigstens schreibst Du dazu, dass es in Deinen Augen keine Fans sind. Tatsächlich ist es vollkommen egal, ob es Fans sind, es sind nämlich Vereinsmitglieder, denen nicht egal ist, welch krumme Touren die Führung von Verein und/oder Tochtergesellschaft fährt.


korrekt
zumindest waren sie Mitglieder
wenn leute, die für die Ausgliederung stimmten sich jetzt hinstellen und klagen würden, weil sie sich getäuscht fühlen, habe ich dafür null Verständnis

Hätte ich auch nicht.

Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken: Dann lasst doch alles an die Wand fahren, wickelt alles zurpck ab, werft alles raus und zahlt Millionenstrafen...meldet vom Profi-Betrieb ab...mal sehen, wer dann zufrieden ist.
Ein paar Ultras tingeln dann sicher zur Bezirksliga...manche kicken dann vielleicht sogar für ihren Herzensverein VfB Stuttgart 21
Man kann es mit der schwarzmalerei auch übertreiben
Ein Großteil, die überwältigende Mehrheit, da bin ich mir sicher, hätte jetzt gerne eine Aufarbeitung, gerne personelle und zu zahlende Konsequenzen in einem gewissen Rahmen und die Zuwendung zum sportlichen Geschehen.

Es wäre schade, wenn es den VfB in der Form nicht mehr gäbe...vereinzelte verblendete aber scheinen das in Kauf zu nehmen


Das wollen vermutlich die meisten.


fkAS
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Halbdaggl
CoachingZone hat geschrieben:... und bei tm.de haben sie schon ausgegraben, dass er auf einer rechten Plattform mitgeschrieben hat... :?

auf der Plattform von Broder und Maxeiner wird er als Autor genannt, der dort schon veröffentlicht hat - in guter Gesellschaft mit bspw. Axel Feuerherdt von Collinas Erben. Ich hab nur einen Beitrag dort gefunden, in dem er steile Thesen von Akif Princci relativiert. Sonst waren da nur Links zu Zeitungsartikeln in hinter einer paywall.

Probleme mit Kölner Fans hatte er offenbar noch, weil er sich für Hopp eingesetzt hat, kenne jetzt aber die Diskussion nicht näher.

Tamasi
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Allmachtsbachel
CoachingZone hat geschrieben:... und bei tm.de haben sie schon ausgegraben, dass er auf einer rechten Plattform mitgeschrieben hat... :?

Da würde ich gerne Genaueres wissen, bevor ich mir ein Urteil anmaße. Dass die "Achse des Guten" ein schräger Scheiß ist, legt schon der Titel nah. Aber Kaufmann wird bei Wikipedia nur in der Rubrik "Weitere Autoren, die schon Beiträge auf der 'Achse' veröffentlicht haben" gelistet. (Also nicht als Haupt- oder ständiger Gastautor.) In jener Rubrik sind zahlreiche Autoren aufgelistet, ein ganz breites Spektrum, vom rechten Vollhonk bis hin zu Leuten wie Michael Wolffsohn, Thea Dorn, Wolf Biermann, Dominik Boeer, Jörg Kachelmann, blablabla... Diese Liste ist lang und auch wenn ich beispielsweise Thea Dorn nicht mag: Sie gehört zu einer Kategorie von Leuten, die zum normal bescheuerten Spektrum einer Gesellschaft dazugehören. Damit kann ich umgehen.

Anders gesagt:
Vor einem endgültigen Urteil müsste man den oder die Artikel von Kaufmann lesen und inhaltlich bewerten.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Haber hat geschrieben:
Sind AG-Denke (und deren Protagonisten) und Fan-sein so dermaßen widersprüchlich?


Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass es so ist.
Die AG braucht keine Mitglieder.
Für ihren Geschäftsbetrieb genügt es, wenn sie nach kaufmännischen Gesichtspunkten wirtschaftet und nicht in die Insolvenz geht.
Sie kann aber aus rechtlichen Gründen nicht ohne ein Mitwirken des e.V., in welcher Form auch immer.

Und der e.V. braucht die Mitglieder, um gegründet zu werden und danach existieren zu können.

Die Mitglieder/Fans/Anhänger/Sympathisanten es e.V. können nicht ohne die AG, auch wenn sie meinen, sie nicht zu benötigen.
Denn nur sie verspricht - und im idealen Fall - gewährleistet die Erfüllung ihrer Sehnsüchte.

Äußerst konfliktträchtige Voraussetzungen.
Wenn Du da die falschen Leute an den entscheidenden Schalthebeln hast!
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

higgi
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Grasdaggl
Aber Hitzl wollte sich doch für Schraft brutal einsetzen.
Jetzt wird da schon ein Nachfolger präsentiert ohne dass man gehört hätte dass die Zusammenabeit mit Schraft beendet wurde. (ruhen lassen heißt nicht beenden)

Also setzt Hitzl sich noch brutal ein oder hat er sich schon brutal eingesetzt?
von daher

Spielgerät
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Halbdaggl
Eine rechte Tröte als Kommunikationsaugust mag ich nicht.
Ich mag aber ebensowenig ein Gesinnungskommitee unter dem Vorsitz von P. Rechtl und C. Lausvogt.
Zuletzt geändert von Spielgerät am 12. Februar 2021 12:18, insgesamt 1-mal geändert.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

fkAS
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:...
Der 44-Jährige war vor seiner Zeit beim Kölner Bundesligist unter anderem beim Kölner Stadt-Anzeiger tätig, baute dort als Chef vom Dienst den Online-Newsdesk auf. Zudem arbeitete er bei der Jüdischen Allgemeinen und dem RBB. Kaufmann soll zum 1. März seinen neuen Job aufnehmen.


also rechts, ÖR und bei der Jüdischen Allgemeinen...HÄ????!!!!!!!!!!!!!!

Die Achse des Guten ist v.a. Islamkritisch, schon anschlussfähig zur AfD über Verschwörungstheorien, die dort verbreitet werden, aber nicht konsequent rechts
Wäre für mich ein Nogo, wenn der dort regelmäßig schreiben würde, weil die journalistische Standards missachten und ihre alternative Fakten pflegen, aber laut wiki gehört er nicht dazu.

CoachingZone
Halbdaggl
Fragt sich halt, warum (und das gilt auch für alle anderen "unverdächtigen" Autoren) er dann dort überhaupt mitschreibt (und der Plattform so ja auch irgendwie zu einem scheinbar seriöseren Anstrich verhilft)?
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Goofy
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:Ein paar Ultras tingeln dann sicher zur Bezirksliga...manche kicken dann vielleicht sogar für ihren Herzensverein VfB Stuttgart 21


Für diesen Verein kann es aber nur einen Präsident geben. :arr:
Auf Lebzeiten. Mindestens. Und Ehrenpräsident ab Vereinsgründung.
Aber wo genau kickt der Verein dann?


de mappes hat geschrieben:
Der 44-Jährige war vor seiner Zeit beim Kölner Bundesligist unter anderem beim Kölner Stadt-Anzeiger tätig, baute dort als Chef vom Dienst den Online-Newsdesk auf. Zudem arbeitete er bei der Jüdischen Allgemeinen und dem RBB. Kaufmann soll zum 1. März seinen neuen Job aufnehmen.


also rechts, ÖR und bei der Jüdischen Allgemeinen...HÄ????!!!!!!!!!!!!!!


Ein V-Mann. Eindeutig. :arr:


fkAS
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Halbdaggl
VfB-1893 hat geschrieben:Einige werden die Anfechtbarkeit schon irgendwie gegen den VfB nutzen.
Aber fernab von tatsächlichen größeren Konsequenzen, geht es doch um das gesäte jahrelange Misstrauen von Fans, Mitgliedern aber auch von potentiellen Investoren, die in 1.Linie auf makelloses Image achten und wegen unberechenbarer Wut-Fans jederzeit die Vernichtung ihrer Kapitaleinlage beim "Betrüger"-Verein fürchten müssen
Und was ist, falls Daimler die Anfechtbarkeit nutzt?
VfB und Fußball generell scheint ohnehin eine zunehmend nachrangigere Bedeutung einzunehmen.

Ist das Argument mit der arglistigen Täuschung überhaupt stichhaltig? Der VfB hat für die Ausgliederung geworben, weil sich die Vereinsführung sich davon bessere Chancen auf sportlichen Erfolg versprach. Ist es schon eine Täuschung, wenn man die Argumente über einen Strohmann präsentiert? Und wie belegt man die Kausalität von Werbung und Entscheidung bei der Abstimmung. Ich bin kein Jurist, aber daraus eine Anfechtbarkeit abzuleiten, finde ich nicht sonderlich überzeugend.
Dass der Verein damit einen Vertrauensbruch gegenüber seinen Mitgliedern begangen hat und gegen Datenschutzregeln verstoßen hat, ist klar. Letztere müssen auch geahnet werden. Beim Guerilla Marketing sehe ich eher ein moralisches Problem, das die Mitglieder mit der Verweigerung der Entlastung und Abwahl der Verantwortlichen im e.V. beantworten sollten, sofern die nicht vorher abdanken.


CoachingZone
Halbdaggl
fkAS hat geschrieben:Dass der Verein damit einen Vertrauensbruch gegenüber seinen Mitgliedern begangen hat und gegen Datenschutzregeln verstoßen hat, ist klar. Letztere müssen auch geahndet werden. Beim Guerilla Marketing sehe ich eher ein moralisches Problem, das die Mitglieder mit der Verweigerung der Entlastung und Abwahl der Verantwortlichen im e.V. beantworten sollten, sofern die nicht vorher abdanken.


Gut zusammengefasst und benannt.

Allerdings sind halt einige der Verantwortlichen nicht mehr dem direkten Zugriff der Mitglieder (also einer Abwahl) unterworfen. Und das ist durchaus ein Problem, falls die AG dies aussitzen möchte.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

de mappes
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Spamferkel
fkAS hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:...
Der 44-Jährige war vor seiner Zeit beim Kölner Bundesligist unter anderem beim Kölner Stadt-Anzeiger tätig, baute dort als Chef vom Dienst den Online-Newsdesk auf. Zudem arbeitete er bei der Jüdischen Allgemeinen und dem RBB. Kaufmann soll zum 1. März seinen neuen Job aufnehmen.


also rechts, ÖR und bei der Jüdischen Allgemeinen...HÄ????!!!!!!!!!!!!!!

Die Achse des Guten ist v.a. Islamkritisch, schon anschlussfähig zur AfD über Verschwörungstheorien, die dort verbreitet werden, aber nicht konsequent rechts
Wäre für mich ein Nogo, wenn der dort regelmäßig schreiben würde, weil die journalistische Standards missachten und ihre alternative Fakten pflegen, aber laut wiki gehört er nicht dazu.


So ähnlich hatte ich es mir fast gedacht
Danke für die Erläuterungen dazu
Don't criticize what you can't understand



Flache9
Matherazzo hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Was die Anwälte schreiben interessiert mich einen Dreck.
Entweder Beweise auf den Tisch legen oder tschüss.


Wenn Du mich meinst - ich habe doch oben von Nachweisen gesprochen, die vorgebracht werden müssten (ungeachtet zusätzlicher vereins- und wahlrechtlicher Besonderheiten, die es auch noch geben könnte).

Ansonsten - um welche Nachweise/Beweise geht es Dir?

Es geht mE leider nur noch um Rechtsfragen. da wirst Du um Juristen nicht rumkommen.

Mir scheint es eher so, dass der Karren deshalb so verfahren ist, weil die Herren monatelang selbst rum gewurstelt haben und die Sache sowohl in rechtlicher Hinsicht, als auch hinsichtlich der Beteiligten unterschätzt haben und dabei eine völlig falsche Strategie eingeschlagen haben, aus der sie nun keinen Ausweg mehr finden.


Ich meine nicht dich damit.

Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, dass die Aussagen von irgendwelchen Anwälten der Esecon oder deren eingeschalteten Kanzlei mich nicht interessieren.
Anschuldigen können immer alle, sie müssen es aber auch beweisen können.

fkAS
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Halbdaggl
CoachingZone hat geschrieben:Fragt sich halt, warum (und das gilt auch für alle anderen "unverdächtigen" Autoren) er dann dort überhaupt mitschreibt (und der Plattform so ja auch irgendwie zu einem scheinbar seriöseren Anstrich verhilft)?

Die Beiträge, die man einsehen kann sind min 8 Jahre alt und gegen Israelkritik gerichtet.
Ich hab achgut jetzt nicht so verfolgt, aber ich meine, die sind auch erst nach 2015 sträker nach rechts gedriftet.


Flache9
muffinho hat geschrieben:
Matherazzo hat geschrieben:
Ansonsten - um welche Nachweise/Beweise geht es Dir?


Hehe, man merkt dass Du ein Neuer bist :D

Daher als Erklärung, der Flache aka württi will nur spielen, der beisst nicht. Als er damals bei flx gebissen hat, kam nice dog catcher und hat ihn erst mal weggesperrt, daher kläfft er jetzt nur noch.

Aber mal ernsthaft, wie kommt man denn auf dieses Forum? Das hier ist praktisch Inzucht seit dem alten StZ Forum und Zweitnicks :bounce:


Träum du nur weiter Muffinho.
Du hast deine Niederlage im Corona Fred immer noch nicht verkraftet und versuchst nun wie eine verschmähte Frau mich zu diffamieren und hängst mir am Hosenbein um mich dauern anpissen zu wollen. :lol:
Merkst du eigentlich nicht das du dich lächerlich machst. :lol:

Southern Comfort
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Grasdaggl
Schöner Beitrag von @haber

An anderer Stelle schon mit Dir geschrieben... und auch jetzt bewegt mich die genaue Positionierung der Trennlinie zwischen der "einen" und der der "anderen" Seite. Hier nur ein Versuch:

Wir haben einen Sportverein. Manche betonen das Wort Verein. Manche betonen das Wort Sport.

Wer sich im modernen Sport bewegt, insbesondere im Fußball oder den anderen kommerzlastigen Sportarten, sollte mittlerweile mitbekommen haben, dass eine unglaubliche Professionalisierung stattgefunden hat. Wir sind meilenweit weg, von dem Modell als die Fußballclubs das Gleiche gemacht haben wie der Dorfclub, nur auf einer anderen Leistungsebene. Plötzlich kommen Spielergehälter, Spielerablösen, Siegpärmien, Handgelder, Arbeitsrecht, Bosman-Urteil...


Die Clubs entwickeln Geschäftmodelle. Früher hat man halt Glück mit seinen Jahrgängen gehabt, die zum Profikader aufgerückt sind. Oder auch Pech. 1954 waren sechs Weltmeister aus dem Kaiserslauterer Kader und ohne es zu prüfen, behaupt ich mal, dass die alle dort im Umkreis geboren wurden. Mittlerweile hat man sechs oder mehr Bayernspieler, die Weltmeister werden, nur sind die halt auch mal aus Gelsenkirchen oder sind gar Franken!

Und weiter geht es mit...

...Werbeverträge, Mäzene (im besten Sinne), Investoren, TV-Gelder-Leistungstabellen, Beteiligungsgesellschaften in Panama, etc.

Ich will das erstmal nicht bewerten, sondern nur so hinnehmen. Dass das derzeitige Vereinsrecht hier an seine Grenzen stößt und dass demzufolge andere Organisationsformen gesucht werden, ist für mich nur eine Folge aus dem oberen Strudel.

Das ist aber nicht im Sinne derjenigen, die das Wort Verein betonen. Das ist an anderen Werten orientiert: Zusammenhalt, Gemeinschaft, Identität...

Die Fragestellungen unterscheiden sich einfach fundamental. Auf der einen Seite wird etwas gesucht, das planbar, messbar und modellierbar ist. Unser höchsteigener Kaderplaner benutzt Worte, die man auf irgendwelchen Businesskasperveranstaltungen wiederfindet. Dass man da als Traditionalist sich nicht mehr wiederfindet ist ebenso klar. Auch hier keine Bewertung, das nehme ich mal so hin.


Ich habe nicht so viel Zeit, das alles minutiös auszufüllen und an meinen Formulierungen zu feilen.


Kurzer Denkansatz: Das eine ist eine (imho) unaufhaltsame Entwicklung, das andere ist der Wunsch nach Bremsung, Bewahrung, idealerweise sogar Stillstand oder sogar Umkehrung dieser Entwicklung. Schaffen wir es, diese zwei Pole wieder zusammenzuführen? Dann wird aus Sport und Verein wieder ein Sportverein... Und beide Elemente müssen ja ganicht so im krassen Widerspruch stehen.

Der Podcast über Lautern hatte da bspw. einen hochinteressanten Punkt. Die Fans haben auch bei jeder "ultra face palm!" -Aktion von der Vereinsführung damals immer dem Verein die Stange gehalten. Immer. Immer. Immer. Damals hatte man bei der Ausgliederung den Fans eine Fanbeteiligung in Aktien in Aussicht gestellt. Und die Fans hätten das mitgemacht, OBWOHL bereits zwei Fananleihen den Bach runter sind.

Man hatte daraufhin Probleme, Investoren zu finden, und infolgedessen Geldprobleme, wie so oft. Dann hat dann aber eines genau nicht aufgesetzt: Diese Fanbeteiligung. Imho wären da zumindest die ersten Geldprobleme erledigt gewesen und man hätte die Fans wunderbar mit im Boot gehabt.

Schlaue Füchse entdecken vielleicht Parallelen zu uns... Wie steht's eigentlich beim zweiten Investor? :mrgreen:

Es muss ja nicht 1:1 so sein wie in Lautern, aber ich fand das ein super Idee um den Sportkapitalismus und die Mitglieder/Faninteressen zusammenzuführen. Man stelle sich doch mal vor, dass der Mitgliederpool die gleiche Beteiligungsquote hätte wie Daimler... Nur meine zwei Cent. (Wir aber nicht reichen für ein Anteilspapierle...)
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Iron
Grasdaggl
Southern Comfort hat geschrieben: Wie steht's eigentlich beim zweiten Investor? :mrgreen:



Selbst als VfB Fan würde ich beim VfB kein Geld investieren. Du bist doch als Investor das Feinbild der Ultras, einigen Fans. Dann lieber einen Verein aufbauen wie Hoffenheim oder Leipzig.

Die Ultras sind doch Mitschuld, dass es zu solchen Entwicklungen kommt.