Frank N Furter hat geschrieben:Ach ja, und auch noch
@Haber
Wirklich ein sehr guter Beitrag! Zum einen der Verweis auf die vielleicht doch mitterweile sehr besondere Mentalität der Stuttgarter. Widerständler ist auch eine schöne Bezeichnung dafür! Zum anderen der sehr berechtigte Hinweis, dass es wirklich höggschde Eisenbahn ist, dass allen voran Hitzlsperger jetzt mal auf die Mitglieder und Fans aktiv und mit offenen Armen zugeht. Die Mitglieder machen 88,75% seiner AG aus. Die sind das Fleisch seines Fleisches! Ich hoffe er kann das und ist nicht als Ex-Profi mit antrainierten Hemmschwellen gegenüber Fussballfans belastet.
weit verbreitete fußballromantische Sicht aufs VfB-Gefüge:
weiter oben: e.V.: 5 Titel AG: 0 + Kapital-Skepsis
auch wenn die Ausgliederung tendenziös und wohl anfechtbar vom Verein -übrigens auch von CV!- getrieben wurde, war doch allen und insbesondere den Gegnern klar, dass der Verein, deren bisher Oberkompetenzen, der Mitglieder, der Ultra- und sonstigen VfB-Fanclubs an Mitbestimmung und Einfluss auf ad-hoc- & saisonale Entscheidungen der AG verlieren.
Und das ist auch gut so!
Früher musste man auf Druck der Kurve oder des Freundeskreises mind. 1x pro Jahr 1-2 Verantwortliche teuer abfinden und durfte sich jeder mal 1 Führungskraft und paar Spieler wünschen.
Das gab kein Team und keine Kontinuität und kann heutzutage auch nicht mehr zu sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg und neuen Investoren führen.
Anhand TW-Nachfolge und unterlassener Rino-Entlassung haben gewisse Kreise schmerzlich bemerkt, dass
Hitz & Co jetzt komplett ihr eigenes Ding machen und der frühere allmächtige Präsi in der AG eigentlich gar nichts mehr zu sagen hat und der e.V. ohne die AG eigentlich gar nichts mehr selbst hinbringt.
Da glaubt das Imperium zurückschlagen zu müssen, mit allem was sie in die Finger bekommen können.
FanClubs stellen da jetzt Abwahlanträge gegen Heim, Röttgermann, Mutschler, Schraft und Hitz,
wollen Fan-Abteilungen und Vertreter und was sonst noch alles.
Dann gibt es Satzungsänderungs-Anträge, die in die AG hineinregieren sollen.
Vielleicht schmerzhaft aber endlich mal erforderlich, dem e.V. und Umfeld klar zu machen, dass da niemand mehr, auch nicht kompromissbereit zu 88,25% reinzureden hat.
Gerade weil Tumulte angedroht werden, falls Hitz nicht das macht, was die Ultras wollen, würde ich als Zeichen der Stärke und Unabhängigkeit nicht in einem einzigen Punkt nachgeben.
Falls dann strafrechtliches erwiesen, kann er dann wie in allen vernunftbegabten Unternehmen auch, in aller Ruhe Austausch vornehmen.
Der e.V. kann dann wie erhofft und beauftragt, die Ausgliederung rückgängig zu machen versuchen.
Wenn er denen jetzt den kleinen Finger reicht, wird er zukünftig sogar nach jeder Niederlage nach demselben Muster unter Druck gesetzt.
Wenn die Gegner der Fußball AG dann 10x die Staatsanwaltschaft und 20x die Ausgliederung angefochten haben, verliert sich auch dieses Selbstzerfleischungs-Gen der VfB-Wutbürger.