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flux
CoachingZone hat geschrieben:Also diese Unterstellungen bezüglich der Alleinherrschaft und der durchgesteckten Informationen sind zunächst einmal Unterstellungen - und werden durch Wiederholung auch nicht wahrer.

Wenn der Satzungsänderungsantrag des "neutralen" Ron Merz angenommen würde und Mutschler deshalb sein Amt als Präsidiumsmitglied aufgeben müsste, oder Mutschler gleich aus dem Verein ausgeschlossen würde (aufgrund unbelegter Behauptungen in Presseberichten!), dann hätte der amtierende Präsident faktisch Alleinherrschaft im Präsidium (§16 Ziffer 5). Das ist keine Unterstellung, sondern unbestreitbare Tatsache.
Zuletzt geändert von flux am 12. Februar 2021 21:02, insgesamt 1-mal geändert.

Matherazzo
Muggaseggele
CoachingZone hat geschrieben:Guten Abend, Herr Schickhardt? Nun fällt also die Fassade.

Knapp daneben. Schickhardt will Geld verdienen, der würde sowas nicht aus Spaß machen.

Und ja - das Einreichen von Satzungsänderungsanträgen ist nicht undemokratisch, da über die Aufnahme dieser in die Satzung ja die MV zu befinden hat, im Übrigen das oberste Vereinsorgan.

Habe ich was zu Satzungsänderungen geschrieben? Momentan gilt die Satzung und er geltenden Fassung. Alles anderes ist Spekulation. Gerne kann aber zukünftig über Satzungsänderungen abgestimmt werden. Kein Problem.

Herr Vogt wurde außerdem nicht von bestimmten Gruppierungen, sondern von mehr als 50% der anwesenden Mitglieder zum Präsidenten gewählt, nachdem er vom Vereinsbeirat vorgeschlagen wurde. Dass er über seine ursprüngliche Amtszeit hinaus das Präsidentenamt bekleidet, liegt an der wegen der Coronavirus-Pandemie verschobenen Mitgliederversammlung.

S. 1: Habe ich ebenfalls nicht geschrieben.
S.3: ich habe nichts Gegenteiliges geschrieben.

Und ja: Ich bin schon gespannt, inwieweit es der Online-Mitgliederversammlung ermöglicht wird, eine angemessene Aussprache zu den gerade anfallenden Themen zu erhalten. Und ich bin durchaus dafür, dass man dabei auch von Herrn Vogt Klärung verlangt.


Siehe KSC und viele Unternehmen, die das schon hinbekommen haben.

Ansonsten verweise ich auf die "wertvollen" Aussprachen in einer Präsenzveranstaltung. Ich bin so frei, sorry: es geht nicht um Aussprachen, es geht darum in einer Präsenzveranstaltung lautstark Stimmung zu machen und Wankelmütige so einzunorden. Ich erinnere an die Stimmung bei der letzen MV.

Es gibt keine "Aussprachen" im Sinne von Dialogen. Einer steht oben und liest seinen Text vor. Die anderen klatschen oder buhen. Vorträge können auch online erfolgen. Scheinargumente.

flux
Karl Kasper hat geschrieben:
flux hat geschrieben:Wenn es aber um eine Verschiebung der ordentlichen MV 2020 vom 18.3. auf den 28.3. geht (und nicht um eine außerordentliche MV), muss nach wie vor der Präsident eben diese einberufen. Bin mal gespannt, ob er das macht.


Bei einer ordentlichen muss der Termin 4 Monate vorher bestimmt werden. Geht nur mit aoMV. Es ist defacto keine Verschiebung

Ja, du hast Recht, auch die 4-Monatsfrist wäre dann nicht gewahrt.

Edit: Ein paar Posts später habe ich ja auch schon gemerkt, dass es eine aoMV sein muss.

Frank N Furter
CoachingZone hat geschrieben:Ich überlege mir hier so allmählich echt, den Antrag zu stellen: Ich möchte mein altes Segglforum wieder.


Ist doch nur Provokation, einfach nicht drauf antworten. Sollen diese Trolle untereinander diskutieren. Es ist schon armselig genug sowas überhaupt abzuziehen, als gäbe es für diese Trolle im hiesigen Forum noch irgendeinen Blumentopf zu gewinnen.

Karl Kasper
Schoofseggl
Für die Kandidatenauswahl zur Wahl wäre es doch auch möglich, das der VB die Vorauswahl der Bewerber prüft. Sprich Eignung nach Vorgabe der Satzung und diese Kandidaten benennt und die Mitglieder sich dann 2 aussuchen (Briefwahl verfahren) die 2 mit den meisten Stimmen werden dann an der MV zur Wahl gestellt. Damit wäre eine demokratische Wahl gewährleistet.
Zuletzt geändert von Karl Kasper am 12. Februar 2021 21:12, insgesamt 2-mal geändert.


Tamasi
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Allmachtsbachel
Matherazzo hat geschrieben:Ansonsten verweise ich auf die "wertvollen" Aussprachen in einer Präsenzveranstaltung. Ich bin so frei, sorry: es geht nicht um Aussprachen, es geht darum in einer Präsenzveranstaltung lautstark Stimmung zu machen und Wankelmütige so einzunorden. Ich erinnere an die Stimmung bei der letzen MV.

Es gibt keine "Aussprachen" im Sinne von Dialogen. Einer steht oben und liest seinen Text vor. Die anderen klatschen oder buhen. Vorträge können auch online erfolgen. Scheinargumente.

Das sehe ich auch so. Eine Online-MV bietet natürlich kein Vereinsfeeling, aber wenn man sachlich argumentiert, ist es die bessere Lösung. Alleine schon, weil die missliebigen Redner eben nicht ausgebuht werden können (Chat-Funktion bitte deaktivieren! :-) ) und ihre Argumente deshalb besser darlegen können.

Außerdem können weit mehr Mitglieder teilnehmen als bei einer Präsenzveranstaltung; nicht alle wohnen in Stuttgart und Umgebung.

Voraussetzung ist natürlich, dass ein externer und erfahrener Dienstleister die ganze Orga übernimmt. Solche Dienstleister gibt es, das wurde schon oft erwähnt.

Bisher sehe ich hauptsächlich Trumpige Verschwörungstheorien, die gegen eine Online-MV sprechen. Diese Bedenken sollten durch einen externen Dienstleister ausgeräumt werden können.

Was für sachliche Gegenargumente gibt es denn?

(Die Verschiebung um nur zehn Tage finde ich aber nach wie vor bescheuert.)

flux
Karl Kasper hat geschrieben:@flux hab's dann auch gesehen, hab mich hier jetzt die letzten 4 Std durchgelesen

Dann hätsch jetz aber a schnäpsle verdient... :prost:

Edit: Aber erst, wenn du auf meinen Hinweis, dass praktisch alle Diktaturen das Nicht-Abhalten von Wahlen mit der "besonderen Situation" begründen, eingehst.... 8)

Karl Kasper
Schoofseggl
flux hat geschrieben:
Karl Kasper hat geschrieben:@flux hab's dann auch gesehen, hab mich hier jetzt die letzten 4 Std durchgelesen

Dann hätsch jetz aber a schnäpsle verdient... :prost:

Edit: Aber erst, wenn du auf meinen Hinweis, dass praktisch alle Diktaturen das Nicht-Abhalten von Wahlen mit der "besonderen Situation" begründen, eingehst.... 8)


Nein, darauf gehe ich nicht ein. Bin zwar der Kasper, aber das ist mir dann doch zu närrisch. :prost:

CoachingZone
Halbdaggl
Matherazzo hat geschrieben:Ansonsten verweise ich auf die "wertvollen" Aussprachen in einer Präsenzveranstaltung. Ich bin so frei, sorry: es geht nicht um Aussprachen, es geht darum in einer Präsenzveranstaltung lautstark Stimmung zu machen und Wankelmütige so einzunorden. Ich erinnere an die Stimmung bei der letzen MV.

Es gibt keine "Aussprachen" im Sinne von Dialogen. Einer steht oben und liest seinen Text vor. Die anderen klatschen oder buhen. Vorträge können auch online erfolgen. Scheinargumente.


Zeigt dann schon wieder, wes Geistes Kind Du bist.

Also in anderen (Nicht-Fußball-)Vereinen findet auch genau so die sogenannte Aussprache statt. Ein Mitglied redet (= spricht sich aus) - und die Vereinsführung antwortet gegebenenfalls. Und seitens der anderen Mitglieder gibt es entsprechende Zustimmungsbekundungen (oder auch nicht).

Die Aussprache dient übrigens mitnichten dazu, Stimmung zu machen, sondern der Meinungsbildung der Mitglieder. Und sollte deswegen auch ein gewichtiger Teil einer Mitgliederversammlung nach dem Vereinsrecht sein.

Und ja, "wertvoll", im Sinne von "gehaltvoll", war und ist sicherlich nicht jede Rede, allerdings imho in den vergangenen zehn Jahren eher diejenigen der Befürworter der Vereinsführung. Die Gegner, wenn man sie denn reden ließ, haben meistens gut strukturierte und mit guten Argumenten belegte Reden vorgetragen. Und eine kritische Auseinandersetzung hat sich die Vereinsführung ob der schlechten Entscheidungen in diesen Jahren in jedem Fall verdient. Dennoch würde ich es mir nicht anmaßen, über den "Wert" von Reden bei einer Mitgliederversammlung zu befinden. Und wenn man die Mitglieder auf der MV schon nicht hören will, wie sieht es dann sonst mit dem Mitgliederdialog aus?

Hinzu kommt: Bei einer Online-Veranstaltung hat es der Veranstalter noch mehr als sonst in der Hand, Aussprachen zu steuern, insofern kann ich verstehen, dass man ob der bedeutsamen Vereinsthemen zur Zeit eine Präsenzveranstaltung präferiert.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Karl Kasper
Schoofseggl
CoachingZone hat geschrieben:
Matherazzo hat geschrieben:Ansonsten verweise ich auf die "wertvollen" Aussprachen in einer Präsenzveranstaltung. Ich bin so frei, sorry: es geht nicht um Aussprachen, es geht darum in einer Präsenzveranstaltung lautstark Stimmung zu machen und Wankelmütige so einzunorden. Ich erinnere an die Stimmung bei der letzen MV.

Es gibt keine "Aussprachen" im Sinne von Dialogen. Einer steht oben und liest seinen Text vor. Die anderen klatschen oder buhen. Vorträge können auch online erfolgen. Scheinargumente.


Zeigt dann schon wieder, wes Geistes Kind Du bist.

Also in anderen (Nicht-Fußball-)Vereinen findet auch genau so die sogenannte Aussprache statt. Ein Mitglied redet (= spricht sich aus) - und die Vereinsführung antwortet gegebenenfalls. Und seitens der anderen Mitglieder gibt es entsprechende Zustimmungsbekundungen (oder auch nicht).

Die Aussprache dient übrigens mitnichten dazu, Stimmung zu machen, sondern der Meinungsbildung der Mitglieder. Und sollte deswegen auch ein gewichtiger Teil einer Mitgliederversammlung nach dem Vereinsrecht sein.

Und ja, "wertvoll", im Sinne von "gehaltvoll", war und ist sicherlich nicht jede Rede, allerdings imho in den vergangenen zehn Jahren eher diejenigen der Befürworter der Vereinsführung. Die Gegner, wenn man sie denn reden ließ, haben meistens gut strukturierte und mit guten Argumenten belegte Reden vorgetragen. Und eine kritische Auseinandersetzung hat sich die Vereinsführung ob der schlechten Entscheidungen in diesen Jahren in jedem Fall verdient. Dennoch würde ich es mir nicht anmaßen, über den "Wert" von Reden bei einer Mitgliederversammlung zu befinden. Und wenn man die Mitglieder auf der MV schon nicht hören will, wie sieht es dann sonst mit dem Mitgliederdialog aus?

Hinzu kommt: Bei einer Online-Veranstaltung hat es der Veranstalter noch mehr als sonst in der Hand, Aussprachen zu steuern, insofern kann ich verstehen, dass man ob der bedeutsamen Vereinsthemen zur Zeit eine Präsenzveranstaltung präferiert.


Und wenn der Befürworter der Vereinsführung, einen sachlichen Vortrag hielt, hielt sich der Lautstärke Widerspruch in Grenzen und oberhalb der Gürtellinie.

flux
Karl Kasper hat geschrieben:Nein, darauf gehe ich nicht ein. Bin zwar der Kasper, aber das ist mir dann doch zu närrisch. :prost:

Närrisch tiffts ganz gut. Es ist immer wieder närrisch, wenn Leute glauben, dass das Vorenthalten ihres Wahlrechts nur zu ihren Gunsten sei. Die Masche funktioniert immer wieder....


Matherazzo
Muggaseggele
CoachingZone hat geschrieben:
Matherazzo hat geschrieben:Ansonsten verweise ich auf die "wertvollen" Aussprachen in einer Präsenzveranstaltung. Ich bin so frei, sorry: es geht nicht um Aussprachen, es geht darum in einer Präsenzveranstaltung lautstark Stimmung zu machen und Wankelmütige so einzunorden. Ich erinnere an die Stimmung bei der letzen MV.

Es gibt keine "Aussprachen" im Sinne von Dialogen. Einer steht oben und liest seinen Text vor. Die anderen klatschen oder buhen. Vorträge können auch online erfolgen. Scheinargumente.


Zeigt dann schon wieder, wes Geistes Kind Du bist.

Also in anderen (Nicht-Fußball-)Vereinen findet auch genau so die sogenannte Aussprache statt. Ein Mitglied redet (= spricht sich aus) - und die Vereinsführung antwortet gegebenenfalls. Und seitens der anderen Mitglieder gibt es entsprechende Zustimmungsbekundungen (oder auch nicht).

Die Aussprache dient übrigens mitnichten dazu, Stimmung zu machen, sondern der Meinungsbildung der Mitglieder. Und sollte deswegen auch ein gewichtiger Teil einer Mitgliederversammlung nach dem Vereinsrecht sein.

Und ja, "wertvoll", im Sinne von "gehaltvoll", war und ist sicherlich nicht jede Rede, allerdings imho in den vergangenen zehn Jahren eher diejenigen der Befürworter der Vereinsführung. Die Gegner, wenn man sie denn reden ließ, haben meistens gut strukturierte und mit guten Argumenten belegte Reden vorgetragen. Und eine kritische Auseinandersetzung hat sich die Vereinsführung ob der schlechten Entscheidungen in diesen Jahren in jedem Fall verdient. Dennoch würde ich es mir nicht anmaßen, über den "Wert" von Reden bei einer Mitgliederversammlung zu befinden. Und wenn man die Mitglieder auf der MV schon nicht hören will, wie sieht es dann sonst mit dem Mitgliederdialog aus?

Hinzu kommt: Bei einer Online-Veranstaltung hat es der Veranstalter noch mehr als sonst in der Hand, Aussprachen zu steuern, insofern kann ich verstehen, dass man ob der bedeutsamen Vereinsthemen zur Zeit eine Präsenzveranstaltung präferiert.


Danke, aber es macht keinen Sinn, wenn Du immer Dinge hineininterpretierst, die ich nicht geschrieben habe.

Ich bitte zum Thema "Aussprachen" die MVs und deren Ablauf mal anzusehen. Es ist kein Frage- und Antwort Spiel.

Was hindert Dich denn daran, Dir Deine Meinung zuhause am Internet zu bilden? Auch dort können Beiträge in vielen Formen wiedergegeben werden und Du kannst dann sogar frei von Geschrei zuhören und entscheiden.

Bitte einfach Fakten nennen und nicht die üblichen Phrasen ("freie Meinungsbildung") dazu dreschen.

Im Übrigen verweisen ich auf die bereits stattgefundenen Veranstaltungen dieser Art. N.m.K. ist keine davon rechtlich gekippt worden. Sogar der Benni Hofmann befragte Vereinsrechtler befürwortet eine solche Lösung. Das Thema ist unmittelbar oder mittelbar umfassend in rechtlicher Hinsicht diskutiert. Es macht keinen Sinn, dies hier auszubreiten. Eine Diskussion hierüber an dieser Stelle erübrigt sich.

Tamasi
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Allmachtsbachel
CoachingZone hat geschrieben:Also in anderen (Nicht-Fußball-)Vereinen findet auch genau so die sogenannte Aussprache statt. Ein Mitglied redet (= spricht sich aus) - und die Vereinsführung antwortet gegebenenfalls. Und seitens der anderen Mitglieder gibt es entsprechende Zustimmungsbekundungen (oder auch nicht).

Die Aussprache dient übrigens mitnichten dazu, Stimmung zu machen, sondern der Meinungsbildung der Mitglieder. Und sollte deswegen auch ein gewichtiger Teil einer Mitgliederversammlung nach dem Vereinsrecht sein.

1. Die Aussprache kann doch auch online ein gewichtiger Teil der MV sein. Warum wird das in Frage gestellt?

2. Angesichts der aktuell extrem aufgeheizten Stimmung kannst du doch nicht wirklich glauben, dass die Leute sich bei einer Präsenzveranstaltung ungestört reden lassen. Das ist doch nicht realistisch. Und ich finde Störungen gegenüber ungeübten, "normalen" Rednern unfair. Die lassen sich sicher eher aus dem Konzept bringen als ein geübter Redner.

Und ja, "wertvoll", im Sinne von "gehaltvoll", war und ist sicherlich nicht jede Rede, allerdings imho in den vergangenen zehn Jahren eher diejenigen der Befürworter der Vereinsführung. Die Gegner, wenn man sie denn reden ließ, haben meistens gut strukturierte und mit guten Argumenten belegte Reden vorgetragen. Und eine kritische Auseinandersetzung hat sich die Vereinsführung ob der schlechten Entscheidungen in diesen Jahren in jedem Fall verdient. Dennoch würde ich es mir nicht anmaßen, über den "Wert" von Reden bei einer Mitgliederversammlung zu befinden. Und wenn man die Mitglieder auf der MV schon nicht hören will, wie sieht es dann sonst mit dem Mitgliederdialog aus?

Den letzten Satz verstehe ich nicht im Zusammenhang mit der Online-/Präsenz-Frage. Das unterstellt, dass die Vereinsführung nicht zuhört. Okay, das kann man online besser vertuschen. :-) Aber letztlich ist das doch ein ganz anderes, grundsätzliches - und sehr wichtiges - Thema, das man nicht an Online/Präsenz aufhängen sollte.
Die Argumente davor sprechen nicht gegen eine Online-Veranstaltung. Auch online lassen sich gut strukturierte Reden mit guten Argumenten vortragen. ;) Und die Teilnehmer können besser zuhören, weil sie nicht abgelenkt werden.

Hinzu kommt: Bei einer Online-Veranstaltung hat es der Veranstalter noch mehr als sonst in der Hand, Aussprachen zu steuern, insofern kann ich verstehen, dass man ob der bedeutsamen Vereinsthemen zur Zeit eine Präsenzveranstaltung präferiert.

Dann muss man dafür eine Regelung finden, dass die Aussprachen nicht noch mehr gesteuert werden. Das finde ich auch wichtig und angesichts der Situation wäre es wünschenswert... aber fraglich. Akzeptiert.


Frank N Furter
Tamasi hat geschrieben:Was für sachliche Gegenargumente gibt es denn?


Ach, Tamasi, das wurde doch jetzt schonn zigmal wiedergekäut.

Der Hauptgrund ist, dass der Vereinsbeirat immernoch auf Kandidatensuche ist. Warum das nicht wenigstens mal abwarten und dann mit dem evtl. gefundenen Kandidaten eine Frist setzen, wie lange er braucht, um sich halbwegs seriös den Mitglieder vorstellen zu können?

Das zweite Argument ist die Aufklärung des Datenmissbrauchs. Warum nicht wenigstens noch abwarten, bis der LDSB seinen offiziellen Bericht abgegeben hat? Ist doch wichtig zu wissen, wie hoch die Strafe ist und was daraus sportlich folgt. Evtl. stehen da dann auch noch Dinge drin, die man vorab erstmal klären muss.

Ich habe von keinem OFC gelesen, der sich pro digital am 28.03. aussprach, aber von mittlerweile über 130 die dagegen sind. Für wen spielt man denn eigentlich hier Fussball, für die Fans oder für die Funktionäre?

Außerdem würde aktuell die digitale MV am 28.03. sicherlich auf dem Rechtsweg bestritten. Im Zweifelfall ergibt sich daraus dann noch ein viel größeres Schlamassel. Es wäre einfach klug einen allseits akzeptierten Termin zu finden und einen akzeptierten Modus der Abstimmung. Sie können wegen mir auch gerne den Hammelsprung einführen, der ist vergleichsweise gut, schnell und vorallem total transparent.
Zuletzt geändert von Frank N Furter am 12. Februar 2021 21:56, insgesamt 1-mal geändert.

Frank N Furter
Flache9 hat geschrieben:Warum sollte eine virtuelle Aussprache nicht funktionieren. Man bekommt seinen Redebeitrag. Hört sich das in Ruhe an, die Funktionäre können in Ruhe antworten und niemand wird niedergebrüllt.
Wo ist das Problem?


Das ist ja auch nicht das Problem. Die Trolle versuchen hier nur ihren verqueren Mist unterzubringen.

CoachingZone
Halbdaggl
@Tamasi

Ich habe doch gar nicht primär zum Thema Online/Präsenz geschrieben, sondern zur Wichtigkeit der Aussprache und zu der Abwertung dieser im zitierten Beitrag.

Aber ich werde mich für heute Abend ausklinken. Wenn schon Neumitglieder nach drei, vier Beiträgen hier meinen, Regeln aufzustellen, was und wie hier diskutiert werden soll, dann sollte ich wirklich den Ratschlag von @Frank N Furter beherzigen.

Neumitglieder übrigens, die absolut nicht auf das eingehen, was man selbst schreibt, bei denen man den Eindruck bekommt, dass es hier nicht um eine Diskussion geht, sondern darum, möglichst oft bestimmte Aussagen zu wiederholen und eine vernünftige Diskussion zu unterbinden.

Anders kann ich z.B. nicht verstehen, wie man wieder mit Frage-Antwort kommt, wenn ich bereits dargelegt hat, dass die Aussprache beim VfB nicht anders ist als bei anderen Vereinen.

Aber zumindest der besagte User scheint sich ja im Nicht-Hören-Wollen des Gegenübers auf dem gleichen Niveau der Vereinsführung der letzten Jahre zu befinden.

Schade, dass unser gepflegtes Forum jetzt auch schon von den Vereinsmeinungsbildnern gekapert wurde.

@ Nice: Könnte man für die nicht einen Kinderspielplatz einrichten?
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


flux
CoachingZone hat geschrieben:Die Aussprache dient übrigens mitnichten dazu, Stimmung zu machen, sondern der Meinungsbildung der Mitglieder. Und sollte deswegen auch ein gewichtiger Teil einer Mitgliederversammlung nach dem Vereinsrecht sein.

Das ist absolut richtig, deshalb ist die Aussprache auch bei einer Online-MV unverzichtbar. Weil aber bei einer Aussprache immer nur einer das Wort hat, und die Zahl derer, die dabei zu Wort kommen, auch bei Präsenzveranstalungen begrenzt ist, sehe ich keine Gründe, warum diese Aussprache nicht auch bei einer virtuellen MV stattfinden könnte.

Es gibt freilich einen ganz entscheidenden Unterschied: Bei einer Präsenzveranstaltung werden die Beiträge zur Aussprache von Zustimmungs- und Ablehnungsbekundungen begleitet. Diese dienen zum einen dem Lustgewinn des Bekundungsäußernden, in hohem Maße aber vor allem der Beeinflussung von in ihren eigenen Standpunkten nicht ganz so sattelfesten Dritter: Diesen soll damit suggeriert werden, mit dieser Meinung zur unterlegenen Minderheit, mit jener aber zur siegreichen Mehrheit zu gehören. Letzteres ist ein tiefes Bedürfnis praktisch aller Menschen und darauf basiert das Prinzip jeder öffentlich und mit Publikumsresonanz geführten Debatte.

Nach genau dem selben Prinzip funktionieren übrigens auch Facebook & Co.: Schlaue Algorithmen führen diejenigen zusammen, die sich dann gegenseitig bestätigen können, daß sie die Auffassungen der Mehrzahl vertreten - und sich dann ganz wohl dabei fühlen. Aus diesem Grund hat sich der VfB auch für die Guerilla-Kampagne entschieden, die ja nichts anderes bewirken sollte, als Social-Media-Nutzern zu vermitteln, daß sie mit einer positiven Haltung zur Ausgliederung nicht alleine, sondern in großer und allerbester Gesellschaft sind.

Und jetzt bitte ich jemanden mir zu erklären, warum das eine eine verbrecherische Manipulation von Mitgliedern, das andere aber unverzichtbarer Bestandteil der Vereinsdemokratie sein soll.

fkAS
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Halbdaggl
Karl Kasper hat geschrieben:
flux hat geschrieben:Wenn es aber um eine Verschiebung der ordentlichen MV 2020 vom 18.3. auf den 28.3. geht (und nicht um eine außerordentliche MV), muss nach wie vor der Präsident eben diese einberufen. Bin mal gespannt, ob er das macht.


Bei einer ordentlichen muss der Termin 4 Monate vorher bestimmt werden. Geht nur mit aoMV. Es ist defacto keine Verschiebung

Müssen wir mal die Einladung des (Teil)Präsidiums abwarten. Ich würd aber sagen, dass eine Verschiebung schon möglich sein muss. Außerdem hat Tiffi hier auch mal schön argumentiert, weshalb der Präsident nicht unbedingt einladen muss.

CoachingZone
Halbdaggl
Flache9 hat geschrieben:Warum sollte eine virtuelle Aussprache nicht funktionieren. Man bekommt seinen Redebeitrag. Hört sich das in Ruhe an, die Funktionäre können in Ruhe antworten und niemand wird niedergebrüllt.
Wo ist das Problem?


Wenn es ein Problem gibt, dann höchstens aus der Erfahrung insbesondere der letzten Mitgliederversammlungen (unter WD) heraus, dass nämlich die Aussprache so "gestaltet" wurde, dass nur ein Minimum an kritischen Reden überhaupt gehalten werden konnten. Deswegen ist auch das Misstrauen gegenüber einer Online-MV einfach da, sogar bei Nicht-Vogt-Parteigängern wie mir.

Ich verweise diesbezüglich auch gerne auf die MV vom Juli 2019, als die Aussprache wegen des WLAN-Problems eben nicht per Abstimmung abgebrochen werden konnte und noch so viele gute treffende kritische Beiträge zu hören waren (u.a. von Rainer Adrion), dass selbst eher neutrale (und möglicherweise nicht so informierte) Mitglieder diesen zustimmten. Deswegen ist die Aussprache auch mitnichten dazu da, "Leute einzunorden". Sondern es geht - wie in der Politik - eben auch darum, Standpunkte darzulegen und für sie zu werben.

Bei zwei wichtigen Mitgliederversammlungen seit 2016 wurde die Aussprache vorzeitig abgebrochen oder sollte vorzeitig abgebrochen werden (bei der Ausgliederung 2017 und nach dem Abstieg 2019). Beides Mal herrschte imho durchaus wichtiger Redebedarf. Und beides Mal wurde versucht, zu verhindern, dass zu viele kritische Reden gehalten wurden, Warum sollte man dieses Mal, wo ja schon im Vorfeld versucht wurde, die Datenaffäre herunterzuspielen und zu vertuschen, und wo jetzt sogar gegen die Stimme des Vereinsbeirats eine MV so rasch wie möglich "durchgezogen wird", eine angemessen ausführliche Aussprache zulassen?
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

fkAS
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Halbdaggl
Matherazzo hat geschrieben:Die Widersprüche zur angeblichen moralischen Überlegenheit werden größer und die Fassaden bei vielen fallen:

...

Nachdem diese Regelung nun hier dazu führen kann, dass ein bei manchen Gruppierungen verehrter Präsident nicht mehr vorgeschlagen wird, versucht man nun die satzungsmäßigen Rechte des Vereinsbeirats entweder schnell zu beschneiden oder diesem Präsidenten ein Selbstaufstellungsrecht einzuräumen. Wo dies (trotz des Vereinsrechtler des Kicker und natürlich des Ex Präsidenten Staudt) demokratisch sein soll, erschließt sich mir nicht. Vogt wurde für eine bestimmte Amtszeit gewählt, diese ist eigentlich bereits abgelaufen. Seine Legitimation bezieht er mittelbar nur noch aus der pandemiebedingten Nichtdurchführung der Neuwahl im Herbst 2020. Damit ist eben auch seine demokratisch herbeigeführte Legitimation abgelaufen - warum soll diese über seine Amtszeit hinaus weitere einseitig Wirkungen entfalten? Schon gar nicht, wenn wie hier die Satzung eine solche Regelung nicht vorsieht. Ist die Forderung daher demokratisch?

Zudem muss auch der VB eine erneute Bewerbung und eine etwaige Nichtaufstellung rechtlich nachvollziehbar begründen. Auch der VB kann nicht im rechtsfreien Raum agieren. Eine Nichtaufstellung wird nur mit gut belegten und justitiablen Gründen möglich sein. Auch das ist letztlich ein demokratisch und rechtlich legitimierter Vorgang, der hier nun von vornherein ausgehebelt werden soll. Demokratisch?

...

Die gut begründeten, justiziable Argumente des Vereinsbeirats, weshalb der amtierende Präsident nicht aufgestellt werden soll, sind halt bislang nicht zu erkennen. Staudt oder auch Adrion fordern ja eine solche Begründung zurecht. CV wurde vom Vereinsbeirat die Qualifikation für das Amt zugesprochen und die Mitglieder haben ihn gewählt. Die MV als oberstes Vereinsorgan sollte darüber bestimmen, ob er weitermachen darf, nicht der Vereinsbeirat. Im Moment schaut es ja so aus, dass Vogt nicht aufgestellt wird, weil er von den Mitgiedern höchstwahrscheinlich gewählt würde. Das ist dann schon mangelndes Demokratieverständnis.