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Karl Kasper
Schoofseggl
Flache9 hat geschrieben:
Karl Kasper hat geschrieben:
Flache9
Andere Kandidaten wären nicht mehrheitsfähig?
Hat man die Mitglieder gefragt oder wie kommt man zu diesem Urteil?
Wurde Vogt aufgestellt, nachdem sich zwei Vogt Gegner aus dem Beirat zurückgezogen hat um damit eine Mehrheit zu erzielen ?
Einen Vogt zuzulassen ist für mich nicht nachvollziehbar.
Daher werde ich meine Mitgliedschaft bei diesem Verein beenden. Juckt den VfB wahrscheinlich eh nicht. Ich bleibe mir aber treu. Ihn nicht zu wählen bringt garnichts. Er wird Präsident werden.


Wir sind uns beide darin einig, dass wir bei Vogt eine völlig andere Meinung haben. Aber jetzt deswegen austreten und nichts abstimmen wollen? Auch für dich gilt, die MV bestimmt und nicht die Meinung in den Foren.


Liess die Satzung
Vogt wird bzw. bleibt Präsident. Egal wie abgestimmt wird.


Die Frage ist da nur, mit welchem Rückhalt der Mitglieder.


RedBlues
Halbdaggl
darkred hat geschrieben:https://twitter.com/clausvogt1893/status/1361041996488597506?s=09

Präsidial. Präsidial.

Was ein selbstgefälliger Haufen Analausfluss


Ich freu mich schon auf die MV, egal wie die auch immer abgehalten werden mit, somit meiner Stimme werde ich nicht zur Wahl von Claus Vogt beitragen.



Iron
Grasdaggl
Wundermann hat geschrieben:
Karl Kasper hat geschrieben:Ach kommt, das ist witzig.

Als Repräsentant aller Mitglieder sollte man eine gewisse Art von Humor für sich behalten können.


Man stelle sich vor, wenn andere Repräsentanten derart witzig gewesen wären ... nach der größten inneren Krise...

Spielgerät
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Halbdaggl
higgi hat geschrieben:Es gibt de Facto keine Gründe Vogt nicht zu wählen, er hat getan was er versprochen hat. Zu einem deutlich zu hohen Presi, aber das ist jetzt wie es ist.

Der einzige Grund (Gründe) Vogt nicht zu wählen, wären Nachweise seiner Unfähigkeit, die ein gewisser VV vorgebracht hat. Weis nicht ob er an dem Tag vergessen hat seine Pillen zu nehmen, jedenfalls scheint das nur heiße Luft gewesen zu sein.
Kann mir keiner erzählen dass Hitz mit seinem Brief genau das geplant hatte, was jetzt eingetreten ist.

Also Vogt wählen !!!!11!


Satire oder meinst du das ernst?
Es gibt für mich nach wie vor keinen einzigen Grund, Vogt zu wählen. Das dürfen dann gerne andere machen, wenn ihnen danach ist.

Vogt ist für mich weiterhin untrennbar mit einer sportpolitischen Ausrichtung - mehr Macht den Mitgliedern - verbunden, die den VfB meiner Meinung nach nicht dorthin führen wird, wo ich ihn sehen möchte. Der VfB hat für mich (seit mehr als 40 Jahren btw) eine tiefe emotionale Bedeutung, was für mich im Umkehrschluss aber nicht heißt, dass ich dort irgendwas mitbestimmen möchte. Herrje, das käme mir in 1000 kalten Wintern nicht in den Sinn.

Und seit neuestem ist Vogt für mich auch mit dem randalierenden Mob verbunden, von dem er sich keinen Millimeter distanziert. Wie ich schon geschrieben habe, wie kann man so einen ernsthaft als ersten Repräsentanten des größten Sportvereins in BaWü sehen? Vielen reicht es offenbar, dass auf der "anderen Seite" Porth und der noch bösere Hauptsponsor stehen, mir nicht. Und wenn du den von darkred geposteten Retweet liest, dann weißt du, dass dein Präsident scheinbar nichts an seinem Verhalten ändern möchte. Das lässt für die Zukunft nichts gutes erahnen.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

CoachingZone
Halbdaggl
Das Abwerten der Gegenseite bringt doch niemanden weiter?!

Und was Selbstgefälligkeit angeht, steht auch die Contra-Vogt dem nicht nach. Sie macht es vielleicht ein wenig wortgewandter und eleganter, aber sonst...

Wozu also jetzt hier herumgiften? Fußball ist nun mal auch ein "Proletensport", aber andererseits vereint kaum etwas so sehr verschiedene Schichten der Gesellschaft wie eben: der Fußball. Das kann man durchaus positiv sehen!

Der VB, in dem so ehrenwerte Leute wie Prof. Bühler sitzen, hat Claus Vogt als Kandidaten aufgestellt. Möglicherweise waren die Argumente gegen ihn doch nicht so valide, sondern eher vorgeschoben. (Achtung: Spekulatius!) Zumindest aber stimmt der Vorwurf nicht, dass alle Gremien des VfB sich gegen Vogt gestellt hätten und er völlig isoliert sei.

Und zuletzt: Die Schlammschlacht nach außen getragen hat Thomas Hitzlsperger. Und hat damit einen respektierten und erfolgreichen Unternehmer in einem - auch persönlichen - Maße angegriffen und desavouiert, dass dieser in der Öffentlichkeit praktisch sein Gesicht verloren hat. Und das nach wie vor ohne greifbare Belege für seine Vorwürfe.

Nochmals: Ich bin immer noch nicht pro Vogt! Mir fehlt nach wie vor das Wissen, was sein Programm ist. Aber ich bin der Meinung, dass ein Amtsinhaber zur Wiederwahl aufgestellt werden muss. Ärmlich finde ich es eher, dass offenbar kein Kandidat gefunden wurde, der entweder geeignet oder willig war, sich einem demokratischen Votum (das immer auch eine Niederlage miteinschließt!) zu stellen. Man könnte sich diesbezüglich schon auch fragen: Was für eitle Menschen müssen das sein, dass sie nur bei garantiertem Wahlsieg antreten wollen?
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

RedBlues
Halbdaggl
Mit der Antwort auf den tweet macht er vor allem auch deutlich, dass ihm nichts an einer Befriedung der Situation liegt.

Der Trump Vergleich der vor einiger Zeit gezogen wurde ist so falsch nicht. Vogt scheint bereit den Verein niederzubrennen, wenn er dadurch seine Ziele erreichen kann.

Indem er sich als Vertreter der Fans sieht und nicht der Mitglieder, macht er die Situation noch schimmer.

Vogt vertritt nicht die Interessen des gesamten Vereins

RedBlues
Halbdaggl
Ärmlich finde ich es eher, dass offenbar kein Kandidat gefunden wurde, der entweder geeignet oder willig war, sich einem demokratischen Votum (das immer auch eine Niederlage miteinschließt!) zu stellen. Man könnte sich diesbezüglich schon auch fragen: Was für eitle Menschen müssen das sein, dass sie nur bei garantiertem Wahlsieg antreten wollen?


Vielleicht hat sich auch keiner gefunden, weil die wenigstens bereit sind, sich mit ihrer Wahl den Hass der Ultras auf sich zu ziehen.

Vielleicht ist es nicht attraktiv ehrenamtlich diese vollkommen verfahrene Situation zu beackern,...

darkred
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Halbdaggl
Als Präsident des größten Vereins im BaWü muss ich mir so einen Retweet einfach verkneifen können.
Witzig hin oder her ... und vor allem in so einer aufgeladenen Situation. Sicher darf man Vogt an so etwas nicht beurteilen, aber es vermittelt Mitgliedern außerhalb seines Twitter-Fanclubs halt ein weiteres Indiz, dass es mit seiner Präsidialität nicht sonderlich weit her ist.

An dieser Stelle noch ein Link zum Blog von Ron Merz, der, der den Antrag auf Satzungsänderung eingereicht hat. Auch wenn er sich bisweilen mit in die unreflektierte Twittershow ziehen lässt, bewahrt er im Großen und Ganzen dann doch die Realität im Auge.

In seinem heutigen Beitrag adressiert er daher auch ein paar Zeilen an Vogt, die eben diese Zweifel an der Eignung seiner Person aufgreifen, bzw. fordert er ihn auf, sein Mandat, dann auch mit Leben zu füllen.

ETAPPENZIEL

In einer an Entwicklungen nicht gerade armen Zeit habe sich am Wochenende die Ereignisse beim VfB nochmals überschlagen. Zwei Vorstände wurden abberufen, dem Vorstandsvorsitzenden weitere Maßnahmen vom Aufsichtsrat nahegelegt, Rücktritte im Vereinsbeirat und schließlich die Nominierung Claus Vogts als einzigen Kandidaten für die anstehenden Präsidentenwahl. In der Euphorie des gestrigen Abends habe ich dies auch als einen Sieg der Mitglieder und Fans bezeichnet und das sehe ich bis zu einem gewissen Maße auch jetzt noch so.


Allerdings ist es bei nüchterner Betrachtung auch nur ein Etappenziel, dass wir aktuell erreichen konnten, denn es gibt noch viele Punkte, die kurz- aber auch mit längerfristig angegangen und im Hinterkopf behalten werden müssen.

Ganz zuvorderst müssen wir Mitglieder und die Öffentlichkeit weiterhin transparent über die Ergebnisse der Untersuchung von Esecon in Bezug auf den Datenskandal aufgeklärt werden. Die Art im weiteren Umgang mit diesem Bericht und auch dessen Einschätzung durch weitere Kanzleien wird den Ton für die nächsten Monate und Jahre beim VfB setzen. Offenheit und echte Aufrichtigkeit in der Kommunikation können Grundpfeiler für die erneute Entwicklung eines (vorsichtigen) Vertrauens der Mitglieder in den Club sein. Zum Umgang mit den Untersuchungsergebnissen gehört aber natürlich auch, dass personelle und organisatorische Konsequenzen gezogen werden und sich die involvierten Personen für ihr Handeln verantworten müssen. Dazu müssen beim VfB Prozesse eingeführt werden, die ähnliche Vorkommnisse für die Zukunft verhindern.

In der AG gibt es einige Posten neu zu besetzen, zuvorderst natürlich die beiden Vakanzen im Vorstand. Auch wenn wir Mitglieder hier keinen Einfluss haben, so würde ich mir doch wünschen, dass die neuen Verantwortlichen neben der fachlichen Eignung vor allem auch ein Wertegerüst mitbringen, dass für eine Weiterentwicklung des VfB in eine positive Richtung stehen kann und die auch aktiv daran mitarbeiten wollen, beim VfB wieder ein anderes (Arbeits-) Klima zu etablieren. Dort, wo jetzt von toxischen Bedingungen gesprochen wird und Kündigungen der Mitarbeiter:innen deswegen erfolgen, muss ein offener, wertschätzender und professioneller Umgang miteinander geschaffen werden, der auch eine Fehlerkultur beinhaltet. Und das wird am besten „von oben“ vorgelebt (was definitiv auch den Umgang von Präsident/AR-Vorsitzenden und Vorstandsvorsitzenden miteinander mit einschließt!). Ich hoffe allerdings, dass die Vorstandposten jetzt nicht (im übertragenen Sinne) vom Ankerinvestor besetzt werden, der über diesen Weg den Einfluss noch mehr ausbauen wollen könnte. Übrigens fände ich es wegweisend, wenn für mindestens eine der Positionen eine Frau gewonnen werden könnte!

Auch im Verein gibt es einige Baustellen. Der Vereinsbeirat ist durch Rücktritte bzw. eine angekündigte Niederlegung des Amtes erneut dezimiert und muss neu besetzt werden. Hier hoffe ich, dass Personen gefunden werden können, die sich der gesamten Breite ihre Auftrages bewusst sind, zu dem auch die Vertretung der Interessen der Mitglieder im Verein zählt. Da darf kein Gremium aus Ja-Sager:innen sein, eine kritische und kontroverse Diskussion untereinander ist im Sinne eines demokratischen Prozesses immer zu begrüßen. Und auch das Präsidium sollte nicht nur beraten, sondern durchaus auch immer wieder kritisch hinterfragt werden. Wichtig ist dabei nur, dass dies auf Augenhöhe und professionell geschieht.

Eben jenem Präsidium stehen einige Veränderungen bevor: Claus Vogt muss sich nun der Wahl stellen und auch die beiden weiteren Posten in diesem Gremium stehen hoffentlich in Kürze zu einer Neubesetzung an. Es ist bedauerlich, dass für die anstehende Wahl keine Person gefunden werden konnte, die gegen Claus Vogt antritt. Auch hier ist es für uns Mitglieder immer wünschenswert, wenn wir wirklich eine Wahl haben. Eine Wahl zwischen Personen und (gerne auch ganz unterschiedlichen) Konzepten. Dass Vogt nun ohne Mitbewerber:inn antritt, ist allerdings nur in geringstem Maße ihm anzulasten. Die Gesamtsituation im Verein, der Brief von Hitzlsperger aber auch der mehr als unglückliche Umgang des Vereinsbeirates mit dieser Thematik, haben sicherlich viele mögliche Kandidat:innen davon abgehalten, ihren Hut in den Ring zu werfen. Ähnlich wie beim Vereinsbeirat hoffe ich auch für das Präsidium auf Personen, die professionell zusammenarbeiten, wo nötig auch mal in den Dissens gehen und den Verein nachhaltig weiterentwickeln wollen. Auch hier keine Ja-Sager:innen, sondern Menschen mit Ideen und Vorstellungen ganz im Sinne eines „neuen VfB“ (der wievielte „neue VfB“ das dann auch immer sein mag).

Ganz konkret sehe ich als eines der wichtigsten Themen im e.V. die komplette Überarbeitung der Satzung. Diese beinhaltet zu viele Lücken und Fehler in Bezug auf die Zusammenarbeit der Gremien, die Besetzung der Positionen und das Verhältnis zur AG. Außerdem sollte die Satzung zukünftig auch die gesellschaftliche Verantwortung des VfB reflektieren und in Aufbau und Text klar, prägnant und für alle verständlich formuliert sein. Da hier umfassende Änderungen anstehen (würden), muss außerdem ein Prozess gefunden werden, der die Anpassungen transparent begleitet, die Mitglieder auf dem Weg mitnimmt und soweit möglich auch deren Ideen mit berücksichtigt. Aktuell würde ich persönlich dazu tendieren, die Satzung nach einer Neufassung in einem großen Wurf zu etablieren und dies nicht über kleine, einzelne Änderungen zu machen. Diese Einschätzung könnte sich aber im Verlauf der nächsten Wochen und Monate noch ändern …

Zu guter Letzt haben auch wir Mitglieder weiter die Pflicht, unseren Verein kritisch zu begleiten und wo nötig unsere Stimme zu erheben. Sollte Claus Vogt für die nächsten vier Jahre als Präsident gewählt werden (wovon in der aktuellen Konstellation auszugehen ist), dann wird er uns beweisen müssen, dass er die wichtigen Themen auch wirklich wird voranbringen können. Mit einem Mandat über eine volle Amtszeit hat er veränderte Voraussetzungen, er muss diese aber auch nutzen und sich auf Diskussion und Nachfragen einstellen, wenn er dies nicht tut. Gleiches gilt selbstverständlich für das gesamte Präsidium und den Vereinsbeirat. Wichtig ist, dass dies bei aller möglicherweise inhaltlich notwendigen Schärfe in angemessener Form erfolgt, die das jeweilige Gegenüber respektiert.

Wir sollten bei aller (zumindest teilweise) vorhandenen Euphorie nicht vergessen, dass der VfB, der eigentliche Verlierer der letzten Monate, abseits des Sportlichen am Boden liegt, ein katastrophales Bild nach außen hin abgibt und noch viele, viele Themen angegangen werden müssen. Der Weg vor dem VfB und vor uns Fans und Mitgliedern wird kein leichter sein und es wird auch immer wieder Hindernisse geben. Deswegen kann das zurückliegende Wochenende mit all den Entwicklungen nur ein Etappenziel gewesen sein.


https://nachspielzeit.online/2021/02/15/etappenziel/

CoachingZone
Halbdaggl
RedBlues hat geschrieben:Vielleicht ist es nicht attraktiv ehrenamtlich diese vollkommen verfahrene Situation zu beackern,...


Das ist ein valider Punkt. Aber den hat der VfB ja in der Vergangenheit bis jetzt auch genau so wollen. Warum auch immer?! Ob das aber nur für jetzt und die vorhandene Krise gilt?
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Flache9
RedBlues hat geschrieben:
Ärmlich finde ich es eher, dass offenbar kein Kandidat gefunden wurde, der entweder geeignet oder willig war, sich einem demokratischen Votum (das immer auch eine Niederlage miteinschließt!) zu stellen. Man könnte sich diesbezüglich schon auch fragen: Was für eitle Menschen müssen das sein, dass sie nur bei garantiertem Wahlsieg antreten wollen?


Vielleicht hat sich auch keiner gefunden, weil die wenigstens bereit sind, sich mit ihrer Wahl den Hass der Ultras auf sich zu ziehen.

Vielleicht ist es nicht attraktiv ehrenamtlich diese vollkommen verfahrene Situation zu beackern,...


Unabhängig vom offiziellen Protokolls dem ich nicht glaube.
Ob vor, währenddessen oder danach. Zwei aus dem Vereinsbeirat treten zurück, gerade die, die gegen Vogt waren. Hups..schon ist Vogt der einzige Kandidat.

Das Gelaber von " nicht mehrheitsfähig", oder "wollten sich nicht gegen Vogt aufstellen lassen",
ist in meinen Augen Bullshit.
Diese Bewerber haben sich schon beworben, bevor die Bombe geplatzt ist.
Da war Vogt gefühlt längst gesetzt. Jetzt rudern alle zurück ?
Merkwürdig.

Daher..da wurde intern der schmutzigste Deal des Jahres gemacht.

CoachingZone
Halbdaggl
@Haber

Von welchem Deal ist hier die Rede? Ist da etwas offen kommuniziert worden - oder wird schon wieder wild herumspekuliert?

@Flache9

Weißt Du das oder behauptest Du das nur?
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

killroy
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Granadaseggl
Also das muss mir jetzt mal jemand erklären:
Also mal angenommen, Claus Vogt ist tatsächlich ein unpräsidialer Vollhonk, der das alles nur aus ego-machtgeilen Zwecken betreibt, der die übelsten Gestalten im Verein installieren wird und somit natürlich den Verein ins Verderben reißt. Der einen randalierenden Mob und den schlimmsten Pöbel hinter sich vereint (natürlich ausschließlich). Über dessen umtragbares Verhalten noch gar nicht alles geleakt wurde und die größten Bomben erst noch gedropt werden( :lol: das ist echt der Beste - wann wird das eigentlich passieren und von wem?). Also angenommen, dem ist so.

Warum dann wird er nominiert - in einer Situation in der

1. Die MV nun fast wie geplant virtuell durchgeführt wird, lediglich um 14 Tage verschoben
2. Somit der randalierende Pöbel-Mob keine Plattform hat, um sich aufzuführen
3. Also im Prinzip die MV geschmeidig durchlaufen kann
4. Noch vor der Kandidatenkür zwei Vertreter*innen aus dem angeblichen Vogt-Lager im VB zurücktreten (und somit dann auch nicht mehr stimmberechtigt sein dürften?)
Das stimmt so natürlich nicht, da habe ich mich vertan. Aber 5. gilt weiterhin und
5. Der Vereinsbeirat wie man ja gehört hat ungefähr 50/50 gesplittet war in Pro- und Anti-Vogt
Angeblich sollte ja dann die Stimme von Herrrn Erhard doppelt zählen
6. Es mit Herrn Zeh einen vorzeigbaren Grüßgottonkel gibt

Also, Vogt die mieseste Nummer auf Erden, seine Gegner im Vereinsbeirat in der Mehrheit,die MV virtuell und DOCH wird er vom Vereinsbeirat nominiert? Als EINZIGER?

Also bitte, DAS muss jetzt mal wirklich jemand erklären . WARUM pissen die sich selbst denn so ans Bein, wenn sie ihn doch so einfach los werden könnten. Angst vor den Ultras? Das kanns doch nicht sein, der Porth und Co. die haben doch schon ganz andere Stürme erlebt.
Zuletzt geändert von killroy am 15. Februar 2021 10:56, insgesamt 2-mal geändert.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

darkred
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Halbdaggl
CZ hat geschrieben:Ärmlich finde ich es eher, dass offenbar kein Kandidat gefunden wurde, der entweder geeignet oder willig war, sich einem demokratischen Votum (das immer auch eine Niederlage miteinschließt!) zu stellen. Man könnte sich diesbezüglich schon auch fragen: Was für eitle Menschen müssen das sein, dass sie nur bei garantiertem Wahlsieg antreten wollen?


Ärmlich?
Finde, damit machst du es dir etwas zu einfach.
Das ist ja nun wahrlich keine normale Wahlkampfsituation, in die sich ein Bewerber, mit welchem Hintergrund auch immer, hier begeben würde. Denn... egal mit welchem Programm ein Bewerber/in gerade in den Ring steigen würde, man würde sie/ihn doch stets misstrauisch beäugen. Dahingehend, ob die Positionierung nun eher pro Team Hitz oder per der nach Gerechtigkeit & Rechtschaffenheit lechzenden Mitgliederschaft aus Team Vogt tendiert. Eine rein sachliche Betrachtung, was ein alternativer Bewerber für den VfB leisten könnte, würde mEn nicht stattfinden.

Für mich hätte es nur eine Person gegeben, die hier eine Chance gehabt hätte ... und das ist Rainer Adrion. Aber auch der hätte sich dann gegen Vogt positionieren müssen, was per se und aus oben angeführten Gründen, ein sehr hohes Risiko darstellt. Schei*** Pattsituation, von der nun Vogt profitiert.

darkred
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Halbdaggl
@ haber

Die Steuerungsgruppe ist meiner Lesart nach nichts anderes, als das Konzentrieren der Direktorenriege, um den ordnungsgemäßen Fortgang der Prozesse in den einzelnen Ressorts zu gewährleisten. Vielleicht rückt ja sogar der/die ein oder andere auf...?

Flache9
CoachingZone hat geschrieben:@Haber

Von welchem Deal ist hier die Rede? Ist da etwas offen kommuniziert worden - oder wird schon wieder wild herumspekuliert?

@Flache9

Weißt Du das oder behauptest Du das nur?


Nur meine Vermutung.

Wundermann
Granadaseggl
darkred hat geschrieben:Vielleicht rückt ja sogar der/die ein oder andere auf.

Hoffentlich!
Wenn alle leitenden Funktionsstellen mit externen besetzt werden kann von einem geregelten Übergang keine Rede sein.
Habe mit solchen radikalen Umbrüchen so meine (durchweg negativen) Erfahrungen gemacht.

VfB-1893
Muggaseggele
CoachingZone hat geschrieben:Wozu also jetzt hier herumgiften? Fußball ist nun mal auch ein "Proletensport", aber andererseits vereint kaum etwas so sehr verschiedene Schichten der Gesellschaft wie eben: der Fußball. Das kann man durchaus positiv sehen!

Das hat der Fan-Aktivist mit den geduldeten -durchaus nützlichen- Fan-Machenschaften ja eindrucksvoll bewiesen.
Die FanClubs fühlten sich bis zum erwartbaren WD-Ende glücklich integriert und gehört.
Bis auf radikalere Ausgliederungs-Gegner denen man jetzt noch die Bühne und Chance geboten hatte, sich zu revanchieren.
Absolut nichts gegen Ultras und Fans, repräsentieren aber nur eine kleine aber laute Minderheit, die sich genauso wenig mit den "Proleten" identifizieren wollen, wie die Investoren und Sponsoren und deren Werbezielgruppe.
Rückkehr zum Proletensport können manche positiv sehen.
Nichts gegen Fußball-Romantik, aber die Realität im Profi-Business sieht anders aus.

Karl Kasper
Schoofseggl
darkred hat geschrieben:
CZ hat geschrieben:Ärmlich finde ich es eher, dass offenbar kein Kandidat gefunden wurde, der entweder geeignet oder willig war, sich einem demokratischen Votum (das immer auch eine Niederlage miteinschließt!) zu stellen. Man könnte sich diesbezüglich schon auch fragen: Was für eitle Menschen müssen das sein, dass sie nur bei garantiertem Wahlsieg antreten wollen?


Ärmlich?
Finde, damit machst du es dir etwas zu einfach.
Das ist ja nun wahrlich keine normale Wahlkampfsituation, in die sich ein Bewerber, mit welchem Hintergrund auch immer, hier begeben würde. Denn... egal mit welchem Programm ein Bewerber/in gerade in den Ring steigen würde, man würde sie/ihn doch stets misstrauisch beäugen. Dahingehend, ob die Positionierung nun eher pro Team Hitz oder per der nach Gerechtigkeit & Rechtschaffenheit lechzenden Mitgliederschaft aus Team Vogt tendiert. Eine rein sachliche Betrachtung, was ein alternativer Bewerber für den VfB leisten könnte, würde mEn nicht stattfinden.

Für mich hätte es nur eine Person gegeben, die hier eine Chance gehabt hätte ... und das ist Rainer Adrion. Aber auch der hätte sich dann gegen Vogt positionieren müssen, was per se und aus oben angeführten Gründen, ein sehr hohes Risiko darstellt. Schei*** Pattsituation, von der nun Vogt profitiert.


Ich hab die Hoffnung das Team Vogt und Team Hitz s Hirn einschaltet und zu Team VfB fusionieren.

CoachingZone
Halbdaggl
@Flache9

Man könnte ja auch die Frage stellen, ob es überhaupt irgendeinen geeigneten Bewerber neben Vogt gegeben hat - und wenn nicht, warum nicht?

Der einzige Bewerber, der bekannt war, heißt Volker Zeh. Der in Kitzbühel sitzt, dort zufrieden ist und eigentlich nur kandidiert, weil es "Leute gibt, die das wollen". Und bei dieser Einstellung ist es zumindest für mich nachvollziehbar, dass der vom VB als nicht geeignet gesehen und deswegen nicht aufgestellt wurde.

Gerüchteweise wurde Riethmüller gefragt und wollte sich nicht statt Vogt aufstellen lassen. Kann ich auch verstehen , dass der ein solches Spiel nicht mitspielt. Gerade, wenn man sich erinnert, wie der VB mit ihm kurz vor der Wahl 2019 umgesprungen und wie jetzt Vogt angegangen worden ist...

Und Frau Mayer-Vorfelder, die außer ihrem großen Namen und einem Job bei der FIFA (obwohl die Frage ist, inwieweit ausgerechnet das eine Empfehlung sein soll?!) nichts mitbringt, was für eine Kandidatur spricht, hat wohl abgewunken. Ich bin da ja eher erleichtert, weil s.o.

Interessant ist auch: Vor der letzten Wahl haben sich viele Mitglieder beworben, vier vom VB für geeignet befundene Bewerber sind in die engere Auswahl gekommen. Die drei Unterlegenen waren offensichtlich nicht (mehr) bereit, nochmals eine Bewerbung einzureichen, sondern haben gemeinsam (!) für Vogt geworben.

Man darf da schon die Frage stellen, warum diese drei Ex-Bewerber, die ja aus ganz unterschiedlichen Ecken kommen, in so gemeinschaftlicher Weise reagieren? Ob die mittlerweile mehr darüber wissen, wie es beim e.V. so zugeht :?: Oder ob es einfach ein Zeichen ist, dass sich mittlerweile eine Mehrheit im Verein abzeichnet, die aus dem Verein wieder einen echten Verein für Mitglieder machen will und keinen Spielball für eine geschlossene Gesellschaft :?:
Zuletzt geändert von CoachingZone am 15. Februar 2021 11:27, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Flache9
CoachingZone hat geschrieben:@Flache9

Man könnte ja auch die Frage stellen, ob es überhaupt irgendeinen geeigneten Bewerber neben Vogt gegeben hat - und wenn nicht, warum nicht?

Der einzige Bewerber, der bekannt war, heißt Volker Zeh. Der in Kitzbühel sitzt, dort zufrieden ist und eigentlich nur kandidiert, weil es "Leute gibt, die das wollen". Und bei dieser Einstellung ist es zumindest für mich nachvollziehbar, dass der vom VB als nicht geeignet gesehen und deswegen nicht aufgestellt wurde.

Gerüchteweise wurde Riethmüller gefragt und wollte sich nicht statt Vogt aufstellen lassen. Kann ich auch verstehen , dass der ein solches Spiel nicht mitspielt. Gerade, wenn man sich erinnert, wie der VB mit ihm kurz vor der Wahl 2019 umgesprungen und wie jetzt Vogt angegangen ist...

Und Frau Mayer-Vorfelder, die außer ihrem großen Namen und einem Job bei der FIFA (obwohl die Frage ist, inwieweit ausgerechnet das eine Empfehlung sein soll?!) nichts mitbringt, was für eine Kandidatur spricht, hat wohl abgewunken. Ich bin da ja eher erleichtert, weil s.o.

Interessant ist auch: Vor der letzten Wahl haben sich viele Mitglieder beworben, vier vom VB für geeignet befundene Bewerber sind in die engere Auswahl gekommen. Die drei Unterlegenen waren offensichtlich nicht (mehr) bereit, nochmals eine Bewerbung einzureichen, sondern haben gemeinsam (!) für Vogt geworben.

Man darf da schon die Frage stellen, warum diese drei Ex-Bewerber, die ja aus ganz unterschiedlichen Ecken kommen, in so gemeinschaftlicher Weise reagieren? Ob die mittlerweile mehr darüber wissen, wie es beim e.V. so zugeht :?: Oder ob es einfach ein Zeichen ist, dass sich mittlerweile eine Mehrheit im Verein abzeichnet, die aus dem Verein wieder einen echten Verein für Mitglieder machen will und keinen Spielball für eine geschlossene Gesellschaft :?:


Fragen über Fragen. Ich kann dir keine beantworten.
Es kann sein wir du schilderst, kann aber auch nicht sein.
Ich habe zumindest für mich entschieden, dass ich keinem mehr ein Wort glaube.
Nur Mislintat ist für mich noch glaubwürdig.

RedBlues
Halbdaggl
Coaching zone
Wenn es so sein sollte, dass der Verein wieder für die Mitglieder sein sollte, wäre es dann nicht ein Zeichen an die Mitglieder gewesen, wenn der Präsident nicht nur zu seinen Fans via Twitter und Facebook kommuniziert hätte, sondern auch zu den Mitgliedern über die offiziellen Kanäle des Vereins?


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