Mit den meisten PlayFair-Forderungen gehe ich sogar mit, aber alles unterliegt so einer Romantik, früher war alles besser und Fußball sei ein reines Stadion-Fan-Event.
natürlich nicht!
Tatsächlich gibt es Mitstreiter wie Mainz, Pauli, Union & ?
oder z.B. des SC Freiburg, die seit Jahren zeigen, dass sportlich attraktiv, ganz okay erfolgreich eben auch geht, ohne Ausgliederung und die ganz großen Investments. Ja klar, andere Bedingunegn .... aber am Ende 11 gegen 11 und ein Trainerstab, der gut arbeiten muss.
Das ist auch Grund, warum Kalle und große Sportvermarkter od. Investoren solche Fan-Vereine gar nicht mehr ernst nehmen und einladen.
ähem, unser AG-Vorstand Thomas Hitzlsperger persönlich hat sich gegen den Deppen aus München positioniert und ist dann nicht eingeladen worden. War damals ein starker Move. Also hier reden wir nicht nur von (angeblichen) Fan-Präsidenten wie Vogt sondern auch von modernen Akteuren im Fußball, die nicht mehr jeden Scheiß mitgehen wollen.
Man sollte und wird die Kommerz-Schraube nicht überdrehen
ist doch längst passiert .... und schon vor langer Zeit .... rosa Fanschals, Ulis dummer Spruch über die 1-Euro-zahlenden Chinesen und Araber, Finanzhaie und zwielichtige Investoren in halb Europa, die aktuelle Posse um die europäischen Spiele, die Schraube ist komplett durch. Nach fest kommt ab.
aber verkennen darf man nicht, dass der weltweite Profi-Sport-Markt in USA, China, GB schon längst uneinholbar enteilt ist.
ja, vermutlich, aber was folgt daraus? ist es das ziel, sich mit der NFL oder China zu messen? Aus welchem Grund gibt es Fußball und denn dazugehörigen Wettbewerb?
In der EU ist BuLi was weltweiten Umsatz angeht auch weit hinter andere Länder und viele andere Sportarten zurückgefallen.
Zielgruppe, Image, Markenverbreitung, Umsatzzuwachs, Übertragungszeiten sind Sponsoren-Gegenwerte.
nochmal ... ja, richtig.nö, nochmal nachgedacht, das stimmt doch gar nicht.
welche sportligen außer Fußball in england und spanien stehen denn vor der Bundesliga?
und welche viele andere sportarten haben denn die Bundesliga überholt? in der EU? sorry, aber mit fällt keine einzige ein. vlt noch die Formal 1, aber die ist ein weltweites Produkt.
Und was erwächst daraus dann (Spnsoren-Gegenwerte)? Wo ist jetzt der Ansatzpunkt. Müssen diese Dinge zwingend weitergedreht werden, damit so ien VfB attraktiv bleibt? Gibt es wirklich keinen anderen Weg?
Und nur weil Prechtl & Co den Daimler und seine angeblichen und nur unterstellten "Marionetten" und "alten Seilschaften" schon immer hassten, muss man nicht unbedingt die Ausgliederung rückabwickeln und sich auf CVs regionalen Investoren-Pool verlassen.
Ich komme nochmal auf Freiburg zurück, nicht ausgegliedert und seit vielen Jahren erfolgreicher als der VfB. Viele Jahre davor auch mindestens gleichwertig. Wo ist denn der wirklich Mehrwert der Ausgliederung bezogen mal rein auf den sportlichen Erfolg in sämtlichen Wettbewerben. Bis jetzt kann ich ihn echt nicht erkennen. I.Ü. auch bei anderen Clubs nicht unbedingt.
Und falls es dann wie in Mainz nicht reicht, eben noch Fananleihen ausgeben.
Das ist natürlich Quatsch - also die Fananleihen. wenn schon dann richtig, dann FC United of Manchester. Bringt dann eben im erfolgsfall ganz andere Probleme mit sich. Ist aber eine andere Diskussion.
Das ist so eine völlig realitätsferne Denke der Ultras, die solange sie in der Kurve stehen, die meisten Einnahmen generieren und das Team zum Erfolg peitschen und somit eigentlich die allerwichtigsten wären.
Die wären auch begeistert, wenn sie in 3.Liga sich feiern oder sogar auch ein eigenes Stadion bauen müssten.
Jetzt lass doch die Ultras Ultras sein, das ist eine Jugendbewegung und die hat ihre Berechtigung. Und eines finde ich darf man Ihnen nicht absprechen ... sie kommen wegen des Fußballs und dem ganzen TamTam drumrum. Und eines wollen wir auch nicht vergessen: Das bunte Fahnenmeer und die Gesänge und Choreos - die hat der moderen Fußball - so nennen sie es ja - dankbar aufgenommen. Mit solchen Bildern lässt sich das Produkt gleich viel besser verkaufen. Da sind die Funktionäre auch nicht ehrlich ... denn ehrlich ürde bedeuten: die machen usn immer wieder Probleme und Schwierigkeiten mit ihrer Jugendkultur, die schaffen wir jetzt raus.
Bei den weltweit unendlich großen rentableren Sport-Sponsoring-Möglichkeiten wird sich kein Investor oder Sponsor mehr für den VfB finden, wenn nicht noch der Hauch einer Chance besteht, vllt. doch noch irgendwann mal international zu werben.
Sobald 50+1 fället... was nur ehrlich wäre - werden ausländische Investoren sofort Schlange stehen. Der VfB dürfte durchaus Strahlkraft haben, aber eben nur zum Preis des komplett Verkaufs.
Und die Umfrage jetzt würde ergeben, dass fast alle sich den VfB so wünschten, wie er sich unter der Hitz-Strategie mit dieser höchstattraktiven Spielweise präsentiert.
Auf das spielerische bezogen sicherlich, und auf die äußeren Rahmenbedingungen? Ich glaube, dass es da ein sehr diverses ild ergeben würde ... und ich glaube, dass aktuell nur eine Minderheit den VfB in einem CL-Spiel gegen Athletico in Prag spielen sehen wollen würde.
Deshalb umso unverständlicher, warum das CV im Auftrag vermeintlich aller seiner Mitglieder ausgerechnet jetzt unbedingt gefährden muss.
Ok, den Fans hat man erfolgreich eingeredet, dass sie ggf. unter Tumult-Androhungen ihre geraubten Rechte zurückerobern müssten, Mitbewerber und gewählte Organ-Vertreter über social media diffamieren könnten und zur Verteidigung der Demokratie Mahnwachen an der Betrüger-Geschäftsstelle aufstellen und sich ggfs. auch für mehr bereithalten dürfen.
Dazu sag ich jetzt nix, ist mir ein bisschen platt. Und Schreibfehler korrigiere ich jetzt auch nicht - dazu war das jetzt zu viel Text

Diese allgemeine Verrohung der Umgangsformen mit Wohlwollen oder Duldung des Ultras CV, lässt den VfB nicht unbedingt attraktiver erscheinen.
Nun, die Verrohung gab und gibt es auch auf der "anderen" Seite - Scheißdreck von Wurst-Uli, andere Funktionäre sind mit den Fans und besuchern auch schon verbal hart ins Gericht gegangen und der Brief von Hitz war nun auch nicht gerade die feine englische Art.