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Halbdaggl
Flache9 hat geschrieben:Vogts Putschistenstaab breitet sich aus .


Die Ausbreiterei kennt man ja schon von den Staabheuschrecken.

Ansonsten: Cem Beam - Real Friends. Real Bourbon :prost:
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."


Tamasi
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Allmachtsbachel
Weiter geht's:

Hitzlsperger und Rechtsanwalt Flemming Moos (Osborne-Clarke) haben ein paar weitere Lämpchen angemacht:
kicker hat geschrieben:Datenschutzverstöße konnten mit hinreichender Sicherheit festgestellt werden, sagte Moos, Jurist der Großkanzlei Osborne-Clarke, die die rechtliche Bewertung der Erkenntnisse von Esecon für die AG übernahm.

2016 und 2017 fanden drei Weitergaben statt, diese fallen unter das alte, vergleichsweise stumpfe Bundesdatenschutzgesetz. Rechtlich betrachtet sind sie verjährt. Datenweitergabe Nummer 4 erfolgte nach Einführung der wesentlich schärferen DSGVO, ist noch nicht verjährt und fand im Oktober 2018 statt. "Die E-Mail konnte durch Esecon nicht mehr festgestellt werden", wusste Moos zu berichten. Schon im Herbst 2020, als der kicker den Klub mit einem Fragebogen konfrontierte, fuhr man die Strategie, dass dieser Fall nicht erinnerlich sei. Im Oktober mandatierte man Esecon. Die Ermittler suchten, führten Gespräche, sollen zwischenzeitlich ausgebremst worden sein. Was sie aber nicht fanden, ehe zum 31. Januar 2021 ihr Mandat endete, war konkret die E-Mail aus 2018. Basierend auf Teildokumenten, die sich anderweitig aus E-Mails und Beständen der hausinternen IT zusammenfügen ließen, nahmen die Berliner Ermittler laut Moos jedoch dennoch die (frühere) Existenz der verhängnisvollen E-Mail an, jedoch mit wieder anderem Anhang.

Das klingt nicht nur kompliziert, das ist es auch. Schließlich umfasste die damals angehängte Liste sogar rund 100.000 Datensätze, also weit mehr als der VfB Mitglieder hat. Es handelte sich dabei beispielsweise auch um Daten aus einem eigens betriebenen Diskussionsforum. Erst am 4. Februar half der Landesdatenschutzbeauftragte Dr. Stefan Brink, der parallel ein Verfahren gegen die VfB AG führt. Brink habe dem VfB eine Kopie der E-Mail zukommen lassen mit einem Auszug der angehängten Datei und geschwärztem Empfänger. Wie könne man dann aber sicher sein, dass die Mail überhaupt nach draußen, also an Dritte, ging? "Durch weitere Befragungen", erläuterte Rechtsanwalt Moos. Zusammengefasst heißt das, dass es ganz augenscheinlich dreiste Vertuschungsversuche gegeben haben dürfte. Wer da was wie gelöscht habe, das könne man nicht genau sagen, so Moos.

Zu Mutschler:
Für Hitzlsperger ist der rechtlich begründete personelle Aderlass in der AG noch nicht final vorbei, der 38-Jährige kündigte auch fortgehende Gespräche mit Rainer Mutschler an. Der AG-Mitarbeiter war kürzlich genau wie Dr. Bernd Gaiser aus dem e.V.-Präsidium zurückgetreten. Arbeitsrechtlich hat sich Mutschler, der ein Angebot der Agentur, bei der die Daten seinerzeit landeten, abzeichnete, keine Verfehlung erlaubt. Für manchen Fan aber ist er ein rotes Tuch, auch weil er sich im Präsidium entgegen anderslautender Ankündigung bei mindestens einer Abstimmung betreffend die Esecon-Thematik nicht enthielt. "Wir haben viel mit Mutsch darüber geredet, ich bleibe mit ihm im Austausch", erläuterte Hitzlsperger. Das klingt danach, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Zu Heim und Röttgermann:
Den Anfang bei den personellen Konsequenzen der Datenaffäre hatte der AG-Aufsichtsrat vor knapp zwei Wochen gemacht, als die Vorstände Stefan Heim und Jochen Röttgermann abberufen wurden. "So etwas lässt niemanden kalt", sagt Hitzlsperger mit Blick auf seine Kollegen. Doch weder Heim noch Röttgermann waren nach kicker-Recherchen in die damaligen Datenweitergaben aktiv involviert. Warum also deren Abberufung? Dies zu beantworten, obliege dem Aufsichtsrat, sagte Hitzlsperger und kündigte an, dass sich das Gremium bald äußern werde. Zumal der Fußball-Bundesligist mit Blick auf das Verfahren des Landesdatenschutzbeauftragten ohnehin bald weitere Neuigkeiten erwartet.

Einblick in den Eselcon-Bericht:
Unklar ist aktuell, in welcher Form der Esecon-Bericht den Mitgliedern zur Verfügung gestellt wird. "Wir müssen Transparenz liefern", weiß auch Hitzlsperger, gibt aber datenschutz- und persönlichkeitsrechtliche Abwägungen zu bedenken. Der frühere Nationalspieler plädiert für die Möglichkeit der Einsichtnahme auf der Geschäftsstelle mit Schwärzungen, wo es die Rechtslage nötig mache.

https://www.kicker.de/datenaffaere-beim ... 33/artikel

Nach wie vor unklar ist, mit welcher Absicht die Daten 2018 weitergegeben wurden. Schräg auch, dass Brink die Mail hatte, Eselcon aber nicht.

Und ich finde gut, was TH zur Abberufung von Heim und Röttgermann gesagt hat. Bissle Empathie, Danke!!






Matherazzo
Muggaseggele
To be continued:


Vogt - PlayFair Gründer
Bühler - PlayFair Gründer

Prechtl-PlayFair Presseveranwortlicher und Gründer
Sautter-Play Fair

Ron Merz-PlayFair
Tim Artmann PlayFair

Özdemir-PlayFair
Rettig-PlayFair


Ohne die vielen weiteren, leicht zu findenden nicht offiziellen Unterstützer von FC PlayFair und Meinungsmacher bei Twitter & Co. , die ich hier deshalb (noch) nicht nennen kann.

Mal sehen, wer am Ende alles ein Pöstchen beim VfB bekommt.



fkAS
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Halbdaggl
Matherazzo hat geschrieben:To be continued:

Özdemir-PlayFair
Rettig-PlayFair

Mal sehen, wer am Ende alles ein Pöstchen beim VfB bekommt.

Gegen Rettig hätte ich nichts einzuwenden. Die Grundsätzlichen Ziele von Playfair sind auch nicht zu beanstanden. Dass das Fußballbusiness überdreht ist, kann man ja wohl kaum abstreiten. Es gibt auch Überschneidungen bei Hitzlspergers Initiative für eine andere Verteilung der TV-Gelder, bspw.
Rettig sehe ich als einen, der die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Profifußballs anerkennt und keinen e.V. und Amateurträumereien nachhängt.

Özdemir ist aufrichtiger VfBler und Schwabe, sicher gut vernetzt. Spricht jetzt erstmal auch nix dagegen.

Man muss sich schon die Leute anschauen. Lagerdenken ist deppert.

fkAS
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Halbdaggl
Haber hat geschrieben:@ Spekulatius mit Zimtgerüch(t)e

- wo ist die verschwundene e-mail?
- und warum müssen zwei gehen, obwohl sie gar nix gemacht haben?
- haben sie was noch viel Schlimmeres gemacht?

Ressortverantwortlichkeit. Heim hat 700k für Guerillamarketing locker gemacht. Röttgermann hat die Marketingstrategien zu verantworten.
Die Frage wäre eher, ob sie das mit Zustimmung des damaligen AR und Präsidiums gemacht haben oder auf eigene Faust.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wäre Dietrich noch da, würde mich die Antwort auch interessieren.
Aber jetzt da noch nachzuhaken bringt vielleicht das Wasser auf die falschen Mühlen.
Wenn alle, die mit dem Datenskandal verbunden waren, die AG verlassen haben, könnte man wieder anfangen, nach vorne zu schauen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

de mappes
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Spamferkel
fkAS hat geschrieben:
Matherazzo hat geschrieben:To be continued:

Özdemir-PlayFair
Rettig-PlayFair

Mal sehen, wer am Ende alles ein Pöstchen beim VfB bekommt.

Gegen Rettig hätte ich nichts einzuwenden. Die Grundsätzlichen Ziele von Playfair sind auch nicht zu beanstanden. Dass das Fußballbusiness überdreht ist, kann man ja wohl kaum abstreiten. Es gibt auch Überschneidungen bei Hitzlspergers Initiative für eine andere Verteilung der TV-Gelder, bspw.
Rettig sehe ich als einen, der die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Profifußballs anerkennt und keinen e.V. und Amateurträumereien nachhängt.

Özdemir ist aufrichtiger VfBler und Schwabe, sicher gut vernetzt. Spricht jetzt erstmal auch nix dagegen.

Man muss sich schon die Leute anschauen. Lagerdenken ist deppert.


Sehe ich auch so :prost: :nod:
Don't criticize what you can't understand

Tamasi
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Allmachtsbachel
fkAS hat geschrieben:Heim hat 700k für Guerillamarketing locker gemacht. Röttgermann hat die Marketingstrategien zu verantworten.
Die Frage wäre eher, ob sie das mit Zustimmung des damaligen AR und Präsidiums gemacht haben oder auf eigene Faust.

In der Tat. Und ich bezweifle nach wie vor, dass sie das auf eigene Faust gemacht haben.

Davon ausgehend verstehe ich eben auch, dass man lange versucht hat, sie vor einer Entlassung zu bewahren. Weil sie letztlich nur die Deppen sind, die den Kopf hinhalten müssen. Schon klar, ein Mensch mit Anstand und Gewissen hätte natürlich widersprochen, wenn ein Chef wie Wolle D. (Beispiel!) sagt: "Auf Kerle, setz' da schnell deinen Wilhelm drunter!" Na klar. Wir sind ja alle so toll und rein und edel.

Ich weiß, SH & JR waren nicht zu halten. Aber ich bezweifle, dass die zwei die Arschlöcher sind, die es verdient haben.

Allgemein zu Rettig & Cem Özdemir:
Grundsätzlich hat es natürlich schon ein G'schmäckle, wenn man gegen "alte Seilschaften" wettert und dann selbst die eigene Bande anschleppt. Ich weiß, Lagerdenken ist falsch. Aber angesichts der Seilschaft-Attacken und den damit einhergehenden eigenen hohen Moralansprüchen... Nun, das ist nicht die CL-, das ist die Moral-Falle.

Konkret zu Rettig & Cem Özdemir:
Kommt halt immer auf die Aufgaben an. Özdemir kann ich mir schon sehr gut beim VfB vorstellen, Hauptaufgabe: Außenwirkung. :-) Aber Rettig? Da müsste man - aufgrund seiner bisherigen Jobs - schon sehr aufpassen, dass es kein "ins Sportliche reinreden" gibt. Am ehesten könnte ich mir Rettig als Hitzlsperger-Nachfolger vorstellen. Das wäre eine Aufgabe für seine Kragenweite und sicher auch reizvoll für ihn. Aber: Auf dieser Position haben wir keinen Bedarf. Und ich will auch nicht, dass wir da Bedarf "schaffen".