422 Beiträge




Karl Kasper
Schoofseggl
Frank N Furter hat geschrieben:
factotum hat geschrieben:
FnF hat geschrieben:
sind wir alle ein Produkt einer brutalen Inzuchtsphase in der Geschichte der Menschheit, also als es so vor ca. 80.000 Jahren nur noch ca. 1.000 Menschen auf der Erde gab. Es läßt sich bis heute nachweisen, dass wir alle von nur 5 Ur-Müttern abstammen.


Ist das mittlerweile Konsens? Ich dachte, der genetische Toba- Flaschenhals wäre noch durchaus im Diskussionsmodus.


Ja, sehr schön, Du hast recht. Er ist wieder in der Diskussion. Das letzte was ich dazu gelesen habe, waren zwei neue konkurrierende Hypothesen. Einmal, dass es einen zweiten Flaschenhals gegeben haben könnte und zum zweiten, dass in Nordafrika und in Südafrika deutlich mehr Menschen überlebten, die später wieder ihre heterogenere DNA ins Menschheitsgenom einspeisten. Also auch hier tut sich ständig was und es gibt kein letztes Wissen.

Den Eindruck wollte ich übrigens auch nicht erwecken. Mir war wichtig mal aufzuzeigen, dass "Inzucht" keine so triviale Sache ist, wie manche Menschen heute leider noch glauben und sich leider bis heute auch in §173 Strafgesetzbuch manifestiert. Aber letzteres, hatte fast schon etwas "Privates". :mrgreen: :prost:


Und als die Afrikaner nach Europa kamen, haben se sich noch 5% Neandertaler Gene einverleibt.

Monitor
Benutzeravatar
Granadaseggl
Auswurf hat geschrieben:urgroßvater - erik leifson
großvater - leif erikson
vater - erik leifson
er - leif erikson
sein sohn - erik leifson


Auf jeden Fall war höchstwahrscheinlich kein Däne dabei, sonst hätte einer Leifsen oder Eriksen
geheißen. :arr:

Was anderes:

NZZ

Treuloses Murmeltier- Weibchen


Sie sehen zwar harmlos aus – dennoch haben es die Alpen-Murmeltiere (Marmota marmota) faustdick hinter den Ohren. So terrorisieren die Anführer alle anderen Gruppenmitglieder so lange, bis diese unfruchtbar sind. Mit aggressivem Verhalten verstört das dominante Paar die jeweiligen Geschlechtsgenossen. So bleiben die Untergebenen steril, während sich das Anführerpaar fortpflanzt.

Aber auch das reicht der regierenden Nager-Königin offenbar nicht. ...


Wie aber gelingt dem Weibchen dieser Treuebruch?

«Wir wissen es nicht»
, sagt die Verhaltensforscherin.

«Nie ist es uns gelungen, das Weibchen zu beobachten, wie es seinem Partner entwischt.» Die heimlichen Väter hingegen kennt sie. Es handelt sich um umherziehende Einzelgänger, die eine Gelegenheit, sich fortzupflanzen, nicht ungenutzt lassen. «Manchmal waren es auch zwei streunende Brüder.»

Der Sinn des Murmeltier-Ehebruchs offenbart sich den Wissenschaftern im Erbgut: Die Weibchen wählten sich dann einen Liebhaber, wenn dessen Gene sich von ihren eigenen mehr unterschieden als die ihres Partners. «Die Tiere vermeiden so Probleme durch Inzucht», erklärt Cohas.


Sie suchen sich also nicht genetisch besonders wertvolle Männchen aus, sondern lediglich genetisch andere. «Tatsächlich waren die Nachkommen der fremden Männchen stärker und hatten bessere Überlebenschancen», so die Biologin.


https://www.nzz.ch/treuloses_murmeltier ... n-1.777219

DerStandard

Der Trick der Murmeltierweibchen

https://www.derstandard.at/story/1356426233618/der-trick-der-murmeltierweibchen

~

Ich kenne nur das Vancouver-Murmeltier > Marmota vancouverensis -lebt ausschließlich auf
Vancouver Island

https://www.youtube.com/watch?v=4DbOlph18_g

Das Vancouver-Murmeltier zählt zu den größten Vertretern innerhalb der Gattung der Murmeltiere. Das Gewicht der Tiere schwankt sehr stark in Abhängigkeit von der Jahreszeit. Im September, kurz vor Beginn des Winterschlafes, wiegen sie bis zu 6 Kilogramm. Nach Beendigung des Winterschlafes beträgt ihr Körpergewicht häufig nur noch drei Kilogramm.


Auf Vancouver Island wird versucht, innerhalb eines unter Schutz stehenden Gebietes die Anzahl der dort lebenden Tiere zu erhöhen und zu stabilisieren. Sowohl bei der Nachzucht in Gefangenschaft als auch bei den beobachteten Kolonien in Freiland soll sichergestellt werden, dass es nicht zu Inzuchtdepressionen kommt.

Genetische Untersuchungen haben bewiesen, dass die Zahl der Allele sowie der Heterozygotiegrad beim Vancouver-Murmeltier im Vergleich zum Alpenmurmeltier deutlich geringer ist. Neben dem Mangel an geeigneten Habitaten stellt die Verarmung des Genpools eine weitere Bedrohung für diese Art dar.

Eines der Maskottchen der Olympischen Winterspiele 2010, Mukmuk, stellt ein Vancouver-Murmeltier dar.


Bild

https://marmots.org/

https://de.wikipedia.org/wiki/Vancouver-Murmeltier
I could write several novels about what I do not know.



Frank N Furter
higgi hat geschrieben:Meike Stoverock
Ich kenne in meinem Umfeld nicht einen Einzigen Mann, wirklich nicht einen, der von sich aus heiraten wollte. Das Thema Heirat geht immer von der Frau aus.
Für mich reicht das um diese Schwachsinnstheorie als widerlegt anzusehen


Ich fürchte, Higgi, Du hast diese These in Deinem männlichen Groll nicht richtig verstanden (verstehen wollen).

Wenn 70% unserer Vorfahren weiblich sind (und nur 35% männlich), dann stimmt ihre These bereits. Da man sowas genetisch sehr gut feststellen kann, wird es eng dagegen zu argumentieren.

Bei Deinem Beispiel zählt ja nicht die Heirat an sich als Argument. Frau Stoverock verweist in dem Zusammenhang ohnehin nur auf einen soziokulturellen Kontext. In Deinem Beispiel wäre wichtig zu wissen, ob der Mann, den die Frau unbedingt heiraten wollte, vor oder nach der Hochzeit noch Kinder mit anderen Frauen hat. Bei der Frau ebenso. Weil heiraten, bedeutet ja nicht gleich "herumvögeln", bzw. Kinder zeugen.

Es gab übrigens mal vor Jahren eine Publikation, die die Anzahl der Kuckuckskinder bis zu 10% abschätze. Andere Studien sind konservativer und kommen auf 2-5%. Solche Kuckuckseier können beim Menschen nur die Frauen dem Männchen ins Nest legen.

higgi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Nein die gute Meike meint doch dass Männer die Ehe erfunden haben, um die Frauen zu unterdrücken. Ich sage, das Gegenteil ist der Fall.

Abgesehen davon ist die Welt voller Weiber, die ich nichtmal anpissen würde wenn sie brennen

Also ich wäre gerne dabei wenn sich in 300 Jahren alle 7 Milliarden Frauen mit 500 Millionen armen Schweinen paaren wollen
:lol:
von daher
















Bundes-Jogi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Passt doch hier rein, oder?

https://story.ndr.de/incels/?utm_source ... obal-de-DE

Der Begriff Incel war mir bis heute völlig unbekannt.
Was sind das für kaputte Typen.


Darum ging es auch im TATORT am Sonntag. Ja, gefährliche Ideen. Und auch sie mischen sich mit den Corona-Leugnern, Reichsbürgern und Identitären. Eine unappetitliche und giftige Melange.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).