higgi hat geschrieben:Meike Stoverock
Ich kenne in meinem Umfeld nicht einen Einzigen Mann, wirklich nicht einen, der von sich aus heiraten wollte. Das Thema Heirat geht immer von der Frau aus.
Für mich reicht das um diese Schwachsinnstheorie als widerlegt anzusehen
Ich fürchte, Higgi, Du hast diese These in Deinem männlichen Groll nicht richtig verstanden (verstehen wollen).
Wenn 70% unserer Vorfahren weiblich sind (und nur 35% männlich), dann stimmt ihre These bereits. Da man sowas genetisch sehr gut feststellen kann, wird es eng dagegen zu argumentieren.
Bei Deinem Beispiel zählt ja nicht die Heirat an sich als Argument. Frau Stoverock verweist in dem Zusammenhang ohnehin nur auf einen soziokulturellen Kontext. In Deinem Beispiel wäre wichtig zu wissen, ob der Mann, den die Frau unbedingt heiraten wollte, vor oder nach der Hochzeit noch Kinder mit anderen Frauen hat. Bei der Frau ebenso. Weil heiraten, bedeutet ja nicht gleich "herumvögeln", bzw. Kinder zeugen.
Es gab übrigens mal vor Jahren eine Publikation, die die Anzahl der Kuckuckskinder bis zu 10% abschätze. Andere Studien sind konservativer und kommen auf 2-5%. Solche Kuckuckseier können beim Menschen nur die Frauen dem Männchen ins Nest legen.