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jagdhuette
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Halbdaggl
higgi hat geschrieben:Das Land nach einen Fluss zu benennen ist ja auch etwas phantasielos
Gibts dort nix anderes Wichtiges?


Damit sind sie allerdings nicht die einzigen.






killroy
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Granadaseggl
de mappes hat geschrieben:sehr sehr guter Artikel, wie ich finde

ach?
soso
dann gehen wir in diesem thread doch mal ein 3/4 jahr zurück und lesen uns durch, wie die menschen sich zu harten maßnahmen verhalten haben .... soll ich verraten, dass es vehementen wiederspruch gab - herdenimmunität, durchlaufen lassen, das waren die hier drin abgefeierten konzepte.

und heute ist ein artikel, in dem steht, dass sich frau merkle wie eine generalin hätte verhalten und die länder entmachen sollen, als sehr, sehr gut durchgewunken?

naja, meinungen werden eben auch zunehmend komplexer und fluider
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten


Goofy
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Grasdaggl
In dem Artikel geht es doch nur am Rande um die Forderung nach
killroy hat geschrieben:harten maßnahmen
.

Es wird viel mehr gezeigt, dass man vieles besser organisieren können hätte.


Um die Organisation zu verbessern wird unter anderem vorgeschlagen:
Einige Wissenschaftler finden deshalb, es sei längst Zeit für einen interdisziplinär besetzten Pandemierat – ein ständiges Krisengremium aus Wissenschaftlern mit unterschiedlichen Sichtweisen, das systematisch Input für die Politik liefere


aber stattdessen
wird die Republik jetzt von einem Siebzehner-Direktorium geleitet, das nirgends im Grundgesetz vorgesehen ist und das von Mal zu Mal länger tagen muss, um überhaupt noch zu Beschlüssen zu kommen.


So wie jeder Fürst im Absolutismus einen eigenen Hofbaumeister gehabt habe, würden sich Bundesminister, Ministerpräsidenten und Staatskanzleien ihre eigenen "Hofvirologen" halten, heißt es. Statt miteinander zu reden, werde gegeneinander gearbeitet.



Auch Vorschläge und konkrete Tipps gibt es:

Die Wissenschaftler fordern unter anderem den "Schutz besonders vulnerabler Gruppen und Risikogruppen", den "Aufbau eines bundesweit einheitlichen Test- und Meldesystems" und die "Isolation aller bestätigten Fälle und Verdachtsfälle".

Und noch mehr wird vorgeschlagen. Und kritisiert.

Ein sehr großer Fehler war, dass man lange geglaubt hat, in der Bekämpfung des Virus eins nach dem anderen machen zu können – erst Masken beschaffen, dann Tests organisieren, dann sich ums Impfen kümmern –, statt alles gleichzeitig zu tun. Vor allem, sagt die Physikerin und Modelliererin Viola Priesemann, "hat die Politik viel zu oft nicht proaktiv gehandelt". Essenziell sei, Wochen, Monate oder gar ein Jahr im Voraus zu planen. Das betreffe Produktionskapazitäten für Impfstoffe und Schnelltests – oder eine Strategie für den Umgang mit Virusmutanten, bei denen die Impfungen schlechter wirken.


Es werden viele Möglichkeiten aufgezeigt, und nicht nur Lockdown, Lockdown, Lockdown gefordert.

Im Gegenteil, in dem Artikel wird angedeutet, wenn es nicht so viele Versäumnisse gegeben hätte, wäre der aktuelle Lockdown so eventuell nicht nötig.
Es gibt nicht den einen, großen Fehler der Politik in dieser Pandemie. Dass Deutschland im Lockdown steckt und die Infektionszahlen bald wieder so hoch sein dürften wie kurz vor Weihnachten, hat mit vielen kleineren und größeren Versäumnissen und Fehleinschätzungen zu tun, die sich über Monate angehäuft haben.



Aber es darf natürlich weiterhin jeder das rauslesen, was er schon vorher gedacht hat.

Das ist wichtig für Menschen, denn Selbstbestätigungen vermitteln Zufriedenheit und Genugtuung.
Auch mir 8)

killroy
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Granadaseggl
@goofy
ach darum geht es mir doch gar nicht
ich muss zur zeit schon immer ein wenig lachen, wenn ich die kritik gerade an angela merkel mitbekomme
nicht ,dass sie alles richtig gemacht hätte
nicht, dass ich mit vielen aktuellen abläufen auch nicht zufrieden bin

aber jetzt, hinterher, irgendwas zu erzählen sie hätte mal mehr mut zeigen sollen, die fäden an sich reißen und entgegen dem gestöhne des wahlvolks unpopuläre entscheidungen durchdrücken
zu einer zeit als jede maßnahme mit großem geschrei und gestöhne begleitet wurde von wegen "jetzt muss aber langsam mal wieder alles normal sein hier"
das empfinde ich schon als fürchterlich wohlfeil
und unlauter

edit: denn es waren doch alle recht happy, dass es die verschiedenen linien in den bundesländern gab ... so konnte jeder sein geschrei an jeweils passender stelle platzieren und für jeden war was dabei
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Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Tamasi
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Allmachtsbachel
Gerade WEGEN des Gestöhnes hätte die Regierung alternative Maßnahmen vorantreiben sollen. Also Testen, Impfen, zeitgemäße Nachverfolgung.

Das ist doch der Punkt, der alle die Augen verdrehen lässt.

Goofy
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Grasdaggl
Jaja. Halte du dich bei dem Artikel ruhig an
killroy hat geschrieben:unpopuläre entscheidungen durchdrücken
auf.


killroy hat geschrieben:aber jetzt, hinterher, irgendwas zu erzählen

Hinterher ist halt immer einfach zu berichten. So ein Journalist ist ja auch nicht zuständig, einen Pandemieplan zu erstellen.
Trotzdem zitiert er hier häufiger von Papieren aus dem April letzten Jahres!


Und einige Dinge gleichzeitig zu organisieren, statt hinterher (und immer erst dann, wenn man es braucht) - das sollte schon möglich sein.
Einige Impfstoffentwickler konnten das auch - sonst wäre bis heute kein Impfstoff entwickelt.


Aber jetzt stecken wir eben im Lockdown. Das ist wohl nötig, aber es ist schade, da viel anderes eben nicht funktioniert hat.


Um was es dir geht, killroy, ist die Durchführung und Akzeptanz von Lockdown und Schulschließungen. Ich mag mich jetzt nicht aufschwingen und sagen, das wäre falsch.

Aber ausgerechnet dieser Artikel taugt kaum dazu, um solche Forderungen zu untermauern.
Auch wenn man es gerne möchte.

Spielgerät
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Halbdaggl
killroy hat geschrieben:@goofy
ach darum geht es mir doch gar nicht
ich muss zur zeit schon immer ein wenig lachen, wenn ich die kritik gerade an angela merkel mitbekomme
nicht ,dass sie alles richtig gemacht hätte
nicht, dass ich mit vielen aktuellen abläufen auch nicht zufrieden bin

aber jetzt, hinterher, irgendwas zu erzählen sie hätte mal mehr mut zeigen sollen, die fäden an sich reißen und entgegen dem gestöhne des wahlvolks unpopuläre entscheidungen durchdrücken
zu einer zeit als jede maßnahme mit großem geschrei und gestöhne begleitet wurde von wegen "jetzt muss aber langsam mal wieder alles normal sein hier"
das empfinde ich schon als fürchterlich wohlfeil
und unlauter

edit: denn es waren doch alle recht happy, dass es die verschiedenen linien in den bundesländern gab ... so konnte jeder sein geschrei an jeweils passender stelle platzieren und für jeden war was dabei


Deine Eindimensionalität ist weiterhin bemerkenswert.
Sowohl was deine Interpretation bestimmter Sachverhalte angeht als auch die dazu hier geäußerten Meinungen.
Den Zeit-Artikel hast du nicht verstanden. Lies ihn nochmal. Es geht nicht darum, im Nachhinein unpopuläre Entscheidungen, die nicht getroffen wurden, gut zu heißen. Es geht darum, dass Merkel hätte Führungsstärke demonstrieren sollen, was sie nicht getan hat.
Und das ist auch nur ein Aspekt von mehreren, die der Artikel beleuchtet. Goofy hat es doch extra für dich schön zusammengefasst.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Goofy
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Grasdaggl
Führungsstärke = unpopuläre Maßnahmen.



Ist etwas sehr einfach, diese Gleichung.
Und sie entspricht nicht der Meinung des Autors dieses Beitrags.


Spielgerät hat geschrieben:Den Zeit-Artikel hast du nicht verstanden.

Das kannst du so aber auch nicht sagen.


Spoiler
Ich hab mich nicht getraut, es so zu schreiben. Ist immer keine so gute Ausgangsbasis für eine Diskussion

killroy
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Granadaseggl
Wissenschaft ist nicht Politik und andersrum
Und hinterher sind immer alle diejenigen fürchterlich schlau, die nichts zu entscheiden haben

Eines der ersten Dinge die ich im Frühjahr 2020 gelernt habe ist, dass Pandemiebekämpfung Ländersache ist und sich die Länder da auch jegliche Einmischung verbitten

Und jaja, da soll dann der Bund grad mal so drüberbügeln, in einer Situation, in der gerade eh keiner mehr weiß, wo vorne und hinten ist und alle schreien und aufgeregt herumrennen

Schönes Bild - nur leider völlig unrealistisch

Ich geh mal wieder :banane:
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Goofy
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Grasdaggl
Spielgerät hat geschrieben:Deine Eindimensionalität ist weiterhin bemerkenswert.
Sowohl was deine Interpretation bestimmter Sachverhalte angeht als auch die dazu hier geäußerten Meinungen.


Kannst doch auch nicht so behaupten.

Spoiler
obwohl ich nicht das Gegenteil sagen würde.



Aber killroy will seine Meinung(en) beim Thema Corona nicht überdenken. Er sucht Bestätigungen für seine Meinung(en) und findet sie selbst dort, wo sie eigentlich kaum sind.



killroy
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Granadaseggl
Mein Einwand, dass das doch alles total inkonsequent ist und wenn schon, wir dann bitteschön das komplette öffentliche und Arbeitsleben mal für ein paar Wochen ohne Ausnahme (bis auf Notarzt, Müllabfuhr und Feuerwehr) einstellen sollten blieb dann ungehört ... DAS will nämlich keiner hören.

killroy vom 10.03.2020
wenn zum damaligen zeitpunkt eine angela merkel, selbst wissenschaftlich gebildet, sich wie eine generalin hingestellt hätte und den bereits damals notwendigen harten lockdown durchgesetzt hätte (drosten hatte einige tage davor schon eindringlich gewarnt) .... das hätte einen volksaufstand gegeben

ich bleibe dabei - auch wenn - man ist ja nicht ganz bescheuert - vieles richtige in diesem artikel steht - sich jetzt im nachhinein auf die fehlende durchsetzungsfähigkeit der bundesregierung einzuschießen - weil da eben so ein papier gab (die erkenntnisse waren im april übrigens schon nicht mehr neu) - ist so nicht in ordnung.

wie wäre es denn mal mit einer generalabrechnung der gesamtdeutschen gesellschaft ... die sich eben ums verrecken nicht - wie z.B. in australien - auf gezielte, harte und eindeutige maßnahmen einlassen wollte - und eigentlich zu keinem zeitpunkt der pandemie, wenn man die wirtschaft eben auch mal als teil der gesellschaft betrachtet - bis auf einige wenige hart getroffenen branchen haben die doch durchgemacht als wäre nichts gewesen - und die masken auch nur widerwillig und dann, wenn die presse da ist
Zuletzt geändert von killroy am 25. März 2021 19:08, insgesamt 1-mal geändert.
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killroy
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Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus ist vor allem eines entscheidend: wie oft getestet wird. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät allen Ländern, die Bürger so breit wie möglich zu untersuchen. Nicht nur Menschen mit schweren Symptomen sollen erfasst werden, sondern auch jene mit leichten und jene mit überhaupt keinen Symptomen. Von diesen gibt es nämlich sehr viele, was das Virus besonders gefährlich macht. Diese symptomlosen Infizierten fühlen sich nicht krank – und verbreiten das Virus arglos weiter.

„In jedem Stadium ist es wirklich, wirklich wichtig, dass man Fälle schnell findet, sie untersucht, testet, isoliert, die Kontakte identifiziert, die Kontakte unter Quarantäne stellt, diese ebenfalls testet – und so versucht, eine weitere Ausbreitung zu verhindern“, sagte der Leiter des WHO-Europa-Teams für hochgefährliche Krankheitserreger, Richard Pebody. Wie viel getestet wird, unterscheidet sich aber in Europa von Staat zu Staat enorm, wie eine Recherche des europäischen Politmagazins „Politico“ ergab, einer Partnerpublikation von WELT.

Und der europaweite Vergleich zeigt einen anderen hochrelevanten Befund: In Deutschland wird weit mehr getestet als irgendwo sonst auf dem Kontinent. Hierzulande werden pro Woche mehr als 200.000 Menschen getestet, wie das Bundesgesundheitsministerium unter Berufung auf Zahlen des Robert-Koch-Instituts gegenüber „Politico“ sagte. Der bekannte Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, sagte am Donnerstag, dass die Zahl der wöchentlichen Tests in Deutschland sogar bei etwa 500.000 liege.

Ende März 2020
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Die jetzigen Maßnahmen erscheinen manchen gar nicht verhältnismäßig. Die Kraft etwas zu ertragen, wäre sicherlich größer, wenn man überzeugter von der Notwendigkeit sein könnte. Ich sehe für die jetzigen Maßnahmen aber auch keinerlei Notwendigkeit. Die Evidenz fehlt, bzw. die Evidenz die da ist, spricht ja sogar noch dagegen!

Eine Meinung von Ende April 2020
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killroy
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Nach Ende des Lockdowns, als hier wochenlang über Hinterdemkommastellen von Kennzahlen und Herdenimmunitätstheorien diskutiert worden ist, hat die Event-Gesellschaft ihre Gewohnheiten wieder aufgenommen. Die vorhergesagte zweite Welle wurde verdrängt. Man konnte nicht schnell genug Reisen ins Ausland buchen und viele Rückkehrer aus Risikogebieten konnten die Corona-Tests umgehen und folgenlos gegen Quarantänebestimmungen verstoßen. So kam es, wie es wohl kommen musste.


Und eine Aussage von Ende Oktober 2020
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killroy
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Granadaseggl
Erstaunlich finde ich nach wie vor, dass der untertänige Bürger diese Gängelung der staatlichen Behörden widerspruchslos akzeptiert. Oder so tut als ob.

Denke, die Politiker an den Schalthebeln der Macht sind selber erstaunt, wie unproblematisch das funktionniert; möglicherweise wird unbewusst ausgetestet, wie weit man gehen kann. Verheisst jedenfalls nichts Gutes für die Zukunft (ja, nur ein Gefühl, ich will mich gerne irren/täuschen).

Mitte Januar 2021

Die 15 Km Regelung geht mir ehrlich gesagt am Arsch vorbei, aber dass der Lockdown bis Ende Januar ausgeweitet werden soll, ist schon ein hartes Ding. Habe die letzten Tage eine Statiskik gelesen, dass von den 30000 Toten in Deutschland 20000 über 80 waren und nur 1000 unter 60, da zeigt sich doch genau das Problem, und das will man angehen indem man Baumärkte und Schulen schließt. Ich glaube es war Toni, der hier mal geschrieben hat dass man die Alten irgendwie abschotten sollte, etwa in Hotels. Halte ich inzwischen für die beste Lösung, denn der Lockdown ist doch fürn Arsch, sieht man auch jetzt wieder, wenn draußen Schnee ist sind die Kinder nicht zu halten, mit ihnen die Erwachsene, und während die Kinder im Schnee toben, labern sich die Eltern ohne Mundschutz einen ab. Danach gehts wieder heim und man besucht Opa und Oma am nächsten Wochenende.

dito
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