2114 Beiträge

Wie ist eure Meinung zur Corona-Impfung?

Vollständig geimpft (außer J&J)
37
86%
Vollständig geimpft (J&J)
1
2%
Einmal geimpft (außer J&J)
2
5%
Ersttermin in Aussicht
0
 
Kein Ersttermin in Aussicht
1
2%
Genesen und geimpft
2
5%
Genesen und Impftermin in Aussicht
0
 
Einmal geimpft aber aufgrund heftiger Reaktion keine Zweitimpfung möglich (außer J&J)
0
 
Aufgrund einer Krankheit kann ich mich nicht impfen lassen, würde es aber gern
0
 
Impfgegner oder "Wenn sich alle anderen impfen lassen, muss ich es nicht tun"
0
 


Unter Westfalen
Benutzeravatar
Grasdaggl
Ich, UHU, letzter in der Familie mit Erstimpfung.
Meine Frau und unsere Älteste haben schon die zweite hinter sich.
Meine Frau, zweimal biontech, ohne jegliche Nachwirkungen.
Die Tochter, wie ich astrazenikiert :cry: , gestern Moderna, ebenfalls ohne Nachwirkungen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Monitor
Benutzeravatar
Granadaseggl
Bin noch am Nachlesen der Beiträge, CouchingZone, ich antworte dir noch

~

Ende März sagte mir mein Kontakt aus Vancouver Island, dass
in den Pflegeheimen alle Bewohner geimpft waren und
acht der sehr betagten Bewohner wurden nach der zweiten Impfung positiv
getestet mit Symptomen. Manche fühlten sich richtig krank, keiner ist zu dem Zeitpunkt an Covid-19 in dem Heim gestorben.

Longlake Chateau residents with COVID showing no more than ‘mild cold’ symptoms

Island’s chief medical health officer says vaccine showing effectiveness

A COVID-19 outbreak at Nanaimo’s Longlake Chateau has so far been significantly ‘blunted’ by the vaccine, says Island Health’s top doctor.

Dr. Richard Stanwick, chief medical health officer for Island Health, said at a press conference Tuesday, March 30, that the most severe symptoms that have shown up at the independent living facility are those of a “somewhat moderate cold” and “totally tolerable.”

He recalled that before seniors in long-term care facilities were immunized, COVID-19 brought with it a fatality rate of 20 per cent in those populations.

“So compare a mild cold to probably one or two of those people dying, had they not had the vaccine. That speaks to how effective that single dose is,” Stanwick said.

He told the News Bulletin last week that 100 per cent of the residents at Longlake Chateau chose to receive vaccine when it was made available to them, and said the virus may have spread to the facility before residents were immunized or before they had built up immunity.

“We’re not totally preventing the manifestation of the virus, but boy are we blunting its impact on the most vulnerable people’s health,” Stanwick said Tuesday.

https://www.nanaimobulletin.com/news/lo ... -symptoms/
I could write several novels about what I do not know.


Monitor
Benutzeravatar
Granadaseggl
Haber hat geschrieben:Ich habe es andersrum gemeint, dass man seine Impfung aufschiebt und noch wartet, bis 70 oder 80 % geimpft sind. Und dann spekuliert, sich gar nicht impfen zu wollen oder müssen, weil man die Mehrheit quasi vorgeschickt hat.
Ich höre dabei ein wenig Egoismus heraus. Alle anderen sollen sich impfen lassen aber ich doch nicht.


Haber,

ich weiß ja nicht, wie lange Du in Griechenland sein wirst. Die Impfmodalitäten sind Dir sicher bestens bekannt.

In Serbien dürfen sich Auswärtige nicht mehr so einfach impfen lassen, es gibt aber Ausnahmen.

Griechenland

Personen, die keine griechische Steuernummer haben, müssen für die Beantragung einer temporären AMKA-Nummer und zur Personenidentifizierung ein KEP aufsuchen. Die AMKA-Nummer wird sofort bei der Vorsprache vergeben und soll nach 21 Tagen für die Registrierung auf emvolio.gov.gr für eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARC-CoV-2 freigeschaltet werden.


https://griechenland.diplo.de/gr-de/wil ... /-/2447362

Impfungen weltweit - ZDF 08.05.2021 10:42 Uhr

Deutschland
08.05.
32,3%
26,9 Mio.
9,1%

Israel
06.05.
62,6%
5,4 Mio.
58,6%

USA
06.05.
44,7%
149,5 Mio.
32,6%

Kanada
06.05.
36,4%
13,7 Mio.
3,2%

Großbritannien
05.05.
51,5%
34,9 Mio.
24,0

Serbien
06.05.
30,7%
2,1 Mio.
23,9%

Österreich
06.05.
28,2%
2,5 Mio.
10,3%

Schweiz
02.05.
21,3%
1,8 Mio.
11,0%

Russia
06.05.
8,8%
12,9 Mio.
5,7%

Sao Tome and Principe
29.03.
4,4% --

Bosnien und Herzegowina
27.04.

2,5%
83 Tsd.
0,7%

Japan
06.05.
2,4%
3,1 Mio.
0,9%

Südafrika
05.05.
0,6%
366 Tsd.
0,6%

Peru
05.05.
3,8%
1,2 Mio.
2,0%

Türkei
06.05.
17,1%
14,4 Mio.
12,0%

Neuseeland
04.05.
4,5%
218 Tsd.
1,8%

Kroatien
05.05.
18,5%
761 Tsd.
5,3%

Albanien
06.05.
- -
Zuletzt geändert von Monitor am 8. Mai 2021 12:14, insgesamt 1-mal geändert.
I could write several novels about what I do not know.

CoachingZone
Halbdaggl
Ü50, Erstimpfung, Moderna - weil in der Schweiz bislang nur die beiden mRNA-Impfstoffe zugelassen sind.

Zwei Tage lang deutliche Schmerzen an der Einstichstelle (aber erst deutlich NACH der Impfung), vier Stunden später etwas Schüttelfrost, nochmals einen Tag später dasselbe, sonst keine Nebenwirkungen.

Bin gespannt, wie es nach der Zweitimpfung ausschaut.

Übrigens wird geschätzt, dass in der Schweiz nach dem vergangenen Sommer und nach der zweiten Welle im Herbst/Winter 2020 bereits etwa 2,8 Mio Einwohner mit dem Coronavirus infiziert waren. Macht mit den jetzt 1+ Mio Geimpften dann bereits die Hälfte der Bevölkerung aus, die mehr oder weniger immunisiert ist.

Kein Wunder also, dass die Neuinfektionszahlen nun langsam sinken, obwohl einiges seit dem 19. April wieder - meistens unter Auflagen - geöffnet hat. Aber hier jubeln die doofen Politiker natürlich, dass es sich zeige, dass man gar nicht so hart hätte schließen müssen... *kopfschüttelübersovielignoranz*
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Monitor
Benutzeravatar
Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben:
Monitor hat geschrieben:In British Columbia waren sie mit dem Impfen meist gleichauf oder etwas dahinter als in Deutschland.
Es lag auch mit daran, dass nach den 80+jährigen zuerst die Ureinwohner geimpft wurden (was zeitaufwändig war mit mobilen Impfteams an oft weit abgelegene Nativeorten / Reservate zu gelangen, oft mit Seaplanes und per Boot), danach das medizinische Personal und sonstige Systemrelevante.


Wie stehst Du zu der Impfreihenfolge in Kanada? Ich persönlich finde sie sehr nachvollziehbar, und mich berührt es sehr, dass dort besonders an die Ureinwohner gedacht wird (im Gegensatz zu den südlichen Nachbarn...).

Monitor hat geschrieben:Der Grund war bekannt, es fehlte wie in Deutschland (obwohl im Sommer 2020 reichlich bestellt wurde, was den Kanadiern auch nichts nützte), der Impfstoff aus Europa. Die US-Nachbarn haben ja lange nichts abgegeben, obwohl die Produktionsstätte teils grenznah war. Erst viel später verliehen die Amerikaner so großzügig den Kanadiern AstraZeneca, weil sie ihn selber nicht verimpfen wollten.

Jetzt geht es flotter forwärts mit den 40+jährigen.


Yep. USA first eben.

.....


@CoachingZone (teilsOT)

Das war die richtige Entscheidung.

Viele First Nations, Métis , Crees, Inuit (Völker / Nationen)... leben unter teils widrigen Umständen 3./4.Welt-Konditionen auf überwiegend Nativeland, oft in sehr abgelegenen Reservationen. U. a. die First Nations, die eine Vielzahl von Völkern umfassen und denen rund eine Million Menschen angehören. Die Métis, mit 600.000 Angehörigen die zweitgrößte Gruppe, sind Nachkommen aus Partnerschaften zwischen europäischen, überwiegend französischsprachigen Siedlern und Trappern mit Frauen aus indigenen Völkern. Sie schufen eine eigene Kultur sowie die Inuit, die in der Arktis leben.

In Kanada waren die Impfstoffe bis auf einige nördliche Gebiete ziemlich gleich verteilt. Die Ureinwohner wurden vom Militär geimpft, da der Zugriff auf Impfstoffe ein Problem darstellte. Einige Orte sind fast zu 100 % geimpft.

im Yukon haben sie somit wenige Fälle, so dass niemand Masken trägt und es keine Einschränkungen gibt, außer Reisen nach außerhalb.

Bei den Ureinwohnern gab es besonders viele Corona-Fälle und Todesfälle, deshalb haben sie sie zuerst geimpft. Die meisten einheimischen 'bands' auf Vancouver Island und anderen Pazifik-Inseln wurden vor allen anderen Gruppen geimpft. Einige der Ausbrüche in den Reservationen waren sehr schlimm.

Fettsucht/Übergewicht und Depressionen, Zigaretten- und Alkoholkonsum sowie alkoholbedingte häusliche Gewalt, Diabetes, Tuberkulose nehmen überhand.
Auch der Anteil an Rauchern unter den insgesamt 1.6 Millionen Ureinwohnern ist sehr hoch.
Wenn sie auf Native-Land leben und eine Statuskarte haben (beide oder mind. ein Elternteil Ureinwohner), zahlen sie für Alkohol und Zigaretten keine Steuern.

Zitat > von meiner langjährigen First Nation-Freundin aus Victoria vor einiger Zeit, die zu den Gitxsan oder Gitksan-People gehört:

"Ja, wir Natives bekommen Benzin, Zigaretten und Alkohol steuerfrei in den Reservaten. Zigaretten so billig, dass wir auch ja viel rauchen und schneller Krebs bekommen und den steuerfreien (ansonsten extrem teuren) Alkohol dazu, um abhängig zu werden.

Einige rauchende Weiße kaufen uns stangenweise die Zigaretten ab, da sie so extrem teuer hier sonst sind. Klar verdienen manche Stämme daran recht gut.

https://costfindercanada.com/cigarette- ... in-canada/

Die Zigaretten und der Alkohol sind sonst sehr teuer. Die Regierung denkt wohl, so die weiße Bevölkerung davor abzuhalten, es zu konsumieren. Uns Natives natürlich nicht."

Es klang wie ein Hilferuf:
°Warum gebt Ihr uns billige Zigaretten und Alkohol. Ihr macht uns damit noch kaputter, als wir schon sind....und denkt, wir merken das nicht...!"
Anmerkung: Stämme und Reservate sagt man eigentlich nicht mehr.

OT

Hier ein Portrait / sehr bedrückender Fall über eine Community in Pauingassi / Manitoba, zwar etwas älter, aber auch heute immer noch vielerorts mehr als aktuell:

https://cyc-net.org/features/viewpoints ... llies.html

A 2006 community profile prepared for the department of Indian and Northern Affairs by the community's tribal council, South East Resource Development Corporation, paints a portrait of life in Pauingassi:

98 Percentage of adults who are alcoholics
80 Percentage of youths up to age 18 who are solvent abuse addicts
50 Percentage of kids under age 18 who are wards of the child welfare system, the result of parental neglect and abuse related to alcoholism. Dozens live off reserve in group homes in Winnipeg
20 Percentage of all youths under age 20 who are suspected to suffer from varying degrees of fetal alcohol syndrome. There's also epidemic rates of obesity and diabetes[/b]
[b]13 Age at which some kids have been diagnosed with sexually transmitted diseases. There are also high rates of sexual abuse, promiscuity and sexual practises euphemistically described as "deviant" by residents
$100 Cost of a bottle of bootleg whiskey on this dry reserve.......
I could write several novels about what I do not know.

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
CoachingZone hat geschrieben:Ü50, Erstimpfung, Moderna - weil in der Schweiz bislang nur die beiden mRNA-Impfstoffe zugelassen sind.

Zwei Tage lang deutliche Schmerzen an der Einstichstelle (aber erst deutlich NACH der Impfung), vier Stunden später etwas Schüttelfrost, nochmals einen Tag später dasselbe, sonst keine Nebenwirkungen.

Bin gespannt, wie es nach der Zweitimpfung ausschaut.

Übrigens wird geschätzt, dass in der Schweiz nach dem vergangenen Sommer und nach der zweiten Welle im Herbst/Winter 2020 bereits etwa 2,8 Mio Einwohner mit dem Coronavirus infiziert waren. Macht mit den jetzt 1+ Mio Geimpften dann bereits die Hälfte der Bevölkerung aus, die mehr oder weniger immunisiert ist.

Kein Wunder also, dass die Neuinfektionszahlen nun langsam sinken, obwohl einiges seit dem 19. April wieder - meistens unter Auflagen - geöffnet hat. Aber hier jubeln die doofen Politiker natürlich, dass es sich zeige, dass man gar nicht so hart hätte schließen müssen... *kopfschüttelübersovielignoranz*


Wenn in der Schweiz die Dunkelziffer so hoch war hat sich das aber offenbar intensiv medizinisch nicht stärker bemerkbar gemacht als in anderen Ländern oder?
Womöglich liegt es auch daran, dass das Gesundheitssystem besser ist oder es weniger sozial schwächere Schichten gibt?! Nur ne Vermutung, kenne mich ja nicht so gut aus bei den eidgenossen

Im Saarland haben wir fast die 40 Prozent geimpft...das hat hier alles wirklich sehr gut geklappt bislang, sodass wir 1,5 Prozent vor dem nächsten Bundesland liegen und 10 Prozent vor den Sachsen...gut die machen das durch fehlenden impfwillen wieder wett :mrgreen:

Also bei mir biontech/pfizer und im Arm paar Tage das Gefühl eines eisarms (kennt man das noch?) :mrgreen:
Hatte am selben Tag/Nacht noch Kopfschmerzen aber die können auch normal gewesen sein; weiß man halt im Nachhinein nicht (Mitte 30)

Habe mich deswegen auch mit der Medikation (kurz) nach Impfung beschäftigt
Man sollte nichts präventiv nehmen oder direkt mit der Impfung zusammen; 6 Stunden später spricht nicht mehr viel dagegen
Bevorzugt paracetamol (hab ich vermutlich weil ich das schon ewig nicht mehr nahm unterdosiert :oops: )
Das nahm ich auch zuerst; 24 Stunden später waren die hartnäckigen Kopfschmerzen aber wieder stärker vorhanden...dann ne Ibu und es war Ruhe (400mg reichten)
:prost:
Don't criticize what you can't understand

Monitor
Benutzeravatar
Granadaseggl
@Rufus & alle,

Noch einige nachträgliche Anmerkungen zum Thema: Impftermine

Es impfen auch Fachärzte. Beim Hausarzt meiner >Tochter steht, dass er z.Zt. nur die aktuell angesagten
Impfgruppen auf seine Liste setzt bis Ende September.

Ich habe mich auf die Hausärzteliste setzen lassen > kurze Online-Meldung auf der Homepage: mit den entsprechenden Hinweisen, die dort bekannt sind, sicher ist sicher) , ohne dort (ständig, überhaupt tel. oder in der Praxis) nachzufragen, wie weit sie sind. Telefon war eh belegt, aber Online-Nachrichten wurden gelesen und sehr schnell online beantwortet: Erledigt!. Bekam ja mit, dass sie in ihrer Mittagspause ständig impfen und Impfberechtigte anrufen (wenn ich mich in der Nähe testen ließ oder Rezepte holte). Mir war klar, dass da einige vor mir dran kommen und ich warten muss. Der Praxis wollte ich nicht unnötig Zeit rauben. Die melden sich und so war es, früher als erwartet. Parallel (zu meinen vergeblich Versuchen Tag und Nacht) hat meine Tochter es nach 4,5 Tagen und Nächten geschafft, für mich und Verwandten Termine im Impfzentrum zu buchen. Moderna und AstraZeneca (April, Ende Juli).

Je nachdem, wo ich als erstes drankommen sollte, den Termin nehme ich dann, nur mit mRNA.

Dann kam Anruf der Hausärzte: Sie können kurzfristig kommen. Sie erhalten natürlich BioNTech wg. der div. Probleme. Beim Anruf war ich bereits verletzt und hatte eine starke Erkältung (eigentlivh war am nächsten Tag größere OP vorgesehen, die jetzt verschoben wurde). Macht nix. Ich soll unbedingt kommen, sagt
Hausarzt. Doch schneller als erwartet. Gesagt, getan. Meinen Moderna-Termin übertrug ich jemanden aus der Familie, Prio2. Wir wollten den Termin eigentlich einem fast 80jg. Schlaganfallpatienten übertragen, klappte aber nicht wegen seiner parallelen wichtigen Termine am 1. Impftag, deshalb bekam Tochter Prio2 den Termin für nächste Woche. Hätten es die beiden nicht gegeben, wäre der zweite Termin abgesagt worden und würde wieder zur Verfügung stehen. Leider war die Impfsuche für den Schlaganfall-Mann im Kreis WN schwierig.

Im Kreis Heilbronn, Neckatsulm gäbe es viele Termine. Bekannte wurden am nächsten, zwei Tage später nach Anruf geimpft. Auch deren Nachbarkreise hätten freie Termine. Mir wurde angeboten, dass sie für mich suchen. War aber schon eingetütet.

Meine Stiefschwester und Schwager (70+) in Mittelfranken hatten sich auch doppelt vormerken lassen.
Sie hatte vor 2 Wochen noch keine Impfung, er schon eine. Sie: Ich glaube, die haben mich vergessen
(Bayern).

Ich hörte von Bayern, dass Leute Impftermin hatten in der Arztpraxis und dann wurde ihnen dort gesagt,
dass es kein Impfstoff gäbe, der vorrätige oder ähnlich würde für 2. Impfung benötigt werden.
Sie müssen wieder von vorne anfangen zu suchen.

Gestern sagte mir mein Kanadakontakt, bereits 1.Impfung Mitte April, dass 2. Impfung im August erfolgen wird mit Moderna oder Pfizer-BioNTech. Zuerst war der Abstand 3 Monate für mRNA jetzt 4 Monate.
Es wird weiterhin darüber diskutiert, auch kann es sein, dass ein Moderna-Geimpfter, beim 2. Mal
Pfizer erhält. Beim mir sind es nur 5 Wochen mit BioNTech-Pfizer.

Meine Impfung war eine Blitzimpfung. Freie Parkplätze 20 m bei Praxis (sonst 20 Min. Suche, Tochter fuhr mich). Bin sofort drangekommen und
bin nach 10 Minuten raus, da eh angeschlagen. Bewusst wurde die Nadel in den verletzten Arm
gestochen (Hämatom). Da ich eh heftige Schmerzen uvm. habe, kann ich eh keine Impfreaktionen beschreiben. Ich nahm irgendwann mal Ibu.

Bei meiner anderen Tochter (Januar, BioNTech) war 1. Impfung bisschen matschig, 2. Impfung mehr
verpeilt, aber einigermaßen ok. Bei ihrer Freundin, zeitgleich, waren die Reaktionen heftig. Fieber und mehr. Auch die Kollegen waren überwiegend einen Tag krank und daheim, mehr die jüngeren. Bei den älteren gab es weniger heftige Reaktionen.

Beim Verwandten in S mit AstraZeneca. am 30.4. gab es keine Reaktionen. Leider ist die Zweitimpfung
so spät.

Kollege hat 200 x probiert, Impftermin für seine Frau Prio 2 zu erhalten, Impfzentrum Messe Stuttgart mit
mRNA, Tag und Nacht. Irgendwann klappte es. Die Schwiegereltern versuchten trotzdem parallel
früheren Termin zu finden und wurden in Ulm für sich und die Tochter viel früher fündig.
Messe-Termin gecancelt und am nächsten Tag nach Ulm gefahren zum Impfen Anfang Mai.
I could write several novels about what I do not know.


Oberschwabe
Schoofseggl
Habe am Freitag meinen 2. Schuss von dem Bio..... / "Demeterzeug" bekommen.
Wie beim ersten Mal tat der Arm 24 Stunden weh.
Ansonsten am ersten Abend etwas komisch (Wohlbefinden insgesamt). Kann aber auch am Spätburgunder gelegen haben, dem ich, aus VfB- Anlass, verstärkt zugesprochen habe.
Heute beschwerdefrei.
:vfb:


CoachingZone
Halbdaggl
Es ist nicht auszuschließen, dass diejenigen Leute, die heftig auf den Impfstoff reagieren, möglicherweise schon eine (manchmal auch stille) Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht hatten. @vivafernanda hat doch beispielsweise über heftige Beschwerden berichtet, und sie war, wenn ich mich recht erinnere, infiziert gewesen.
Zuletzt geändert von CoachingZone am 9. Mai 2021 15:19, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

CoachingZone
Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Übrigens wird geschätzt, dass in der Schweiz nach dem vergangenen Sommer und nach der zweiten Welle im Herbst/Winter 2020 bereits etwa 2,8 Mio Einwohner mit dem Coronavirus infiziert waren. Macht mit den jetzt 1+ Mio Geimpften dann bereits die Hälfte der Bevölkerung aus, die mehr oder weniger immunisiert ist.


Wenn in der Schweiz die Dunkelziffer so hoch war hat sich das aber offenbar intensiv medizinisch nicht stärker bemerkbar gemacht als in anderen Ländern oder?
Womöglich liegt es auch daran, dass das Gesundheitssystem besser ist oder es weniger sozial schwächere Schichten gibt?! Nur ne Vermutung, kenne mich ja nicht so gut aus bei den eidgenossen


Hier waren vergangenen Sommer die Kneipen und Clubs offen, es ist zu vermuten, dass das Virus viele junge Leute und davon viele symptomlos angesteckt hat. Über meinen Bekanntenkreis habe ich von einigen, die sich wer weiß wo angesteckt haben, erfahren, die zwar nur Erkältungssymptome hatten, aber nun langandauernd Geschmacksverlust erlitten haben, der ein oder die andere auch Long-Covid. Die waren alle nicht in der Klinik. Darüber hinaus sind hier sehr viele Senioren gestorben, gerade in den Heimen, viele wollten keine Beatmung mehr.

Jedenfalls hatte die Schweiz bereits im Oktober 2020 eine vergleichsweise riesige zweite Welle durchgemacht, das Contact Tracing hat damals nur teilweise funktioniert, auch weil viele aus Jux falsche Identitäten hinterlegt hatten.

Wir hatten im vergangenen Monat in unserem Städtchen an drei Schulen Corona-Hotspots mit Reihentestung und mehreren ganzen Klassen in Quarantäne, das wird im vergangenen Herbst vermutlich nicht anders gewesen sein, da hat man nur nicht so großflächig getestet wie jetzt und wusste es einfach nicht.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
Öcher hat geschrieben:Das moderna kann ich auch nur empfehlen, jetzt nach 24h (erstimpfung) außer einen schweren Arm keine Beschwerden, sport sowie Bier kompatibel


Weiß jetzt nicht in welchem Ausmaß und mit welchen zeitlichen Abstand, aber ich würde dir und allen als jemand raten, der sonst auch nach ner Impfung Sport getrieben hat:
Langsam langsam auch mit Alkohol
Fiel mir auch schwer, aber ich hab durchgehalten :mrgreen:
Don't criticize what you can't understand

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
CoachingZone hat geschrieben:Es ist nicht auszuschließen, dass diejenigen Leute, die heftig auf den Impfstoff reagieren, möglicherweise schon eine (manchmal auch stille) Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht hatten. @vivafernanda hat doch beispielsweise über heftige Beschwerden berichtet, und sie war, wenn ich mich recht erinnere, infiziert gewesen.


Dasselbe auch im Bekanntenkreis erlebt und macht ja auch biomechanisch durchaus Sinn
Der gute war zwar direkt am Anfang in ischgl erkrankt, jedoch nie nachgewiesen
Dafür bei der Antikörper Studie bei drei folgenden Untersuchungen immer Antikörper gehabt
Reaktion nach dem ersten Schuss biontech deutlich mehr als nichts; arbeiten konnte er aber noch
Also alles im Rahmen
Don't criticize what you can't understand

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
CoachingZone hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Übrigens wird geschätzt, dass in der Schweiz nach dem vergangenen Sommer und nach der zweiten Welle im Herbst/Winter 2020 bereits etwa 2,8 Mio Einwohner mit dem Coronavirus infiziert waren. Macht mit den jetzt 1+ Mio Geimpften dann bereits die Hälfte der Bevölkerung aus, die mehr oder weniger immunisiert ist.


Wenn in der Schweiz die Dunkelziffer so hoch war hat sich das aber offenbar intensiv medizinisch nicht stärker bemerkbar gemacht als in anderen Ländern oder?
Womöglich liegt es auch daran, dass das Gesundheitssystem besser ist oder es weniger sozial schwächere Schichten gibt?! Nur ne Vermutung, kenne mich ja nicht so gut aus bei den eidgenossen


Hier waren vergangenen Sommer die Kneipen und Clubs offen, es ist zu vermuten, dass das Virus viele junge Leute und davon viele symptomlos angesteckt hat. Über meinen Bekanntenkreis habe ich von einigen, die sich wer weiß wo angesteckt haben, erfahren, die zwar nur Erkältungssymptome hatten, aber nun langandauernd Geschmacksverlust erlitten haben, der ein oder die andere auch Long-Covid. Die waren alle nicht in der Klinik. Darüber hinaus sind hier sehr viele Senioren gestorben, gerade in den Heimen, viele wollten keine Beatmung mehr.

Jedenfalls hatte die Schweiz bereits im Oktober 2020 eine vergleichsweise riesige zweite Welle durchgemacht, das Contact Tracing hat damals nur teilweise funktioniert, auch weil viele aus Jux falsche Identitäten hinterlegt hatten.

Wir hatten im vergangenen Monat in unserem Städtchen an drei Schulen Corona-Hotspots mit Reihentestung und mehreren ganzen Klassen in Quarantäne, das wird im vergangenen Herbst vermutlich nicht anders gewesen sein, da hat man nur nicht so großflächig getestet wie jetzt und wusste es einfach nicht.



Das sind schon sehr interessante Beobachtungen, wenn natürlich schwer zu quantifizieren
Länder sind ohnehin schwer gegeneinander aufzurechnen aber man muss oder darf sich schon fragen, ob Deutschland mit den härteren Maßnahmen denn dann besser durch die Krise kam als die Schweiz

Spontan würde ich sagen nein aber müsste mir die Zahlen mal genauer ansehen
Was meinst du?
Don't criticize what you can't understand

Monitor
Benutzeravatar
Granadaseggl
de mappes hat geschrieben:
flotter forwärts

Schön :mrgreen: ...diesmal dachte ich ums Eck ;)

@AZ
Ich glaube nach den jüngsten zahlen waren bei u60 Männer wie Frauen betroffen; vielleicht nicht exakt im selben Umfang und man müsste natürlich auch schauen wieviele des geschlechts und alters geimpft wurden

Nur bei ü60- Männern gab es offenbar sehr sehr wenige Fälle

@gerinnungsstörung:
War nicht oft von kerngesunden Leuten die rede bei dieser schlimmen Nebenwirkung?
Ob die nur nicht wussten, dass sie Gerinnungsprobleme haben...oder, was ich glaube, in vielen Fällen einfach nicht klar ist, wieso es bei eben diesen Menschen zu der Antikörper induzierten Reaktion kam?!

Müsste ich nochmal nachlesen aber wenn man klar Risikogruppen (außer aufgrund des Alters) auschliessen könnte ob klinischer Befunde wäre ja deutlich mehr Sicherheit möglich; Leute die mit dem Gedanken spielen, sich mit AZ impfen zu lassen, könnten einen entsprechenden Check up machen...nein?! (Frage an die Experten)


@de mappes, teils OT

dass die Thrombosen (Beinvenenthrombosen undSinusvenenthrombose unterschiedlich sind, ist mir schon bekannt und den Medizinern sowieso, auch den meisten AstraZeneca-Skeptikern.

Trotzdem finde ich es wichtig, nicht nur ich, auch u. a. Gefäßchirurgen (meine), die meine Thrombosen
halbjährlich checken, ich habe ja noch mehrere Thrombosen, dass es sehr wünschenswert wäre,
dass viel mehr Menschen (allgemein ohne vorab Embolien gehabt zu haben) labortechnisch nach Gerinnungsstörungen untersucht würden (Check, nur ein Wunsch!). Ich wusste erst 10 Monate nach der Lungenarterienembolie (Infarkt), dass ich mehrere ausgefallene Gerinnungsstörungen habe, bei einer ist das 40fache Thromboserisiko.

Davor bin ich sehr oft Langstrecke geflogen mit 2 x umsteigen (Schnitt 20 - 26 h). Jetzt kann ich viel
besser Vorsorge treffen, auch bei längeren Auto- oder Zugfahrten. Also nicht nur mit Thrombosestrümpfen, sondern auch mit den auf mich abgestimmten Blutverdünner (ganz wichtig, auch da habe ich gewechselt) und mehr.

Öfters haben dann auch weitere Familienmitglieder die Gerinnungsstörungen. Bei zwei meiner
Kinder wurde das später festgestellt, eine hat bisher zum Glück nichts davon, einer lässt sich noch testen. Beide, die es haben, haben unterschiedliche Gerinnungsstörungen, nicht ganz so heftig und mehrere Varianten wie bei mir. nur eine Variante. Vor allem bei Frauen ist das wichtig, nicht nur wg. Einnahme von Hormonen, Schwangerschaften, OPs, lange Reisen.
Ein Sohn mit Gerinnungsstörung lässt sich mit AstraZeneca impfen bzw. hat sich auf die Warteliste beim Hausarzt setzen lassen.

Im Bekanntenkreis war das auch so. Betagte Eltern eines Bekannten hatten Gerinnungsstörungen, der Vater starb an einer Lungen-Embolie, die drei Kinder sollten sich testen lassen. Nur ein Sohn (selber Hausarzt) hat es gemacht, auch bei seinen Kindern und er / sie hatte auch das Problem. Einige Jahre später ist ein weiterer Bruder, der sich bis dato nicht testen ließ, beinahe an der Lungenembolie gestorben (Gerinnungsstörungen). Er lag daheim alleine und wurde in letzter Minute gefunden und gerettet.
Der dritte Bruder hat es nicht so ernst genommen am Anfang, dann hat er es bei mir mitbekommen und
beim Bruder und Restfamilie und lässt sich wohl testen.

Selbst der Hausarzt meiner Tochter, der jemand aus der engsten Familie bei der Pharmaindustrie / Impffreigabe / Kontrolle sitzen hat, hat was gegen AstraZeneca und einige andere aus meinem Umfeld auch (Biologen, Chemiker etc.). Wir sind keine Experten.

Nach meinem traumatischen Erlebnis in der Notaufnahme und anderswo bin ich jetzt besorgter und vorsichtiger, ob ein Krankenhausarzt eine weitere Embolie / Thrombose oder Hirnvenenthrombose sofort erkennt und Maßnahmen ergreift (CT). In meinem Fall (sehr viele deutliche Anzeichen und schlechter Zustand und den Moment der Embolie, den ich deutlich spürte, sowas vergisst man nie) wurde wie gesagt kein CT veranlasst, nur die Galle untersucht und dann heimgeschickt. Seltsam.
Wenn man Glück hat, gerät man an kompetente Mediziner, keine Frage.

Die Hirnvenenthrombosen sind ja sehr selten, aber sie treten auf, hauptsächlich nach AstraZeneca-Impfungen. Nicht nur ich fühle mich als Laie besser, wenn ich einen mRNA-Impfstoff bekomme.
Vielleicht wre mit AstraZeneca alles gut gegangen.

Klar, auch bei einem Aneurysma setzen plötzlich stärkste Kopfschmerzen ein, die m. W. nichts mit
einer Impfung zu tun haben.

https://www.mdr.de/ratgeber/gesundheit/ ... f-100.html
I could write several novels about what I do not know.


Unter Westfalen
Benutzeravatar
Grasdaggl
Glaube ich auch nicht.
Die vielen, von denen ich Reaktionen nach der Impfung gehört habe, egal welcher Impfstoff, können nicht alle infiziert gewesen sein.
Bei mir war es z.B. die ganze Familie,
außer meiner Frau. :cyclops:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

CoachingZone
Halbdaggl
Breaking News:

Die Priorisierung für den Impfstoff des britischen Herstellers Johnson & Johnson in Deutschland ist aufgehoben, wie Bundesgesundheitminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin mitteilte. So solle allen die Möglichkeit gegeben werden, sich - nach einer ärztlichen Beratung - mit diesem Vakzin impfen zu lassen. Damit wird mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson so verfahren wie zuvor mit dem von Asta Zeneca.


Quelle: SZ

Da nur eine Einmalimpfung mit J&J notwendig ist, können nun alle aufatmen, die schon an Pfingsten in den Urlaub fahren wollen, wenn sie denn heute noch geimpft werden. Ein Schelm, wer WahlkampfBöses dabei denkt...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Southern Comfort
Benutzeravatar
Grasdaggl
Einerseits ja, Wahlkampf...

Anderseits ist es sicherlich auch von Vorteil, wenn die Impfquote steigt. Egal mit welchem Stoff... Und J&J bietet einen sehr praktischen Vorteil, dass man die Zweitimpfung nicht verbummeln kann.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


RedBlues
Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Einerseits ja, Wahlkampf...

Anderseits ist es sicherlich auch von Vorteil, wenn die Impfquote steigt. Egal mit welchem Stoff... Und J&J bietet einen sehr praktischen Vorteil, dass man die Zweitimpfung nicht verbummeln kann.


Möglicherweise eine kluge Entscheidung, denn solange die Priorisierung für Biontech und moderna noch nicht offen ist, ist die einzige Möglichkeit geimpft in den Urlaub zu kommen, sich irgendwie einen impftermin im Mai zu besorgen, im Juni beginnen ja schon die Sommerferien und da steigt natürlich die Motivation sich einen 70 jährigen pflegefall zu organisieren, oder jemand zu überreden, dass er das angibt

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
Monitor hat geschrieben:


Moni:

dass die Thrombosen (Beinvenenthrombosen undSinusvenenthrombose unterschiedlich sind, ist mir schon bekannt und den Medizinern sowieso, auch den meisten AstraZeneca-Skeptikern.


ich glaube, vielen Skeptikern ist es nicht bekannt...und eben auch nicht, dass diese Vorerkankungen nicht zwangsläufig das Risiko erhöhen, diese seltene Nebenwirkung zu erleiden.
Da scheinen bislang klar das Alter und ggfs. auch das Geschlecht von bedeutender Rolle zu sein

Trotzdem finde ich es wichtig, nicht nur ich, auch u. a. Gefäßchirurgen (meine), die meine Thrombosen
halbjährlich checken, ich habe ja noch mehrere Thrombosen, dass es sehr wünschenswert wäre,
dass viel mehr Menschen (allgemein ohne vorab Embolien gehabt zu haben) labortechnisch nach Gerinnungsstörungen untersucht würden (Check, nur ein Wunsch!). Ich wusste erst 10 Monate nach der Lungenarterienembolie (Infarkt), dass ich mehrere ausgefallene Gerinnungsstörungen habe, bei einer ist das 40fache Thromboserisiko.


:nod: :nod:
Absolut...bin ich ganz bei dir
viele Leute erhalten diese Chance leider nicht mehr, nachdem sie beim ersten mal nicht wussten, woran sie leiden...da gibt es eben häufig kein Pardon mehr und daher wäre die Vorsicht sehr angebracht und wünschenswert

Davor bin ich sehr oft Langstrecke geflogen mit 2 x umsteigen (Schnitt 20 - 26 h). Jetzt kann ich viel
besser Vorsorge treffen, auch bei längeren Auto- oder Zugfahrten. Also nicht nur mit Thrombosestrümpfen, sondern auch mit den auf mich abgestimmten Blutverdünner (ganz wichtig, auch da habe ich gewechselt) und mehr.


yep...das kann viele Leben retten und schweren Schäden vorbeugen

Öfters haben dann auch weitere Familienmitglieder die Gerinnungsstörungen. Bei zwei meiner
Kinder wurde das später festgestellt, eine hat bisher zum Glück nichts davon, einer lässt sich noch testen. Beide, die es haben, haben unterschiedliche Gerinnungsstörungen, nicht ganz so heftig und mehrere Varianten wie bei mir. nur eine Variante. Vor allem bei Frauen ist das wichtig, nicht nur wg. Einnahme von Hormonen, Schwangerschaften, OPs, lange Reisen.
Ein Sohn mit Gerinnungsstörung lässt sich mit AstraZeneca impfen bzw. hat sich auf die Warteliste beim Hausarzt setzen lassen.


auch die genetische Prädisposition ist da dringend zu beachten, ja
Sehr wichtiges Thema

Selbst der Hausarzt meiner Tochter, der jemand aus der engsten Familie bei der Pharmaindustrie / Impffreigabe / Kontrolle sitzen hat, hat was gegen AstraZeneca und einige andere aus meinem Umfeld auch (Biologen, Chemiker etc.). Wir sind keine Experten.


das Phänomen kenne ich und ich kann es auch verstehen...aber es gibt auch sehr viele Fachleute, die eben gegenrechnen...vieles ist einfach emotional, weniger rational entschieden...und auch das ist völlig menschlich und nachvollziehbar

Nach meinem traumatischen Erlebnis in der Notaufnahme und anderswo bin ich jetzt besorgter und vorsichtiger, ob ein Krankenhausarzt eine weitere Embolie / Thrombose oder Hirnvenenthrombose sofort erkennt und Maßnahmen ergreift (CT). In meinem Fall (sehr viele deutliche Anzeichen und schlechter Zustand und den Moment der Embolie, den ich deutlich spürte, sowas vergisst man nie) wurde wie gesagt kein CT veranlasst, nur die Galle untersucht und dann heimgeschickt. Seltsam.
Wenn man Glück hat, gerät man an kompetente Mediziner, keine Frage.


das ist schon schockierend und man kann es nur hoffen, dass die entsprechenden ärzte das auf dem Schirm haben und nichts übersehen oder unzureichende Diagnostik betreiben

Die Hirnvenenthrombosen sind ja sehr selten, aber sie treten auf, hauptsächlich nach AstraZeneca-Impfungen. Nicht nur ich fühle mich als Laie besser, wenn ich einen mRNA-Impfstoff bekomme.
Vielleicht wre mit AstraZeneca alles gut gegangen.


wie oben geschrieben: die emotionale Komponente ist so groß und eben nicht abzuschalten...und sollte deswegen auch nicht verschwiegen werden oder unberücksichtigt bleiben
Don't criticize what you can't understand