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de mappes
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Spamferkel
Tifferette hat geschrieben:Bild

Ist das wunderbar. Chemtrails meets Covidioten. Endlich ist zusammen, was zusammen gehört.

Big Love.


Ist das neu?
Dachte die waren von Anfang an verkuppelt
Don't criticize what you can't understand



killroy
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Granadaseggl
it't ain't over till it's over

auch wenn das viele in blinder ignoranz anders sehen (wollen)
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Plan B
Grasdaggl
Wenn man aber nicht weiss, wann es over ist, kann man ja aber hoffen, es ist die letzte Welle. Mit Ignoranz hat das nur bei einem Teil der Bevölkerung was zu tun.
Carpe diem.

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Granadaseggl
REPUBLIK CH

Ein Interview von Marie-José Kolly, Angela Richter und Daniel Ryser, 05.06.2021

Alle, die sich nicht impfen lassen, werden sich mit Sars-2 infizieren.

Herr Drosten, woher kam dieses Virus?

https://www.republik.ch/2021/06/05/herr ... eses-virus

Kaum jemand weiss mehr über Corona­viren als der deutsche Virologe Christian Drosten. Was er von der Theorie hält, Sars-CoV-2 komme aus einem Labor, warum das mit der Herden­immunität bei Menschen nicht funktioniert und seine Antwort auf die wichtigste Frage: Ist die Pandemie jetzt wirklich vorbei?


Nach über einem Jahr Pandemie scheint das Ende zumindest in Europa absehbar: Immer mehr Menschen sind geimpft oder immun, die Fall­zahlen sinken. Wie blickt der Mann, der 2003 bei der Entdeckung des ersten Sars-Virus eine entscheidende Rolle spielte, auf diese Pandemie zurück?

Auszugsweise kopiert:

Herr Drosten, seit siebzehn Jahren erforschen Sie Corona­viren. Die meisten von uns wissen erst seit Januar 2020, dass solche Viren überhaupt existieren. Wie wurden Corona­viren zum Zentrum Ihrer Arbeit?

2003 steckte sich in Singapur ein Arzt mit einem unbekannten Virus an. Dann flog er nach New York, und dort wurde er krank. Man wusste, dass er in Singapur mit schwer erkrankten Patienten Kontakt gehabt hatte. Auf dem Rückflug landete das Flugzeug für einen Tankstopp in Frankfurt. Der Mann wurde von Bord genommen und auf eine Isolier­station gebracht. Damals arbeitete ich in Hamburg am Tropen­institut, das sich um importierte Infektions­krankheiten kümmert, und hatte gerade eine Labor­methode entwickelt, die Viren bestimmen kann, die man noch nie vorher gesehen hatte. So wurde ich in diese Detektiv­geschichte involviert. Es war zu der Zeit epidemiologisch schon klar, dass da was umgeht, was neu ist, übertragbar und eine Lungen­entzündung auslöst, aber keiner wusste, was das für ein Virus ist....

Wie sind Sie vorgegangen?


Ich war wegen meiner Doktor­prüfung gerade in Frankfurt und besuchte dort Kollegen. Die hatten gerade eine erste Zell­kultur angelegt und gaben mir Proben mit. Ich wandte die neue Methode an, und es zeigte sich: Da waren Sequenzen drin von einem Corona­virus, das man noch nicht kannte....

Wie lange dauerte diese Detektiv­arbeit?

Das Wesentliche ist in einer Woche passiert.

2012, beim Corona­virus Mers, das eine schwere Infektions­krankheit mit oft tödlichem Verlauf auslöst, spielten Sie ebenfalls eine wichtige Rolle.

Man hat damals gesehen, dass dieselbe Krankheit im Mittleren Osten regel­mässig in Kranken­häusern auftaucht und zwischen Kranken­häusern weiter­gegeben wird. Man sah: Da ist ein extrem tödliches Virus. Die ursprünglich Infizierten steckten vielleicht je eine weitere Person an, diese wiederum ebenfalls eine weitere – bevor sich das Virus dann bald totlief. Es wurde also nicht dauerhaft von Mensch zu Mensch übertragen. Trotzdem tauchte es immer wieder auf. Woher? Es musste von einem Tier kommen, das ständig mit dem Menschen in Kontakt ist, am ehesten einem Nutztier.....

Wie ging man da vor?


Man schaute alle Nutztier­arten durch. Das war kein langer Prozess.

Und so konnte man das Virus in die Ecke treiben?

Ja. Verschiedene Labore haben sich zusammen­getan und alle Nutztier­proben aus dem Mittleren Osten, die verfügbar waren, auf Anti­körper getestet. Man hat gesehen: Das Kamel isses. Das Virus wird oft von älteren Männern in die Kranken­häuser reingetragen, die mit Kamelen zu tun haben. In Saudi­arabien ist die Kamel­zucht, salopp gesagt, eine Art Männer­hobby.

Was hat man dann gemacht? Alle Kamele erschossen?

Das Allerbeste ist halt, das Virus aus der Quelle wegzuimpfen. Man kann die Kamele ja impfen. Es sind ja Nutztiere, die sind ja verfügbar, die stehen ja rum. Nur haben Kamele zum Teil extreme Verkaufs­preise, und ihre Halter möchten sie oft nicht impfen lassen: Wenn man da reinsticht mit einer Impf­nadel, ist das für viele Besitzer so, wie wenn die S-Klasse einen Kratzer abbekommt. Das löst manchmal ganz ähnliche Gefühle aus.....

Was heisst das, dass der Übergangs­wirt kontrolliert ist?

Es ist ja nicht so, dass man davon ausgehen muss, dass Fledermäuse so ein Virus direkt zum Menschen bringen. Ich habe selbst in Feldarbeit Sars-ähnliche Corona­viren in Fledermäusen untersucht. Diese Sars-Viren in Fledermaus­beständen gibt es auch in Europa. Man kann im Labor zeigen, dass sie nicht so leicht von der Fledermaus auf den Menschen übertragbar sind. Also fragt man sich: Welches Tier ist da dazwischen? Oft sind das Nutztiere, die in grossen Beständen zusammen­gepfercht sind, in denen das Virus hochkochen kann. Mit diesen Tieren interagiert der Mensch anders als mit entfernten Wild­tieren wie Fledermäusen.

Nehmen Sie Felltiere. Marder­hunden und Schleich­katzen wird lebendig das Fell über die Ohren gezogen. Die stossen Todes­schreie aus und brüllen, und dabei kommen Aerosole zustande. Dabei kann sich dann der Mensch mit dem Virus anstecken. Diese Tiere waren bei Sars-1 eindeutig die Quelle. Das ist wissenschaftlich belegt. Für mich war das eine abgeschlossene Geschichte. Ich dachte, dass diese Art von Tier­handel unterbunden worden sei und dass das nie wieder kommen würde. Und jetzt ist Sars zurückgekommen....

....Je dichter und grösser die Tier­bestände, desto mehr Chancen, dass ein Virus, wenn es einmal in den Bestand eingetragen wird, explodiert und dabei so mutiert wie Sars-2. Je reicher Menschen werden, desto mehr nutzen sie Tiere. Mers ist dafür ein gutes Beispiel.

Inwiefern?

Das Kamel als religiöses Opfertier hat eine lange Tradition, eine sehr hohe Wertigkeit. Aber es kostet auch sehr viel Geld. Arme religiöse Menschen nehmen statt­dessen Schafe. Aber je mehr Leute in jener Region reich wurden, umso mehr Kamele wurden geopfert. So werden heute beispiels­weise zur Hadsch-Saison auf der Arabischen Halbinsel allein als Opfertiere jedes Jahr 40’000 Kamele geschlachtet. Das hat es vor fünfzig Jahren noch nicht einmal in Ansätzen gegeben. Letztlich, wo auch immer auf der Welt, geht es um die Modifikation von natürlichen Systemen: Eine grosse Nutztier­population an irgend­einem Ort ist immer etwas Künstliches. Tier­nutzung gibt es nicht in der Natur. Keine Tierart nutzt eine andere Tierart in dieser Weise.

...Aber?

.....Aber wir werden dabei nur leicht krank. Denn jener Teil im Immun­system, der uns vor Krankheit schützt, ist viel nachhaltiger. [

b]Die Impfung schützt uns deswegen vermutlich tatsächlich mehrere Jahre davor, ernsthaft krank zu werden.

Dafür sind die sogenannten T-Zellen verantwortlich, über die seit einem Jahr ständig gesprochen wird: Ihnen ist es, anders als den Anti­körpern, ziemlich egal, wenn das Virus ein wenig mutiert: T-Zellen können es anhand vieler verschiedener Merkmale wieder­erkennen. Da kann das Virus ruhig ein paar seiner Merkmale durch Mutationen verlieren.[/b]

Was ist mit jenen, die ungeimpft auf den Herbst zugehen – den Kindern?

Also rein technisch: Ja, man kann die impfen. Es wird sich kaum irgendwann plötzlich rausstellen, dass die Impfung für Kinder gefährlich ist und es ein unerkanntes Risiko gibt – nach allem, was man heute schon weiss.

Die grosse Frage ist die nach dem Eigen­nutzen für die Kinder: Man kann natürlich impfen, damit der Schul­betrieb läuft. Aber was ist mit der Krankheits­last in Kindern? Das kann im Moment keiner ganz genau sagen. Wie viele Kinder haben nach einer Infektion, wenn sie auch mild ist, noch lange Symptome?

Soeben ist eine Studie heraus­gekommen, die zeigt:

Ungefähr viereinhalb Prozent der infizierten Kinder haben nach einem Monat noch Symptome wie Geruchs­verlust, Geschmacks­verlust, dauerhafte Müdigkeit. Will man das für sein Kind? Vier Prozent sind nicht wenig. Das andere ist das sogenannte Multi­system-Inflammations­syndrom, das bei einem von ein paar tausend auftritt: eine schwere Erkrankung, die bis zu sechs Monate dauern kann.

Aus Eltern­perspektive wäre mein Kind geimpft. Klarer Fall. Dieses Risiko möchte ich nicht....




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Granadaseggl
Dogs deployed in South Australia to sniff out coronavirus cases at Adelaide Airport

https://www.abc.net.au/news/2021-06-17/ ... /100222318

Auszugsweise kopiert:

Sniffer dogs could join frontline efforts to combat the spread of coronavirus across Australia, if a trial involving passengers at Adelaide Airport proves successful.

A team of six labradors is taking part in the latest stage of a global research effort to see whether positive COVID-19 cases among incoming travellers can be detected by odour.

"These trials are still in early stages, but if they are successful, detector dogs could provide an important screening method to safeguard Australia against COVID-19," Home Affairs Minister Karen Andrews said.

Ms Andrews said dogs could end up being deployed "across a range of environments such as at airports, stadiums and crowded locations to screen large amounts of people quickly, reducing the chance of the virus spreading at big events".

"The dogs are able to detect that someone is positive before they start shedding the virus.

"It's only two minutes under your armpits and then we give that to the dog."

"What this will mean if things go the way we hope and are planning, is that we will be able to detect very early on if people are infected," she said.

"We would be able to direct them into that quarantine facility and it's very important in terms of our infection control and protecting the whole of the South Australian community."

"Accuracy was ranging from 96 to 98 per cent."



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Tamasi
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Allmachtsbachel
Setzen, 6:

Durchgefallen

Gesundheitsminister Spahn kündigt an, dass der Schulbetrieb im Herbst wieder im Wechselmodell stattfinden wird. Ein Albtraum für Kinder und Eltern. Nach eineinhalb Jahren Pandemie kann man von der Politik bessere Antworten erwarten.

Kommentar von Angelika Slavik


Deutschland ist gut drauf an diesem Wochenende, der Sommer ist da, die Inzidenzen sind niedrig und Portugal 4:2 geschlagen. Alles super, oder? Leider nein. Denn dieses Wochenende macht überdeutlich, dass in der deutschen Pandemiepolitik einiges gehörig schief läuft.

Wie nebenbei verkündete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei einer Diskussionsveranstaltung, dass es im Herbst keinen normalen Schulbetrieb geben soll. Die Schutzmaßnahmen sollten aufrecht erhalten werden, sagte Spahn, und meinte damit keineswegs nur Testen und Lüften, sondern das volle Programm: Maskenpflicht und Wechselunterricht.

Die lässige Selbstverständlichkeit, mit der Spahn das vorträgt, ist bemerkenswert, schließlich schien es in den vergangenen Wochen, als hätte die deutsche Politik zu der Erkenntnis gefunden, dass die Bedürfnisse der Jüngsten in der Pandemie viel zu wenig beachtet wurden. Und als sei es das oberste Ziel, dass der Schulbetrieb im Herbst wieder normal laufen kann.

Es gibt ja auch viele gute Gründe, die Priorität darauf zu legen: Für viele Kinder waren die vergangenen Monate ein massive psychische Belastung. Für manche, die aus einem schwierigen sozialen Umfeld kommen, war es auch eine Zeit der Schutzlosigkeit: Die Gewalt gegen Kinder stieg während der Pandemie deutlich, sagt die Statistik. Und auch viele, die ein liebevolles Elternhaus haben, erlitten massive Nachteile - weil Homeschooling in vielen Familien eben nicht funktioniert. Zu wenig Platz, keine guten Computer, eine andere Muttersprache, es gibt unzählige Gründe, warum Lernen zu Hause nicht klappt. Viele der Nachteile, die Kinder nun erfahren haben, sind nur schwer und viele der Verletzungen gar nicht wiedergutzumachen.

Ein weiteres Schuljahr so bestreiten zu wollen wie das vergangene, ist deshalb absolut nicht akzeptabel. Dass es nicht längst in jeder Schulklasse Luftfilter gibt, dass kein eigenes Kontingent an Impfstoff vorgehalten wird, um jenen Eltern, die ihre Kinder gegen Corona impfen lassen möchten, das auch wirklich im Sommer zu ermöglichen, all das ist schwer nachvollziehbar. Die Schulen dürften keine "Drehscheibe in die Haushalte hinein" werden, sagt Spahn.

Wie skurril dieses Argument ist, zeigt der Blick auf die Bilder aus dem Stadion am Samstag in München: 14 000 Menschen - und die Mehrheit von ihnen hat die Maskenpflicht ignoriert. Klar, die Ansteckungsgefahr im Freien ist gering und das Infektionsgeschehen aktuell niedrig. Allerdings versteht man auch als Laie, dass im-Arm-liegen-und-siegestrunken-Lieder-grölen die Infektionsprognose vermutlich ungünstig beeinflusst. Man kann über die Regeln, die gelten sollten, trefflich streiten. Aber dass einerseits im Stadion diese Regeln nicht eingehalten werden, ohne dass man dagegen vorgeht, und andererseits Kindern und ihren Eltern schon mal deutlich gemacht wird, dass im Herbst leider, leider wieder Wechselunterricht ansteht, das zeigt eine völlig verschobene Prioritätensetzung.

Der Sommer ist da - und während die Menschen durchatmen, muss man von der deutschen Politik einen Kraftakt verlangen. Sie muss regulären Schulbetrieb und damit ein normales Leben für Kinder im Herbst möglich machen. Mit Sicherheitsmaßnahmen, mit Tests, Luftfiltern, aber ohne ein Wechselmodell, das dem Wort "Schule" nicht gerecht wird. Nach eineinhalb Jahren Pandemie darf man Lösungen erwarten, alles andere ist schlicht: nicht genügend.

https://www.sueddeutsche.de/meinung/cor ... -1.5327453

Aber so etwas in der Art hatte sich ja schon angedeutet. In den letzten Woche war immer wieder von verschiedenen Minister*innen zu hören gewesen und dass sie "fordern", dass die Schulen im Herbst wieder normal ins neue Schuljahr starten. Die Übergangs-Familienministerin war dabei, die Bildungsministerin... und alle haben nur immer "gefordert". Anstatt etwas zu machen. Damit war klar, wo das enden wird. Nämlich in der Endlosschleife.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wenn man wüsste, dass die Grünen das besser machen, könnte man im September noch korrigierend eingreifen..
Bin aber im Zweifel.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai



Rufus
Granadaseggl
Kann mich noch genau an Anfang April erinnern, als zum ersten Mal ca. 800.000 am Tag geimpft worden sind.
Spahn stolz wie Bolle "Heute sind mehr 1 Prozent der Deutschen geimpft worden, morgen wieder 1 Prozent, übermorgen auch"
Pech nur für ihn, dass "übermorgen" ein Samstag war und somit keine Arztpraxen impfen und es demzufolge halt leider nur ca. 300.000 waren :P

OT:
Aber trotzdem nicht so übermütig wie übrigens Scholz, als dieser Anfang April davon laberte, dass es bald 10 Mio. Impfungen pro Woche geben wird.

Kein Thema, in den letzten 8 Wochen läuft es klasse aber es sind keine 10 Mio pro Woche:
Von 25,6 Mio Impfungen bis einschließlich Sonntag 25.4.
ging es rauf auf jetzt 67,3 Mio (bis einschließlich FR, 18.6.)
Das sind mehr als 5 Mio pro Woche :!:

Quelle:
impfdashboard.de

Hortensie
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Schoofseggl
Tamasi/UWe

https://www.sueddeutsche.de/meinung/corona-schule-wechselmodell-spahn-masken-1.5327453


Selbst wenn man mit allem, was in dem Artikel zurecht bemängelt wird, bis zum nächsten Schuljahresbeginn in die Puschen kommen würde, bleibt leider immer noch das Problem des eklatantanten Lehrermangels, welches ja vor Corona schon existierte (außer an Gymnasien).

Eine Freundin von mir, Lehrerin in Esslingen, sagt, man versuche gegenzusteuern (Reaktivierung von Pensionären, Anwerbeversuche in anderen Ländern usw.). Die "Verwaltung" der Pandemie hat den Lehrkräftebedarf im Vergleich zu Vor - Corona Zeiten aber noch erhöht und das Gegensteuern ist wie ein Tropfen auf dem heissen Stein. Durch Corona konnte man den Lehrernachwuchs nicht im nötigen Umfang rekrutieren, viele Lehrkräfte gehen in den nächsten Jahren in Pension, geeignete Kandidaten wandern in andere Branchen ab, weil sie die Nase davon voll haben, dass an der Bildung gespart wird oder weil sie sich nicht in andere Bundesländer versetzen lassen wollen, wo der Mangel noch grösser ist als im eigenen Bundesland usw......Das wird leider auch Grün nicht so schnell "heilen" können.
Zuletzt geändert von Hortensie am 20. Juni 2021 18:39, insgesamt 1-mal geändert.
"Toren bereisen in fremden Ländern die Museen, Weise gehen in die Tavernen."
(Erich Kästner)


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Granadaseggl
@haber,

ich weiß, für was ich für mich bzw. mein Kind entscheiden würde (kommt aufs Alter und evtl. Vorerkrankungen an).

Mein Junior hat u.a. mit PIMS-kranken Kindern zu tun (natürlich auch mit anderen Erkrankungen).
Bekomme first-hand davon erzählt.

https://dgpi.de/pims-survey-update/

Aktuelle Ergebnisse der Datensammlung von Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome (PIMS) Fällen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Seit Beginn unserer PIMS Erfassung am 27.5.2020 wurden bis zum 20.06.2021 361 Kinder und Jugendliche gemeldet, die die von uns gewählte Falldefinition der WHO erfüllen. Eine retrospektive Erfassung war dabei möglich.


Neunjähriger aus Speyer auf Intensivstation
PIMS und Long Covid - wenn Kinder an Corona-Folgen leiden


SWR 29.4.2021

Aber: "Nur knapp die Hälfte der betroffenen Kinder und Jugendlichen sind bei der Entlassung aus dem Krankenhaus komplett PIMS-frei. Viele haben noch Restsymptome und manche tragen sogar dauerhafte Schäden davon", erklärt David Beck aus der SWR-Wissenschaftsredaktion. Generell seien Jungen gefährdeter, die Krankheit zu bekommen, obwohl sich Mädchen und Jungs ungefähr gleich häufig mit dem Coronavirus infizierten.

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... n-100.html

Stiko-Chef zu Debatte um Kinderimpfung: „Gut, dass ich kein Politiker bin“

Die Corona-Impfung ab 12 wird nicht generell empfohlen. Der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens über die Gründe – und warum er trotz böser Briefe sein Amt gerne ausübt.

https://taz.de/Stiko-Chef-zu-Debatte-um ... /!5774779/

~
https://www.cps.ca/en/documents/positio ... r-children

Factbox: Countries vaccinating children against COVID-19

June 16, 2021
https://www.reuters.com/business/health ... 021-06-01/
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Granadaseggl
FAZ 24.06.2021

Reiserückkehrer sind ohne Test eingereist

In Israel haben örtliche Corona-Ausbrüche in den Städten Binjamina und Modiin zur Sorge vor einer Ausbreitung der sogenannten Delta-Variante des Virus geführt. Am Donnerstag meldeten die israelischen Gesundheitsbehörden 138 neu infizierte Personen innerhalb von 24 Stunden. Es ist der dritte aufeinanderfolgende Tag, an dem in Israel mehr als 100 Fälle bekannt wurden. Zuvor hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen in dem Land bei oft kaum mehr als einem Dutzend gelegen. Derzeit sind rund 700 der mehr als neun Millionen Israelis akut an Covid-19 erkrankt.

Ein großer Teil der mehr als 120 Infizierten in der nordisraelischen Kleinstadt Binjamina sind Schüler der Mittelstufe.

Der Stadtrat führte die Infektionen auf eingeschleppte Viren von Reiserückkehrern zurück. Ein weiterer Infektionsherd ist die zwischen Tel Aviv und Jerusalem gelegene Stadt Modiin, wo ein Rückkehrer Quarantäne-Bestimmungen nicht eingehalten haben soll. In der vergangenen Woche hätten laut einem Fernsehbericht mindestens 1000 Reiserückkehrer am internationalen Flughafen Ben Gurion nahe Tel Aviv lange Warteschlangen passiert, ohne getestet zu werden.

Die für Juli angekündigte Öffnung für geimpfte Individualtouristen verschob die Regierung auf den August. „Unser wichtigstes Ziel ist es, die israelischen Bürger vor der Delta-Variante zu schützen, die Amok läuft in der Welt“, sagte Bennett. Die Bevölkerung rief er auf, unnötige Reisen zu unterlassen.


~

In zwei israelischen Städten haben sich viele Kinder mit der Delta-Mutation des Coronavirus angesteckt – daraufhin wurde die Maskenpflicht wieder eingeführt

Israel fürchtet Delta-Mutation
Publiziert am 23. Juni 2021

Nachdem in den israelischen Städten Binyamina und Modiin an zwei Schulen das Corona-Virus ausgebrochen ist und sich auch mehrere geimpfte Erwachsene infiziert haben, fürchtet Israel einen erneuten Anstieg der Infektionen im ganzen Land. Verantwortlich für die steigenden Zahlen sei die Delta-Mutation des Virus, deutlich ansteckender als bisherige Varianten sei. Bisher konnten alle Delta-Infektionen auf Reiserückkehrer zurückgeführt werden, weshalb die israelische Regierung nun für Rückkehrer aus bestimmten Ländern wie Russland, Indien, Brasilien oder Süd-Afrika wieder die Quarantänepflicht eingeführt hat – selbst für geimpfte Personen. Laut eines Berichts des Fernsehsenders KAN seien ein Drittel der auf die Delta-Variante positiv getesteten Reiserückkehren geimpft. Allerdings zeigten Studien in Gross-Britannien, dass die Pfizer Impfung (die in Israel genutzt wird) in 96 Prozent aller Delta-Infektionen vor einem schweren Verlauf der Krankheit schützt.


https://israelzwischenzeilen.com/2021/0 ... -mutation/
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Goofy
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Grasdaggl
Ab Montag können wir ja wieder so ziemlich alles tun und lassen, was wir wollen.
Ohne Impfung oder Test Sport treiben, uns in Kneipen besaufen, privat mit hunderten Leuten treffen, Joints teilen, ins Kino gehen, ins Theater, und so weiter.

Monitor
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Granadaseggl
https://www.reuters.com/world/asia-pacific/australias-new-south-wales-reports-29-covid-19-cases-exposures-spread-2021-06-26/


MELBOURNE, 26. Juni (Reuters) –

Sydney und einige umliegende Gebiete werden am Samstag in eine harte zweiwöchige COVID-19-Sperre eintreten, da die Behörden Schwierigkeiten haben, einen sich schnell ausbreitenden Ausbruch der hochansteckenden Delta-Variante, die auf 80 Fälle angewachsen ist, zu kontrollieren.

Teile von Sydney, Australiens größter Stadt, waren aufgrund des Ausbruchs bereits gesperrt, aber die Gesundheitsbehörden sagten, die Fälle und Expositionsorte nahmen zu schnell zu.

"Auch wenn wir keine Lasten auferlegen wollen, es sei denn, wir müssen es unbedingt müssen, ist dies leider eine Situation, in der wir es müssen", sagte Gladys Berejiklian, Premierministerin des Bundesstaates New South Wales.

Australien war bei der Bewältigung der Pandemie durch schnelle Grenzschließungen, Regeln zur sozialen Distanzierung und hohe Compliance erfolgreicher als viele andere fortschrittliche Volkswirtschaften und meldete etwas mehr als 30.400 Fälle und 910 COVID-19-Todesfälle.

Aber das Land war in den letzten Monaten mit kleinen Ausbrüchen konfrontiert. Diese wurden durch schnelle Kontaktverfolgung, Isolierung von Tausenden von Menschen gleichzeitig oder harte Sperren eingedämmt.

Rugby Australia suchte nach alternativen Websites für Australiens Serieneröffnungstest gegen Frankreich, der am 7. Juli auf dem Sydney Cricket Ground ausgetragen werden sollte.

Die Sperrung am Samstag in New South Wales umfasst auch die Regionen Blue Mountains, Central Coast und Wollongong, die Sydney, eine Stadt mit 5 Millionen Einwohnern, umgeben. google translated Reuters


DLF

Covid-19 Sydney weitet Lockdown aus

26. Juni 2021

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19 ... id=1273913

Wegen der drohenden Ausbreitung der hochinfektiösen Delta-Coronavirus-Variante wird der harte Lockdown in der australischen Stadt Sydney ausgeweitet.

Wie die Premierministerin des Bundesstaates New South Wales, Berejiklian, mitteilte, umfassen die Maßnahmen nun auch die umliegenden Regionen Blue Mountains, Central Coast und Wollongong. Mehr als eine Million Menschen in der Innenstadt und den östlichen Vororten der Stadt Sydney sind bereits in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Anwohner dürfen ihre Häuser nur verlassen, wenn sie einen systemrelevanten Beruf haben, für Lebensmitteleinkäufe, oder um Sport im Freien zu treiben.


https://www.theguardian.com/australia-n ... own-begins
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Granadaseggl
Man darf gespannt sein, was da nach dem EM-Endspiel passieren wird.

Großbritannien (23.06.2021) ZDF

mind.1 x Vollständig geimpft
geimpft

64,3% 47,0%
43,7 Mio. 31,9Mio.

Deutschland (26.06.2021)

53,3% 34,8%
44,4 Mio. 28,9 Mio.

SWR 24.06.2021

Ausbreitung des Coronavirus
Delta-Variante in London: Ulmer Virologe Mertens kritisiert Zuschauermassen beim EM-Finale

Seit Dienstag ist bekannt: Beim EM-Finale im Londoner Wembley-Stadion dürfen mehr als 60.000 Menschen im Publikum mitfiebern. Der Ulmer Virologe Thomas Mertens sieht das kritisch.

Der Ulmer Virologe und Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, betrachtet die Zuschauermassen bei den Spielen der Fußball-Europameisterschaft als großes Risiko für die Ausbreitung des Coronavirus. "Das halte ich aus epidemiologischer Sicht für nicht gut", sagte Mertens der "Schwäbischen Zeitung" (Donnerstag).

Auch die Finalspiele der EM ausgerechnet in London seien vor allem wegen der gefährlichen Delta-Variante "keine gute Idee", sagte Mertens. Er rät, den Reiseverkehr nach London zum Spiel stark zurückzufahren und zu kontrollieren. Das gelte insbesondere auch bei einer Rückkehr nach Deutschland.


Mehrheit der Deutschen lehnen Zuschauermassen ab

Auch mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist gegen die geplante Zulassung von mehr Zuschauerinnen und Zuschauern im Wembley-Stadion. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 1.623 Personen ab 18 Jahren hervor. Demnach lehnen 57 Prozent der Befragten die Entscheidung ab, die abschließenden drei Partien der EM in London vor jeweils 60.000 Fans auszutragen. 22 Prozent befürworten es, 20 Prozent machen keine Angabe.



FAZ 25.06.2021

Eine Auswertung der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England hat ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Personen, die bisher mit der sogenannten Delta-Variante gestorben sind, geimpft waren.

Von den 117 Patienten, die zum Zeitpunkt ihres Todes mit der Virus-Variante infiziert waren, hatten 50 zwei Impfstoffdosen erhalten und 20 eine Dosis. Nur acht der 117 Toten waren unter fünfzig Jahre alt; sechs von ihnen waren ungeimpft, zwei einmal geimpft. Wissenschaftler erklärten am Freitag, dass es sich bei den geimpften Toten überwiegend um sehr alte oder gesundheitlich angeschlagene Patienten gehandelt habe.

Insgesamt wurden bis Anfang der Woche 1320 Patienten mit der Delta-Variante in britischen Krankenhäusern behandelt. 902 von ihnen waren unter fünfzig Jahre alt. Von diesen waren 77 Prozent ungeimpft. Bei den über Fünfzigjährigen, die klinisch behandelt wurden, ergibt sich ein anderes Bild: Ein Drittel war ungeimpft, ein Viertel mit einer Dosis geschützt, und 39 Prozent hatten zwei Dosen erhalten.

Insgesamt haben sich in Großbritannien bisher etwas mehr als 111.000 Menschen mit der Delta-Variante infiziert; sie ist schon länger zur dominanten Variante geworden. Zuletzt stieg die Zahl der Ansteckungen binnen einer Woche auf etwas mehr als 35.000. Das waren 46 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Wegen der anhaltenden Verbreitung wirbt Bundeskanzlerin Angela Merkel seit Tagen dafür, eine EU-weite Quarantäne für Reisende aus Großbritannien einzuführen; in Deutschland müssen sie schon seit vergangenem Monat für 14 Tage in Quarantäne. Die meisten Urlaubsländer verzichten bisher auf solche Maßnahmen.

Hohe Inzidenz nur aufgrund vieler Tests?

Umgekehrt verpflichtet Großbritannien seit Monaten Reisende aus fast allen europäischen Ländern zu einer mindestens fünftägigen Isolation und mindestens zwei amtlichen Tests. Merkels Appell, der vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron unterstützt wurde, stieß in der britischen Presse und in der Politik auf Befremden. Mehrere Minister wiesen auf den höheren Impfstand im Königreich hin, wo 83 Prozent der Erwachsenen einmal und mehr als 60 Prozent zweimal geimpft sind. Am Freitag wurde bekannt, dass Merkel am nächsten Freitag im Regierungslandsitz Chequers erwartet wird, um mit Premierminister Boris Johnson zu sprechen.

Im Königreich wird von einigen Wissenschaftlern argumentiert, dass die Infektionslage in der EU nur oberflächlich besser aussehe. Die vergleichsweise hohen Ansteckungszahlen im Königreich seien auch darauf zurückzuführen, dass je Tag fast eine Million Tests durchgeführt würden – zehnmal mehr als in manchen EU-Ländern. Dafür habe Großbritannien, wo die Hälfte aller weltweit durchgeführten Virusstruktur-Untersuchungen („Sequencing“) vorgenommen werden, einen besseren Überblick über den tatsächlichen Verbreitungsgrad der Delta-Variante.


https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 08275.html
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Nilkheimer
Halbdaggl
Eine Auswertung der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England hat ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Personen, die bisher mit der sogenannten Delta-Variante gestorben sind, geimpft waren.

Von den 117 Patienten, die zum Zeitpunkt ihres Todes mit der Virus-Variante infiziert waren, hatten 50 zwei Impfstoffdosen erhalten und 20 eine Dosis. Nur acht der 117 Toten waren unter fünfzig Jahre alt; sechs von ihnen waren ungeimpft, zwei einmal geimpft. Wissenschaftler erklärten am Freitag, dass es sich bei den geimpften Toten überwiegend um sehr alte oder gesundheitlich angeschlagene Patienten gehandelt habe.

Insgesamt wurden bis Anfang der Woche 1320 Patienten mit der Delta-Variante in britischen Krankenhäusern behandelt. 902 von ihnen waren unter fünfzig Jahre alt. Von diesen waren 77 Prozent ungeimpft. Bei den über Fünfzigjährigen, die klinisch behandelt wurden, ergibt sich ein anderes Bild: Ein Drittel war ungeimpft, ein Viertel mit einer Dosis geschützt, und 39 Prozent hatten zwei Dosen erhalten.

Insgesamt haben sich in Großbritannien bisher etwas mehr als 111.000 Menschen mit der Delta-Variante infiziert; sie ist schon länger zur dominanten Variante geworden. Zuletzt stieg die Zahl der Ansteckungen binnen einer Woche auf etwas mehr als 35.000. Das waren 46 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Wegen der anhaltenden Verbreitung wirbt Bundeskanzlerin Angela Merkel seit Tagen dafür, eine EU-weite Quarantäne für Reisende aus Großbritannien einzuführen; in Deutschland müssen sie schon seit vergangenem Monat für 14 Tage in Quarantäne. Die meisten Urlaubsländer verzichten bisher auf solche Maßnahmen.

Hohe Inzidenz nur aufgrund vieler Tests?

Umgekehrt verpflichtet Großbritannien seit Monaten Reisende aus fast allen europäischen Ländern zu einer mindestens fünftägigen Isolation und mindestens zwei amtlichen Tests. Merkels Appell, der vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron unterstützt wurde, stieß in der britischen Presse und in der Politik auf Befremden. Mehrere Minister wiesen auf den höheren Impfstand im Königreich hin, wo 83 Prozent der Erwachsenen einmal und mehr als 60 Prozent zweimal geimpft sind. Am Freitag wurde bekannt, dass Merkel am nächsten Freitag im Regierungslandsitz Chequers erwartet wird, um mit Premierminister Boris Johnson zu sprechen.

Im Königreich wird von einigen Wissenschaftlern argumentiert, dass die Infektionslage in der EU nur oberflächlich besser aussehe. Die vergleichsweise hohen Ansteckungszahlen im Königreich seien auch darauf zurückzuführen, dass je Tag fast eine Million Tests durchgeführt würden – zehnmal mehr als in manchen EU-Ländern. Dafür habe Großbritannien, wo die Hälfte aller weltweit durchgeführten Virusstruktur-Untersuchungen („Sequencing“) vorgenommen werden, einen besseren Überblick über den tatsächlichen Verbreitungsgrad der Delta-Variante.


https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 08275.html[/quote]


Liegt natürlich nicht nur an den vielen Tests. Das Ding dreht da wieder durch, das zeigt ja schon die Kurve.

Das dürfte ja wohl auch viel damit zu tun haben, dass die ja wohl fast nur mit AstraMarcAurel geimpft sind. Ich mein: 60 Prozent sind halt doch weniger als 88; redet irgendwie keiner drüber, dürfte aber schon richtig was ausmachen.

https://www.berliner-zeitung.de/news/ue ... -li.167695
Aber das macht doch nichts.

Rufus
Granadaseggl
Seit Dienstag ist bekannt: Beim EM-Finale im Londoner Wembley-Stadion dürfen mehr als 60.000 Menschen im Publikum mitfiebern. Der Ulmer Virologe Thomas Mertens sieht das kritisch.

Der Ulmer Virologe und Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, betrachtet die Zuschauermassen bei den Spielen der Fußball-Europameisterschaft als großes Risiko für die Ausbreitung des Coronavirus. "Das halte ich aus epidemiologischer Sicht für nicht gut", sagte Mertens der "Schwäbischen Zeitung" (Donnerstag).

Unfassbar :shock:
Aber vielleicht geschieht ja noch ein Wunder (sind ja noch 15 Tage bis dahin) und es dürfen nur 6000 rein

Nilkheimer
Halbdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:
Eine Auswertung der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England hat ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Personen, die bisher mit der sogenannten Delta-Variante gestorben sind, geimpft waren.

Von den 117 Patienten, die zum Zeitpunkt ihres Todes mit der Virus-Variante infiziert waren, hatten 50 zwei Impfstoffdosen erhalten und 20 eine Dosis. Nur acht der 117 Toten waren unter fünfzig Jahre alt; sechs von ihnen waren ungeimpft, zwei einmal geimpft. Wissenschaftler erklärten am Freitag, dass es sich bei den geimpften Toten überwiegend um sehr alte oder gesundheitlich angeschlagene Patienten gehandelt habe.

Insgesamt wurden bis Anfang der Woche 1320 Patienten mit der Delta-Variante in britischen Krankenhäusern behandelt. 902 von ihnen waren unter fünfzig Jahre alt. Von diesen waren 77 Prozent ungeimpft. Bei den über Fünfzigjährigen, die klinisch behandelt wurden, ergibt sich ein anderes Bild: Ein Drittel war ungeimpft, ein Viertel mit einer Dosis geschützt, und 39 Prozent hatten zwei Dosen erhalten.

Insgesamt haben sich in Großbritannien bisher etwas mehr als 111.000 Menschen mit der Delta-Variante infiziert; sie ist schon länger zur dominanten Variante geworden. Zuletzt stieg die Zahl der Ansteckungen binnen einer Woche auf etwas mehr als 35.000. Das waren 46 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Wegen der anhaltenden Verbreitung wirbt Bundeskanzlerin Angela Merkel seit Tagen dafür, eine EU-weite Quarantäne für Reisende aus Großbritannien einzuführen; in Deutschland müssen sie schon seit vergangenem Monat für 14 Tage in Quarantäne. Die meisten Urlaubsländer verzichten bisher auf solche Maßnahmen.

Hohe Inzidenz nur aufgrund vieler Tests?

Umgekehrt verpflichtet Großbritannien seit Monaten Reisende aus fast allen europäischen Ländern zu einer mindestens fünftägigen Isolation und mindestens zwei amtlichen Tests. Merkels Appell, der vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron unterstützt wurde, stieß in der britischen Presse und in der Politik auf Befremden. Mehrere Minister wiesen auf den höheren Impfstand im Königreich hin, wo 83 Prozent der Erwachsenen einmal und mehr als 60 Prozent zweimal geimpft sind. Am Freitag wurde bekannt, dass Merkel am nächsten Freitag im Regierungslandsitz Chequers erwartet wird, um mit Premierminister Boris Johnson zu sprechen.

Im Königreich wird von einigen Wissenschaftlern argumentiert, dass die Infektionslage in der EU nur oberflächlich besser aussehe. Die vergleichsweise hohen Ansteckungszahlen im Königreich seien auch darauf zurückzuführen, dass je Tag fast eine Million Tests durchgeführt würden – zehnmal mehr als in manchen EU-Ländern. Dafür habe Großbritannien, wo die Hälfte aller weltweit durchgeführten Virusstruktur-Untersuchungen („Sequencing“) vorgenommen werden, einen besseren Überblick über den tatsächlichen Verbreitungsgrad der Delta-Variante.


https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 08275.html


Liegt natürlich nicht nur an den vielen Tests. Das Ding dreht da wieder durch, das zeigt ja schon die Kurve.

Das dürfte ja wohl auch viel damit zu tun haben, dass die ja wohl fast nur mit AstraMarcAurel geimpft sind. Ich mein: 60 Prozent sind halt doch weniger als 88; redet irgendwie keiner drüber, dürfte aber schon richtig was ausmachen.

https://www.berliner-zeitung.de/news/ue ... -li.167695


Mann, Mann, man darf den deutschen Wissenschaftsredaktionen echt nix glauben (ZDF hat dieselben Zahlen wie die Berliner).

Man muss ja unterscheiden zwischen dem (gesenkten) Risiko der Infektion, und dem (gesenkten) Risiko der symptomatischen Infektion. Berliner Z. und ZDF haben das hier zuungunsten von Astra durcheinander geschmissen.

Es ist so:

Biontech:
- Risiko der Infektion bei Delta "nur" um 79 Prozent geringer als bei Ungeimpften bei 2 Dosen +14d (gegenüber 92 Prozent bei Alpha)
- Risiko der symptomatischen Infektion bei Delta um 88 Prozent geringer als bei Ungeimpften bei 2 Dosen +14d (gegenüber 94 Prozent bei Alpha)
- Risiko der Hospitalisierung bei Delta 96 Prozent geringer (Alpha: 95 Prozent)

Astra
- Risiko der Infektion bei Delta "nur" um 60 Prozent geringer als bei Ungeimpften bei 2 Dosen +14d (gegenüber 73 Prozent bei Alpha)
- Risiko der symptomatischen Infektion bei Delta um 67 Prozent geringer als bei Ungeimpften bei 2 Dosen +14d (gegenüber 74 Prozent bei Alpha)
- Risiko der Hospitalisierung bei Delta 92 Prozent geringer (Alpha: 86)

--> Letzteres würde heißen, dass Astra bei Delta sogar besser gegen Hospitaliserung schützt. Klingt komisch.

Quelle: https://www.theguardian.com/world/2021/ ... e-vaccines

Lancet: https://www.thelancet.com/journals/lanc ... 40-6736(21)01358-1/fulltext
Aber das macht doch nichts.

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Granadaseggl
Welchen Wissenschaftsredaktionen darf man aktuell jetzt noch glauben?

~

Schon immer gebe / gab ich sehr ungerne jemanden die Hand, ebenso noch ungerner die Wangenküsschen oder Umarmungen. Manchmal wurde ich (wir) selbst am Arbeitsplatz überrumpelt oder Augen zu, wenn
es nicht zu oft war. Die Zeiten sind vorbei.
Vor Corona hatte ich öfters (Augenzwinker) Anzeichen einer Erkältung und winkte zur Begrüßung
freundlich. Einen Faustgruß brauche ich nicht. Winken reicht aus. Im Fernsehen sieht man die
Faust-Begrüßung ständig. Im Büro war es sehr schwierig, den morgentlichen Händeschüttlern
freundlich klarzumachen, dass ein Gruß auch ohne Handschütteln gilt.

Ende September startete das BAG eine Kampagne gegen den sogenannten «fist bump»: Die Begrüssung mit «Ghettofaust» sei aus hygienischer Sicht keine Alternative zum Händedruck. «Hand ist Hand», lautet der Slogan des BAG.


https://www.nzz.ch/schweiz/coronavirus- ... ld.1542664

Coronavirus in der Schweiz: Über 90 Prozent der wegen Corona Hospitalisierten sind ungeimpft

~

Das Rechenbeispiel "Risiko geringer" musste ich mir zweimal durchlesen, um es zu verstehen.

OT

Tipp: Das Gemüse Romanesco dürfte besonders Mathematikern gut schmecken.
Es vereint gleich zwei mathematische Phänomene. Der spiralförmige Wuchs des Kohls folgt
einer Fibonacci-Zahlenfolge, die in der Mathematik beispielsweise zur Ermittlung des goldenen
Schnitts herangezogen wird. Die Fibonacci-Folge ist die unendliche Folge natürlicher Zahlen, die mit zweimal der Zahl 1 beginnt oder zusätzlich mit einer führenden Zahl 0 versehen ist. Im Anschluss ergibt jeweils die Summe zweier aufeinanderfolgender Zahlen die unmittelbar danach folgende Zahl.

Außerdem macht seine fraktale Form den Kohl zu etwas Besonderem.
Jedes einzelne der kleinen grünen Röschen ist ein Abbild des gesamten Kohlkopfs.
Zudem, das Gemüse enthält jede Menge Nährstoffe und ist reich an Vitamin C.

Vielleicht klappt es dann besser mit dem Rechnen (bei mir). :nod:
I could write several novels about what I do not know.