Tifferette hat geschrieben:
Ist das wunderbar. Chemtrails meets Covidioten. Endlich ist zusammen, was zusammen gehört.
Big Love.
Ist das neu?
Dachte die waren von Anfang an verkuppelt
Don't criticize what you can't understand
Tifferette hat geschrieben:
Ist das wunderbar. Chemtrails meets Covidioten. Endlich ist zusammen, was zusammen gehört.
Big Love.
Herr Drosten, seit siebzehn Jahren erforschen Sie Coronaviren. Die meisten von uns wissen erst seit Januar 2020, dass solche Viren überhaupt existieren. Wie wurden Coronaviren zum Zentrum Ihrer Arbeit?
2003 steckte sich in Singapur ein Arzt mit einem unbekannten Virus an. Dann flog er nach New York, und dort wurde er krank. Man wusste, dass er in Singapur mit schwer erkrankten Patienten Kontakt gehabt hatte. Auf dem Rückflug landete das Flugzeug für einen Tankstopp in Frankfurt. Der Mann wurde von Bord genommen und auf eine Isolierstation gebracht. Damals arbeitete ich in Hamburg am Tropeninstitut, das sich um importierte Infektionskrankheiten kümmert, und hatte gerade eine Labormethode entwickelt, die Viren bestimmen kann, die man noch nie vorher gesehen hatte. So wurde ich in diese Detektivgeschichte involviert. Es war zu der Zeit epidemiologisch schon klar, dass da was umgeht, was neu ist, übertragbar und eine Lungenentzündung auslöst, aber keiner wusste, was das für ein Virus ist....
Wie sind Sie vorgegangen?
Ich war wegen meiner Doktorprüfung gerade in Frankfurt und besuchte dort Kollegen. Die hatten gerade eine erste Zellkultur angelegt und gaben mir Proben mit. Ich wandte die neue Methode an, und es zeigte sich: Da waren Sequenzen drin von einem Coronavirus, das man noch nicht kannte....
Wie lange dauerte diese Detektivarbeit?
Das Wesentliche ist in einer Woche passiert.
2012, beim Coronavirus Mers, das eine schwere Infektionskrankheit mit oft tödlichem Verlauf auslöst, spielten Sie ebenfalls eine wichtige Rolle.
Man hat damals gesehen, dass dieselbe Krankheit im Mittleren Osten regelmässig in Krankenhäusern auftaucht und zwischen Krankenhäusern weitergegeben wird. Man sah: Da ist ein extrem tödliches Virus. Die ursprünglich Infizierten steckten vielleicht je eine weitere Person an, diese wiederum ebenfalls eine weitere – bevor sich das Virus dann bald totlief. Es wurde also nicht dauerhaft von Mensch zu Mensch übertragen. Trotzdem tauchte es immer wieder auf. Woher? Es musste von einem Tier kommen, das ständig mit dem Menschen in Kontakt ist, am ehesten einem Nutztier.....
Wie ging man da vor?
Man schaute alle Nutztierarten durch. Das war kein langer Prozess.
Und so konnte man das Virus in die Ecke treiben?
Ja. Verschiedene Labore haben sich zusammengetan und alle Nutztierproben aus dem Mittleren Osten, die verfügbar waren, auf Antikörper getestet. Man hat gesehen: Das Kamel isses. Das Virus wird oft von älteren Männern in die Krankenhäuser reingetragen, die mit Kamelen zu tun haben. In Saudiarabien ist die Kamelzucht, salopp gesagt, eine Art Männerhobby.
Was hat man dann gemacht? Alle Kamele erschossen?
Das Allerbeste ist halt, das Virus aus der Quelle wegzuimpfen. Man kann die Kamele ja impfen. Es sind ja Nutztiere, die sind ja verfügbar, die stehen ja rum. Nur haben Kamele zum Teil extreme Verkaufspreise, und ihre Halter möchten sie oft nicht impfen lassen: Wenn man da reinsticht mit einer Impfnadel, ist das für viele Besitzer so, wie wenn die S-Klasse einen Kratzer abbekommt. Das löst manchmal ganz ähnliche Gefühle aus.....
Was heisst das, dass der Übergangswirt kontrolliert ist?
Es ist ja nicht so, dass man davon ausgehen muss, dass Fledermäuse so ein Virus direkt zum Menschen bringen. Ich habe selbst in Feldarbeit Sars-ähnliche Coronaviren in Fledermäusen untersucht. Diese Sars-Viren in Fledermausbeständen gibt es auch in Europa. Man kann im Labor zeigen, dass sie nicht so leicht von der Fledermaus auf den Menschen übertragbar sind. Also fragt man sich: Welches Tier ist da dazwischen? Oft sind das Nutztiere, die in grossen Beständen zusammengepfercht sind, in denen das Virus hochkochen kann. Mit diesen Tieren interagiert der Mensch anders als mit entfernten Wildtieren wie Fledermäusen.
Nehmen Sie Felltiere. Marderhunden und Schleichkatzen wird lebendig das Fell über die Ohren gezogen. Die stossen Todesschreie aus und brüllen, und dabei kommen Aerosole zustande. Dabei kann sich dann der Mensch mit dem Virus anstecken. Diese Tiere waren bei Sars-1 eindeutig die Quelle. Das ist wissenschaftlich belegt. Für mich war das eine abgeschlossene Geschichte. Ich dachte, dass diese Art von Tierhandel unterbunden worden sei und dass das nie wieder kommen würde. Und jetzt ist Sars zurückgekommen....
....Je dichter und grösser die Tierbestände, desto mehr Chancen, dass ein Virus, wenn es einmal in den Bestand eingetragen wird, explodiert und dabei so mutiert wie Sars-2. Je reicher Menschen werden, desto mehr nutzen sie Tiere. Mers ist dafür ein gutes Beispiel.
Inwiefern?
Das Kamel als religiöses Opfertier hat eine lange Tradition, eine sehr hohe Wertigkeit. Aber es kostet auch sehr viel Geld. Arme religiöse Menschen nehmen stattdessen Schafe. Aber je mehr Leute in jener Region reich wurden, umso mehr Kamele wurden geopfert. So werden heute beispielsweise zur Hadsch-Saison auf der Arabischen Halbinsel allein als Opfertiere jedes Jahr 40’000 Kamele geschlachtet. Das hat es vor fünfzig Jahren noch nicht einmal in Ansätzen gegeben. Letztlich, wo auch immer auf der Welt, geht es um die Modifikation von natürlichen Systemen: Eine grosse Nutztierpopulation an irgendeinem Ort ist immer etwas Künstliches. Tiernutzung gibt es nicht in der Natur. Keine Tierart nutzt eine andere Tierart in dieser Weise.
...Aber?
.....Aber wir werden dabei nur leicht krank. Denn jener Teil im Immunsystem, der uns vor Krankheit schützt, ist viel nachhaltiger. [
b]Die Impfung schützt uns deswegen vermutlich tatsächlich mehrere Jahre davor, ernsthaft krank zu werden.
Dafür sind die sogenannten T-Zellen verantwortlich, über die seit einem Jahr ständig gesprochen wird: Ihnen ist es, anders als den Antikörpern, ziemlich egal, wenn das Virus ein wenig mutiert: T-Zellen können es anhand vieler verschiedener Merkmale wiedererkennen. Da kann das Virus ruhig ein paar seiner Merkmale durch Mutationen verlieren.[/b]
Was ist mit jenen, die ungeimpft auf den Herbst zugehen – den Kindern?
Also rein technisch: Ja, man kann die impfen. Es wird sich kaum irgendwann plötzlich rausstellen, dass die Impfung für Kinder gefährlich ist und es ein unerkanntes Risiko gibt – nach allem, was man heute schon weiss.
Die grosse Frage ist die nach dem Eigennutzen für die Kinder: Man kann natürlich impfen, damit der Schulbetrieb läuft. Aber was ist mit der Krankheitslast in Kindern? Das kann im Moment keiner ganz genau sagen. Wie viele Kinder haben nach einer Infektion, wenn sie auch mild ist, noch lange Symptome?
Soeben ist eine Studie herausgekommen, die zeigt:
Ungefähr viereinhalb Prozent der infizierten Kinder haben nach einem Monat noch Symptome wie Geruchsverlust, Geschmacksverlust, dauerhafte Müdigkeit. Will man das für sein Kind? Vier Prozent sind nicht wenig. Das andere ist das sogenannte Multisystem-Inflammationssyndrom, das bei einem von ein paar tausend auftritt: eine schwere Erkrankung, die bis zu sechs Monate dauern kann.
Aus Elternperspektive wäre mein Kind geimpft. Klarer Fall. Dieses Risiko möchte ich nicht....

Sniffer dogs could join frontline efforts to combat the spread of coronavirus across Australia, if a trial involving passengers at Adelaide Airport proves successful.
A team of six labradors is taking part in the latest stage of a global research effort to see whether positive COVID-19 cases among incoming travellers can be detected by odour.
"These trials are still in early stages, but if they are successful, detector dogs could provide an important screening method to safeguard Australia against COVID-19," Home Affairs Minister Karen Andrews said.
Ms Andrews said dogs could end up being deployed "across a range of environments such as at airports, stadiums and crowded locations to screen large amounts of people quickly, reducing the chance of the virus spreading at big events".
"The dogs are able to detect that someone is positive before they start shedding the virus.
"It's only two minutes under your armpits and then we give that to the dog."
"What this will mean if things go the way we hope and are planning, is that we will be able to detect very early on if people are infected," she said.
"We would be able to direct them into that quarantine facility and it's very important in terms of our infection control and protecting the whole of the South Australian community."
"Accuracy was ranging from 96 to 98 per cent."
Durchgefallen
Gesundheitsminister Spahn kündigt an, dass der Schulbetrieb im Herbst wieder im Wechselmodell stattfinden wird. Ein Albtraum für Kinder und Eltern. Nach eineinhalb Jahren Pandemie kann man von der Politik bessere Antworten erwarten.
Kommentar von Angelika Slavik
Deutschland ist gut drauf an diesem Wochenende, der Sommer ist da, die Inzidenzen sind niedrig und Portugal 4:2 geschlagen. Alles super, oder? Leider nein. Denn dieses Wochenende macht überdeutlich, dass in der deutschen Pandemiepolitik einiges gehörig schief läuft.
Wie nebenbei verkündete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei einer Diskussionsveranstaltung, dass es im Herbst keinen normalen Schulbetrieb geben soll. Die Schutzmaßnahmen sollten aufrecht erhalten werden, sagte Spahn, und meinte damit keineswegs nur Testen und Lüften, sondern das volle Programm: Maskenpflicht und Wechselunterricht.
Die lässige Selbstverständlichkeit, mit der Spahn das vorträgt, ist bemerkenswert, schließlich schien es in den vergangenen Wochen, als hätte die deutsche Politik zu der Erkenntnis gefunden, dass die Bedürfnisse der Jüngsten in der Pandemie viel zu wenig beachtet wurden. Und als sei es das oberste Ziel, dass der Schulbetrieb im Herbst wieder normal laufen kann.
Es gibt ja auch viele gute Gründe, die Priorität darauf zu legen: Für viele Kinder waren die vergangenen Monate ein massive psychische Belastung. Für manche, die aus einem schwierigen sozialen Umfeld kommen, war es auch eine Zeit der Schutzlosigkeit: Die Gewalt gegen Kinder stieg während der Pandemie deutlich, sagt die Statistik. Und auch viele, die ein liebevolles Elternhaus haben, erlitten massive Nachteile - weil Homeschooling in vielen Familien eben nicht funktioniert. Zu wenig Platz, keine guten Computer, eine andere Muttersprache, es gibt unzählige Gründe, warum Lernen zu Hause nicht klappt. Viele der Nachteile, die Kinder nun erfahren haben, sind nur schwer und viele der Verletzungen gar nicht wiedergutzumachen.
Ein weiteres Schuljahr so bestreiten zu wollen wie das vergangene, ist deshalb absolut nicht akzeptabel. Dass es nicht längst in jeder Schulklasse Luftfilter gibt, dass kein eigenes Kontingent an Impfstoff vorgehalten wird, um jenen Eltern, die ihre Kinder gegen Corona impfen lassen möchten, das auch wirklich im Sommer zu ermöglichen, all das ist schwer nachvollziehbar. Die Schulen dürften keine "Drehscheibe in die Haushalte hinein" werden, sagt Spahn.
Wie skurril dieses Argument ist, zeigt der Blick auf die Bilder aus dem Stadion am Samstag in München: 14 000 Menschen - und die Mehrheit von ihnen hat die Maskenpflicht ignoriert. Klar, die Ansteckungsgefahr im Freien ist gering und das Infektionsgeschehen aktuell niedrig. Allerdings versteht man auch als Laie, dass im-Arm-liegen-und-siegestrunken-Lieder-grölen die Infektionsprognose vermutlich ungünstig beeinflusst. Man kann über die Regeln, die gelten sollten, trefflich streiten. Aber dass einerseits im Stadion diese Regeln nicht eingehalten werden, ohne dass man dagegen vorgeht, und andererseits Kindern und ihren Eltern schon mal deutlich gemacht wird, dass im Herbst leider, leider wieder Wechselunterricht ansteht, das zeigt eine völlig verschobene Prioritätensetzung.
Der Sommer ist da - und während die Menschen durchatmen, muss man von der deutschen Politik einen Kraftakt verlangen. Sie muss regulären Schulbetrieb und damit ein normales Leben für Kinder im Herbst möglich machen. Mit Sicherheitsmaßnahmen, mit Tests, Luftfiltern, aber ohne ein Wechselmodell, das dem Wort "Schule" nicht gerecht wird. Nach eineinhalb Jahren Pandemie darf man Lösungen erwarten, alles andere ist schlicht: nicht genügend.


https://www.sueddeutsche.de/meinung/corona-schule-wechselmodell-spahn-masken-1.5327453
In Israel haben örtliche Corona-Ausbrüche in den Städten Binjamina und Modiin zur Sorge vor einer Ausbreitung der sogenannten Delta-Variante des Virus geführt. Am Donnerstag meldeten die israelischen Gesundheitsbehörden 138 neu infizierte Personen innerhalb von 24 Stunden. Es ist der dritte aufeinanderfolgende Tag, an dem in Israel mehr als 100 Fälle bekannt wurden. Zuvor hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen in dem Land bei oft kaum mehr als einem Dutzend gelegen. Derzeit sind rund 700 der mehr als neun Millionen Israelis akut an Covid-19 erkrankt.
Ein großer Teil der mehr als 120 Infizierten in der nordisraelischen Kleinstadt Binjamina sind Schüler der Mittelstufe.
Der Stadtrat führte die Infektionen auf eingeschleppte Viren von Reiserückkehrern zurück. Ein weiterer Infektionsherd ist die zwischen Tel Aviv und Jerusalem gelegene Stadt Modiin, wo ein Rückkehrer Quarantäne-Bestimmungen nicht eingehalten haben soll. In der vergangenen Woche hätten laut einem Fernsehbericht mindestens 1000 Reiserückkehrer am internationalen Flughafen Ben Gurion nahe Tel Aviv lange Warteschlangen passiert, ohne getestet zu werden.
Die für Juli angekündigte Öffnung für geimpfte Individualtouristen verschob die Regierung auf den August. „Unser wichtigstes Ziel ist es, die israelischen Bürger vor der Delta-Variante zu schützen, die Amok läuft in der Welt“, sagte Bennett. Die Bevölkerung rief er auf, unnötige Reisen zu unterlassen.
Nachdem in den israelischen Städten Binyamina und Modiin an zwei Schulen das Corona-Virus ausgebrochen ist und sich auch mehrere geimpfte Erwachsene infiziert haben, fürchtet Israel einen erneuten Anstieg der Infektionen im ganzen Land. Verantwortlich für die steigenden Zahlen sei die Delta-Mutation des Virus, deutlich ansteckender als bisherige Varianten sei. Bisher konnten alle Delta-Infektionen auf Reiserückkehrer zurückgeführt werden, weshalb die israelische Regierung nun für Rückkehrer aus bestimmten Ländern wie Russland, Indien, Brasilien oder Süd-Afrika wieder die Quarantänepflicht eingeführt hat – selbst für geimpfte Personen. Laut eines Berichts des Fernsehsenders KAN seien ein Drittel der auf die Delta-Variante positiv getesteten Reiserückkehren geimpft. Allerdings zeigten Studien in Gross-Britannien, dass die Pfizer Impfung (die in Israel genutzt wird) in 96 Prozent aller Delta-Infektionen vor einem schweren Verlauf der Krankheit schützt.
MELBOURNE, 26. Juni (Reuters) –
Sydney und einige umliegende Gebiete werden am Samstag in eine harte zweiwöchige COVID-19-Sperre eintreten, da die Behörden Schwierigkeiten haben, einen sich schnell ausbreitenden Ausbruch der hochansteckenden Delta-Variante, die auf 80 Fälle angewachsen ist, zu kontrollieren.
Teile von Sydney, Australiens größter Stadt, waren aufgrund des Ausbruchs bereits gesperrt, aber die Gesundheitsbehörden sagten, die Fälle und Expositionsorte nahmen zu schnell zu.
"Auch wenn wir keine Lasten auferlegen wollen, es sei denn, wir müssen es unbedingt müssen, ist dies leider eine Situation, in der wir es müssen", sagte Gladys Berejiklian, Premierministerin des Bundesstaates New South Wales.
Australien war bei der Bewältigung der Pandemie durch schnelle Grenzschließungen, Regeln zur sozialen Distanzierung und hohe Compliance erfolgreicher als viele andere fortschrittliche Volkswirtschaften und meldete etwas mehr als 30.400 Fälle und 910 COVID-19-Todesfälle.
Aber das Land war in den letzten Monaten mit kleinen Ausbrüchen konfrontiert. Diese wurden durch schnelle Kontaktverfolgung, Isolierung von Tausenden von Menschen gleichzeitig oder harte Sperren eingedämmt.
Rugby Australia suchte nach alternativen Websites für Australiens Serieneröffnungstest gegen Frankreich, der am 7. Juli auf dem Sydney Cricket Ground ausgetragen werden sollte.
Die Sperrung am Samstag in New South Wales umfasst auch die Regionen Blue Mountains, Central Coast und Wollongong, die Sydney, eine Stadt mit 5 Millionen Einwohnern, umgeben. google translated Reuters
Wegen der drohenden Ausbreitung der hochinfektiösen Delta-Coronavirus-Variante wird der harte Lockdown in der australischen Stadt Sydney ausgeweitet.
Wie die Premierministerin des Bundesstaates New South Wales, Berejiklian, mitteilte, umfassen die Maßnahmen nun auch die umliegenden Regionen Blue Mountains, Central Coast und Wollongong. Mehr als eine Million Menschen in der Innenstadt und den östlichen Vororten der Stadt Sydney sind bereits in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Anwohner dürfen ihre Häuser nur verlassen, wenn sie einen systemrelevanten Beruf haben, für Lebensmitteleinkäufe, oder um Sport im Freien zu treiben.
Seit Dienstag ist bekannt: Beim EM-Finale im Londoner Wembley-Stadion dürfen mehr als 60.000 Menschen im Publikum mitfiebern. Der Ulmer Virologe Thomas Mertens sieht das kritisch.
Der Ulmer Virologe und Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, betrachtet die Zuschauermassen bei den Spielen der Fußball-Europameisterschaft als großes Risiko für die Ausbreitung des Coronavirus. "Das halte ich aus epidemiologischer Sicht für nicht gut", sagte Mertens der "Schwäbischen Zeitung" (Donnerstag).
Auch die Finalspiele der EM ausgerechnet in London seien vor allem wegen der gefährlichen Delta-Variante "keine gute Idee", sagte Mertens. Er rät, den Reiseverkehr nach London zum Spiel stark zurückzufahren und zu kontrollieren. Das gelte insbesondere auch bei einer Rückkehr nach Deutschland.
Auch mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist gegen die geplante Zulassung von mehr Zuschauerinnen und Zuschauern im Wembley-Stadion. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 1.623 Personen ab 18 Jahren hervor. Demnach lehnen 57 Prozent der Befragten die Entscheidung ab, die abschließenden drei Partien der EM in London vor jeweils 60.000 Fans auszutragen. 22 Prozent befürworten es, 20 Prozent machen keine Angabe.
Eine Auswertung der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England hat ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Personen, die bisher mit der sogenannten Delta-Variante gestorben sind, geimpft waren.
Von den 117 Patienten, die zum Zeitpunkt ihres Todes mit der Virus-Variante infiziert waren, hatten 50 zwei Impfstoffdosen erhalten und 20 eine Dosis. Nur acht der 117 Toten waren unter fünfzig Jahre alt; sechs von ihnen waren ungeimpft, zwei einmal geimpft. Wissenschaftler erklärten am Freitag, dass es sich bei den geimpften Toten überwiegend um sehr alte oder gesundheitlich angeschlagene Patienten gehandelt habe.
Insgesamt wurden bis Anfang der Woche 1320 Patienten mit der Delta-Variante in britischen Krankenhäusern behandelt. 902 von ihnen waren unter fünfzig Jahre alt. Von diesen waren 77 Prozent ungeimpft. Bei den über Fünfzigjährigen, die klinisch behandelt wurden, ergibt sich ein anderes Bild: Ein Drittel war ungeimpft, ein Viertel mit einer Dosis geschützt, und 39 Prozent hatten zwei Dosen erhalten.
Insgesamt haben sich in Großbritannien bisher etwas mehr als 111.000 Menschen mit der Delta-Variante infiziert; sie ist schon länger zur dominanten Variante geworden. Zuletzt stieg die Zahl der Ansteckungen binnen einer Woche auf etwas mehr als 35.000. Das waren 46 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Wegen der anhaltenden Verbreitung wirbt Bundeskanzlerin Angela Merkel seit Tagen dafür, eine EU-weite Quarantäne für Reisende aus Großbritannien einzuführen; in Deutschland müssen sie schon seit vergangenem Monat für 14 Tage in Quarantäne. Die meisten Urlaubsländer verzichten bisher auf solche Maßnahmen.
Hohe Inzidenz nur aufgrund vieler Tests?
Umgekehrt verpflichtet Großbritannien seit Monaten Reisende aus fast allen europäischen Ländern zu einer mindestens fünftägigen Isolation und mindestens zwei amtlichen Tests. Merkels Appell, der vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron unterstützt wurde, stieß in der britischen Presse und in der Politik auf Befremden. Mehrere Minister wiesen auf den höheren Impfstand im Königreich hin, wo 83 Prozent der Erwachsenen einmal und mehr als 60 Prozent zweimal geimpft sind. Am Freitag wurde bekannt, dass Merkel am nächsten Freitag im Regierungslandsitz Chequers erwartet wird, um mit Premierminister Boris Johnson zu sprechen.
Im Königreich wird von einigen Wissenschaftlern argumentiert, dass die Infektionslage in der EU nur oberflächlich besser aussehe. Die vergleichsweise hohen Ansteckungszahlen im Königreich seien auch darauf zurückzuführen, dass je Tag fast eine Million Tests durchgeführt würden – zehnmal mehr als in manchen EU-Ländern. Dafür habe Großbritannien, wo die Hälfte aller weltweit durchgeführten Virusstruktur-Untersuchungen („Sequencing“) vorgenommen werden, einen besseren Überblick über den tatsächlichen Verbreitungsgrad der Delta-Variante.
Eine Auswertung der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England hat ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Personen, die bisher mit der sogenannten Delta-Variante gestorben sind, geimpft waren.
Von den 117 Patienten, die zum Zeitpunkt ihres Todes mit der Virus-Variante infiziert waren, hatten 50 zwei Impfstoffdosen erhalten und 20 eine Dosis. Nur acht der 117 Toten waren unter fünfzig Jahre alt; sechs von ihnen waren ungeimpft, zwei einmal geimpft. Wissenschaftler erklärten am Freitag, dass es sich bei den geimpften Toten überwiegend um sehr alte oder gesundheitlich angeschlagene Patienten gehandelt habe.
Insgesamt wurden bis Anfang der Woche 1320 Patienten mit der Delta-Variante in britischen Krankenhäusern behandelt. 902 von ihnen waren unter fünfzig Jahre alt. Von diesen waren 77 Prozent ungeimpft. Bei den über Fünfzigjährigen, die klinisch behandelt wurden, ergibt sich ein anderes Bild: Ein Drittel war ungeimpft, ein Viertel mit einer Dosis geschützt, und 39 Prozent hatten zwei Dosen erhalten.
Insgesamt haben sich in Großbritannien bisher etwas mehr als 111.000 Menschen mit der Delta-Variante infiziert; sie ist schon länger zur dominanten Variante geworden. Zuletzt stieg die Zahl der Ansteckungen binnen einer Woche auf etwas mehr als 35.000. Das waren 46 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Wegen der anhaltenden Verbreitung wirbt Bundeskanzlerin Angela Merkel seit Tagen dafür, eine EU-weite Quarantäne für Reisende aus Großbritannien einzuführen; in Deutschland müssen sie schon seit vergangenem Monat für 14 Tage in Quarantäne. Die meisten Urlaubsländer verzichten bisher auf solche Maßnahmen.
Hohe Inzidenz nur aufgrund vieler Tests?
Umgekehrt verpflichtet Großbritannien seit Monaten Reisende aus fast allen europäischen Ländern zu einer mindestens fünftägigen Isolation und mindestens zwei amtlichen Tests. Merkels Appell, der vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron unterstützt wurde, stieß in der britischen Presse und in der Politik auf Befremden. Mehrere Minister wiesen auf den höheren Impfstand im Königreich hin, wo 83 Prozent der Erwachsenen einmal und mehr als 60 Prozent zweimal geimpft sind. Am Freitag wurde bekannt, dass Merkel am nächsten Freitag im Regierungslandsitz Chequers erwartet wird, um mit Premierminister Boris Johnson zu sprechen.
Im Königreich wird von einigen Wissenschaftlern argumentiert, dass die Infektionslage in der EU nur oberflächlich besser aussehe. Die vergleichsweise hohen Ansteckungszahlen im Königreich seien auch darauf zurückzuführen, dass je Tag fast eine Million Tests durchgeführt würden – zehnmal mehr als in manchen EU-Ländern. Dafür habe Großbritannien, wo die Hälfte aller weltweit durchgeführten Virusstruktur-Untersuchungen („Sequencing“) vorgenommen werden, einen besseren Überblick über den tatsächlichen Verbreitungsgrad der Delta-Variante.
Seit Dienstag ist bekannt: Beim EM-Finale im Londoner Wembley-Stadion dürfen mehr als 60.000 Menschen im Publikum mitfiebern. Der Ulmer Virologe Thomas Mertens sieht das kritisch.
Der Ulmer Virologe und Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, betrachtet die Zuschauermassen bei den Spielen der Fußball-Europameisterschaft als großes Risiko für die Ausbreitung des Coronavirus. "Das halte ich aus epidemiologischer Sicht für nicht gut", sagte Mertens der "Schwäbischen Zeitung" (Donnerstag).

Nilkheimer hat geschrieben:Eine Auswertung der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England hat ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Personen, die bisher mit der sogenannten Delta-Variante gestorben sind, geimpft waren.
Von den 117 Patienten, die zum Zeitpunkt ihres Todes mit der Virus-Variante infiziert waren, hatten 50 zwei Impfstoffdosen erhalten und 20 eine Dosis. Nur acht der 117 Toten waren unter fünfzig Jahre alt; sechs von ihnen waren ungeimpft, zwei einmal geimpft. Wissenschaftler erklärten am Freitag, dass es sich bei den geimpften Toten überwiegend um sehr alte oder gesundheitlich angeschlagene Patienten gehandelt habe.
Insgesamt wurden bis Anfang der Woche 1320 Patienten mit der Delta-Variante in britischen Krankenhäusern behandelt. 902 von ihnen waren unter fünfzig Jahre alt. Von diesen waren 77 Prozent ungeimpft. Bei den über Fünfzigjährigen, die klinisch behandelt wurden, ergibt sich ein anderes Bild: Ein Drittel war ungeimpft, ein Viertel mit einer Dosis geschützt, und 39 Prozent hatten zwei Dosen erhalten.
Insgesamt haben sich in Großbritannien bisher etwas mehr als 111.000 Menschen mit der Delta-Variante infiziert; sie ist schon länger zur dominanten Variante geworden. Zuletzt stieg die Zahl der Ansteckungen binnen einer Woche auf etwas mehr als 35.000. Das waren 46 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Wegen der anhaltenden Verbreitung wirbt Bundeskanzlerin Angela Merkel seit Tagen dafür, eine EU-weite Quarantäne für Reisende aus Großbritannien einzuführen; in Deutschland müssen sie schon seit vergangenem Monat für 14 Tage in Quarantäne. Die meisten Urlaubsländer verzichten bisher auf solche Maßnahmen.
Hohe Inzidenz nur aufgrund vieler Tests?
Umgekehrt verpflichtet Großbritannien seit Monaten Reisende aus fast allen europäischen Ländern zu einer mindestens fünftägigen Isolation und mindestens zwei amtlichen Tests. Merkels Appell, der vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron unterstützt wurde, stieß in der britischen Presse und in der Politik auf Befremden. Mehrere Minister wiesen auf den höheren Impfstand im Königreich hin, wo 83 Prozent der Erwachsenen einmal und mehr als 60 Prozent zweimal geimpft sind. Am Freitag wurde bekannt, dass Merkel am nächsten Freitag im Regierungslandsitz Chequers erwartet wird, um mit Premierminister Boris Johnson zu sprechen.
Im Königreich wird von einigen Wissenschaftlern argumentiert, dass die Infektionslage in der EU nur oberflächlich besser aussehe. Die vergleichsweise hohen Ansteckungszahlen im Königreich seien auch darauf zurückzuführen, dass je Tag fast eine Million Tests durchgeführt würden – zehnmal mehr als in manchen EU-Ländern. Dafür habe Großbritannien, wo die Hälfte aller weltweit durchgeführten Virusstruktur-Untersuchungen („Sequencing“) vorgenommen werden, einen besseren Überblick über den tatsächlichen Verbreitungsgrad der Delta-Variante.
https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 08275.html
Liegt natürlich nicht nur an den vielen Tests. Das Ding dreht da wieder durch, das zeigt ja schon die Kurve.
Das dürfte ja wohl auch viel damit zu tun haben, dass die ja wohl fast nur mit AstraMarcAurel geimpft sind. Ich mein: 60 Prozent sind halt doch weniger als 88; redet irgendwie keiner drüber, dürfte aber schon richtig was ausmachen.
https://www.berliner-zeitung.de/news/ue ... -li.167695
Ende September startete das BAG eine Kampagne gegen den sogenannten «fist bump»: Die Begrüssung mit «Ghettofaust» sei aus hygienischer Sicht keine Alternative zum Händedruck. «Hand ist Hand», lautet der Slogan des BAG.
