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Southern Comfort
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Grasdaggl
@Frank:

Ich werde Dir die Probleme nicht nochmal erklären. Du sagst, Du hast sie verstanden. Das sehe ich nicht. Stattdessen beharrst Du auf Deinem Generalverdacht einer Steuerstraftat. Die Beweisführung erwarte ich nicht, für harte Anschuldigungen aber wenigstens ebenso gewaltige Begründungen. Und die lieferst Du nicht.

Stattdessen: Dass es Gründe für eine bestimmte Ausgestaltung dieser Grunderwerbsteuerreform gibt, tust Du als Sophisterei ab und lässt ziemlich abwertende Begriffe in meine Richtung fallen, um später eine Sachlichkeitsdiskussion anzufangen. Führ diese doch mal zunächst in Innenrevision und schau Dir dabei auch mal die Beiträge an, die Du so an andere User richtest.

Keinesfalls werde ich aber stehen lassen, dass hier anscheinend zwei unversöhnliche Meinungen gegenüberstehen. Der Bereich in dem eine Meinung zum Tragen kommt, liegt in dieser Fragestellung ganz woanders. In dieses Auto willst Du nicht einsteigen, und daher können wir uns sparen den Roadtrip zu planen.

Dabei hätte ich so gerne mit Dir Spice Girls auf dem Weg gehört...

I tell you, what I want, what I really really want!
Just tell me what you want, what you really really want!


... sind aber eher bei Psycho Killer gelandet. Gute Base line, Danke für den Ohrwurm.
Zuletzt geändert von Southern Comfort am 14. Juli 2021 16:44, insgesamt 3-mal geändert.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Flache9
Habe mich jetzt etwas mit der direkten Demokratie beschäftigt.
Hiermit abgelehnt.
Wenn in einem Land bei den geringsten Wehwehchen ein Klopapier-Krieg beginnt, diesen Leuten kann man auch keine Verantwortung übertragen.

flux
Frank N Furter hat geschrieben:Warum? Ist es nicht eher so, dass gerade Parteien ein ziemlich atypisches Konstrukt für Menschen sind? Wenn Du in einer Partei bist, musst Du ein Parteiprogramm aus Hunderten Punkten akzeptieren, obwohl Du wahrscheinlich bei mindestens 20 anderer Meinung bist. Ist dieses Modell wirklich alternativlos? Warum muss ich mich über alle politischen Felder und Fragestellungen hinweg generalloyal zu einer einzigen Parteilinie verhalten? Ist doch eigentlich eher ziemlich irre?

Ich weiss jetzt nicht, was ich bizarrer finden soll: Deine Vorstellungen zur direkten Demokratie (s.u.) oder die von Parteien? Wenn letztere umfangreiche und detaillierte Partei- oder Wahlprogramme beschließen, dann ist das doch kein Glaubensbekenntnis, das die Mitglieder rauf- und runterbeten müssen, Parteien sind doch keine Sekten. Natürlich gibt es innerhalb der Parteien unterschiedliche Meinungen, aber die mehrheitlich beschlossenen Aussagen werden halt nach außen vertreten, was ist daran irre?
Und das sich Menschen mit gleichen oder wenigstens ähnlichen Grundüberzeugungen zusammenschließen, ist überhaupt nicht "atypisch". Im Gegenteil, es ist eher ein Grundbedürfnis, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, die Algorithmen von Social-Media machen sich das ja auch zu nutze. Und es ist ja auch überaus zweckmäßig, wenn nicht jede Diskussion über ein Sachthema immer wieder ins Grundsätzliche abdriftet, wie z.B. zu der Frage über die Bedeutung der monolithischen Revolution... :mrgreen:

Frank N Furter hat geschrieben:Bei einer direkten Demokratie, entscheidest Du erstmal selbst, welche Themen Dich bis zu einer Abstimmung hin überhaupt interessieren.
[...]
Dann stimmen auch nicht mehr alle über alles ab.
[...]

Dass nicht mehr alle über alles abstimmen, wäre ja schlicht eine Notwendigkeit in Anbetracht der Fülle der Entscheidungen, die von kommunaler Ebene über die Landtage, Bundestag bis hin zum EP anfallen. Und selbst in Räten und Parlamenten werden ja umfangreich Ausschüsse gebildet, weil der Einzelne gar nicht alle Themen abarbeiten könnte. Wenn dann also jeder notgedrungen nur an einem kleinen Teil der Entscheidungen mitwirkt, nämlich an denen, die ihn halt am allermeisten interessieren, wird das natürlich ein Fest für alle Lobbyisten und sonstigen Einflüsterer. Müssen sie dann doch nicht mehr versuchen die Meinung der Entscheider zu beeinflussen, sondern lediglich dafür sorgen, dass sich die jeweils "Richtigen" für ein bestimmtes Thema begeistern. Gewinnen tut dann stets der, der am meisten mobilisieren und Aufmerksamkeit erzeugen kann. Wie lobbylose Minderheiten bei dem Procedere zum Zuge kommen sollen, bleibt dein Geheimnis.

Frank N Furter hat geschrieben:Der Bürger, der grade noch ein bequemer, selbtgefälliger Meckerpott war, müsste jetzt seine eigenen Entscheidungen verantworten.
[...]
Zu entscheiden und für seine Entscheidungen die Verantwortung tragen zu müssen ist für jedes verantwortungsbewusste Individuum unerlässlich!
[...]
Wenn die Bürger selbst entschieden haben [...], hat das eine ganz andere Akzeptanz, [...]

Auch mit der Verantwortung für und Akzeptanz von Entscheidungen ist es dann nicht mehr weit her, wenn Entscheidungen von "interessierten Minderheiten" getroffen werden, wie du gerne am Beispiel der Altglas-Container studieren kannst. Wenn sich in dem Fall die Interessierten (also die, denen das Ding vor der Haustür auf den Wecker geht) zu der Entscheidung verabreden, den Container 100m weiter in die Nachbarschaft zu verschieben (die leider gerade mit der Reform der Grunderwerbsteuer o.ä. befasst ist), dann haben letztere die Folgen zu tragen und nicht die Entscheider. Was das für die Akzeptanz bedeutet, brauche ich nicht weiter ausführen, oder?

Wie schon gesagt, kann man gerne über direktdemokratische Ergänzungen der repräsentativer Demokratie diskutieren. Eine elementare Anforderung wäre jedoch, dass solche Abstimmungen - nach Anzahl und Art - eine breite Beteiligung ermöglichen. Wenn sich die Teilnahme nämlich auf jeweils interessierte Kreise beschränkt, wäre das ein demokratisches Desaster. Und da verweise ich dann wieder auf meine ursprünglich geäusserte Skepsis.

Ich will hoffen, dass deine Vorstellungen zur direkten Demokratie nicht genauso lange gereift sind, wie deine Aversion gegen Parteien. Denn sie sind noch unbedachter als das pauschale Urteil, die Parteien seien der Grund für alle Übel.

de mappes
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Spamferkel
halensee hat geschrieben:Vielleicht passt es ja nicht in den Kontext, ich hau es trotzdem raus.

Finde "Frank N Furter" in seiner Argumentation (für mich) immer sehr stringent. Er kann Dinge (für mich) plausibel in logische Zusammenhänge bringen, welche ich im besten Sinne maximal über ein gewisses Maß an Ironie oder Sarkasmus beleuchte. Die Flache9 hat (für mich) auch zu 100% ihre Daseinsberechtigung. Kann mich nicht erinnern, dass sie bisher beleidigend geworden wäre. Ihre Thesen sind aber definitiv so etwas wie ein kleiner Brandbeschleuniger. Inhaltlich nicht gerade substanziell aber anregend.

Wenn ich das Thema Krankenschwester von Furter aufgreife und altersbedingt erweitere auf Pflege, dann wird unsere Zukunft sehr interessant. Mein Vater ist letztes Jahr verstorben und meine Mutter ist nun vollstationär im Heim . Beide haben ihr Leben lang vorbildlich vorgesorgt. Mehr als es nötig war. Meine Schwester und ich sind diesbezüglich sorgenfrei. Ich habe für meine Frau und mich ebenfalls gesorgt.
Sollten wir jedoch beide gleichzeitig ins Heim müssen, kann es ein klein wenig eng werden. In Anbetracht der Situation kann ich mir nicht vorstellen wie vielleicht 90% der Angehörigen in meinem Alter den Lebensabend ihrer pflegebedürftigen Liebsten bewerkstelligen können. Pflegekräfte aus dem Osten oder asiatischen Raum sind dabei auch keine Lösung.

Vom Beuteschema her bin ich klassischer CDU- oder FDP-Wähler, welche ich beide aber noch nie gewählt habe und auch nie wählen werde. Ich mache es mir leicht und wähle i.d.R. eine potentielle Oppositionspartei und gestatte es mir dann zu bruddeln.

An die Generation U40 im Forum stelle ich die Frage, ob sie sich vorstellen kann wer ihnen, wenn sie mal 85 Jahre alt sind, würdevoll den Arsch abwischt. Ich könnte das zu 100% weder bei meinen Eltern, noch bei meiner Frau, d.h. ich muss dafür professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Vor all denen, welche diese Hilfe erbringen und monetär verarscht werden ziehe ich symbolisch den Hut. Meine absolute Hochachtung gilt übrigens auch vivafernanda. So ein bisschen rechnen (wie ich) bekommt wohl jeder hin, zur Empathie muss man aber geboren sein.


Klasse beitrag
Und als Mitglied der U40 Fraktion hierdrin kann ich nur sagen: nein, ich könnte meine Eltern und vermutlich auch meine Frau nicht pflegen wenn es nötig wird

Ich bin gespannt, was die Reform bezüglich der Löhne ausländischer Pflegekräfte bei einquartierung bei den pflegebedürftigen Leuten für Auswirkungen haben wird
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
Frank N Furter hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:@ Frank n Furter

Hypothetische Frage, wenn die Krankenschwester 10k bezahlt bekommt, was sie vielleicht tatsächlich verdient hätte, wer soll denn dann dieses Gesundheitssystem bezahlen?

Wenn dazu noch die für die Gesellschaft unwichtigen Jobs weniger bezahlt bekommen, dann ist noch weniger Geld im Gesundheitssystem.

Das ist doch nicht die Schuld der Parteien, das ist die eiskalte Logik der Finanzierung des Staates.


1. Die Krankenschwester verdient nicht so wenig, weil das nach Angebot und Nachfrage geht, sondern weil es staatlich reguliert wird, dass sie so wenig verdienen. Die Charité muss heute schon ihre Krankenschwestern in Mexiko akquirieren, weil es hier keine mehr gibt - also auch nicht in Polen, Rumänien, Bulgarien oder Vietnam. In Spandau bauen wir gerade extra ein Schwesternheim. Natürlich verdienen die jungen Mädchen aus Mexiko auch so gut wie nichts. Daran soll sich ja gerade nichts ändern, nicht wahr....
Während gleichzeitig für völlig unsinnige "Therapien" wahnsinnig viel Geld zum Fenster rausgeworfen wird und viele Ärzte sich an ihren Privatpatienten eine goldene Nase verdienen. Und das, obwohl sie dafür komplett öffentlich finanzierte Strukturen nutzen (missbrauchen). So kann man völlig risikolos natürlich auch sehr reich werden. Also noch viel reicher als man schon ist. Hier greift dann auch weder das europäische Beihilfeverbot noch die Compliance im Unternehmen....

2. Wer ein angemessenes Gehalt für Krankenpfleger bezahlen sollte? Würde beispielsweise Vonovia, wie jeder Mensch in Deutschland der eine Immobilie erwirbt, auch Grunderwerbssteuer zahlen müssen, dann hätte man bei dem 18 Milliarden € Deal mit der Deutschen Wohnen, schon mehr als eine Milliarde in der Kasse, die nicht an reiche Aktionäre ausgeschüttet würden, sondern als Steuern eingenommen, für wirklich wichtige Dinge da sein könnten. Das war ja eines meiner aktuellen Beispiele. Von diesen Beispielen kann man quasi unendlich viele benennen. Doch die Parteien - hier die CDU - verhindern Steuergerechtigkeit schon seit Jahren mit allen Mitteln, zugunsten ihrer ekelhaften Klientelpolitik.


Das Deutsche Gesundheitssystem ist wahnsinnig uneffektiv, jedenfalls, wenn man, was ja irgendwo im Namen läge, die Effektivität daran messen würde, mit welchen Aufwand man kranke Menschen wieder gesund macht. Die Ineffektivität des Systems liegt hauptsächlich daran, dass mindestens 80 der öffentlichen Ausgaben, inklusive Krankenkassenbeiträgen, in den Taschen ganz weniger Parasiten verschwinden, die gar nichts zur Gesundheit der Bevölkerung beitragen. Wie das funktioniert ist schon ewigen bekannt, wird aber vom Gesetzgeber bis heute verteidigt. Auch hier: reine Klientelpolitik. Ernsthaft zu behaupten, dass eine angemessene Bezahlung der Krankenschwestern nicht möglich wäre, ist so dermaßen hochgradig öbszön....

Ich kann das alles besten Gewissens sagen, weil auch ich in diesem System zu Wohlstand gekommen bin und man mir sicherlich nicht vorwerfen kann, diese Verhältnisse aus Eigennutz zu kritisieren.


:nod: :nod: :nod: :nod:
Auch insbesondere Zustimmung zu diesem vonovia Deal, der eingefädelt wurde exakt zu diesen bescheisser Bedingungen
Die lachen sich den arsch ab über den Staat und diejenigen, die an Gerechtigkeit glauben
Pervers ist das einfach nur noch
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RedBlues
Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:
halensee hat geschrieben:Vielleicht passt es ja nicht in den Kontext, ich hau es trotzdem raus.

Finde "Frank N Furter" in seiner Argumentation (für mich) immer sehr stringent. Er kann Dinge (für mich) plausibel in logische Zusammenhänge bringen, welche ich im besten Sinne maximal über ein gewisses Maß an Ironie oder Sarkasmus beleuchte. Die Flache9 hat (für mich) auch zu 100% ihre Daseinsberechtigung. Kann mich nicht erinnern, dass sie bisher beleidigend geworden wäre. Ihre Thesen sind aber definitiv so etwas wie ein kleiner Brandbeschleuniger. Inhaltlich nicht gerade substanziell aber anregend.

Wenn ich das Thema Krankenschwester von Furter aufgreife und altersbedingt erweitere auf Pflege, dann wird unsere Zukunft sehr interessant. Mein Vater ist letztes Jahr verstorben und meine Mutter ist nun vollstationär im Heim . Beide haben ihr Leben lang vorbildlich vorgesorgt. Mehr als es nötig war. Meine Schwester und ich sind diesbezüglich sorgenfrei. Ich habe für meine Frau und mich ebenfalls gesorgt.
Sollten wir jedoch beide gleichzeitig ins Heim müssen, kann es ein klein wenig eng werden. In Anbetracht der Situation kann ich mir nicht vorstellen wie vielleicht 90% der Angehörigen in meinem Alter den Lebensabend ihrer pflegebedürftigen Liebsten bewerkstelligen können. Pflegekräfte aus dem Osten oder asiatischen Raum sind dabei auch keine Lösung.

Vom Beuteschema her bin ich klassischer CDU- oder FDP-Wähler, welche ich beide aber noch nie gewählt habe und auch nie wählen werde. Ich mache es mir leicht und wähle i.d.R. eine potentielle Oppositionspartei und gestatte es mir dann zu bruddeln.

An die Generation U40 im Forum stelle ich die Frage, ob sie sich vorstellen kann wer ihnen, wenn sie mal 85 Jahre alt sind, würdevoll den Arsch abwischt. Ich könnte das zu 100% weder bei meinen Eltern, noch bei meiner Frau, d.h. ich muss dafür professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Vor all denen, welche diese Hilfe erbringen und monetär verarscht werden ziehe ich symbolisch den Hut. Meine absolute Hochachtung gilt übrigens auch vivafernanda. So ein bisschen rechnen (wie ich) bekommt wohl jeder hin, zur Empathie muss man aber geboren sein.


Klasse beitrag
Und als Mitglied der U40 Fraktion hierdrin kann ich nur sagen: nein, ich könnte meine Eltern und vermutlich auch meine Frau nicht pflegen wenn es nötig wird

Ich bin gespannt, was die Reform bezüglich der Löhne ausländischer Pflegekräfte bei einquartierung bei den pflegebedürftigen Leuten für Auswirkungen haben wird


Ist doch ganz simpel
Gehen wir davon, dass man einer Pflegekraft etwas mehr wie Mindestlohn zahlen muss und 10 Stunden am Tag berechnet werden, das deckt dann Bereitschaftszeit ab.

Sagen wir also die Kosten pro Stunde belaufen sich auf 15 Euro inklusive aller Lohnnebenkosten und Gebühr an die Agentur, die polnische Pflegerin verdient aber Mindestlohn. Das macht dann, 7 Tage die Woche, 30 Tage im Monat. 4500 Euro im Monat, 54.000 Euro im Jahr.

Möge jeder auf den Betrag schauen den er in die Pflegeversicherung einzahlt und hochrechnen wie lange er sich das leisten könnte von dem was eingezahlt wird.

Und jetzt weiß man auch was bei der Reform der Bezahlung rauskommen wird

Iron
Grasdaggl
RedBlues hat geschrieben:Möge jeder auf den Betrag schauen den er in die Pflegeversicherung einzahlt und hochrechnen wie lange er sich das leisten könnte von dem was eingezahlt wird.


Die Pflegekraft betreut in dieser Zeit aber mehrer Patienten.

RedBlues
Halbdaggl
Iron hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:Möge jeder auf den Betrag schauen den er in die Pflegeversicherung einzahlt und hochrechnen wie lange er sich das leisten könnte von dem was eingezahlt wird.


Die Pflegekraft betreut in dieser Zeit aber mehrer Patienten.


Nein, es geht doch um die Bezahlung der Pflegekräfte die aus dem Ausland nach Deutschland geholt werden um unsere Eltern und Großeltern zuhause zu betreuen. Im Idealfall betreut sie/er dann beide Großeltern, häufig aber nur eine Person.

Hier ist doch gerade die Diskussion wie man mit den Arbeitszeiten umgeht, was direkte Arbeitszeit ist, was Bereitschaftsdienst ist, was Ruhezeit ist.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Das Starkregenthema kommt für die CDU zur Unzeit.
Nur Armin Laschet hat die Zeichen der Zeit erkannt.
Anstatt zu seinem Blutsbruder Markus in Seeon fährt er nach Hagen, um die vorgestrigen Zerstörungen zu besichtigen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Goofy
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Grasdaggl
ach, vielleicht kommt das Thema auch zur richtigen Zeit.
Bissle betroffen gucken und sagen “wir müssen da was tun“ und “wir sind voll dabei, was zu tun“.

Wie einst Frau Merkel, mit riesigem Reisetrupp in Grönland unterwegs, um zu gucken, ob das Eis wirklich schmilzt.

Bild


Goofy
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Dem Schröder hat es 2002 eine weitere Periode beschert.



Das hast du doch von mir aus dem “Es schifft“-Fred abgeschrieben.

viewtopic.php?p=372133#p372133





ääh, dein Beitrag ist ja älter wie meiner. Verdammt. :arr: :cyclops:



Aber wenigstens hatte er die Grünen neben sich. Erzählungen übers Klima waren da etwas glaubhafter. Aber wie weit sowas damals entscheidend war? Vermutlich hat eher sein Krisenmanagement gefallen.

Wusste die CDU damals schon, dass das Klima sich wandelt?
Das hat Angie doch über die Grünen erfahren.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich schreibe immer nur von mir selbst ab.
Du weißt ja, "Steter Tropfen....".
Hilft natürlich nicht bei Teflonusern.
:twisted:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Tifferette
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Grasdaggl
Falls jemand trotz des (hier) schönen Wetters ein wenig frösteln will:

Nach dem 6. Januar habe die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Milley um die Garantie gebeten, dass Trump keine Nuklearwaffen abschießen könne. Milley habe geantwortet: „Ma’am, ich garantiere Ihnen, dass Kontrollmechanismen eingerichtet sind.“


https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ ... obal-de-DE
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Anders als in den meisten Filmen, ist dieser Joint Chief of Chairmans (sic) ein relativ gebildeter Mann:

Shortly before the deadly attack on the US Capitol on 6 January, the chairman of the joint chiefs of staff, Gen Mark Milley, told aides the US was facing a “Reichstag moment” because Donald Trump was preaching “the gospel of the Führer”, according to an eagerly awaited book about Trump’s last year in office.


https://www.theguardian.com/us-news/2021/jul/14/donald-trump-reichstag-moment-general-mark-milley-book

Milley is reported to have said: “They may try, but they’re not going to fucking succeed. You can’t do this without the military. You can’t do this without the CIA and the FBI. We’re the guys with guns.”


Die Republikaner sind tatsächlich weitgehend in eine anti-demokratische - wenn nicht gar faschistoide - Richtung abgebogen.

Goofy
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Grasdaggl
Die Überschrift könnte lauten
Wie die Thüringer AfD die CDU vorführt und die anderen Parteien gegeneinander aufbringt
oder
Die Tücken einer geheimen Wahl.

Die Voraussetzungen:
Die Minderheitsregierung von Ramelow ist grundsätzlich auf Stimmen von CDU und FDP angewiesen.
Der CDU wird unterstellt, dass einige gerne die Distanz zur AfD verringern würden.
Die AfD hat 22 Stimmen.


Der Plan der AfD:
Sie stellt einen Misstrauensantrag gegen den linken Ministerpräsidenten Ramelow.

Die CDU will an der Abstimmung nicht teilnehmen.
Die Linken werfen der CDU vor, dass sie wohl ihre Leute nicht im Griff hat und nur so sicher sein könnte, dass keiner für den AfD-Antrag stimmt.

Die AfD wird, wenn es mehr als 22 Stimmen gibt, erzählen, dass andere Abgeordnete heimlich auf ihrer Seite wären.
Gibt es nur 22 Stimmen, sagen sie, einige von der CDU wären auf ihrer Seite, aber sie durften ja nicht abstimmen.

Die CDU aber sagt, sie würde sich ganz klar von der AfD abgrenzen und niemand würde für AfD-Anträge stimmen.
Die CDU unterstellt aber den Linken, dass die ein paar Stimmen für den AfD-Antrag abgeben würde, nur um diese Stimmen der CDU in die Schuhe zu schieben. Dann könnten die Linken wieder behaupten, dass die CDU ein Problem mit der Abgrenzung nach rechts hat.
Die CDU sagt, nicht abzustimmen wäre die einzige Möglichkeit, solche Unterstellungen zu verhindern.


Ein echtes Dilemma für die CDU. Egal was sie tun, es wird ihnen unterstellt, sich nach rechts nicht richtig abgrenzen zu können.

Und die AfD spielt ihr Spiel in diesem Landtag. So oder so, ihr Plan, Unfrieden zu stiften, geht auf.



Goofy
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Grasdaggl
Die CDU tut halt schon etwas dafür, dass der Eindruck entsteht, sie hätten zu weit rechts stehende Leute in ihren Reihen. Gerade in Thüringen.

Vier Kreise ermöglichten Hans-Georg Maaßen die Kandidatur für den Bundestag.
Und der Fraktionschef verteidigt das.

jagdhuette
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Halbdaggl
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... -99-643375

Hubert Aiwanger hat geschrieben:Die Debatte darf sich nicht zuspitzen auf die Bevormundung, dass Fleisch einmal die Woche reicht. Für einen Büromenschen auf dem Vegan-Trip vielleicht - für den Bauarbeiter nicht. Wenn der nur einmal die Woche Fleisch kriegt und nur Salat, fällt er am dritten Tag vom Gerüst runter.


Wir halten fest: Es gibt entweder Fleisch oder Salat und Herr Aiwanger ist kein Büromensch auf dem Vegan-Trip.
Glasklare Argumentation.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Tatsächlich bin ich ein Büromensch und seit einiger Zeit esse ich mittags nur Salat. Und mir geht‘s prima damit.

Ich denke, wir können uns weitere Studien sparen. Aiwanger hat einfach Recht.

Mahlzeit.


de mappes
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Spamferkel
Das höre bzw lese ich jetzt zum ersten Mal…das wäre in meinen Augen blödsinn
Es sollte immernoch die Qualifikation entscheiden…
Im Saarland vernimmt man vielmehr, dass es eben speziell gegen diesen Ulrich und seine klüngeleien Widerstände gab bis nun hin zur unwählbarkeit bei der kommenden wahl

Bravo
Don't criticize what you can't understand


Goofy
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Grasdaggl
Ist ja nichts Neues, spätestens seit der Kür von Annalena.
Ist eins der Dinge, die ich bei den Grünen nicht verstehe und nicht gut finde.
Das liese sich besser lösen. Z.B. dass Nummer 2 und 3 nicht das selbe Geschlecht wie Nummer 1 haben sollen.