13592 Beiträge

Soll der Bundestag einen neuen Kanzler wählen?

Ja
6
43%
Bin da unschlüssig.
3
21%
Nein, Merz macht gute Arbeit
2
14%
Nein, des machts auch net besser
3
21%
Merz soll die Vertrauensfrage stellen und Neuwahlen ermöglichen
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Keine Ahnung, keine Angabe
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de mappes
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Spamferkel
Frank N Furter hat geschrieben:Ich halte das für ein perfides Ableckungsmanöver von Amthor!

Welcher 28jährige, der auch nur mit durchschnittler Manneskraft gesegnet ist, geht am hellichten Sonntag zu einem Pferdefestival?

Nach Vorpommern? In den Ort Bock?

Das einzige was man da zu sehen bekommt, sind stark erhitzte Mädchen im Backfischalter, die hingebungsvoll herumreiten.

Ich muss es glaube ich gar nicht erwähnen: Die GRÜNEN wären sicherlich die erste Partei die solcherart paraphile Paraden sofort VERBIETEN würden.


:lol: :lol: :lol:
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
Plan B hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Ich halte das für ein perfides Ableckungsmanöver von Amthor!

...


:shock:

:mrgreen:


glaub das war absicht :lol:
Don't criticize what you can't understand



Goofy
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Grasdaggl
Die Medien interpretieren die Verbindung zwischen Hochwasser und Entwicklung der Umfragewerte.

Die gestern veröffentlichte Forsa-Umfrage lief vom 13. bis 19.7.
Die Allensbach-Umfrage von vorgestern lief vom 3. bis 14.7.

Goofy
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Grasdaggl
Letzte Woche durfte der Herr Meuthen erzählen, dass in der AfD nur einzelne rechtsextrem sind, und er das auch garnicht gut findet, diese Leute.
Unwetter seien im Sommer normal, und dieses Jahr eben etwas heftiger, aber der Kampf gegen den Klimawandel ist sinnlos, da man das eh nicht so genau steuern könne. Stattdessen soll man halt damit klar kommen.


Heute Abend darf Herr Laschet ran, um 19.10 Uhr im ZDF-Sommerinterview. Mal sehen, was er zu erzählen hat, und wie kritisch die Fragen sein werden.

1.8. Markus Söder
8.8. Robert Habeck
15.8. Christian Lindner
22.8. Olaf Scholz.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Armin Laschet ist gegen die - u.a. von Helge Braun - ins Spiel gebrachten Einschränkungen für Nicht-Geimpfte:
Laschet hat geschrieben:"Wenn wir dann im Herbst sehen, die Impfquote ist immer noch viel zu niedrig, finde ich, muss man dann weiter nachdenken. Aber nicht jetzt."

Schön. Damit wäre der Herbst-Beginn auf den 27.9. festgelegt. Tag 1 nach der Bundestagwahl. Bis dahin möchte Laschet es sich wohl nicht mit nicht-geimpften Wählern verscherzen. Das ärgert mich doppelt:

1. Natürlich muss man das JETZT thematisieren. Damit die Leute, die noch zögern, eine faire Chance haben, sich doch noch rechtzeitig zwei Mal impfen zu lassen.

2. Es ist ja ganz offensichtlich Verarschung Wahlkalkül, leicht durchschaubar. Aber bitte: Ist es nicht erschreckend, für wie DUMM Armin Laschet uns Wähler hält? "Dumme Wähler, scheiß egal", so kommt's für mich rüber. Mit denen kann man eh alles machen. "Aber neeeiiin", würde Onkel Armin darauf sicher antworten.

"Und ich finde, wir müssen jetzt alles tun zu überzeugen, dass sich mehr impfen lassen", sagte Laschet.

Dann find's nicht nur, sondern mach' halt. Diese Forder-Formulierungen nerven mich schon seit längerem, Laschet ist da wahrlich nicht der einzige Politiker. Wir Bürger dürfen fordern - wenn die Politiker nicht "machen" wollen, können sie gerne zurücktreten.

https://www.sueddeutsche.de/politik/cor ... -1.5356037

flux
Laschet hat geschrieben:"Wenn wir dann im Herbst sehen, die Impfquote ist immer noch viel zu niedrig, finde ich, muss man dann weiter nachdenken. Aber nicht jetzt."

Scheint so ein grundsätzliches Motto des Kandidaten Laschet zu sein: Erst mal lieber nicht nachdenken, sondern später vielleicht, z.B. über Ostern etwa... Das kann ja heiter werden. :?


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich gehe doch davon aus.....
.....dass deutsche Politiker dem Volke dienen und nur ihrem Gewissen gegenüber verantwortlich sind.
:prost:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Nilkheimer
Halbdaggl
Armin Bonaparte scheint exakt derselbe Zauderer und Aussitzer zu sein wie Kohl und Merkel. Aber dem Daitschen scheint's zu gefallen (Verf. wendet sich ab mit Grausen).
Zuletzt geändert von Nilkheimer am 26. Juli 2021 15:36, insgesamt 1-mal geändert.
Aber das macht doch nichts.

jagdhuette
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Halbdaggl
Bisschen weiter rechts als Merkel und dümmer, würde ich vermuten.

Schon alleine der Wikipedia Artikel hat mehr Ungereimtheiten, als in ACABs Leben durch die letzten Monate aufgedeckt werden sollten.

Von 1991 bis 1994 leitete er auf Vorschlag seines im Bistum Aachen einflussreichen Schwiegervaters Heinz Malangré als Chefredakteur die KirchenZeitung Aachen. Von 1995 bis 1999 war Laschet Verlagsleiter des katholischen Einhard-Verlags, dessen geschäftsführender Gesellschafter sein Schwiegervater war.[


Lehrtätigkeit an der RWTH Aachen
Von 1999 bis 2015 hatte Laschet einen Lehrauftrag an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen), den er zurückgab, nachdem von ihm zu korrigierende Klausuren im Masterfach Politikwissenschaft „auf dem Postweg abhandengekommen“ sein sollen und er die Noten anhand seiner Aufzeichnungen „rekonstruiert“ hatte. Dieses Vorgehen war unter anderem dadurch aufgefallen, dass einige Studenten eine Benotung erhielten, obwohl sie an der Klausur nicht teilgenommen hatten. Die Hochschule zog die Konsequenz, ihn künftig Lehrveranstaltungen nur noch in Form von Zusatzkursen ohne Prüfungsleistung anbieten zu lassen. Laschet gab in der Folge seine 15-jährige Lehrtätigkeit auf.[12] Im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 berichteten mehrere Medien darüber, dass er diese Lehrtätigkeit in seinem offiziellen Lebenslauf nicht angegeben hatte.[13]


Im April 2020 kaufte die Landesregierung zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie ohne vorherige Ausschreibung Schutzausrüstung vom Textilunternehmen Van Laack.[54] Die Landesregierung erteilte einen Auftrag über 38,5 Millionen Euro. Zwei weitere Aufträge über jeweils 1,25 Millionen Masken für insgesamt vier Millionen Euro durch die Polizei Nordrhein-Westfalens folgten. Im Dezember 2020 wurde kritisiert, dass Laschets Sohn Johannes Laschet, der für Van Laack als Influencer arbeitet, den Kontakt zur Landesregierung hergestellt hatte.[55] Laschet verteidigte das Vorgehen mit der damaligen Notsituation: „Wir haben uns die Hände wund telefoniert“ auf der Suche nach fehlenden Masken, Handschuhen, Schutzanzügen. Eine nachträgliche Umdeutung sei „unanständig“.[56] Weder sein Sohn noch er selbst hätten Honorare für die Kontaktvermittlung erhalten.[56]

Zuvor hatte Laschet auf einer Online-Veranstaltung des Handelsblatts Kritik an Georg Nüßlein und Nikolas Löbel geübt und geäußert, dass er sich eine so niedrige moralische Hemmschwelle nicht habe vorstellen können. „Ich kann aber ausschließen, dass die CDU Deutschlands, dass die Führung, dass 400.000 Mitglieder irgendetwas mit diesen krummen Wegen von einigen Kollegen zu tun haben“, sagte Laschet laut dpa.[57]

Nachdem zunächst der zweite Vertrag über die Lieferung von Masken an die Polizei NRW aufgrund der Beschwerde eines Wettbewerbers rückabgewickelt werden sollte, erhielt im Mai 2021 van Laack erneut den Zuschlag, nun zu einem Preis in Höhe von 0,49 Euro statt 1,30 Euro pro Stück. Bei den Masken handelte es sich nicht um solche des Standards FFP2, sondern um Stoffmasken. Der SPD-Landtagsabgeordnete Christian Dahm kritisierte die Bestellmenge von umgerechnet 31 Masken pro Polizeibeamten zudem als bedarfsinadäquat.[58]


Laschet vertrat 2020 die Ansicht, man müsse bei den beschränkenden Maßnahmen nicht nur den Lebensschutz, sondern auch die Kosten im Gesundheitssystem und die wirtschaftliche Entwicklung berücksichtigen.[47] Der Sprachwissenschaftler Friedemann Vogel hält es für wahrscheinlich, dass Laschet versucht habe, durch ein Ignorieren von Experten-Meinungen mediale Aufmerksamkeit als „Tabubrecher“ zu erlangen und sich gegenüber seinen Mitbewerbern für die Kanzlerkandidatur der CDU zu profilieren.[48]

Am 30. März 2020 wollte Laschet ein Epidemie-Gesetz mit weitreichenden Durchgriffs- und Sonderrechten im Eilverfahren durchsetzen.[49] Im Gesetzentwurf wurde unter anderem die Zwangsrekrutierung von Ärzten in Nordrhein-Westfalen gefordert, gegen die sich die Ärzteschaft vehement wehrte.[50][51]

Nachdem sich Laschet im Frühjahr 2020 für Lockerungen der beschränkenden Maßnahmen eingesetzt hatte, wurde er im Herbst/Winter 2020/2021 bedeutend vorsichtiger und befürwortete Einschränkungen. Im Februar 2021 trat Laschet dann wieder für Lockerungen ein und betonte, nicht allein von Virologen seine Entscheidungen abhängig zu machen.[52] Im April 2021 schwenkte er erneut um mit dem Vorschlag eines „Brücken-Lockdowns“ für die Zeitdauer, „bis ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist“.[53]


https://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Laschet
Zuletzt geändert von jagdhuette am 26. Juli 2021 15:39, insgesamt 1-mal geändert.

Nilkheimer
Halbdaggl
Klar. Aber im populistischen Nicht(s)entscheiden scheinen sie sich in nichts nachzustehen.

P.S.: Vor allem leider auch noch deutlichst "christlicher" :evil:
Aber das macht doch nichts.

Rufus
Granadaseggl
Nilkheimer hat geschrieben:Armin Bonaparte scheint exakt derselbe Zauderer und Aussitzer zu sein wie Kohl und Merkel.

jagdhuette hat geschrieben:Bisschen weiter rechts als Merkel und dümmer, würde ich vermuten

Schon komisch:
Alle drei bisherigen Kanzler der anderen früheren Volkspartei, auch SPD genannt, waren alle entschlussfreudig und zumindest Brandt und Schmidt auch nicht gerade dumm (bei Schröder will ich mich diesbezüglich nicht festlegen).


Flache9
Laschet wird das Rennen locker gewinnen.
Grüne und SPD werden abkacken.
FDP wird dazu gewinnen.
Die Linken bleiben wo sie sind.
Die AfD wird noch verlieren, da einige zurück zur CDU/CSU wechseln werden um die Rot Grüne Koalition zu verhindern.

Allgemein: Impfpflicht einführen. Sofort.

jagdhuette
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Halbdaggl
Iron hat geschrieben:Dumm ist es höchsten Laschet zu unterschätzen.


Den Sitzenbleiber und Klausurenverbummler, der trotz Jurastudium erstmal Schützenhilfe vom Schwiegervater braucht, um ins Berufsleben zu starten?
Ja, das wäre dumm.


Rufus
Granadaseggl
Iron hat geschrieben:Dumm ist es höchsten Laschet zu unterschätzen.

Erinnert mich an Helmut Schmidt der über Kohl meinte "Unterschätzt mir nicht diesen Mann".
Wie recht er hatte, zeigte sich dann ja

Tamasi
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Allmachtsbachel
jagdhuette hat geschrieben:https://twitter.com/useronline1/status/1403719097121189889?s=21

Ach... Laschet war einer der Redenschreiber von Philipp Jenninger? War er womöglich auch an der missglückten Rede beteiligt, die zu Jenningers Rücktritt geführt hat? Zeitlich dürfte es ja hinkommen.

Ich hatte die Rede auch nicht mehr im Kopf, aber Wikipedia hilft schnell. Und ich teile die dort erwähnte Einschätzung:
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bemängelte zwar auch, dass in der Rede beklagenswertes „Ungeschick“ zum Ausdruck komme, sah jedoch mehr Stil und Aufbau als den Inhalt als problematisch an.

Gut gemeint, aber... :roll: :shock: :roll:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rede_am_1 ... _Bundestag

Außerdem habe ich das Sommerinterview im ZDF gesehen:
Lustig, wie Laschet sein Rumalbern während der Steinmeier-Ansprache rechtfertigt: Er habe halt nicht hören können, was Steinmeier gerade gesagt habe. Äh... ja... Was KÖNNTE Steinmeier denn gesagt haben? Vielleicht hat er ja von seiner letzter Geburtstagsparty erzählt? Oder über einen möglichen Abgang von Sasa Kalajdzic spekuliert? Wirklich, echt schwer zu erahnen. :bleich:

Ansonsten waren die Fragen zum Teil schwach - zum x-ten Mal "Maaßen", natürlich mit der vorhersehbaren Antwort. Manche Fragen waren aber auch gut. Beim Steuerthema hat Theo Koll gesagt, dass die Steuersenkungen im Wahlprogramm - und Laschets aktuelle Aussagen dazu - an ein lügendes Kind erinnern, das hinter dem Rücken die Finger kreuzt. Und Laschets Ausrede, man könne die Staatsfinanzen leider erst nach der Wahl und wenn man am Ruder ist, beurteilen, hat Koll damit gekontert, dass die CDU doch an der Macht ist und entsprechend wissen müsste, was in der Kasse drin ist. Trotzdem... trotzdem... hat Laschet sich drumrumgeredet und NICHTS von dieser Volks-Verarschung bleibt an ihm hängen. In gewisser Weise faszinierend.

Die CDU wird die Wahl natürlich gewinnen. Bisher dachte ich, "nicht wegen, sondern trotz Armin Laschet". Aber ein kleines bisschen... tja... er macht's schon recht professionell mit seiner Wischiwaschi-Art. Das Baerbock-Buch-Ding würde an ihm nicht so hängenbleiben wie es bei ihr der Fall ist.

A propos - ich hole es gerne nochmal hoch:
redrum hat geschrieben:Nur eine kleine Erinnerung wegen der Diskussion um Zitate in Politikerbüchern. Ich wusste doch, dass ich da mal was gelesen habe:

https://www.sueddeutsche.de/politik/cdu ... -1.2525618

Und der Fairness halber, bei all dem Laschet-Lästern.
Annalena Baerbock war neulich - zu den Überschwemmungen - im heute-journal-Interview. Das war auch schlecht. Viel theoretisches Politikgeschwafel. Nichts Greifbares, nichts, was in Erinnerung bleibt. Emotional packt sie mich eh nicht.

Immerhin hatte sie sich tatsächlich an den Vorsatz gehalten, die Katastrophengebiete zwar zu besuchen, aber als "stillen Termin" ohne Pressebegleitung. Das hatte auch das Team um Laschet für seinen allerersten Besuch vor Ort so angekündigt, aus Rücksicht und Anteilnahme natürlich. Eine Sekunde später stand Laschet bei Bild-TV Rede & Antwort, live aus dem Katastrophengebiet. :puke:

Mago
Granadaseggl
Im Sommerinterview mit Laschet wurde deutlich, was ihm seine Wahlkampfmanager mit auf den Weg gegeben haben: Lass dich bloß nicht auf irgendetwas festlegen.
Und wie er die Verantwortung für 16 Jahre handgebremste Klimapolitik auf SPD und FDP geschoben hat, war ebenfalls erbärmlich. Wird aber in der Summe funktionieren.

Goofy
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Grasdaggl
Armin Laschet erzählt:
"Ich finde, Politik muss verlässlich sein" [...] "Wir haben eine Kohlekommission gehabt mit Wissenschaftlern, mit Greenpeace, mit dem BUND", [...] "Und die haben das Datum 2038 vorgeschlagen."


Verlässlich?



https://www.bund.net/service/presse/pre ... tens-2030/

"CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet lügt oder ist falsch informiert, wenn er behauptet, BUND und Greenpeace hätten in der Kohlekommission 2038 für den Kohleausstieg vorgeschlagen. Ganz im Gegenteil: Wir haben immer klargemacht, dass ein so spätes Ausstiegsdatum für ernsthaften Klimaschutz viel zu spät ist und deshalb auch in einem Sondervotum einen Kohleausstieg bis spätestens 2030 gefordert. Dies ist öffentlich im Abschlussbericht der Kohlekommission nachzulesen.

Mit den neuen verschärften europäischen und deutschen Klimaschutzzielen führt an einem Kohleausstieg bis 2030 auch kein Weg mehr vorbei. Es wird anders nicht funktionieren. Wir erwarten von Armin Laschet, dass er seine falsche Darstellung richtigstellt. Aber vor allem fordern wir, dass er sich vor den Konsequenzen der neuen Klimaschutzziele nicht weiter wegduckt und endlich für einen Kohleausstieg bis 2030 eintritt."



Schade, dass wir hier nicht drüber diskutieren werden.

Die einen wissen es eh schon.

Die anderen werden sich nicht dazu äussern, weils da nichts mehr zu verteidigen gibt.


In vielen Beiträgen zu diesem Typen schwingt sowas wie widerwillige Anerkennung mit, und das verstehe ich nicht.

Totaler Lappen, und auch wenn ich nicht im Verdacht stehe, die Bande jemals gewählt oder sonstwie unterstützt zu haben, mag ich die Gleichsetzung mit Merkel und Kohl nicht. Merkel ist Wissenschaftlerin, Birne war Historiker, und beide haben nach gewissen Grundsätzen und mit Blick aufs große Ganze gehandelt – auch wenn man mit deren Taten bzw. deren Untätigkeit überhaupt nicht einverstanden sein muss*. Sowas sehe ich beim Laschet nichtmal im Ansatz.

Und ein paar Oktaven dümmer ist er ganz offensichtlich auch. Wie kann man da hinten rumschnieken, wenn vorn zig Kameras auf den Frank-Walter Steinadler gerichtet sind? Man fragt sich, wie weit diese Merkbefreitheit wohl geht.

Was mich allerdings am meisten ankotzt an diesen dreisten Wansten ist die Respektlosigkeit. Leckt mich, ihr wählt mich sowieso: die Art der Rauslaviererei hinterher ist so billig und zeugt von einer solchen Arroganz, dass es mich schon ein bisschen traurig macht. Auch ein sehr schlechtes Zeugnis für die Wählerschaft, die anscheinend belogen werden will.

Ihm daraus Cleverness zu attestieren, ist wirklich wild. Das müsste man mir mal bitte erklären.

*Wohlgemerkt, von “Grundsätzen” nehme ich Kohls Berufung auf sein Ehrenwort und die Weigerung, Spender zu nennen, natürlich aus.