2114 Beiträge

Wie ist eure Meinung zur Corona-Impfung?

Vollständig geimpft (außer J&J)
37
86%
Vollständig geimpft (J&J)
1
2%
Einmal geimpft (außer J&J)
2
5%
Ersttermin in Aussicht
0
 
Kein Ersttermin in Aussicht
1
2%
Genesen und geimpft
2
5%
Genesen und Impftermin in Aussicht
0
 
Einmal geimpft aber aufgrund heftiger Reaktion keine Zweitimpfung möglich (außer J&J)
0
 
Aufgrund einer Krankheit kann ich mich nicht impfen lassen, würde es aber gern
0
 
Impfgegner oder "Wenn sich alle anderen impfen lassen, muss ich es nicht tun"
0
 

Tifferette
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Man hätte dieses Event auch marketingtechnisch noch viel wirkungsvoller in Szene setzen können, wenn man nur Karten an Leute vergeben hätte, die sich bereits impfen ließen oder bereit sind sich unmittelbar vor dem Stadion impfen zu lassen. Dann wäre der VfB abends in der Tagesschau gewesen.
Schad um die Schanse


hätte mir von unserem Präsidenten da auch mehr in die Richtung erhofft :mrgreen: :prost: :vfb:

Ist der überhaupt geimpft?
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)





de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:Down Under,
schön, gut gegangen. Und dann hat dre geimpfte Bekannte hoffentlich auch nur einen leichten Verlauf.

Sind immer mal wieder gut, diese Erinnerungen. Seit meiner zweiten Impfung + 14d bin ich doch schon sehr nachlässig geworden. Aber aktuell leide ich zum Glück nur an Mückenstichen. :)


wenn ich mich unter geimpften aufhalte, bin ich auch nachlässig...gebe ich gerne zu :oops:
Don't criticize what you can't understand



Rufus
Granadaseggl
Habe neu abgestimmt, da ich am 23.7. meine zweite Impfung mit Biontech (wie zuvor auch bereits die erste) erhalten habe:
- Wie gesagt Freitag um 10 Uhr Impfung
- Nachts um 23 fing es quasi innerhalb von 5 Minuten dann an:
Leichter Schüttelfrost, sehr heiße Hände und Füße, tränende Augen, leichter Schnupfen, fühlte mich ziemlich kaputt, und das alles fing innerhalb von paar Minuten gleichzeitig an.
Dann gleich eine Parazetamol eingeworfen (zum ersten Mal seit vielen Jahren).
- Nachts hatte ich zusätzlich auch Gelenkschmerzen, witzigerweise tat mir auch der andere Arm weh und ich dachte mir "wie sozial doch mein Körper ist, der rechte Arm will sich mit dem linken Impfarm solidarisieren ;) "
- Diese mittelschweren Nebenwirkungen dauerten so ca. 16 Stunden, bis ca. Samstag 15 Uhr, dann ließ alles wieder nach (aber nicht so schnell wie es gekommen war).
- In der zweiten Nacht nur noch leichten Schüttelfrost.
- Sonntagmittag alles wieder gut.
- Aber:
Ab Montag (26.7.) hab ich aber fast jeden Nachmittag/frühen Abend sehr heiße Hände und Füße, aber kein Fieber. Das dauert dann jedes Mal so 6 -10 Stunden. Allerdings lässt das seit Freitag (30.7.) nach, bzw. kommt gar nicht mehr vor.
Obs an der Impfung liegt, oder weil ich gerade öfter depressive Phasen habe? Who knows !

@jagdhuette:
Ich hoffe und wünsche dir, dass es bei dir nicht so heftig wird, denn du hast ja bereits bei der ersten Biontech-Impfung Nebenwirkungen gehabt.
viewtopic.php?p=367566#p367566








Frank N Furter
de mappes hat geschrieben:ich finde das politische Durchsetzen dieser Impfung entgegen der Stiko als zumindest äußerst unglücklich


Mappes, die Stiko wird von den meisten Wissenschaftler als etwas angesehen, wohin man verschlagen werden kann, wenn man es mit der wahren Kunst nicht weit gebracht hat.... in jedem Fall besitzt die Stiko jetzt wirklich nicht den Ruf, das Maß der Dinge zu sein.

Und hier irrt die Stiko dann auch tatsächlich zu offensichtlich. Man muss hier ja nur zwei Zahlen miteinander vergleichen und bereit sein rational zu handeln:
1. Das Risiko für 12-18jährige schwerwiegende Impfnebenwirkungen zu erleiden
2. Das Risiko für 12-18jährige schwerwiegende Corona-Nebenwirkungen bei einer Erkrankungen zu entwickeln.

Die rationale Entscheidung kann dann nur noch die Impfung sein. Vorallem, jetzt aus Sicht des Staates betrachtet, wenn es gar keinen Impfstoffmangel mehr gibt. Warum diesen Jugendlichen und ihren Eltern, auf frewilliger Basis und eigenen Wunsch das Impfen schwerer machen als nötig? Erlaubt wars ja schon vorher, nur eben nicht angeboten in den Impfzentren.

Frank N Furter
Würde der gemütliche Zausel nur ein einziges Mal statt von Frau Slomka von einem Kollegen aus der Wissenschaft interviewt, würde ziemlich jedem ziemlich schnell klar werden, wer der Bartel ist.

Zauselchen müsste nämlich mal logisch erklären, was sein Unmut darüber, dass es 18-59jährige gibt, die sich immer noch nicht haben impfen lassen, mit 12-18jährigen Menschen zu tun hat, die sich bei Impfstoffüberschuß jetzt impfen lassen wollen. Kurz gesagt: warum soll der 15jährige ohne Mehrwert die Dummheit des 45jährigen ausbaden? Warum sollen alle Deutschen rein künstlich mit einer geringeren Impfquote klarkommen, wenn ohne Nachteil für irgendjemanden freilwillig eine höhere zu erreichen wäre?

Aber! Es war ja nun ein für jedermann glasklar erkennbares Zeichen, dass die Politik nun die Stiko kalt entmachtet hat. Mal sehen, ob es in 1-2 Jahren, wenn der öffentliche Fokus ganz wo anders ist, zu einem weitgehend unbeobachteten Umbau der Stiko kommt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Lauterbachs&Co ihre Verärgerung so lange konservieren können.


de mappes
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Spamferkel
Frank N Furter hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:ich finde das politische Durchsetzen dieser Impfung entgegen der Stiko als zumindest äußerst unglücklich


Mappes, die Stiko wird von den meisten Wissenschaftler als etwas angesehen, wohin man verschlagen werden kann, wenn man es mit der wahren Kunst nicht weit gebracht hat.... in jedem Fall besitzt die Stiko jetzt wirklich nicht den Ruf, das Maß der Dinge zu sein.

Und hier irrt die Stiko dann auch tatsächlich zu offensichtlich. Man muss hier ja nur zwei Zahlen miteinander vergleichen und bereit sein rational zu handeln:
1. Das Risiko für 12-18jährige schwerwiegende Impfnebenwirkungen zu erleiden
2. Das Risiko für 12-18jährige schwerwiegende Corona-Nebenwirkungen bei einer Erkrankungen zu entwickeln.

Die rationale Entscheidung kann dann nur noch die Impfung sein. Vorallem, jetzt aus Sicht des Staates betrachtet, wenn es gar keinen Impfstoffmangel mehr gibt. Warum diesen Jugendlichen und ihren Eltern, auf frewilliger Basis und eigenen Wunsch das Impfen schwerer machen als nötig? Erlaubt wars ja schon vorher, nur eben nicht angeboten in den Impfzentren.


@Fränk
Danke für deine Evaluierung der Stiko aus der Sicht vieler Wissenschaftler bzw. aus deiner und deinen Erfahrungen. Das habe ich so noch nicht vernommen aber kann natürlich sein

Genauso wie du sehe ich deinen letzten Absatz, hast du vollkommen recht.

Mir geht es um das Zeichen, das raus geht an diejenigen, die ohnehin an Politik und Impfung/Coronathemen "Zweifler" waren.
In vielen Fällen wurde die Stiko von der Politik als jene Instanz vorgestellt, die für uns alle die wichtigsten Parameter bezüglich einer Impfung prüft und wir ruhigen Gewissens diesem Urteil vertrauen können...ergo Impfung ist sicher.

Jetzt aber wird ihr politisch widersprochen bzw. vorgegriffen
Das Zeichen ist, so glaube ich, für viele verheerend bzw. verunsichernd.

Dass Impfstoffe zugelassen wurden (auch in diesen Altersgruppen) wissen doch schon einige/viele Menschen schon garnicht mehr, sie hören nur: Stiko sagt nein...der sollten wir vertrauen und jetzt wird politisch der Druck auf diese Instanz erhöht? Sollten die nicht unabhängig sein?
Schafft IMO zweifel in der Bevölkerung, die ohnehin seit Beginn der Pandemie überladen wird von halbgaren, teils wissenschaftlichen, teils populistischen Informationen, die nicht richtig aufgearbeitet sind.

Auch die Medien geben da IMO vielmals kein gutes Bild ab.

Soviel zu meiner Sicht der Dinge auf die Situation
Don't criticize what you can't understand


Tamasi
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Allmachtsbachel
Mich nervt an Prof. Zauderzausel auch, dass er stets die Argumente „Herdenimmunität nicht durch Kinderpieks“ und „Eltern sollen ihre Kinder nicht impfen lassen, nur damit die Kinder in die Schule dürfen“ als Begründung für die Stiko-Entscheidung anbringt.

Was ist mit den Eltern, die ihre Kinder zum Schutz vor Covid impfen lassen wollen? Hallo, DARUM geht‘s doch!

Aber so denkt er nicht und deshalb war er bisher auch nicht maßgeblich für diese Argumente erreichbar. Hoffnungsloses Aneinandervorbeidiskutieren, so wirkte das auf mich manchmal.

Wobei ER derjenige ist, der die Entscheidung politisch auflädt. Herdenimmunität, Schulbezug… Hallo?



Frank N Furter
Nennen wir den Zausel jetzt vielleicht doch nochmal der guten, alten Ordnung halber Herrn Mertens (Prof. Dr. Thomas Mertens, Mediziner/Virologe).

Man muss ihm zu Gute halten, dass er ja genau das nicht wollte: Verwirrung zu stiften. Mertens wollte auf die politischen Entscheider Druck ausüben, den diese dann bitte durch ihre Entscheidungs-Macht an die Impfunwilligen weitergeben sollten. Er fand den Umgang der Politik mit den Impfunwilligen als zu lax. Für jemanden der sich mit dem Impfen beschäftigt, eine naheliegende emotionale Rührung.

Was man ihm also vorwerfen muss, ist, dass er UND seine Kollegen zu lange nicht sehen wollten, dass die Politik nicht bereit ist mehr Zwang auszuüben - aus rein wahltaktischen Gründen, natürlich. Wenn man die Politik dann mal wegläßt, bleibt für eine Stiko nur noch die Darlegung der positiven Impfgründe. Nun aber wirkt die Stiko so, als teile sie irgendwie die Bedenken vieler Impftgegner und das Impfen der 12-18jährigen sei vielleicht doch gar nicht so sicher. Bzw., die "Impfgegner" können sie so für sich interpretieren, weil die Stiko leider auch noch ganz unklug argumentierte, dass die Datenlage noch zu gering sei, um das Chancen-Nutzen-Verhältnis sicher genug bewerten zu können. Da wird dann natürlich jeder Wissenschaftler schon etwas blas (vor Zorn). Gerade die Datenlage in dieser Frage ist ja mal ganz ungewöhnlich gut für Corona. Weltweit wurden Millionen Kinder zwischen 12-18 bereits geeimpft.

Das Fatale am Auftreten einer Stiko liegt hier also darin begründet, dass sie mit bestimmten Argumenten auch noch die Impfgegner aufmunitioniert haben, und zwar gegen die evidenzbasierte Medizin.