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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Je weniger Du ausgeizst, desto mehr Tomaten bilden sich und desto weniger Kraft geht in die Früchte und desto länger dauert der Reifungsprozess.
Wenn Du ein Gewächshaus hast, ist das kein Problem. Ich mache vor dem ersten Nachtfrost die Türe zu, stelle das Gießen ein und ernte bis Anfang Dezember.
Du kannst die Pflanzen natürlich ins Wohnzimmer umsiedeln und reifen lassen. Macht meine Tochter auch immer.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai




Bundes-Jogi
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Grasdaggl
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That piece was going to be called "Nation to Itself Forever," a 30-foot golden man ejaculating steam at random intervals. It unfortunately got canceled just prior to installation, which we assume means Cerny was forced to pay up on a bet he made to another artist years ago about just how much shit he could get away with before someone stopped writing him checks.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).



Unter Westfalen
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Grasdaggl
Heute morgen im WDR 2 ein Interview mit Ulf Soltau. Stichwort „Gärten des Grauens.“

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr ... s-100.html

Er ist inzwischen bekannt wie ein bunter Hund:



Seine Aggressionen gegen die Schottergärten kann ich total nachvollziehen. Wobei der Begriff „Garten“ in diesem Zusammenhang natürlich nicht passt. „Vorhausabraumhalde“ finde ich treffender. Hätte auch das Zeug zum Unwort des Jahres.

Als ich mit meinen Töchtern im Frühjahr eine Radtour im Münsterland machte, kamen wir, vorwiegend in den Randzonen der Gemeinden, an zahlreichen dieser Schrottplätze vorbei. Selbst wie Bonsai geschnittene Koniferen konnten den Ungeist über diesen Gebilden nicht vertreiben.

Und Gabionen sind die richtige Umzäunung dafür, denn sie verhüllen die entseelte Natur.

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Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

higgi
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Grasdaggl
Diese Schottergärten Hysterie ist wieder typisch deutsch. Jeder soll sich das in den Vorgarten rein kippen dürfen, was er gerne hat. Ob das schön ist oder nicht, liegt wie immer im Auge des Betrachters und geht den Staat nichts an.
Sollen sie doch erstmal den Verkehr unter die Erde bringen und die Straßen renaturieren bevor sie Eigenheim Besitzer wegen 20qm ans Bein pissen.
von daher







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Granadaseggl
Ich habe kein grünes Händchen bzw. meistens keine Zeit und Lust dafür.

Gut, wenn jemand da ist, der sich darum kümmert, mit viel Freude, kann ich ein Gärtlein auch
genießen. So große Betonringe am Haus fand ich schon immer merkwürdig und hässlich. Richtig wilde bunte kleine Gärten gefallen mir, bloß nicht zu akkurat angelegt.

Mit botanischen Gärten (weltweit) kann ich weniger anfangen. Da bevorzuge ich die wilde Natur. Man hatte mir vor zig Jahren auf Vancouver Island als Highlight empfohlen, ich sollte Butchart Gardens besuchen, obwohl es drum herum überall wunderbar blühte inkl. dem üppigen Regenwald.

https://de.wikipedia.org/wiki/Butchart_Gardens

Die Wilhelma habe ich vor der Haustüre sowie zig botanische Gärten weltweit besucht (irgendeiner
wollte es sehen und ich bin mit). Bundesgartenschauen interessieren mich auch nicht. War als Kind mal in Karlsruhe und habe mich gelangweilt. Beim Kaffee im Kollegenkreis berichtete eine Kollegin aus dem Heilbronner Raum ausführlich von der Gartenschau im Ländle stundenlang. Wir hörten höflich zu, es steckte uns nicht ganz so an. Es ist ähnlich wie ein erzähltes Mittagessen. Fast alle waren Häuslebesitzer, die mithörten.

Den schönsten und wildesten Garten um ein Cottage herum habe ich genossen. Die Vermieterin, die in der Nähe im Haupthaus wohnte, hatte ein Händchen dafür und brauchte sicher viel Zeit. Alles blühte wild durcheinander. Zeit für die Fiddle hatte sie auch noch.
Sie verkaufte das ganze Anwesen danach für 1,2 CAD. Grund, sie wollte wohl näher bei ihrer Fernbeziehung an der Ostküste sein. Leider habe ich nicht im Lotto gewonnen, sonst hätte ich das hübsche Cottage gekauft, nicht das Haupthaus. Einen Hobby-Gärtner hätte ich zur Hand gehabt. Ein bisschen etwas wegrechen hätte ich auch noch geschafft oder gießen.

Ich bekomme sehr oft Fotos von befreundeten Hobbygärtnern. Kürbisse, Gurken, Blumen, Beete, Früchte, Bäume, Sträucher. Eine Freundin hat mir ein Bild von einem riesigen Korb und Blumen-Arrangement geschickt, welcher auf mich warten würde, wenn wir uns wiedersehen. Muss halt alles meistens im XXL-Format sein.

Von großen Schnittblumensträußen bin ich auch nicht so angetan, schon immer. Wenn ich zigmal gesagt habe, nein, ich möchte keine Blumen (meistens ignorierte man das), wurde mir von meiner früheren Chefin und anderen riesige Sträuße aufgedrängt - ich musste ständig bestätigen, was für tolle Blumen sie ausgewählt hatte (ein Buchgutschein wäre mir lieber gewesen), die dann kurz danach in den Müll flogen, weil ich längere Zeit verreist war (meistens zum ungünstigsten Zeitpunkt) oder am Entlassungstag im Krankenhaus. Dort ist eh kein Platz für Blumen. Wenn, gefallen mir kleine Sträuße, bloß keine Orchideen oder große Blüten.

Meine Lieblingsblumen sind Vergissmeinnicht, blau / weiß sollten sie sein, nein, nicht lila. Maiglöckchen sind ja giftig. Es gibt sie kaum noch.

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Butchard Gardens, Vancouver Island

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In der Familie gab es meistens Gärten, die eifrig gepflegt wurden. Als Jugendliche gab es auch zwei
Pferde im Garten am Haus, um die sich ein Familienmitglied kümmerte.

Wer gießt jetzt meine Blumen, wenn ich unterwegs bin? ;)

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I could write several novels about what I do not know.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
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Aber das Fontänenballett zur Musik aus Nabucco auf der Buga KA hat Dir doch bestimmt gefallen.

War damals Stand der Technik und die Stuttgarter mit ihrem Wasserdom ( der relativ schnell wieder abgestellt worden ist) und der Wassersäule auf dem Fünfeckensee waren saumäßig neidisch.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

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Granadaseggl
UnterWestfalen

An Karlsruhe kann ich mich (als Kind) nur daran erinnern, dass es heiß und langweilig war in Begleitung vier noch langweiligerer Erwachsenen und viel zu vielen Besuchern. Nabucco kannte ich schon als Kleinkind von meiner Mutter, die es rauf- und runtergesungen / mitgesungen hat und ihrer große Plattensammlung. Auch ein Grund, warum ich bei solchen Veranstaltungen schon immer gerne fernblieb, Gedränge. Ich wurde halt, wenn ich mal zuhause war, überall mitgenommen, ob ich wollte oder nicht, auch beim Bergwandern.
Botanische Gärten sind mir meist viel zu künstlich angelegt.

Auch die prachtvollen Gärte, 815 Hektar, um das Schloss in Versailles waren halt Gärten oder Parks.
Dezember und April, es war kalt und an Ostern 1977 war ich mit Freunden dort und einer chaotischen Planung (nicht meiner) und wir haben in unseren Autos auf dem Parkplatz in Versailles geschlafen, weil Paris und 50 km drum herum ausgebucht war. Ich hatte das große Los gezogen und durfte in einem VW Käfer bei Minus 10 Grad nächtigen. Vielleicht trägt die Erinnerung noch mit dazu, dass ich keine besonders gute Erinnerungen an bestimmte Gärten und Parks habe. Es gibt auch hübsche kleine, größere Parks in Groß- und Kleinstädten, die ich in guter Erinnerung habe, z. B. den Stanley-Park in Vancouver, obwohl man dort seit Monaten von Koyoten angegriffen wird.

https://www.cbc.ca/news/canada/british- ... -1.6164627

https://vancouversun.com/news/local-new ... anley-park
I could write several novels about what I do not know.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Zu den Schottergärten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schottergarten

Für higgi:

Pflegeleichtigkeit

Wilder Pflanzenwuchs auf Steinfläche
In Schottergärten soll durch Wegnahme des Wachstum ermöglichenden Bodens unerwünschter Pflanzenwuchs von vorneherein verhindert werden. Allerdings bilden sich aus Staub, Laub und sonstigem organischem Material nach einigen Jahren keimtaugliche Untergründe oberhalb des Bodenvlieses, und Pflanzensamen werden eingeweht. Zum Hinauszögern dieses Prozesses ist eine regelmäßige Reinigung der Flächen, beispielsweise mit Laubbläsern, nötig. Die Entfernung der Unkräuter zwischen Steinbrocken ist deutlich erschwert, so dass ihre Bekämpfung alternativ durch Abflämmen oder, illegal,[8] durch Herbizide erfolgt. Vor allem in feuchten, schattigen Lagen und bei hellen Gesteinen, bildet sich eine störende Patina aus Schmutz und Algen, die durch aggressive chemische oder mechanische Mittel, wie Hochdruckreiniger, entfernt werden muss. Die verwendeten Pflanzen sind nicht immer an das harte, wüstenartige Kleinklima auf den Steinflächen angepasst und müssen mit zusätzlichem Pflegeaufwand erhalten werden. Der für Formschnitte häufig verwendete Buchs ist durch eingeschleppte Schädlinge und Krankheiten extrem pflegeaufwändig geworden.

Gartenratgeber empfehlen teilweise, die Schotterflächen nach rund 10 Jahren[9] zu ersetzen, teils auch schon nach drei Jahren.[10][11]
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Auswurf
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Grasdaggl
westfälischer phallus

das thema liebloser gärten als sinnbild der verarmung menschlicher existenz
läge mir sehr am herzen.
Bei vielen ist alles schon so unrettbar am arsch
- da kann man kein bewustsein wecken.
Es existiert keine gundlage, kein gespür für den existenziellen zugang zum einklang,
der vorraussetzung ist für alles

der kranke mensch
und sein toter vorgarten
und es kümmert ihn einen scheiss, weil jeder hohle dreck ihm mehr adrenalin reinpummpt
das ist doch keine Musik