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Wen wählt ihr am 13. März in Baden-Württemberg?

Umfrage endete am 12. März 2016 21:26

CDU
5
7%
Grüne
21
31%
SPD
6
9%
FDP
8
12%
Linke
5
7%
AfD
10
15%
Sonstige
1
1%
Ich nix Baden-Württemberg
11
16%


Airwin
aha. Und befürwortet hier jemand brandanschläge? :roll:

Wenn du die wahl vom 5 März 1933 als "demokratisch" :shock: bezeichnest muß ich außerdem dein geschichtsverständnis in frage stellen, aber das nur nebenbei.

Auswurf
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Grasdaggl
Ne, wahrscheinlich befürwortet hier niemand brandanschläge,
aber die afd wird vor allem im osten von denen gewählt, die zuvor npd wählten und jetzt die chance auf noch mehr einfluss sehen.
Das ist eine braune soße aus deren mitte heraus sowas toleriert wird.
Erinner Dich an das geschrei vor flüchtlingsheimen,
oder führ Dir bitte nochmal rostock zu beginn der neunziger vor augen

1933 stand die wahl natürlich nicht mehr unter demokratischen vorzeichen,
aber die nsdap war auch schon 32 die stärkste partei und an der urne hat einen auch 33
niemand gezwungen die nazis zu wählen
das ist doch keine Musik

Mike the Bike
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Granadaseggl
nur ein kleiner Auszug ,.. so zum Nachdenken

Hitler hatte bereits in seiner Zeugenaussage von 1930 dargelegt: „Die Verfassung schreibt uns nur die Methoden vor, nicht aber das Ziel. Wir werden auf diesem verfassungsmäßigen Wege die ausschlaggebenden Mehrheiten in den gesetzgebenden Körperschaften zu erlangen versuchen, um in dem Augenblick, wo uns das gelingt, den Staat in die Form zu bringen, die unseren Ideen entspricht.“ Das Zustandekommen der Mehrheiten für das Ermächtigungsgesetz am 23. März 1933 wurde allerdings unter Anwendung brutaler Gewaltmethoden wie Ausschluss oder Ermordung von Abgeordneten erreicht. Trotz massiven Straßenterrors zur Einschüchterung politisch Andersdenkender war es der NSDAP zuvor in der Wahl zum achten Deutschen Reichstag nicht gelungen, die absolute Mehrheit der Stimmen zu erhalten.



redrum
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Lombaseggl
Mensch Leute: Die AFD ist keine NSDAP und die Linke keine SED. Die Gefahr, die von der AFD ausgeht ist, dass sie, wie richtig bemerkt, die anderen Parteien am Nasenring hinter sich herzieht. Sie setzt auf den "starken Staat" wenn auch nur in Hinsicht auf mehr Überwachung und Ausländer raus. Soziale Themen gehen ihr ansonsten am Arsch vorbei. Durch ihre Forderungen schürt sie Angst und Rassismus und das ist die eigentliche Gefahr. Sie wandelt das gesellschaftliche Klima und die anderen Parteien ziehen aus purem Opportunismus mit.

Grenzen zu ist keine Lösung. Oder Afghanistan als sicheres Herkunftsland zu bezeichnen. Das alles ist nur Symbolpolitik, die nicht an die wirklichen Ursachen heran will. An Lösungen sind weder die AfD noch die anderen Parteien interessiert. Es geht nur um Machtspielchen.



Auswurf
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Grasdaggl
redrum hat geschrieben: Es geht nur um Machtspielchen.

sorry redrum,
da bin ich völlig anderer meinung.
Es gibt so viele aus überzeugung handelnde engagierte menschen innerhalb der parteien,
da ist mir Deine meinung zu resignativ
das ist doch keine Musik

Auswurf
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Grasdaggl
völlig crazy herr haber,
ich hab so das gefühl, dass du kein wort von dem was iron und was ich schrieb verstanden hast

edit
ne, Du meinst es so..
Deiner meinung nach haben sich die nazis also aus­schließ­lich an die macht getrickst.
Das widerum halte ich für geschichtsglitterung.

Wenn man sich überlegt dass das zentrum sogar beinahe mit hitler koaliert hätte...
Wer ausser der spd und der kpd stand damals links der mitte?

Wer repräsentiert dann am ehesten das rechte lager,
wenn nicht der anführer der stärksten rechten partei?
War hindenburg (der königsmacher) beliebt
und hatte er keine mehrheit der deutschen hinter sich?

nächstes edit
Es war, wie es der der Historiker Heinrich-August Winkler bezeichnet, eine „Auslieferung des Staates“


und von wem wurden die leute,
welche den staat auslieferten gewählt?
das ist doch keine Musik

darkred
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Halbdaggl
Geschichtsklitterung ... wenn man schon fortgesetzt mit so einem Scheißvergleich hantieren muss.

Leute, ist es mittlerweile unsäglich hier mitzulesen ... oder gar mitzuschreiben.
Die Diskussion hier driftet regelmäßig in sinnlose Schusswechsel -aus befremdlich anmutenden, ideologischen Extremen heraus- ab, was so weder notwendig noch der Sache an sich dienlich ist. Da werden historische Vergleiche bemüht, die so eklig wie unzutreffend sind, nur um irgendwie noch drastischer sein politisches Weltbild anbringen zu können. Jeder hat schnell ne Anklage parat, aber keiner 'nen Lösungsansatz.
Also, geht's da eigentlich noch um die Sache ...??

Nicht jeder, der die Asylpolitik der letzten Jahrzehnte sowie die neuerliche Handhabe der Flüchtlingsproblematik als mangelhaft bezeichnet ist pauschal ein Nazi, ebenso wenig wie ein zuallererst humanistisch denkender Zeitgenosse ein bedingungslos linker Multikulti-Verfechter ist.

Aber man wird doch wohl noch anmerken dürfen, dass es einfach keine Lösung sein kann, ungezügelt und unregistriert Flüchtlinge ins Land zu lassen, um DANN zu schauen, wie man das handhabt, kanalisiert und rechtlich betrachtet. Kein Bürger, mit einem auf Demokratie fußenden Rechtsverständnis, will doch an Leib und Leben bedrohten Menschen die helfende Hand verweigern. Danach krakeelen nur die wirklich strunzdummen Extremisten und überzeugten Faschisten, die aber zum Glück nicht annähernd die große Masse der momentan zurecht unzufriedenen Bürgerschaft repräsentieren. Und wer anderes behauptet, ist für mich ein Zündler, dann halt von der anderen Seite. Macht aber kein Unterschied. Aber genauso wenig will man Migranten im Land haben, die mit unlauteren Absichten herkommen und deshalb vorsätzlich ihre Identität nicht preisgeben, weil sie genau wissen, dass der Rechtsstaat auf Basis geltenden Rechtes keine wirksame Handhabe gegen sie hat. Das ist ein unhaltbarer Zustand, den man auch als solchen benennen muss. Ich hoffe, das ist unstrittig.

Und da bin ich der Meinung, dass es ein "Erstmal alle rein lassen und dann schauen wir weiter" absolut nicht sein kann. Nur weil die Politik die (zugegeben komplexe) Migrationsthematik seit Ewigkeiten vor sich her schiebt wie einen dampfenden Nachttopf. Und jetzt, wo das Thema auf einmal an die Türe der ersten Welt in Europa klopft, steht man als Volkspartei orientierungslos und überfordert da. Weil man es verpennt hat. Weil man wirkliche Integration, trotz der längst bekannten demografischen Entwicklung, schlichtweg nicht als so wichtig erachtet hat, um hier nachhaltig tragende Lösungen zu schaffen. Ghettoisierung befördert hat man, ja ... aber Integration nicht wirklich.

Wo bleibt denn die Defintion von Zuzugsmodalitäten, wo sind die verpflichtenden, integrativen Maßnahmen für einen jeden Neubürger? Alles was die Politik hier zustande brachte waren doch lächerliche, klientelpolitische Greencard-Modelle für IT-Inder und wahnsinnig hilfreiche Einbürgerungstests. Wow. Hut ab. Am deutschen Verwaltungswesen soll die Welt genesen ... und dabei ja niemandem auf den Schlips treten. Bei dem historischen Erbe. Genau in dieser Frage, kotzt mich dieser feige, verpennte Haufen aus machtgetriebenen Parteipolitikern so derart an. Asylbewerber, die sich hier aufrecht einbringen und am Gemeinwohl teilhaben wollen dürfen nicht und die, die dem Rechtsstaat mit erhobenem Mittelfinger feixend auf der Nase rum tanzen kann man nicht loswerden. Respekt. Alles richtig gemacht.

Und wer einem ohnmächtigen Kanzlerfurz namens "Das schaffen wir schon" dann nicht uneingeschränkt vertraut oder gar seinen Unmut darüber äußert, wie beschissen hilflos und ungesteuert man einer solchen Flüchtlingswelle gegenüber steht, der muss sich im logischen Umkehrschluss dann rechtsextreme Tendenzen attestieren lassen...?
Klar, sind bei den AfD Wählern auch unverbesserliche Totalablehner und dumpfe Deutschtümler dabei, aber die überwiegende Zahl der Zuläufer sind doch nichts anderes als zutiefst enttäuschte Protestwähler, deren simplifizierte Vorstellung es ist, dem gegenwärtigen Regierungskurs mal ein "Gegengewicht" anzuhängen.

Und da nun mal nicht nur der Bürger wählen darf, der über Bildung und Fähigkeit zur Reflektion verfügt, sondern jeder der per Grundgesetz (qua Alter) dafür "tauglich" ist, muss man damit leben und umgehen können. Und wer meint, dass dieses "Umgehen" im Ablehnen und Verteufeln (also in reiner , dialogfreier Konfrontation) enden sollte, der wird eine böse Überraschung erleben. So lange die Volksparteien ihrer originären Aufgabe der lösungsorientierten Sachpolitik nicht in einem Maße nachkommen, dass aufziehenden Problemen halbwegs geordnet begegnet werden kann, so lange werden Parteien/Organisationen von den politischen Rändern regen Zulauf finden. Da liegt doch der Hase im Pfeffer.

Auswurf
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Grasdaggl
ich stimme Dir (obwohl beteiligt) bei vielen Dingen zu,
bis auf 2 plus x hauptpunkte.
Den kanzlerfurz halte ich zu dem zeitpunkt als er sich entlüftete für die genau richtige aussage
UND ich sehe in der afd eine viel grössere gefahr als Du,
vor allem wenn ich sehe wie weite teile europas nach rechts driften und mal schauen was uns aus amerika nach der nächsten wahl droht
Zuletzt geändert von Auswurf am 9. Februar 2016 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
das ist doch keine Musik

Mike the Bike
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Granadaseggl
@Darkred ,.

. und wer ist fähig dieses Komplexe Thema anzugehen ,?? Wer tut am meisten um das Problem in den Griff zu bekommen ,.. sicherlich nicht die AfD ,.. die ist nur ein "Kriegsgewinner" ,.. der die Problematik für Ihre Partei nutzt ,..

.. alles was die AfD zur Lösung anführt ist Oberflächlich und kurz mit Popolismus zu umschreiben ,.. eine Mauer ,.. ein Schiebefehl ,.. eine Obergrenze ,.. sind keine Lösung ,..

Hier muss International agiert werden ,.. mit Russland, USA, Türkei, Saudi, Iran, Irak,.. und vor allem eben auch Europa ,..

und die die am meisten dafür tut is tso traurig es in deinen Augen sein mag ,... Mutti mit Steinmeier


edit: der KANZLERFURZ hat eine humanitäre katastrophe verhindert,... meine Meinung


darkred
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Halbdaggl
Okay, war vielleicht etwas zu überspitzt formuliert.
Mir ging es darum, herauszustellen, dass sich die Kanzlerin, als zum Glück gelernte Naturwissenschaftlerin mit christlichem Hintergrund, in dieser Krise ja einzig und allein auf ihren moralischen Wertekompass verlassen konnte. Menschen in Not helfen ist mehr als eine noble Haltung, ohne Frage, aber wenn es darüber hinaus gehend nichts gibt, auf was man sich in so einer schwierigen Lage reglementierend zurückfallen lassen kann, dann hat man als Regierungsinstanz nun mal auf ganzer Linie versagt.

Mike the Bike
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Granadaseggl
nun darkred ,.. nur weil Frau Merkel nicht rumbrüllt wie Seehofer oder die scheinheilige Opposition ist sie die aktivste Politikerin in diesem Thema ,.. ich bin kein großer Merkelfreund ,.. aber hier sollte man sich nicht von den Brüllaffen blenden lassen sondern schauen was möglich ist und wer was tut und für wen ,..

darkred
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Halbdaggl
Ich ziele hier auch nicht allein auf die Person Merkel ab, da verstehst du mich falsch. Das tue ich höchstens versinnbildlichend weil sie nun mal seit geraumer Zeit der höchste dt. Regierungsvertreter ist. Und somit muss auch sie sich, mit ihrer, gern als Politik der ruhigen Hand getarnten, Untätigkeit diesen Schuh anziehen. Gerade und im Besonderen in Fragen der Asyl- und Integrationspolitik. Was ist denn da groß passiert, seit den Tagen der ersten Gastarbeiterwelle? Hier wurde nie gestaltet sondern nur auf externe Einflüsse reagiert. Hat sich bis heute nix dran geändert ... nur dass es uns in gleich doppelter Hinsicht nun bleischwer auf die Füße fällt. Zum einen muss man mit der finanziellen Belastung klar kommen, zum anderen muss man einen grundsätzlichen PLAN haben, wie und zu welchen Bedingungen man wirkliche Integration leisten kann. Sieht man da Lösungen? Mal abgesehen davon, dass es nicht alleine ein deutsches, sondern ein europäisches Problem ist, sind wir dennoch das beliebteste Anlaufziel ... und haben so gar keine schlüssigen Szenarien zur Bewältigung des Ganzen zur Hand. Das ist einfach schlechte Politik. Punktum.


Airwin
sehr schöner beitrag @darkred.


edit: der KANZLERFURZ hat eine humanitäre katastrophe verhindert,... meine Meinung


wieviel leute sind gestern in der ägäis ertrunken? 38? Gibts schon irgenwelche konsequenzen aus dieser echten katastrophe? Waren die lager in ungarn schlimmer? ist jemand auch nur annähernd zu tode gekommen? Da sind doch die relationen völlig verloren gegangen. Auf der balkanroute gibt es letztlich eine gefährlich stelle. Mit schleusern , mit ertrinkenden. Und genau da passiert seitens der politik seit ewigkeiten gar nichts. Aber in ungarn da hat man eine humanitäre katastrophe gesehen.

verlogene symbolpolitik .

Mike the Bike
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Granadaseggl
@Airwin ,.. was im Mittelmeer passiert ist schlimm, ohne Frage,.. aber es ist nicht das hoheitsgebiet von Deutschland ,.. und hier wird international zu wenig getan ,.. auch hier gebe ich Dir absolut Recht.

Aber wo man schnell Helfen konnte hat die Regierung geholfen ,.. und hat den "Deckel vom Topf " genommen. Hätte man erst warten sollen bis im Winter jemand erfriert,.. nur das die Tragödie auf dem Festland höher ist wie auf dem Meer.

@Arwin nicht falsch verstehen ,.. es ist wirklich ein sehr sehr schweres und schwieriges Thema wobei wir nur einen sehr sehr kleinen Einblick haben was wirklich abgeht und was die Hintergründe der ganzen Misere sind.

Airwin
und als ergänzung zu darkreds langem beitrag. Die übergroße mehrheit der bevölkerung ist mit der flüchtlingspolitik nicht einverstanden. Welche möglichkeit hat sie ihr nichteinverständnis zum ausdruck zu bringen?

CDU wählen? jedes parteimitglied das man spricht jammert über den merkelkurs und wünscht sie zum teufel. Und dann liefern sie in karlsruhe (sic!) einen parteitag stalinistischer prägung ab :puke: um zwei wochen später ihre kanzlerin wieder zum teufel zu wünschen.

Die grünen oder die linken? die einzigen wahren anhänger der merkelschen flüchtlingspolitik? für leute die diese planlose politik für verfehlt halten sicher keine alternative.

Die fdp mit lindner, der den vorsitzenden des zentralrates der juden einen politischen brunnenvergifter genannt hat, weil er zweifel an der flüchtlingspolitik angemeldet hatte (und das vor silvester, da war das noch blasphemie ) :puke: .

Die spd , die jetzt die forderungen des (ehemaligen?) "packs" so nach und nach unternommen hat ?

Alle diese parteien tragen die merkelpolitik im wesentlichen mit auch wenn die regierungsparteien jetzt die AfDforderungen zu übertrumpfen versuchen. Es gibt unter den etablierten parteien schlicht keine opposition zu dieser politik.

Nilkheimer
Halbdaggl
Leute, ist es mittlerweile unsäglich hier mitzulesen ... oder gar mitzuschreiben.
Die Diskussion hier driftet regelmäßig in sinnlose Schusswechsel -aus befremdlich anmutenden, ideologischen Extremen heraus- ab, was so weder notwendig noch der Sache an sich dienlich ist. Da werden historische Vergleiche bemüht, die so eklig wie unzutreffend sind, nur um irgendwie noch drastischer sein politisches Weltbild anbringen zu können.


:?: :?:
Aber das macht doch nichts.



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