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Angry Wasenhuhn
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Granadaseggl
Puh! Ich weiß nicht, was dabei rauskommen soll, außer graue Theorie und eine Schattendiskussion, die mit radebrechendem Verfassungsrecht und Mimimi um Einzelheiten kreist, mit dem Ziel, das was ich für angemessen oder praktisch halte als wahlweise zu überzogen oder zu lasch oder hirnrissig zu bezeichnen.
Ich glaube da nicht an konstruktives Feedback. Und natürlich ist das alles noch viel komplexer als das, was ich in so einem Post zusammentrage und es ist gut, dass sich bessere Leute als ich damit den ganzen Tag auseinandersetzen.

Ich versuche es aber mal, meine Fragezeichen einzukreisen, oder meine Ansatzpunkte zunskizzieren.

1.) Steuerung nicht über EINE Kennziffer, sondern über mehrere. Warum nicht auch über mehrere Datenerhebungen? Sobald man regional und demographisch Muster erkannte, haben wir doch viel deutlicher entdeckt, wie dieser Virus funktioniert.
Warum nicht die Stärken der anderen (ausgedienten) Zahlen nutzen, um die Schwächen der einen zu kompensieren. Die Bettenbelegung sagt imho wenig über die aktuelle Pandemie aus, ist aber ein sehr geeignetes Instrument für die Beurteilung der Infrastruktur. Das RKI berichtet sehr umfangreich, weshalb es mich irritiert, das auf oberster Entscheidungsebene eine Zahl reichen soll. Eine einzige Steuerungsgröße ist mir zu monokausal.

2.) Entscheidungsebenen… in diesem Fall: Nieder mit dem Föderalismus! Der Bund hätte in meiner Welt in dieser Frage alle Kompetenzen und gibt regional flexible Regeln vor. Die Zwischenebene Bundesland verstehe ich hier nicht. Wenn man Wettstreit der Konzepte möchte, dann ergibt das auch mehr Sinn auf gemeindlicher oder städtischer Ebene, was zu versuchen.

3.) Die Arbeitswelt ist das Spielfeld für die meisten zwangsläufigen Kontakte. Meine Spielregeln:
- der Arbeitgeber hat die Verantwortung für ein effektives Hygienekonzept. Ihn will ich stärker in die Pflicht nehmen. Lässt sich ein Clusterausbruch auf ein mangelhaftes Hygienekonzept zurückführen, wird es teuer. Dafür gestehe ich ihm aber auch mehr Handlungsspielraum zu.
- Die Frage nach dem Impfstatus der Arbeitnehmer sollte kein Tabu sein. Ebenso sollte der Arbeitgeber die Einmaltests anordnen dürfen. Alles als Teil eines schlüssigen Hygienekonzepts. Das heißt die Maßnahmen sind innerhalb dieses Konzeptes zu begründen und nicht frei wählbar. Eine Impfquote kann bspw. bei der Schichteinteilung relevant sein. Bei Tönnies testet man wohl besser alle Arbeitnehmer täglich. Als Spargelstecherin ist das alles male. nicht notwendig. Natürlich sind das sensible Daten! Imho ist es jedoch die geeignetere Maßnahme, dem Arbeitgeber im Missbrauchsfall empfindlich weh zu tun, als ihm diese Information komplett vorzuenthalten.
- Home Office und Telearbeit sind effektive Methoden, um Social distancing zu ermöglichen. Wer das unbegründet weglässt, kommt bei einem Cluster in Teufels Küche. Außerdem umgeht man damit den oben genannten Eiertanz ganz elegant.
- Förderung für die Investitionen in Hygienemaßnahmen bis zum Ende der Pandemie ausweiten. Steuerfreiheit für diesbezüglich erhaltene Zuschüsse, ggf. befristet, damit der Anreiz für eine schnelle Umsetzung da ist. Lieber Helge ich den Unternehmen schnellstmöglich zurück in den bestmöglichen Normalbetrieb, als dass ich ihre Umsatzausfälle subventioniere.

4.) Alles nicht Systemrelevante würde von mir bis auf weiteres unter 2G + PCR laufen. Wer sich nicht impfen lassen will, oder anders Antikörper erworben hat, muss ans lange Stäbchen und hat dafür aber eine längere Testgültigkeit. Lieber lasse ich Personal für die PCR-Tests schulen, als dass diese Pavillongehilfys da rumeiern. Was für ein Laienschauspiel…

5.) Freiluftveranstaltungen sind weniger anfällig für Aerosole. Das soll schon berücksichtigt werden. Sobald aber der empfohlene Abstand nicht garantiert eingehalten werden kann, ist Maskenpflicht. Das gilt dann auch ungebrochen für den Einlass beim Stadion, das Klo vom Biergarten, den Wochenmarkt, etc. Bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass Drinnenveranstaltungen stärkere Restriktionen erfahren.

6.) Die gesamte Kommunikation stört mich irgendwie. Jede Menge PKs, und kaum einer sagt ehrlicherweise, dass man nicht alles wisse und daher lieber etwas langsamer auf Sicht fährt. Die Situation ist noch immer nicht geklärt, also muss ich schauen, dass alle weiterhin am Ball bleiben. Da tut etwas Understatement ganz gut, und nicht diese altkluge Haltung. Drosten gefällt mir eigentlich immer dann gut, wenn er seinen Kompetenzbereich sauber abgrenzt. Das täte einigen Politkern auch gut und imho würde es die Glaubwürdigkeit massiv erhöhen.
Mich wundert auch, dass in anderen Länden viel offensiver über das Fernsehen kommuniziert wird. Warum schaltet man nicht wiederkehrende „Werbeblocks“ vor der Tagesschau. Früher die AKA-Regeln… Zeigt halt mal, wie man sich ordentlich die Hände wäscht (Nein, nicht so wie auf dem Wasen!). Jetzt könnte man das Impfen bewerben. Nicht mit irgendwelchen Promis und Pistolenhändchen neben dem Doc, sondern mit Leuten, die Impfen beschissen finden und ihre Meinung erst auf der Intensiv geändert haben.

7.) völlig utopisch, aber ich hätte die Bundestagswahl verlegt.

8.) Impffenster schließen… nur wie? Der Ansatz mit der gestrichenen Erstattung nach Infektionsschutzgesetz bei ungeimpfter Quarantäne tut weh, wird aber Wirkung zeigen. Vielleicht braucht es mehr Nadelstiche dieser Art.
Mobile Impfteams gibt es schon, aber die Erkenntnis ist doch auch, dass einigen selbst das „Zuviel Aufwand“ ist. Manche reagieren eben nicht auf Zuckerbrot. Das ist nicht despektierlich gemeint. So individuell sind eben Anreizsysteme. Darauf darf/kann/muss man reagieren. Und über allem muss schweben: Information und Transparenz. Wenn statistisch gesehen die Impfung ein No-brainer ist, aber viele sich zwar für gut aufgeklärt halten und dennoch nicht Impfen gehen, dann liegt hier ein klarer Auftrag vor: Kommunikation!

9.) für Schulen und Kinder habe ich nichts konkretes. Ich hoffe, dass die Stiko ein verlässliches Ergebnis schneller formuliert als bei den Schwangeren. Das würde helfen.

10.) Wer noch kann, soll mal seine Großeltern/Eltern sprechen, und sich Geschichten vom Krieg anhören. Das erdet. Da sind die heutigen Probleme vergleichsweise gering.

So… Gute Nacht… an einem Abend die Welt gerettet! :banane:
Entspannt Euch doch mal... - AM ARSCH GELECKT!

Monitor
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Granadaseggl
@Angry Wasenhuhn, danke für die aufgeführten Ansatzpunkte.

An den neuen Nicknamen muss ich mich noch gewöhnen, gerade habe ich Wasenhund
getippt, Typo.

Ich hoffe, dass die Stiko ein verlässliches Ergebnis schneller formuliert als bei den Schwangeren. Das würde helfen.
:nod:

Sowohl bei Wahlzettel, wen ich wählen werde, als auch beim Impfen musste ich bisher nicht zögern,
für was ich mich entscheiden werde. Die Impfkritiker, die ich aus meinem persönlichen Umfeld schon jahrelang / jahrzehntelang kenne, waren schon immer gegen Impfungen. Das vernahm ich schon vor Jahren, wenn ich mal bemerkte, dass ich einen Impftermin habe. Sie trauten weder den Impfstoffen noch den Wissenschaftlern und waren mehr als besorgt vor den langjährigen Folgen. Zudem hatten sie das Glück, dass sie "bisher nie ernsthaft krank waren oder krank werden würden!" Meine zahlreichen Ausführungen von tragischen Krankheitsfällen in der Familie, Kollegenkreis, Bekanntenkreis schienen sie als seltene Einzelfälle einzuordnen oder nahmen sie nicht so ernst. Sie sind ja vorsichtig und waren ja bisher noch nie ernsthaft krank.

Die Impfrisiken waren da immer viel bedrohlicher / riskanter für sie. Es gab / gibt auch die Impftrödler, die noch lange warten wollten und seltsame Begründungen angeben, warum sie sich erst in 1 oder 3 Jahren impfen lassen wollen. Das waren auch diejenigen, die fast jedesmal gesagt haben: "Ich habe gehört".....ohne die Quellen zu nennen. "Ich bin kein Impfgegner, lasse mich aber nicht impfen.", hörte ich auch mehrmals. Ihr natürliches Immunsystem wird womöglich durch die Impfung zerstört oder stark angegriffen.

Einige schützen sich selber durch alternative Heilmittel wie kolloidales Silberwasser und verteilen es im
Familien- und Freundeskreis. Mir wurde dieses Wundermittel jahrelang auch immer mal wieder freundlich empfohlen oder geschenkt. Obwohl ich immer wieder freundlich darauf hingewiesen habe, dass
ich damit nichts anfangen kann, vor allem nicht, wenn ich kurz danach tausende Meilen mit
Flugzeugen unterwegs bin, brauche ich keine 1-Liter-Flasche Silberwasser im Reisegepäck.
Es gab aber mehr als glückliche Abnehmer dafür. Eine Freundin wollte es vor ihrer Chemotherapie und Strahlentherapie einnehmen. So musste ich die kostbare (schwer Glasflasche) Flüssigkeit nicht heimlich entsorgen.


Logisch, dass ich mich als Laie darüber informiert habe. Das mache ich sowieso, was so woanders in der
Welt passiert und wie und wann sie handeln. Deutschlands Stiko und Politiker brauchen nach meinem
Gefühl oft viel länger für Entscheidungen.

Junior erzählte mir vor einigen Tagen, dass sich aus dem Klinik-Kollegenkreis jemand (Junges) zum dritten Mal impfen lassen hat.

Der österreichisch-gabunische Tübinger Infektiologe / Tropenmediziner Prof. Peter Kremsner (ab Minute 55..) hat sich schon vor längerer Zeit zum dritten Mal impfen lassen. Es war eine Impfdosis übrig und er wollte nicht, dass sie weggeworfen wird. Seine Eltern wollte er zeitnah auch zum dritten Mal impfen lassen.

Prof. Kremsner zu Gast bei Markus Lanz am 14. Juli 2021. Er hat die erste klinische Studie
zum Thema CureVac geleitet.


https://www.zdf.de/gesellschaft/markus- ... 1-100.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Gottfried_Kremsner

Er sagt, dass Kinder / Jugendliche für den individuellen Schutz nicht geimpft werden müssten und
wartet auf besser verträglichen Impfstoff.
Für die Herdenimmunität: Ja.
~

Aus der Schweiz, SRF

Zertifikatspflicht - Drei Junge erzählen, wieso sie sich erst jetzt impfen lassen

https://www.srf.ch/news/schweiz/zertifi ... fen-lassen

Seit bekannt ist, dass ab Montag die Zertifikatspflicht ausgeweitet wird, steigt die Nachfrage nach Impfungen in Schweizer Impfzentren an. In einer nicht repräsentativen Umfrage von SRF auf Instagram geben 29 Prozent der Userinnen und User an, dass sie sich seit dieser Ankündigung geimpft haben oder sich für eine Impfung angemeldet haben. Unsere Umfrage zeigt: Viele fühlen sich dabei stark unter Druck gesetzt. Wir haben uns in der SRF-Community umgehört:


...«Einen sehr grossen Einfluss hatte auch meine Mutter. Sie hat mir von der Impfung abgeraten»

Einen sehr grossen Einfluss hatte aber meine Mutter. Sie hat mir gesagt, sie hoffe, dass ich mich nicht impfen lasse. Meine Eltern sind sehr oft auf Facebook und ich glaube sie sind sehr vielen Fakenews ausgesetzt. Meine Mutter hat Angst vor der Impfung und spricht sich klar gegen die Impfung aus. Ich werde ihr nicht verraten, dass ich mich heute geimpft habe.


~~


Ich finde, wir wurden vom BAG nicht gut über diese Impfung aufgeklärt. :?:
Autor: Victoria Studentin


Ich wollte eigentlich zwei bis drei Jahre abwarten und schauen was passiert, weil ich Bedenken bezüglich der mRNA-Impfstoffe habe. Mir wäre ein Proteinimpfstoff wie Novavax lieber gewesen, darauf hatte ich gewartet. Zudem finde ich, wir wurden nicht gut vom BAG über diese Impfung aufgeklärt. Auch, dass mein Hausarzt mir geraten hat, mit der Impfung noch abzuwarten, hat mich verunsichert.


Novavax

7.8.2021

Novavax-Aktie: 2 Gründe für die Achterbahnfahrt!

https://de.finance.yahoo.com/news/novav ... ccounter=1

2. Impfstoff-Zulassung verzögert sich

Doch auf diese positive Nachricht folgte ein Dämpfer. Mit der Veröffentlichung seiner Zahlen zum zweiten Quartal 2021 gab Novavax bekannt, dass es seinen Impfstoff-Zulassungsantrag in den USA nun erst im vierten Quartal 2021 stellen möchte. Zuvor war der Markt vom dritten Quartal ausgegangen und rechnete im vierten Quartal 2021 bereits mit ersten Impfstoff-Auslieferungen.

Die Meldung führte zu einer Enttäuschung, weshalb Novavax-Aktien wieder fielen. Dabei scheint es nicht wie bei Curevac (WKN: A2P71U) ein Problem mit der Impfstoffwirksamkeit, sondern mit dessen Produktion zu geben. Laut Novavax mangelt es an Rohstoffen und entsprechender Ausrüstung.

Das Unternehmen hat bisher vom amerikanischen Staat 1,75 Mrd. US-Dollar zur Erforschung und Herstellung seines Impfstoffes erhalten. Doch nun teilen die Behörden mit, dass sie die Finanzierung vorerst stoppen, bis die Produktionsbedenken ausgeräumt sind. Die USA haben bisher 110 Mio. Impfdosen bei Novavax bestellt.

Gewöhnlich beginnen Impfstoff-Firmen schon während der klinischen Studien mit der Produktion. Den Behörden zufolge ist bei Novavax jedoch unklar, wann und ob sie beginnen wird. Bisher konnte noch kein Nachweis erbracht werden, dass die Herstellung den Standards der Arzneimittelbehörde entspricht. Für eine Massenproduktion und für weitere finanzielle Staatshilfen ist er jedoch Voraussetzung.

Allerdings sollte es sich nur um ein vorübergehendes Problem handeln. Bis zum Ende des vierten Quartal 2021 möchte Novavax eine Produktionskapazität von monatlich bis zu 150 Mio. Dosen aufbauen.


Novavax besser als Biontech? Corona-Impfstoff macht Hoffnung

10.09.2021

https://www.morgenpost.de/vermischtes/a ... pfung.html

12.09.2021

https://www.morgenpost.de/vermischtes/a ... tudie.html
Zuletzt geändert von Monitor am 12. September 2021 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
I could write several novels about what I do not know.


CoachingZone
Halbdaggl
Ad Novavax:

Es freut mich, dass nun 10 Monate nach den mRNA-Impfstoffen und den vektorbasierten Impfstoffen ein weiterer Impfstoff anderer Genese auf den Markt kommen wird, dessen Vorteil insbesondere die unkompliziertere Lagerung ist, was für Impfungen in Entwicklungsländern sehr bedeutsam sein wird.

Aber:

Ich möchte gerne auf folgende Dinge verweisen, die in den Artikeln nicht zur Sprache kommen oder falsch dargestellt werden.

Novovax ist ein Impfstoff, der auf einer herkömmlichen Methode besteht, nämlich das Virusprotein dem Körper direkt für die Immunisierung zu präsentieren. Allerdings kann man das Protein nicht als solches applizieren, da der Körper im Allgemeinen keine Immunantwort gegen einzelne Proteine bildet. Deswegen werden hier die Virusproteine in einer größeren (saponinbasierten) Matrix, einem körperfremden Hilfsstoff, produziert und verpackt.

https://www.novavax.com/our-unique-tech ... technology

Weil man bei der Impfung mit einem Virusprotein (wie bei Novavax) dieses mittels eines größeren Trägers präsentiert, entfällt der Schritt, dass die Körperzellen das Virusprotein selbst herstellen müssen, allerdings ist letzteres (wie bei den mRNA-Impfstoffen) eben deutlich näher an den Abläufen einer echten Infektion im Körper und auch der Immunantwort darauf (eigentlich so nahe wie zuletzt die Impfung mit abgeschwächten Lebendviren). Und man benötigt eben keinen zusätzlichen Hilfstoff wie diese Matrix.

Und auch bei Novavax gilt: Man muss den Reality Check machen und abwarten, was die tatsächliche Schutzwirkung und was seltene Nebenwirkungen betrifft, weil diese bei einer klinischen Studie mit 30000 Probanden (von denen die Hälfte ja nur ein Placebo bekommt) in der Regel eben nicht erkannt oder nicht bestimmt werden können.

Und man sollte auch nicht vergessen, dass nach Herstellerangaben bis Ende 2021 lediglich 150 Mio Impfdosen hergestellt werden können, was bei dem aktuellen Bedarf leider nurmehr ein Tropfen auf dem heißen Stein ist...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -



Monitor
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Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben:Ad Novavax:

...
Und auch bei Novavax gilt: Man muss den Reality Check machen und abwarten, was die tatsächliche Schutzwirkung und was seltene Nebenwirkungen betrifft, weil diese bei einer klinischen Studie mit 30000 Probanden (von denen die Hälfte ja nur ein Placebo bekommt) in der Regel eben nicht erkannt oder nicht bestimmt werden können.

Und man sollte auch nicht vergessen, dass nach Herstellerangaben bis Ende 2021 lediglich 150 Mio Impfdosen hergestellt werden können, was bei dem aktuellen Bedarf leider nurmehr ein Tropfen auf dem heißen Stein ist...


gekürzt

Danke für den Beitrag, CoachingZone.

Mich hat der Kommentar der Schweizer Studentin Victoria verwundert, dass sie nicht genug vom
BAG aufgeklärt wurde über die Impfung und ihr Hausarzt und ihre Mutter (alles Impfexperten?) von
der Impfung abgeraten haben. Mein erster Gedanke war: Man kann sich doch auch außerhalb der
Schweiz informieren (ohne Facebook-Infos u.a.....).

Gab es in der Schweiz zu wenig Aufklärung?

Weltweit gab / gibt es viele seriöse Informationsquellen. Und auch ihr müssten doch die dramatische Bilder und Ereignisse von Italien, den USA (New York ) u.w. aufgezeigt haben, dass man da nicht noch 2 bis
3 Jahre wartet. Ggfs. hätte sie zu einem späteren Zeitpunkt dann zur Auffrischung noch ihren
bevorzugten Impfstoff wählen können.

BAG = Bundesamt für Gesundheit / Schweiz

Da lassen sich Millionen weltweit so schnell als möglich impfen und die Studentin richtet sich nach
der Mutter und dem Hausarzt.

Mit wenigen Ausnahmen wollten die meisten aus meinem Umfeld (alles keine Experten, auch wenn sie
teils in Kliniken tätig sind) so schnell als möglich geimpft werden und nicht erst Jahre auf einen passenden Impfstoff warten. Diejenigen, die das anders sahen, waren keine Wissenschaftler, Ärzte, Impfstoffexperten.

Allerdings hatte der Hausarzt eines meiner Kinder vor Monaten von AstraZeneca heftig abgeraten. Seine
Frau würde (Gedächtnisprotokoll) in der Pharmaindustrie in einem Bereich arbeiten, wo Impfstoffe
zugelassen werden und natürlich auch im Austausch mit den Kollegen sein. Er war deshalb damals sehr kritisch zu AstraZeneca eingestellt. Es wurde Moderna dann geimpft (nicht vom Hausarzt, sondern im Impfzentrum, ein von mir übernommener Impftermin).
Die anderen Kinder wurden mit AstraZeneca+ BioNTech, BioNTech und J & J. geimpft.
Hauptsache zeitnah geimpft.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine erwachsenen Kinder sich nicht impfen lassen hätten, wenn ich
ihnen davon abgeraten hätte. Zumindest hat sich die Dame impfen lassen, auch wenn es spät war.

Zitat Studentin Victoria:

Einen sehr grossen Einfluss hatte aber meine Mutter. Sie hat mir gesagt, sie hoffe, dass ich mich nicht impfen lasse. Meine Eltern sind sehr oft auf Facebook und ich glaube sie sind sehr vielen Fakenews ausgesetzt. Meine Mutter hat Angst vor der Impfung und spricht sich klar gegen die Impfung aus. Ich werde ihr nicht verraten, dass ich mich heute geimpft habe.

Ich finde, wir wurden vom BAG nicht gut über diese Impfung aufgeklärt.
Autor: Victoria Studentin

Ich wollte eigentlich zwei bis drei Jahre abwarten und schauen was passiert, weil ich Bedenken bezüglich der mRNA-Impfstoffe habe. Mir wäre ein Proteinimpfstoff wie Novavax lieber gewesen, darauf hatte ich gewartet. Zudem finde ich, wir wurden nicht gut vom BAG über diese Impfung aufgeklärt. Auch, dass mein Hausarzt mir geraten hat, mit der Impfung noch abzuwarten, hat mich verunsichert.


~ ~

Im Rahmen des US-Projekts Warp Speed für die Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffs hatte Novavax 1,6 Milliarden Dollar erhalten.

Die Bill & Melinda Gates Foundation unterstützte die Forschungen des Unternehmens mit fast 400 Millionen Dollar. ****

18.08.2021

https://www.br.de/nachrichten/wissen/co ... nn,SgLqtCO

An der Studie hatten fast 30.000 Menschen ab 18 Jahren in den USA und Mexiko teilgenommen. In einer im Vereinigten Königreich durchgeführten klinischen Phase-III-Studie mit rund 15.000 Erwachsenen musste sich der Impfstoff bereits gegen neue Varianten des Coronavirus bewähren. Dort zeigte der Impfstoff eine Gesamtwirksamkeit von 89,7 Prozent und eine Wirksamkeit von mehr als 96 Prozent gegen den ursprünglichen Virusstamm.

25.07.2021

https://www.rnd.de/gesundheit/neue-coro ... VMK2A.html

OT ****

Direkt oder indirekt bekam ich einige Male ziemlich nah die Aktivitäten der
Bill & Melinda Gates Foundation mit. 2007 wurde unsere 8 Monate zuvor geplante Tour in die
Rocky Mountains und anderswo spontan bzw. kurzfristig umgeworfen (war ja nur eine Woche
vor meiner Abreise, aber das ist / war typisch...irgendwann gewöhnt man sich daran, dass
nichts in Stein gemeißelt ist...alles auf Anfang...). Der Neffe und seine frisch angetraute
Frau meines kanad. Kontakts und Reisebegleiters war / ist für die Bill & Melinda Gates Foundation
tätig und hatte kurzfristig in Tacoma geheiratet, um direkt nach der Trauung für längere Zeit
nach Afrika zu reisen für die Foundation (eigentlich keine Flitterwochen). Ausgerechnet im fest
verplanten Zeitraum. Die Trauung fiel zudem zuerst ins Wasser bzw. die Kirche stand stark unter Wasser und man suchte am Hochzeitstag nach einer Ersatzkirche und heiratete dann halt eben in der nächstmöglichen nicht bewässerten Kirche, in der man nicht bis zu den Knien im Wasser stand. Die Gäste durften noch
suchen, wo die Trauung stattfindet. Also auch bei denen ging nicht alles so glatt (Gates hatte keine
Schuld wg. des Hochwassers in der Kirche, aber einen gewissen Einfluss auf den Termin), nicht nur bei meinen Plänen. Zudem war es eine gute Sache mit der Foundation und den direkten Einsätzen des Brautpaares in Afrika.

Mein anderer Gastgeber aus Mercer Island / Seattle, quasi direkter Nachbar der Gates-Familie, erhält auch
Unterstützung der Bill & Melinda Gates Foundation für sein Projekt / Engagement. Das freut mich besonders.

Durch ihn lernte ich auch direkte Mitarbeiter von Bill Gates kennen.
I could write several novels about what I do not know.

CoachingZone
Halbdaggl
Monitor hat geschrieben:
Ad Novavax:

...
Und auch bei Novavax gilt: Man muss den Reality Check machen und abwarten, was die tatsächliche Schutzwirkung und was seltene Nebenwirkungen betrifft, weil diese bei einer klinischen Studie mit 30000 Probanden (von denen die Hälfte ja nur ein Placebo bekommt) in der Regel eben nicht erkannt oder nicht bestimmt werden können.

Und man sollte auch nicht vergessen, dass nach Herstellerangaben bis Ende 2021 lediglich 150 Mio Impfdosen hergestellt werden können, was bei dem aktuellen Bedarf leider nurmehr ein Tropfen auf dem heißen Stein ist...


gekürzt

Danke für den Beitrag, CoachingZone.


18.08.2021

https://www.br.de/nachrichten/wissen/co ... nn,SgLqtCO

An der Studie hatten fast 30.000 Menschen ab 18 Jahren in den USA und Mexiko teilgenommen. In einer im Vereinigten Königreich durchgeführten klinischen Phase-III-Studie mit rund 15.000 Erwachsenen musste sich der Impfstoff bereits gegen neue Varianten des Coronavirus bewähren. Dort zeigte der Impfstoff eine Gesamtwirksamkeit von 89,7 Prozent und eine Wirksamkeit von mehr als 96 Prozent gegen den ursprünglichen Virusstamm.


Danke, @Monitor für den Link.

Habe mir jetzt mal kurz die wissenschaftliche Publikation angesehen, und es sieht ganz so aus, wie ich es vermutet habe. Die Datenlage zur Wirksamkeit gegen die Delta-Variante ist quasi noch nicht vorhanden, was mich aber aufgrund des Publikationsdatums von Ende Juni 2021 auch nicht wirklich überrascht. Als Variante wurde im Wesentlichen die Alpha-Variante mit einbezogen, allerdings auch nur bei 66 Teilnehmern gefunden, sowie eine nicht näher bezeichnete Nicht-Alpha-Variante bei 29 Teilnehmern.

Gegenüber der Alpha-Variante liegt die Wirksamkeit von Novavax bei 86,3%, gegenüber allen anderen Virentypen bei 96.4%. Allerdings zählen dazu, wenn ich das richtig verstanden habe, nur der Wildtyp sowie eine nicht näher identifizierte Nicht-Alpha-Variante, nicht jedoch, wie von diversen Journalisten suggeriert, die Delta-Variante. Man darf mich gerne korrigieren, wenn ich hier falsch liege. Habe den Link zur Publikation beigefügt.

A post hoc analysis of the primary end point identified the B.1.1.7 variant in 66 participants and a non-B.1.1.7 variant in 29 participants; in 11 participants, PCR testing had been performed at a local hospital laboratory in which the variant had not been identified. Vaccine efficacy was 86.3% (95% CI, 71.3 to 93.5) against the B.1.1.7 variant and 96.4% (95% CI, 73.8 to 99.4) against non-B.1.1.7 strains.


https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2107659
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

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CoachingZone
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Monitor hat geschrieben:Mich hat der Kommentar der Schweizer Studentin Victoria verwundert, dass sie nicht genug vom
BAG aufgeklärt wurde über die Impfung und ihr Hausarzt und ihre Mutter (alles Impfexperten?) von
der Impfung abgeraten haben. Mein erster Gedanke war: Man kann sich doch auch außerhalb der
Schweiz informieren (ohne Facebook-Infos u.a.....).

Gab es in der Schweiz zu wenig Aufklärung?

Weltweit gab / gibt es viele seriöse Informationsquellen. Und auch ihr müssten doch die dramatische Bilder und Ereignisse von Italien, den USA (New York ) u.w. aufgezeigt haben, dass man da nicht noch 2 bis
3 Jahre wartet. Ggfs. hätte sie zu einem späteren Zeitpunkt dann zur Auffrischung noch ihren
bevorzugten Impfstoff wählen können.

BAG = Bundesamt für Gesundheit / Schweiz

Da lassen sich Millionen weltweit so schnell als möglich impfen und die Studentin richtet sich nach
der Mutter und dem Hausarzt.

Mit wenigen Ausnahmen wollten die meisten aus meinem Umfeld (alles keine Experten, auch wenn sie
teils in Kliniken tätig sind) so schnell als möglich geimpft werden und nicht erst Jahre auf einen passenden Impfstoff warten. Diejenigen, die das anders sahen, waren keine Wissenschaftler, Ärzte, Impfstoffexperten.

Allerdings hatte der Hausarzt eines meiner Kinder vor Monaten von AstraZeneca heftig abgeraten. Seine
Frau würde (Gedächtnisprotokoll) in der Pharmaindustrie in einem Bereich arbeiten, wo Impfstoffe
zugelassen werden und natürlich auch im Austausch mit den Kollegen sein. Er war deshalb damals sehr kritisch zu AstraZeneca eingestellt. Es wurde Moderna dann geimpft (nicht vom Hausarzt, sondern im Impfzentrum, ein von mir übernommener Impftermin).
Die anderen Kinder wurden mit AstraZeneca+ BioNTech, BioNTech und J & J. geimpft.
Hauptsache zeitnah geimpft.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine erwachsenen Kinder sich nicht impfen lassen hätten, wenn ich
ihnen davon abgeraten hätte. Zumindest hat sich die Dame impfen lassen, auch wenn es spät war.

Zitat Studentin Victoria:

Einen sehr grossen Einfluss hatte aber meine Mutter. Sie hat mir gesagt, sie hoffe, dass ich mich nicht impfen lasse. Meine Eltern sind sehr oft auf Facebook und ich glaube sie sind sehr vielen Fakenews ausgesetzt. Meine Mutter hat Angst vor der Impfung und spricht sich klar gegen die Impfung aus. Ich werde ihr nicht verraten, dass ich mich heute geimpft habe.

Ich finde, wir wurden vom BAG nicht gut über diese Impfung aufgeklärt.
Autor: Victoria Studentin

Ich wollte eigentlich zwei bis drei Jahre abwarten und schauen was passiert, weil ich Bedenken bezüglich der mRNA-Impfstoffe habe. Mir wäre ein Proteinimpfstoff wie Novavax lieber gewesen, darauf hatte ich gewartet. Zudem finde ich, wir wurden nicht gut vom BAG über diese Impfung aufgeklärt. Auch, dass mein Hausarzt mir geraten hat, mit der Impfung noch abzuwarten, hat mich verunsichert.


Tja. Was soll ich dazu sagen.../???

Hier in der Schweiz spiegelt die Impfquote von etwa 53% wohl die nationale Befindlichkeit zu Corona, der Impfung und den Schutzmaßnahmen wider.

Viele wollen sich - ganz in Schweizer Tradition - nicht in ihren Freiheiten einschränken lassen. Außerdem wird hier - ganz in Calvinscher Tradition - ja nur krank, wer nicht gottesfürchtig genug gelebt hat, also quasi selbst schuld ist.

Hinzu kommt, dass insbesondere in der Deutschschweiz ebenso wie in Deutschland im ersten Lockdown die ganz schlimmen Erfahrungen nicht vor der Haustür erlebt wurden. Kenne hier beispielsweise in meinem Haus den Sohn des Vermieters (Mitte dreißig), der sich erst, als im Freundeskreis Leute auf der Intensivstation gelandet sind, plötzlich ganz engagiert für Schutzmaßnahmen eingesetzt hat. Zuvor hatte er sich eher beschwert, dass man nicht außerhalb der Schweiz in den Urlaub fahren dürfe. Und dass man doch nicht so lange alles herunterfahren dürfe wegen eines kleinen Virus.

In der Politik wird ähnlich herumlaviert wie in Deutschland, und die Schweizer Ärzte, nun ja, da gibt es halt auch solche und solche...

Und dann ist das Bildungsniveau vieler Schweizer eher auf Realschulniveau, es dürfen ja nur 20% eines Jahrgangs das Gymnasium besuchen. Studieren kann man hier teilweise auch nach einer Lehre im Anschluss an den Abschluss der Sekundarstufe, insofern sagt es noch nicht mal was aus, dass da eine Studentin befragt wurde.

In meinem Umfeld haben sich viele impfen lassen. Ich habe da auch stets aufgeklärt, was es mit diesen mRNA-Impfstoffen auf sich hat. Das ist tatsächlich bei vielen in meinem Umfeld auf Interesse gestoßen, die offensichtlich entweder uninformiert waren oder die Informationsquellen, die sie gelesen haben, nicht verstanden haben.

Ich persönlich fand die Aufklärung des BAG ausreichend und verständlich. Die beispielsweise auf diese von Swissmedic produzierten, sehr anschaulichen Kurzvideos über Fragen zu Impfung im Allgemeinen und zu den verschiedenen Impfstofftypen verweisen:

https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de ... toffe.html

https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de ... ccine.html

Alles in allem ist es hier wohl eine Mischung aus Unwissen, schweizerischer Dickschädeligkeit und Misstrauen gegenüber dem Rest der Welt, die sich in der Verweigerung von etwa 40% der Leute gegenüber dem Impfen äußert.

Da seit gestern aber eine umfassende Zertifikatspflicht für quasi alle Indoor-Veranstaltungen gilt (sogar für Gottesdienste ab 50 Teilnehmern!) und auch die Einreise in die Schweiz alle Nicht-2G zu einem PCR-Test verpflichtet, steigt die Zahl der Erstimpfungen gerade wieder deutlich an. Hinzu kommen solche Aktionen wie am Gymnasium unserer Tochter, wo Ende August für eine Woche ein mobiles Impfteam Erstimpfungen für alle SchülerInnen ab 12 Jahren angeboten hat. Ende September wird es für die Zweitimpfung ebenfalls eine Woche vor Ort sein.

Die Zertifikatspflicht wird im übrigen von der Hälfte der Leute (sic!) dankend angenommen ("Endlich kann man wieder sicher ins Restaurant zum Essen gehen!"), von der anderen Hälfte ebenso bockig bekämpft und verurteilt.

Also mal abwarten, wie sich die Situation in den kommenden Wochen verändert...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Monitor
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Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben:Alles in allem ist es hier wohl eine Mischung aus Unwissen, schweizerischer Dickschädeligkeit und Misstrauen gegenüber dem Rest der Welt, die sich in der Verweigerung von etwa 40% der Leute gegenüber dem Impfen äußert.

Da seit gestern aber eine umfassende Zertifikatspflicht für quasi alle Indoor-Veranstaltungen gilt (sogar für Gottesdienste ab 50 Teilnehmern!) und auch die Einreise in die Schweiz alle Nicht-2G zu einem PCR-Test verpflichtet, steigt die Zahl der Erstimpfungen gerade wieder deutlich an. Hinzu kommen solche Aktionen wie am Gymnasium unserer Tochter, wo Ende August für eine Woche ein mobiles Impfteam Erstimpfungen für alle SchülerInnen ab 12 Jahren angeboten hat. Ende September wird es für die Zweitimpfung ebenfalls eine Woche vor Ort sein.

Die Zertifikatspflicht wird im übrigen von der Hälfte der Leute (sic!) dankend angenommen ("Endlich kann man wieder sicher ins Restaurant zum Essen gehen!"), von der anderen Hälfte ebenso bockig bekämpft und verurteilt.

Also mal abwarten, wie sich die Situation in den kommenden Wochen verändert...


gekürzt

Danke CouchingZone für die Ausführungen.

~~

Schweiz 03. September 2021

Weil der Astrazeneca-Wirkstoff in der Schweiz nicht zugelassen ist, erhalten damit Geimpfte kein Schweizer Corona-Zertifikat

https://www.suedkurier.de/baden-wuertte ... 0,10903274

Als eines der wenigen Länder der Welt ist in der Schweiz der Corona-Impfstoff von Astrazeneca nicht zugelassen. Für Tausende Schweizer, die damit im Ausland geimpft wurden, führt das zu Ärger: Wollen sie sich als geimpft ausweisen, müssen sie andere Wege finden – manche lassen sich sogar noch einmal impfen.

~

Interessant auch, wie es zukünftig in den USA mit AstraZeneca-Geimpften gehandhabt wird.
Frau Merkel hatte ja u. a. eine AstraZeneca-Impfung, als sie die USA besuchte. :shock:

Astrazeneca in USA nicht zugelassen

5. August 2021 (vielleicht schon überholt...)

https://www.n-tv.de/politik/USA-wollen- ... 24838.html

US-Präsident Joe Biden hatte beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel Mitte Juli eine baldige Entscheidung zum Thema Einreisebeschränkungen angekündigt. Bei vielen hatte das Hoffnungen auf eine Lockerung geweckt - die dann aber erst einmal wieder enttäuscht wurden. In den Berichten hieß es nun, die Behörden arbeiteten an einem Plan für eine beständige und sichere internationale Reisestrategie. Ziel sei, ein neues System für den Zeitpunkt parat zu haben, wenn das Reisen wieder aufgenommen werden könne.


~

Canada (kurz vor den Wahlen) - die Impfquote ist hoch 74,6% > 68,6%


Jetzt werden die Impfgegner lauter, vor allem vor den Krankenhäusern.
Bei anderen wird der Impfstoff nicht akzeptiert.

14. September 2021

Fully vaccinated Toronto nurse fears losing his job over getting the wrong vaccine

‘I’m not against the vaccine policy. I fully support it,’ says nurse vaccinated with Sputnik V in Russia

https://www.cbc.ca/news/canada/nurse-co ... -1.6122589

At Toronto General Hospital's intensive care unit, Denis Varaka nursed the sickest COVID-19 patients back to health during the height of the pandemic. But he now fears he will lose his job because he received two shots of the wrong vaccine.

The registered nurse is fully vaccinated — but with two doses of Russia's Sputnik V. :|

Russia's vaccine has been administered to millions of people worldwide but has yet to be officially authorized for use by the World Health Organization (WHO) or Health Canada.


13. September 2021

https://www.cbc.ca/news/politics/trudea ... -1.6174623

Trudeau:

"Isn't there a hospital you should be going to bother right now?" Trudeau said sarcastically to the demonstrator.

His comment came just hours after Trudeau announced a plan to make it a criminal offence for demonstrators to block access to hospitals and intimidate health-care workers.

The verbal exchange was also on the same day as a series of protests were staged outside hospitals and medical centres, including in Toronto, Calgary, Edmonton, Charlottetown, Montreal, Halifax and Ottawa. Crowds varied in size from over a dozen to more than 100 people.

The demonstrations were organized by two Ontario nurses who have promoted conspiracy theories about COVID-19. The organizers also attended rallies in the U.S. for those who think the pandemic is a "fraud."


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Protests set to take place in front of hospitals across country including Toronto

13. September 2021



The organization called Canadian Frontline Nurses sent notices of “silent vigils” to take place Monday out front of hospitals in all ten provinces in protest of mandated vaccine cards to help curb the spread of COVID-19.

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Mich beschäftigt das aus verschiedenen Gründen.

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btw. Diese Woche bin ich dem geistigen Zwillingsbruder der Corona-Hilfs-Sheriffin von kürzlich begegnet und
er hat mich mehr als laut angeschrien, weil ich es gewagt habe nach über 1,5 Stunden warten außerhalb
des Bürgerbüros in das Gebäude einzutreten. Punkt 12 h. Die nächste Nummer dreistellig war meine am Monitor, also ca. 40 Sekunden später. Er schrie mich zweimal laut an, ich solle sofort das Gebäude verlassen, da ich noch nicht dran wäre. Mein Hinweis, dass ich die Nächste bin, die dran kommt, löste ein
noch lauteres Brüllen aus. Raus hier, aber sofort! Andere die im EG raus- und reingingen, hat er nicht angeschrien oder angesprochen. Seltsam.

Draußen standen noch gefühlt 20 Wartende. Ein Mann meinte, da es genau 12 Uhr bei der Kirchturmuhr schlug, würde ich wohl nicht mehr drankommen (nur eine winzige dreistellige Nummer danach wäre meine gewesen). Eine Minute nach 12 h. :( Er riet mir (er hatte 8 Nummern höher als meine und blieb trotzdem wie alle anderen), erneut um 14 h zu kommen (wieder mehr als 1,5 Stunden warten ?) Ich wartete die 40 Sekunden draußen und meine Nummer konnte man in einem kleinen Außenmonitor sehen (von der Sonne geblendet) und ich ging erleichtert an dem scharfen Hilfs-Sheriff vorbei und bekam meine wichtigen Dokument erledigt, in aller Ruhe.
Natürlich drehte ich mich nicht zu ihm hin, sondern schaute bewusst weg.

Die 40 Sekunden, bis die Anzeige meine Nummer angezeigt hat, waren wichtig und er hat die Corona-Welt
vor Schlimmen bewahrt. Vor allem vor mir.

Es gibt - wie vor einigen Wochen bemerkt - einen freundlichen offiziellen Mann, der am Eingang des Gebäudes steht und Auskunft gibt, wie man drinnen ums Eck eine Nummer zieht (Touchscreen) und
ebenso freundlich darauf hinweist, welches Formular man vorab ausfüllen könnte oder wenn man
keine Nummer mehr ziehen darf (eine Stunde vor Schließung war das der Fall).

Ab und zu holte er sich einen Kaffee. Der laute Zwilling war evtl. so angepisst, dass er so lange warten musste, dass er dann spontan als Security eingesprungen ist. Das Allerheiligste habe ich ja nicht betreten, den Raum, wo die Schalter sind.

Die Dame im Bürgerbüro meinte, dass ich bei Teil II gleich in die Eberhardstraße darf. So würde es schneller und sicherer gehen.

"Sie brauchen beim nächsten Mal keine Nummer ziehen, gehen Sie direkt in das OG, Raum XX, Sie werden in den nächsten Tagen angerufen, wenn ihr Dokument fertig ist!" Ich bin schon gespannt, ob dort ein Drillingsbruder auf mich wartet, der mich einen Kopf kleiner macht.

Ich bin ja so geknickt, aber traue mich fast gar nicht mehr, mich über das wichtige
Dokument zu freuen. Habe gerade eine Serie....!
I could write several novels about what I do not know.


Frank N Furter
Bis zur Debatte im Deutschen Bundestag über die Widerspruchsregelung versus Entscheidungslösung bei der Organspende im Januar 2020 hielt ich Kubicki für jemanden, der mutig seine Meinung sagt, auch wenn er weiß, dass sie in manchen Fällen nicht mehrheitsfähig ist. Diese Haltung ist ja leider sehr selten geworden im politischen Betrieb.

Bei der Organspende-Diskussion erlebte ich allerdings nicht jemanden der nur anderer Meinung war, sondern einen völlig durchgeknallten Querdenker Kubicki. Das, was Kubicki jetzt zu Corona von sich gibt, "Handlungsfreiheit für Schlümpfe" usw., hat dieselbe Tendenz, allerdings in weit weniger schockierender Art als im Januar 2020.

killroy
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Granadaseggl
tja, es scheint, die not ist groß bei der liberal-bürgerlich-konservativen politikszene. die einen nehmen den maaßen, die anderen eben den kubicki, um ein paar jämmerliche wählerstimmen bei den extremisten und durchgeknallten abzuholen
passend dazu auch der laschet, dem sie jetzt das wort "ideologie" in den mund gelegt haben
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Iron
Grasdaggl
killroy hat geschrieben:tja, es scheint, die not ist groß bei der liberal-bürgerlich-konservativen politikszene. die einen nehmen den maaßen, die anderen eben den kubicki, um ein paar jämmerliche wählerstimmen bei den extremisten und durchgeknallten abzuholen


Ja der Konservative hier in Tübingen nervt auch gelegentlich oder damals der Sarrazin ...

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Bei den Drei ??? gibt es in der Folge "Hölle des Grauens" auch ein weibliches Detektiv-Duo. Die eine heißt Althea, die andere Corona.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


Käskibber
Lombaseggl
ich finde den link nicht mehr, aber ich habs irgendwo gelesen, ichschwwör:

Die bei den Impfungen implantierten Chips stören die Bordelektronik der Flugzeuge ganz enorm. Wenn mehr als 74% der Cockpitbesatzung gechipt sind, fliegen die praktisch blind. Nur noch ferngesteuert aus der Zentrale von Microsoft. oder war's die CIA? Bin mir nicht mehr ganz sicher, in diesem Punkt.



killroy
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Granadaseggl
https://www.berliner-zeitung.de/news/vo ... -li.185950
Und los geht die wilde Fahrt. Noch eine Runde mit den verschwurbelten Schauspielern und Kulturschaffenden

So interviewt Volker Bruch selbst den anerkannten Medienwissenschaftler Michael Meyen, Kommunikationswissenschafts-Professor der Uni München. Meyen schrieb zahlreiche Bücher. Er nannte den Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen einen „professionellen Journalisten“. Meyen hinterfragt die Arbeit von Faktencheckern und behauptet, dass es ein internationales Netzwerk besagter Faktenchecker gebe. Belege dafür bringt er nicht vor.

:bounce:

Hatten wir es nicht kürzlich von Wotan W.M., der macht da auch mit. Ich weiß schon, wieso ich den nicht mag :mrgreen:


schon die ersten paar Minuten sind eklig, wie der Herr Steinhöfel (u.a. Publizist mit Verbindungen nach rechts außen, Tichys Einblicke z.B. oder Junge Freiheit) zusammen mit Stichwortgeber Wotan versucht, Hass und Hetze wegzuplappern.
Naja, die Erregung eines Provinzschauspielers wäre wohl ein passenderer Titel.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Frank N Furter
@Herr Steinhöfel

Dem was der Steinhöfel da sagt, stimme ich vollständig zu. Insbesondere, dass die Beurteilung dessen, was bei uns durch Art 5 GG noch gedeckt ist und was nicht mehr, nicht durch kommerziell ausgerichtete Unternehmen, ohne rechtsstaatliche Legitimation erfolgen darf. DAS ist etwas, was ich z.B. im Unterschied zu vielen Datenschutzthemen, als wirklich besorgniserregend erachte. Und dass Steinhöfel nochmal klar trennt zwischen Äußerungen die nicht erlaubt sind (Volksverhetzung, Beleidigung etc.) und dem was man heute sehr willkürlich als "Hassrede" pauschal definieren kann, ist auch ein sehr wichtiger Aspekt.


killroy
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Granadaseggl
Und dass Steinhöfel nochmal klar trennt zwischen Äußerungen die nicht erlaubt sind (Volksverhetzung, Beleidigung etc.) und dem was man heute sehr willkürlich als "Hassrede" pauschal definieren kann


Na da sind wir jetzt aber mal sehr gespannt, ob du mehr als ein Beispiel findest, bei dem
"Hassrede" pauschal
definiert wird und ist und bei dem es sich nicht mindestens um eine strafbare Beleidigung oder andere strafbewehrte Handlungen nach dem StGB handelt.

Sehr gespannt.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Spielgerät
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Halbdaggl
Weil du schon wieder Menschen, die eine andere Meinung als du vertreten, in die rechte Ecke stellst und dabei so tust, als würdest du den Unterschied zwischen (strafloser) Hassrede und strafbaren Äußerungen nicht verstehen, möchte ich es dir gerne anhand deiner eigenen Kommentare erklären.

Das hier, vorhin von dir im Ultra-Fred abgelaicht,

killroy hat geschrieben:Man kann sich mit einer Sache beschäftigen und versuchen, so informiert wie möglich zu sein und vor allem gute Informationen zu bekommen. Man kann aber auch einfach seinen Rotz in ein Forum tragen.


ist straflose Hassrede (man könnte es auch dümmliche Pöbelei nennen). Die Definition kannst du hier https://de.wikipedia.org/wiki/Hassrede oder hier https://www.hss.de/gegen-hatespeech/has ... beispiele/ nachlesen.

Das hier

killroy hat geschrieben:und an den lohnschreiber: fick und verpiss dich. DAS HIER ist nicht DEIN forum!


ist zwar auch dümmliches Gepöbel, aber dürfte strafbar sein.

Und schließlich wäre das hier

killroy hat geschrieben:Anekdote: Kita vor einigen jahren, mein Sohn stolz wie bolle mit Nagellack! Nachmittägliches abholen. Mama von anderem Kind: "Sag mal, hast du nicht Angst, das ..."

Wäre ich nicht so wohlerzogen würde die meine Faust heute noch spüren, die dumme Drecksfotze die ......


ganz sicher strafbare Hassrede.

Interessant ist, dass meistens diejenigen, die ihre Klappe am weitesten aufreissen, selbst die intolerantesten Mimosen sind. Beispiel gefällig?

killroy hat geschrieben:Spielgerät beleidigt mich. Kann ich meinem Anwalt so durchgeben.


In diesem Sinne wünsche ich dir ein schönes Wochenende, grüße deinen Anwalt recht herzlich von mir :prost:
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

killroy
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Granadaseggl
:lol:

Du hast dir Mühe gegeben, Respekt.

ad 0,1: Der Steinhöfel wird nicht ursprünglich von mir in die Nähe rechter Gesinnung gestellt sondern von seinem Wikipedia-Beitrag und den dort verlinkten Quellen. Wo stehen Tichys Einblicke und die Junge Freiheit nochmal politisch verortet?
ad 1: Zu der Beleidigung der Kindergartenmama stehe ich nach wie vor. Warum auch nicht.
ad 2: im Nachbarthread wollte ich ja lediglich nur der aufgeregten Diskussion, dass hier "der Verein" schuld sei etwas entgegensetzen.
ad 3: "Rotz absondern" ist doch keine Hassrede. es gibt ja sogar eine offiezielle definition des europarats,
"(...) der Begriff 'Hate Speech' umfasst nach diesem Verständnis jegliche Ausdrucksformen, welche Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus oder andere Formen von Hass, die auf Intoleranz gründen, propagieren, dazu anstiften, sie fördern oder rechtfertigen, unter anderem Intoleranz, die sich in Form eines aggressiven Nationalismus und Ethnozentrismus, einer Diskriminierung und Feindseligkeit gegenüber Minderheiten und Menschen mit Migrationshintergrund ausdrückt."

(Europarat, Ministerkomitee, Empfehlung Nr. (97) 20)


Spielgerät beleidigt mich. Kann ich meinem Anwalt so durchgeben.

Ich bin jetzt nicht so fleissig wie du und fange an zu suchen, worum es damals ging. War aber vermutlich eher unwichtig.

Die Grüße richte ich aus
:prost:
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten