Also in den politischen Diskussionen halte ich mich hier grundsätzlich zurück, aber die Spekulationen über die FDP-jungwähler ist doch spannend.
Im grunde wurden die wichtigsten Themen angesprochen. Lindner redet gut, er ist in sämtlichen Formate die man unter 30 konsumiert präsent. Er hat einen Plan, erklärt wie er die Leute damit abholt. Dass es die reichsten noch weiter entlastet ist das kleinere Übel das man mitnimmt, weil die eigenen Benefits auch da sind.
Das größte Thema mit dem Lindner bei den jungen gepunktet hat ist, die Ertragssteuer und die Einführung der Spekulationsfrist.
Kein Mensch glaubt noch an die gesetzliche Rente, alle wollen sich lieber selbst absichern und dem Staat nicht das Geld in die Hand drücken.
Jeder der sich 2 Videos zu Aktien, Fonds und ETFS durchgelesen hat kriegt ein Video mit Lindner vorgeschlagen.
Und es ist ein Gegenpol zu den Grünen Ideen, im Kern vertreten die aber das gleiche Ziel, CO2 einsparen.
Junge FDP Wähler gehen von sich selbst aus, dass die reicher werden als sie aktuell sind und damit überproportional von den anderen Parteien zur Kasse gebeten werden.
Ob das realistisch ist oder tatsächlich wahr steht auf einem anderen Blatt.
@halensee,
ein sehr spannendes Thema. Verkehrsbeeinflussungsanlagen, VBA genannt, sind mein Gebiet.
Der fehlende Sinn und das umschalten der Geschwindigkeiten beruht meinstens auf vorgaben der Regierungspräsidien. BW ist da völlig lost, die haben aktuell für sich die Standstreifenfreigaben für sich entdeckt um Kapazitäten zu erhöhen, dass in bspw in Hessen und NRW seit jahrzehnten angewendet wird.
Bayern hat aktuell die neusten Autobahnen nach den Zubringern von Leipzig und Erfurt, daher sind die Staus dort relativ zufällig auf offenen Autobahnen, überall wos ging kamen da 6 Spuren hin, zumindest bei den Bauwerken. Dafür haben die kaum Mautsysteme auf den Bundesstraßen.
auf Stadtebene ist das nur eine Sache des Gemeinderats und meist gar nicht wirklich durch Verkehrswissenschaft gedeckt. Meist hat da nur einer eine Idee und die setzt er um, dafür wird dort viel zu wenig Geld bezahlt um vernünftige Ingenieure zukriegen und es ist eine politische Entscheidung. Ein Resultat des Verwaltungsabbau in den 90er Jahren.
Zum Tempo 130 muss man sich zuerst mal die Quellen angucken. Die Studie der UBA dazu ist mMn methodisch und faktisch mit sehr vielen Fehlern ausgestattet.
Die einzige Quelle zum CO2-Ausstoß über 130 basiert auf eigene Messungen eines Professors die aber expotentiell angesetzt wird. Verwendet man diese Regressionsanalyse im Stadtverkehr, wäre aufgrund von Luftverschmutzungen eine möglichst hohe Geschwindigkeit zuerzielen, da der beste Kompromiss bei etwa 70-90km/h wären.
Die Bestandsdaten dieser Studie beinhaltet auch, dass etwa ein Drittel aller PKWs über 130 fahren wenn das möglich ist, nach neusten Umfragen fahren aber 90% unter 130.
Mein Highlight ist dazu noch die CO2-Reduzierung auf 120. diese Beinhaltet alle Autobahnen und nicht nur die Freigegeben. Bei Tempo 130 werden aber die Autobahnen auf denen 120 (BW, Niedersachsen, MV) ist nicht hochgesetzt und damit mehr CO2 reingerechnet und zu den freien Autobahnen zählen auch die Abschnitte, in denen es ein variables Tempolimit gibt, die aber bspw am Stuttgarter-Kreuz permament auf max 120 sind, jetzt sogar Richtung Pforzheim verlängert um 3km.
Wenn man wirklich in die Details dieser Studie eingeht, ist es für mich, der täglich damit arbeitet, nicht gut gemacht.
Im grunde wurden die wichtigsten Themen angesprochen. Lindner redet gut, er ist in sämtlichen Formate die man unter 30 konsumiert präsent. Er hat einen Plan, erklärt wie er die Leute damit abholt. Dass es die reichsten noch weiter entlastet ist das kleinere Übel das man mitnimmt, weil die eigenen Benefits auch da sind.
Das größte Thema mit dem Lindner bei den jungen gepunktet hat ist, die Ertragssteuer und die Einführung der Spekulationsfrist.
Kein Mensch glaubt noch an die gesetzliche Rente, alle wollen sich lieber selbst absichern und dem Staat nicht das Geld in die Hand drücken.
Jeder der sich 2 Videos zu Aktien, Fonds und ETFS durchgelesen hat kriegt ein Video mit Lindner vorgeschlagen.
Und es ist ein Gegenpol zu den Grünen Ideen, im Kern vertreten die aber das gleiche Ziel, CO2 einsparen.
Junge FDP Wähler gehen von sich selbst aus, dass die reicher werden als sie aktuell sind und damit überproportional von den anderen Parteien zur Kasse gebeten werden.
Ob das realistisch ist oder tatsächlich wahr steht auf einem anderen Blatt.
@halensee,
ein sehr spannendes Thema. Verkehrsbeeinflussungsanlagen, VBA genannt, sind mein Gebiet.
Der fehlende Sinn und das umschalten der Geschwindigkeiten beruht meinstens auf vorgaben der Regierungspräsidien. BW ist da völlig lost, die haben aktuell für sich die Standstreifenfreigaben für sich entdeckt um Kapazitäten zu erhöhen, dass in bspw in Hessen und NRW seit jahrzehnten angewendet wird.
Bayern hat aktuell die neusten Autobahnen nach den Zubringern von Leipzig und Erfurt, daher sind die Staus dort relativ zufällig auf offenen Autobahnen, überall wos ging kamen da 6 Spuren hin, zumindest bei den Bauwerken. Dafür haben die kaum Mautsysteme auf den Bundesstraßen.
auf Stadtebene ist das nur eine Sache des Gemeinderats und meist gar nicht wirklich durch Verkehrswissenschaft gedeckt. Meist hat da nur einer eine Idee und die setzt er um, dafür wird dort viel zu wenig Geld bezahlt um vernünftige Ingenieure zukriegen und es ist eine politische Entscheidung. Ein Resultat des Verwaltungsabbau in den 90er Jahren.
Zum Tempo 130 muss man sich zuerst mal die Quellen angucken. Die Studie der UBA dazu ist mMn methodisch und faktisch mit sehr vielen Fehlern ausgestattet.
Die einzige Quelle zum CO2-Ausstoß über 130 basiert auf eigene Messungen eines Professors die aber expotentiell angesetzt wird. Verwendet man diese Regressionsanalyse im Stadtverkehr, wäre aufgrund von Luftverschmutzungen eine möglichst hohe Geschwindigkeit zuerzielen, da der beste Kompromiss bei etwa 70-90km/h wären.
Die Bestandsdaten dieser Studie beinhaltet auch, dass etwa ein Drittel aller PKWs über 130 fahren wenn das möglich ist, nach neusten Umfragen fahren aber 90% unter 130.
Mein Highlight ist dazu noch die CO2-Reduzierung auf 120. diese Beinhaltet alle Autobahnen und nicht nur die Freigegeben. Bei Tempo 130 werden aber die Autobahnen auf denen 120 (BW, Niedersachsen, MV) ist nicht hochgesetzt und damit mehr CO2 reingerechnet und zu den freien Autobahnen zählen auch die Abschnitte, in denen es ein variables Tempolimit gibt, die aber bspw am Stuttgarter-Kreuz permament auf max 120 sind, jetzt sogar Richtung Pforzheim verlängert um 3km.
Wenn man wirklich in die Details dieser Studie eingeht, ist es für mich, der täglich damit arbeitet, nicht gut gemacht.
always nai dahanne





wusste?