Also man merkt hier wirklich, wer echte Ahnung von Medizin und Impfung hat und wer nicht. Sorry für diese Einleitung. Schreibe auch nur, damit nicht das Obige stehen bleibt.
stimmt
Vermutlich wird man gegen SARS-CoV-2 nicht jedes Jahr nachimpfen müssen "wie bei der Virusgrippe", einfach, weil Stand heute die Mutationen den Impfschutz zumindest der mRNA-Impfstoffe nicht so sehr unterlaufen.
vermutlich
man weiß es halt noch nicht; Boosterimpfungen sind sehr wirksam und werden nun 6 Monate nach der vollständigen Immunisierung empfohlen für Vulnerable, welche ähnlich der Grippe einzuordnen sind
Damit werden diese Leute über den Winter einen deutlich verbesserten Schutz haben.
Wie das nach weiteren 6-12 Monaten aussieht weiß man nicht sicher, aber die Antikörper-Konzentration im Serum lässt bei ebendiesen Menschen, vor allem Älteren, halt nach.
Von daher sicher kein Hirngespinst, dass vielleicht einmal im Jahr eine Auffrischung kommt für diese Menschen; vielleicht wird es auch nicht nötig sein
Das muss nicht zwangsweise mit signifikanten Mutationen zu tun haben, sondern eben einfach mit dem abflachenden Immunschutz gerade bei Älteren Menschen
Da gibt es viele Studien zu und die wieder steigenden Todeszahlen beispielsweise in Israel ca. nach 6 Monaten Impfung geben hinweise darauf
Influenza-Viren hingegen mutieren (verändern durch echte Veränderung) und insbesondere rekombinieren sich (durch neue Zusammensetzung der bereits bekannten Virenstämme) ständig, so dass für jeden Winter neu geschaut werden muss, gegen welche Substämme man impfen sollte. Da der Impfstoff auch nur für den aktuellen Winter bestimmt ist, reicht halt eine einzige Impfung aus. Die im übrigen natürlich durch das kurzfristige Auftreten anderer als der prognostizierten Stämme obsolet, d.h. unwirksam werden kann ..
vollkommen korrekt berschrieben
Gegen SARS-CoV-2 wird das vermutlich eher wie gegen die Röteln oder gegen die Masern laufen, nämlich, dass es einer gewissen Grundimmunisierung bedarf. Das können zwei, drei Impfungen innerhalb eines halben oder ganzen Jahres sein, das kann bedeuten, dass man nach 10 oder 20 Jahren nochmals wieder auffrischen muss. Vielleicht erledigt die Auffrischung aber auch der immer mal wieder stattfindende Kontakt mit dem realen Virus. Da es sich halt um ein neues Virus handelt, wird man ausprobieren müssen.
genauso ist es...man wird es ausprobieren müssen...vielleicht, vielleicht nicht...abwarten
Kleinkinder und ältere Kinder wie Jugendliche muss man imho auch nicht auf Antikörper testen, bevor man sie impft. Dann wirkt die Impfung eben gleich wie ein Booster. Wird bei Röteln z.T. auch so gemacht. Und bei den Genesenen, die eine Auffrischimpfung bekommen.
IMHO ist das eine gute Option und wird, soweit ich hörte, auch partiell gemacht (also nicht vor der Impfung sondern aktuell wird, sicher nicht flächendeckend aber selektiv nach dem Status der Immunisierung der Kinder geschaut)
Natürlich könnte eine Impfung darauf wie ein Booster wirken...wird sie wahrscheinlich auch
Dennoch, da ja auch du stets betonst, wie wichtig eine Abwägung vor einer Impfung, insbesondere bei Kleinkindern oder noch jüngeren ist: wenn es nicht unbedingt nötig ist oder große Vorteile brächte, wieso sollte man es dann tun?
Wenn das Kind 1-2 Infektionen durchgemacht hat und einen hohen AK-Spiegel im Serum hat, könnte die Überlegung Sinn machen, auf eine Impfung zu verzichten. Zumindest fände ich die optionale Möglichkeit nach entsprechender Aufklärung für Eltern sinnvoll
Soviel dazu.
Jawohl
