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Rufus_II
Granadaseggl
Merz packt es sicher, mit 66 Jahren ist er zwar nicht mehr der allerjüngste aber immer noch jünger als über 90% seiner Wähler*Innen.

Für den neu zu schaffenden Posten einer stellvertretenden Generalsekretärin will Merz die 34 Jahre alte bisherige baden-württembergische Kommunalpolitikerin Christina Stumpp
https://christina-stumpp.de/
*Signaturen werden eindeutig überbewertet*

Goofy
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Grasdaggl
Man hört, sie sei sympathisch.
Man hört, die sozial Oberen wären ihr näher als die Unteren.


Nach der Wahl ist sie gleich mal nach Berlin, hat sich etwas umgeschaut
Mit dem Flieger, versteht sich.



Was will man im Rems-Murr-Kreis erwarten?
Was sagt es über die CDU im Kreis aus, und was sagt es über die Wähler aus, wenn ein Joachim Pfeiffer dort so viele Jahre immer wieder aufgestellt und gewählt wird?



https://kandidatencheck.swr.de/bundesta ... christina/

Ihre Antworten zu ein paar Thesen.

Wohnen und Soziales
Vor dem Hintergrund steigender Mieten soll der Bund einen Mietendeckel einführen.

Ich stimme überhaupt nicht zu.



Kinder und Familie
Um einkommensschwache Familien stärker zu unterstützen, soll die Höhe von Kindergeld und Kinderfreibetrag an das Einkommen der Eltern gekoppelt werden.

Ich stimme eher nicht zu.



Gesundheit und Pflege
Die Unterscheidung zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen soll abgeschafft und in eine neue Form der gesetzlichen Versicherung gegossen werden – etwa in eine Bürgerversicherung.

Ich stimme überhaupt nicht zu.



Infrastruktur und Mobilität
Der Ausbau von Bahnstrecken und Radwegen soll Vorrang vor dem Ausbau von Straßen haben.

Ich stimme überhaupt nicht zu.



Wirtschaft und Arbeitsmarkt
Der Staat soll aktiv neue Arbeitsplätze fördern, statt bestehende Arbeitsplätze mit viel Geld zu retten.

Ich stimme eher nicht zu.



Staatsfinanzen
Um die Corona-Folgen finanziell schultern zu können, sollen Gutverdienende und Vermögende höhere Steuern zahlen.

Ich stimme eher nicht zu.



Digitalisierung
Der Datenschutz soll gelockert werden, um den digitalen Fortschritt zu beschleunigen.

Ich stimme voll und ganz zu.



Klimaschutz
Der Klimaschutz soll grundsätzlich Priorität vor allen anderen Themen haben.

Ich stimme eher zu.



Innere Sicherheit
Straffällige Flüchtlinge und Asylbewerber sollen konsequent in ihre Herkunftsländer abgeschoben bzw. ausgewiesen werden.

Ich stimme voll und ganz zu.



Europapolitik
Deutschland soll künftig wieder unabhängiger von der Europäischen Union handeln, das hat unter anderem die Corona-Pandemie gezeigt.

Ich stimme überhaupt nicht zu.




Meine Schwerpunktthemen sind ...
Kinder und Familie, Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Digitalisierung

RedBlues
Halbdaggl
Rufus_II hat geschrieben:Merz packt es sicher, mit 66 Jahren ist er zwar nicht mehr der allerjüngste aber immer noch jünger als über 90% seiner Wähler*Innen.


Ich weiß das ist auch spaßig gemeint, aber es ist leider auch die völlig verdrehte Wahrnehmung in den Medien. Die Grünen werden von jungen Menschen gewählt, die CDU wählen nur Alten die kurz vor der Urne stehen. Aber ganz so ist es eben auch nicht.

Für den neu zu schaffenden Posten einer stellvertretenden Generalsekretärin will Merz die 34 Jahre alte bisherige baden-württembergische Kommunalpolitikerin Christina Stumpp
https://christina-stumpp.de/


Interessant, nie von ihr gehört, scheint eher konservativ zu sein.
Aber die vernünftigen CDU Politiker in BaWü sind ja alle bei den Grünen :mrgreen:

jagdhuette
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Halbdaggl
RedBlues hat geschrieben:
Rufus_II hat geschrieben:Merz packt es sicher, mit 66 Jahren ist er zwar nicht mehr der allerjüngste aber immer noch jünger als über 90% seiner Wähler*Innen.


Ich weiß das ist auch spaßig gemeint, aber es ist leider auch die völlig verdrehte Wahrnehmung in den Medien. Die Grünen werden von jungen Menschen gewählt, die CDU wählen nur Alten die kurz vor der Urne stehen. Aber ganz so ist es eben auch nicht.



https://de.statista.com/statistik/daten ... ach-alter/

Sieht aber so aus - vermutlich konstruieren die Statistiker dieses Bild nur...

Iron
Grasdaggl
Die CDU hat einen gewisse Basis bei den Älteren, haben aber die Wahlen verloren u.A. weil ein Laschet viele der Wähler nicht angesprochen hat.

Wobei die SPD da ähnliche Werte hat wie die CDU.

Bei Grünen und FDP ist so, dass sie mehr die Jungen angesprochen haben und weniger die Älteren.

Die AFD eher die "Mitte" die 25 bis 69 jährigen.

ICh schätze mal, dass kann bei der nächsten Wahl wieder ganz anders aussehen, 2017 hatten sie ... die CDU ... noch deutlich bessere Werte bei den "Jungen".

jagdhuette
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Halbdaggl
Ich wage zu bezweifeln, dass nochmal eine 40% CDU Generation nachwächst.
Daher wird es sich wenn dann marginal ändern.
Wenn man eine 33 jährige Finanzbeamte, die den look einer 50-jährigen hat nach Berlin schickt, wird man den Trend vermutlich nicht brechen.

Iron
Grasdaggl
Das hat man über die FDP auch gedacht. Dass die SPD den Kanzler 4 Jahre späte stellt, hätte man 2017 auch kaum erwartet. Erst recht nicht, dann der erneuten großen Koalition.

RedBlues
Halbdaggl
Ich wagen zu bezweifeln, dass nochmal irgendeine Partei über mehr als einen Wahlzyklus auf solche Werte in einer Generation kommen wird.

Die Wähler wechseln im Gegensatz zu früher viel schneller und öfters die Partei.

Die CDU hatte 2017 bei der Bundestagswahl 19,9% der Stimmen bei den 18-24 jährigen, 21,4% bei den 25 bis 34 jährigen. In beiden Altersklassen waren sie stärkste Partei. Jetzt will sie bis 30 keiner mehr wählen. Da sind auch noch viele dabei die bei der letzten Wahl der CDU die Stimme gegeben haben.


Wenn die Ampelpartein in 4 Jahren in Ungnade gefallen sind beim Wähler, dann ändert sich das wahlverhalten auch wieder.

Ist halt so, da gleich wegen einer Wahl so zu tun als ob das die Zukunft für immer ist, halt ich für etwas voreilig


RedBlues
Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Und dafür hat Karl Marx jahrelang dicke Folianten geschrieben:

https://www.republik.ch/2021/09/15/waru ... obal-de-DE

Mit einem herzlichen Gruß an alle, die neoliberal aufgestellt sind.

Ach so, hmmm. :oops:
Das giltet ja nur für die Schweiz. 8)


Warum Sie mit Arbeit niemals reich werden


ich weiß ja wie die Formulierung gemeint ist, aber trotzdem :mrgreen:
Auch die die Reich werden, arbeiten, aber sie sind im Regelfall nicht in einem Angestelltenverhältnis.

Reich wird man im Regelfall dann, wenn man seine eigene Arbeitskraft mit der von vielen Mitarbeitern bündelt die dann in seinem eigenen Namen arbeiten und eine Gegenleistung in Form von Gehalt beziehen. Jeder dieser Menschen schafft dann einen größeren Mehrwert wie er als Gegenleistung von seinem Arbeitgeber gibt. Diese Differenz schafft dann dem Unternehmer Reichtum auf Dauer.

Würde mal behaupten, dass das auch kein einziger Neoliberaler bezweifelt

Die Punkte im Artikel finde ich jetzt auch nicht gerade überraschend, dass die "Mittelschicht" der Bürger die höchste Steuerlast hat und damit am meisten zur Finanzierung des Staates beiträgt, ist ja leider auch bei uns so. Und wirklich diese Mittelschicht entlasten möchte irgendwie keine Partei so wirklich. Und das warum ist auch klar, diese Steuereinnahmen kann man fast nicht irgendwo anders wieder reinholen, die Oberschicht mit den großen Vermögen und hohen Einkommen ist viel mobiler und die Möglichkeiten seine Steuerlast zu senken steigen naturgemäß mit der Höhe des Einkommens.

Eigentlich müsste der Staat die Gründung von Unternehmen fördern, so dass seine Bürger zu mehr Reichtum kommen. Also nicht Selbstständige die dann in mehr oder weniger prekären Arbeitsverhältnissen stehen. Aber auch das ist ja nur bedingt gewünscht. Gerade bei vielen Linken habe ich den Eindruck über die letzten Jahre gewonnen, dass der Unternehmer an sich der Klassenfeind ist, dass Kapital in sich böse ist.

Edit:
Und in gewisser Weise ist dies auch der Fall. Die Gesetze der Marktwirtschaft sind unerbittlich. Ein Unternehmen muss eine Gewinnerzielungsabsicht haben, ein Unternehmer ist dazu verpflichtet das Optimum aus seiner Unternehmung herauszuholen um im Wettbewerb mit Mitbewerbern bestehen zu können. Am Markt gibt es nur 3 Entscheidungskritierien für ein Produkt: Preis, Verfügbarkeit, Qualität

Was sich daraus entwickelt ist ziemlich kaltblütig, kein Unternehmen kann sich wirklich dagegenstellen, sonst wird es nicht langfristig bestehen bleiben.

Aber am Ende sind die, die erfolgreich ihr Kapital in einem Unternehmen investiert haben, diejenigen die am meisten vom Erfolg des Unternehmens profitieren und die die zu Reichtum kommen.

Allerdings muss man auch zugestehen, dass viele von denen diejenigen sind, die im Aufbau eines solchen Unternehmens das größte Risiko tragen am Ende des Tages mit Nichts dazustehen.


RedBlues
Halbdaggl
Noch entscheidender aber ist dies: Niemand kann und wird Ihnen für eine Stunde Ihrer Arbeit mehr bezahlen, als er selbst in dieser Stunde einnimmt. Das wäre eine fast schon naturgesetzliche Unmöglichkeit; Ihr Arbeitgeber wäre innert kürzester Zeit bankrott. Das bedeutet: Wie viel Geld Sie bekommen, hängt vor allem davon ab, wie viel Geld Ihr Arbeitgeber mit seinem Business verdienen kann.


ich finde das ist der alles entscheidende Teil des Artikels.

Das gilt für Unternehmen und das gilt auch für alle Berufe in denen unser Staat bzw. das Gesundheits- und Sozialsystem der Arbeitgeber ist.

Und das führt leider systematisch dazu, dass Berufe in den sozialen Bereichen schlechter bezahlt werden wie die in der Industrie.


Wobei um nochmal auf die Überschrift des Artikels zurückzukommen, Reich kann man auch in einem Angestelltenverhältnis werden. Wenigstens so reich, dass man sich um Geld keine wirklichen Sorgen mehr machen muss. Definiert man reich allerdings mit größerem Vermögen, dann wird man das natürlich im Regelfall nicht hinbekommen. Höchstens man fängt bei einem Startup an (beim richtigen natürlich) und bekommt jedes Jahr Aktienoptionen als Ausgleich für ein niedrigeres Gehalt, dann kann man auch als Angestellter reich werden. Aber das ist natürlich nur eine absolute Minderheit.

Spielgerät
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Halbdaggl
Ich war mir nicht sicher, ob es hier rein soll oder doch besser in den Kabarett und Kleinkunst-Fred passt... unfassbar ist es auf alle Fälle :D

"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

flux
Unter Westfalen hat geschrieben:Und dafür hat Karl Marx jahrelang dicke Folianten geschrieben:

https://www.republik.ch/2021/09/15/waru ... obal-de-DE

Mit einem herzlichen Gruß an alle, die neoliberal aufgestellt sind.

Der Artikel verkündet ja nichts anderes als Binsenweisheiten. Zumindest für diejenigen, die "neoliberal aufgestellt sind" - wenn man diesen Begriff in seiner originalen Bedeutung versteht. Die Frage ist doch vielmehr: Welche Schlüsse zieht man aus der durchaus zutreffenden, wenn auch banalen Analyse?

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Also, selbst meine banalsten Fragen sind durch den Artikel zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet worden. Ich mag Binsenweisheiten. Sie erleichtern das Leben.
Welche Schlüsse Du daraus ziehst?
Keine Ahnung.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Rufus_II
Granadaseggl
higgi hat geschrieben:Baerbock wird Außenministerin
Habeck Superminister (Wirtschaft + Klima)
Lindner Finanz
Gesundheit geht an die SPD

Maas war ja nicht unbedingt der beste und jetzt soll eine sehr unerfahrene ihm nachfolgen :shock: :roll:
Lächerlich
*Signaturen werden eindeutig überbewertet*

jagdhuette
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Halbdaggl
Finanzminister Lindner, Außenministerin Baerbock – diese Namen gelten als gesetzt
13.40 Uhr: Heute soll es noch keine offizielle Kabinettsliste geben, doch für einige Ressorts gelten schon konkrete Namen als gesetzt. Die Übersicht:

Bundeskanzler: Olaf Scholz

Arbeit und Soziales: Hubertus Heil (SPD)

Klima/Wirtschaft: Robert Habeck (Grüne)

Außen: Annalena Baerbock (Grüne)

Finanzen: Christian Lindner (FDP)

Bildung: Bettina Stark-Watzinger (FDP)

Justiz: Marco Buschmann (FDP)

Verkehr: Volker Wissing (FDP)


https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... c3f211b2a9


Die SPD hat die ganzen undankbaren Ministerien abgeräumt.




jagdhuette
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Halbdaggl
Das hängt wohl alles ein Stück weit davon ab, wie die Kompetenzen von Habecks "Superministerium" aussehen. Ich hätte Baerbock für Familie und CEM als Außenminister auch besser gefunden.

jagdhuette
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Halbdaggl
Ich finde übrigens die Ministerbesetzungen der FDP (abgeshen von Lindner) richtig und gut. Das scheinen wirklich fachlich die richtigen zu sein. Ob sich bei der SPD jemand zum Thema bauen und wohnen findet ist sicher noch ziemlich spannend. Aus Berlin sollte der/die auf jeden Fall nicht kommen.

Spielgerät
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Halbdaggl
Ob Buschmann Justiz kann, bleibt abzuwarten. Bislang hat er sich, nachdem was ich mitbekommen habe, hauptsächlich dadurch hervorgetan, den Unfug von Franz Josef Kubicki nachzuplappern.
Und die Impfpflicht, die wir so dringend bräuchten, wird es mit ihm vermutlich auch nicht geben.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."