Edit @redrum ich find das posting auch gut bzw, zumindest eine gute diskussionsgrundlage. gehe auch auf jeden einzelnen punkt ein

.
Ist das die Lösung des Problems? Genau das hat man ja mit Dublin III versucht. Es war abzusehen, dass das nicht auf Dauer klappt und unsere Nachbarn da nicht mit machen.
Exakt. Das hat DIE kanzlerin einfach laufen lassen, die jetzt immer solidarität von den europäischen nachbarn einfordert. Und die ihrem wahlvolk verspricht, dass es die geben wird. Die wird es aber nicht geben. Und wenn man so dermaßen ungeschickt agiert wie merkel dann schon gar nicht.
Die EU-Außengrenzen dicht machen? Vermutlich unmöglich, aber selbst wenn, dann sorgen wir nur dafür, dass die Flüchtlinge im Mittelmeer ersaufen.
Etwas verkürzte darstellung. Die flüchtlinge ersaufen doch gerade jetzt bei offenen außengrenzen? Und je offener die grenzen sind und umso dämlicher bzw. größer die "willkommenskultur" ist desto mehr werden es versuchen.
Denn sie werden trotzdem versuchen zu kommen, weil ihr Elend so groß ist, dass sie auch ihr Leben aufs Spiel setzen.
Ich halte es für wahrscheinlich, dass deutlich weniger kommen könnten (s.o.). Seit bei den baklanflüchtlingen (elendsflüchtlinge

) die anreize niedriger gesetzt wurden kommen auch viel weniger.
Alle Prognosen sagen, dass die Flüchtlingsströme in den kommenden Jahren weiter zunehmen werden. Nicht nur alleine wegen der Kriege, sondern auch wegen des Klimawandels. Hier müssen tragfähige Konzepte entwickelt werden, denn natürlich kann Europa nicht alle Flüchtenden aus Asien und Afrika aufnehmen.
Exakt richtig. Aber wir haben eine kanzlerin die seit einem halben jahr behauptet es gäbe keine obergrenze

. Und eine (sog.) "opposition"

die sie verteidigt .
Es geht also darum, Fluchtursachen zu bekämpfen, soweit das geht. Wenn es nicht geht, muss überlegt werden, was mit den Flüchtenden geschehen soll, wie man ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Nicht unbedingt in Europa, wo die meisten nur aus Not hin wollen, sondern in den Regionen in die es sie eigentlich zieht.
Ebenfalls richtig. Mit der einschränkung , dass die meisten nach europa wollen weil sie dort die besten sozialen bedingungen erwarten - was aus deren sicht ja auch legitim ist. Deshalb wollen auch alle nach deutschland oder schweden - und nicht etwas ins schöne portugal mit seinem angenehmen klima.
Bangladesh versinkt langsam im Meer, die Sahara dehnt sich immer weiter Richtung Süden aus. Natürlich kann man sagen, das ist das Problem der Anrainerstaaten. Aber wenn die Leute dort keine Perspektive mehr sehen versuchen sie eben den Sprung nach Europa.
Und wie oben von dir richtig festgestellt:
natürlich kann Europa nicht alle Flüchtenden aus Asien und Afrika aufnehmen.
Und erst recht nicht deutschland alleine.
"Grenzen zu" ändert nichts, aber auch gar nichts an der Problematik. Im Gegenteil, es verschärft die Situation nur.
Das hätte ich nun gerne näher erklärt. Inwiefern verschärft das die situation?
Natürlich lassen sich diese Probleme nicht ad hoc lösen. Es wird Jahre, eher Jahrzehnte dauern. Und solange müssen wir mit Armuts- und Kriegsmigration nach Europa rechnen. Aber das Problem ist seit mindestens 30 Jahren bekannt. Es wurde ignoriert. Es wurde erzählt, dass es schon nicht so schlimm werde.
Richtig - und von wem? Von den parteien die ich jetzt unbedingt wieder wählen soll? Bzw. von den grünen die sich so doll auf das veränderte deutschland freuen
Es wurde so schlimm. Und Zäune werden die Flüchtlinge auch nicht aufhalten. Diese Menschen haben nichts zu verlieren, aber in ihren Augen alles zu gewinnen. Die musst du erschießen, damit sie nicht über den Zaun klettern. Da haben Frau Petry und Frau Storch schon recht. Aber ist das wirklich eine gangbare Alternative?
Nein ist es nicht. Es wird auch nicht klappen grenzen vollkommen dicht zu machen, aber es ist möglich sie weitgehend zu kontrollieren - auch ohne die leute vom zaun zu schießen. kann man ja in vielen teilen der welt sehen, dass das geht.
Du hast recht, die Regierung agiert vollkommen planlos. Das muss man ihr vorwerfen. Sie hat auch gar keine Absicht, einen brauchbaren Plan zu entwerfen. Das würde zu Anfang Geld kosten. Richtig viel Geld. Das will man nicht. Zumindest nicht offensichtlich. Also wurstelt man erst mal vor sich hin.
Immerhin jemand der das zugibt. Vor monaten wäre das noch eine frevelei an der willkommensdiktatur gewesen. Und für das vollkommen planlose soll es meine stimme geben? Edit: 50 Milliarden für flüchtlinge bis 2017 und das ohne plan ist auch nicht wenig geld , nä?
Ich kann die Ängste der Leute nachvollziehen. Die Flüchtenden konkurrieren um billigen Wohnraum und langfristig auch um Jobs. Es wird viele Verlierer geben. Das müsste nicht sein, ist aber – wenn auch nicht unbedingt gewollt – so doch eingepreist. Nur keine Veränderung an den Rahmenbedingungen. Das Kapital ist schließlich ein scheues Reh, das man nicht zu gesellschaftlichen Aufgaben heranziehen sollte. Da ist es dann für einen Herrn Seehofer oder eine Frau Petry viel einfacher, die Flüchtlinge zu bashen.
Herr Seehofer basht frau merkel und nicht die flüchtlinge, soviel klarheit muß schon sein. Und für die etablierten parteien ist es offensichtlich viel einfacher die AfD zu bashen als bspw. dafür zu sorgen dass das scheue reh sich stärker an an der finanzierung gesellschaftlicher aufgaben beteiligt. Wenns mit ner GroKo nicht klappt wann denn dann? Politikversagen auf ganzer linie.