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de mappes
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Spamferkel
higgi hat geschrieben:Oder er hat sich absichtlich angesteckt, um sich nicht impfen zu müssen


;)
geht auch schneller als zweimal Impfen mit Abstand plus 2 Wochen Arten
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de mappes
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Spamferkel
killroy hat geschrieben:Lewis Hamilton hat ja recht deutlich geäußert, wie lange es gedauert hat bis er körperlich wieder auf 100 Prozent war


und Wowa Anton?
Will sagen...man kannes nicht von einem auf den anderen übertragen (sic!) und wird sehen, wie der verlauf bei Kimmich ist
Man kann aber sagen eine große Mehrheit an Profisportlern, die infiziert waren, kam mit glimpflichem verlauf raus...was ja auch nicht verwundert: Jung, gesund und fit ist halt das Größte Plus gegen Corona
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killroy
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Granadaseggl
ja, gibt aber auch Profisportler die ihre Karriere nach der Infektion beenden mussten :(
der Kollege Kimmich hat sich in jedem Fall ohne Impfung einem wesentlich größeren Risiko ausgesetzt, das seine Karriere einen Knacks bekommt. So viel Wahrscheinlichkeitsrechnung sollte ein Einser-Abiturient beherrschen
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Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Tamasi
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Allmachtsbachel
Gestern 75.961 Neuinfektionen. Wann packen wir die 100.000? An einem Tag wohlgemerkt. Noch im November? Erst im Dezember? Pünktlich zum Kerzle-Anzünden am ersten Advent?

Werner Bartens ist weiter on fire. Er hat sich die Corona-Maßnahmen der Ampel angeschaut:

Die jetzigen Entschlüsse sind so, als würde man in einer Flutkatastrophe ankündigen, mehr Schwimmlehrer einzustellen und ein paar Schwimmflügel und Badeenten zu verteilen. Das hilft akut überhaupt nicht, langfristig allenfalls ein bisschen. Man weiß gar nicht, in wie viele Tischkanten man beißen soll angesichts dieser hasenfüßigen Beschlüsse, an die Christian Lindner noch ein Flehen um Kontaktbeschränkungen angeschlossen hat.

(...)

Jetzt also wird ein Bund-Länder-Krisenstab eingerichtet sowie eine Expertengruppe, die täglich die Regierung beraten soll. Das ist fein, kommt nur schlappe eineinhalb Jahre zu spät. Es gibt Bonuszahlungen für Pflegekräfte. Auch das ist unbedingt zu begrüßen, aber der Personalmangel in der Pflege ist mindestens schon so alt, wie es das demnächst jüngste Regierungsmitglied sein wird. Die Impfkampagne wird deutlich ausgeweitet. Bravo, sehr gut, besonders nachdem die Impfzentren noch bis vor Kurzem geschlossen wurden und die Daten der bereits Geimpften nach vier Monaten aus Datenschutzgründen gelöscht wurden.

Bei aller Kritik, Bartens will keinesfalls einen Lockdown:
Aber zwischen Sperrstunden und Kontaktbeschränkungen für alle und den wachsweichen Empfehlungen der künftigen Regierung hätte es noch etliche Eskalationsstufen gegeben. Darauf wurde jedoch aus schwer verständlichen Gründen verzichtet. Auch der Spielraum an unterschiedlichen Freiheitsgraden, der zwischen Geimpften und Ungeimpften möglich gewesen wäre, wurde kaum ausgenutzt.

Und weil sofortige, einschneidende Maßnahmen ausbleiben... weil der Kampf gegen das Virus nicht angenommen wird... passt dieses Fazit:
Es klingt ein bisschen nach evangelischer Tagungsstätte und größtmöglicher Rücksichtnahme.

Tja.

https://www.sueddeutsche.de/meinung/amp ... -1.5472507

Zur Klarstellung: Das ist ein Kommentar. In seinen medizinischen Fachtexten zum Thema ist Bartens sehr sachlich.

killroy
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Granadaseggl
Dieses andauernde rückwirkende Geschimpfe ist aber auch nicht gerade zielführend. Noch im September war in den Impfzentren gähnende Leere. Und immer und immer wieder: Du kannst als Politiker die Menschen nicht zur Impfung tragen. Und hätte man 2020 das Thema Impfpflicht nicht kategorisch ausgeschlossen wäre ein Sturm der Entrüstung durch dieses Land gefegt.
Hat Herr Bartens auch Lösungen oder will der nur schimpfen wie gerade so viele?
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jagdhuette
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Halbdaggl
Wann habt ihr denn das erste Mal gehört, dass man grundsätzlich einen booster brauchen könnte?
Ich bin mir sehr sicher, dass ich das erst einige Wochen nach der Bundestagswahl gehört habe.
Für die, denen das auch so ging und die bereits im Januar oder Februar geimpft wurden ist das dann leider ziemlich blöd gelaufen. Ich finde das darf man schon mal sagen.


killroy
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Granadaseggl
Das Thema Booster war schon lange präsent, wurde bereits im Frühjahr diskutiert. Konnte man mitbekommen.

Ich häng - wenn schon - als Team Hagebau auf den Plastiksesseln beim Veit rum. Wobei ich beim Toom auch schon mal war, in Metzingen. Da hats mir aber ned gfalla
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Tamasi
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Allmachtsbachel
killroy hat geschrieben:Dieses andauernde rückwirkende Geschimpfe ist aber auch nicht gerade zielführend. (...)
Hat Herr Bartens auch Lösungen oder will der nur schimpfen wie gerade so viele?

Wenn man genau liest, tritt er z.B. für 2G ein, siehe den obigen Ausschnitt zum Thema "keinen Lockdown, sondern...".

Aber nochmal, das ist ein Kommentar. Kein Handlungsleitfaden.

Und man kann Bartens durchaus zu Gute halten, dass er schon seit Beginn der Pandemie mir guten (Fach-) Texten über Corona informiert. Auch wenn er schon lange vom Arzt- zum Journalisten-Metier gewechselt ist, hat er sicher einen besseren Einblick und Informationsstand als wir mit unserem Bundestrainer-Halbwissen - dementsprechend fundiert sind seine Forderungen nach strengeren Regeln und Einschränkungen. Schon lange kritisiert er das zögerliche Kaum-Handeln der Politik.

Er ist Medizinjournalist. Er nutzt seinen Einfluss auf dem Spielfeld, das er hat.

killroy hat geschrieben:Noch im September war in den Impfzentren gähnende Leere. Und immer und immer wieder: Du kannst als Politiker die Menschen nicht zur Impfung tragen. Und hätte man 2020 das Thema Impfpflicht nicht kategorisch ausgeschlossen wäre ein Sturm der Entrüstung durch dieses Land gefegt.

jagdhuette hat schneller geschossen. Ich lege nach: Wer bei 1+1 auf 2 kommt, konnte schon im Sommer ahnen, dass das Boostern nötig sein wird. Auch die Zahl der bisher Geimpften war bekannt und dass es - bei einem unflexiblen "alle nach 6 Monaten" wieder zu den gleichen Engpässen kommen wird. So, und warum hat man das nicht vorbereitet? Warum hat man die Impfzentren nicht offen gelassen und das Boostern gestartet?

Impfpflicht:
Ich wundere mich, dass jetzt erst und ewig lang das Für & Wider diskutiert wird, obwohl das Thema ebenfalls seit dem Sommer auf dem Tisch liegt. Jetzt "müssen wir erstmal die Meinung von Experten einholen". Mir geht's nicht um das Ergebnis, zu dem man dann kommt. Mir geht's darum, dass man jetzt erst damit anfängt.

Allgemeines Impfen:
Der neue NRW-Ministerpräsident hat vor ein paar Tagen gesagt, um die Erst-Impf-Quote zu erhöhen, müsse man jetzt "kreativ sein". Er meinte damit das Nachdenken über die Impfpflicht. Alter... "Kreativ sein" hätte bedeutet, im Sommer / Herbst gezielt die impf-unwilligen Gruppen anzusprechen. Manche wären durchaus erreichbar gewesen: Quartiersimpfungen, SMS-Termine... Schau nach, wie's in Bremen lief, wie's in Spanien lief, das übliche Zeug, ewig bekannt, keiner hat's gemacht.

Dito "3G am Arbeitsplatz". Das gilt ab jetzt und keiner weiß, wie es kontrolliert werden soll. Noch so ein Witz. Siehe Italien, Green Pass, schon seit Monaten, inkl. elektronischen Einlasskontrollen etc.

Geht alles. Zumindest anderswo.

Deshalb ist die Wut ein gewisser Ärger berechtigt. Sonst lernen sie's nie.

Spielgerät
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Halbdaggl
killroy hat geschrieben:Du kannst als Politiker die Menschen nicht zur Impfung tragen.


Klarer Fall von Gehirnwäsche.
Fand wohl zeitgleich mit Bekanntgabe des Ergebnisses der Bundestagswahl statt.
Chemtrails? Gates-gechippt?

Ach so, gute Besserung respektive einen milden Verlauf wünsche ich dir natürlich auch noch
:prost:
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

killroy
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Granadaseggl
? schlauch

blicks ned, aber danke für die genesungswünsche

@tamasi
wir hatten nunmal einen wahlkampf genau in der phase, in der das alles hätte sttfinden müssen. max beschissene zeitliche gemengelage. keine entschuldigung für versäumnisse, aber eine erklärung. beim kampf um wählerstimmen ist eben vieles hinten runter gefallen.

ich finde das selbstredend nicht gut und richtig, verstehe es aber.

war auch keine generalkritik an herrn bartens, kenne von dem auch nix bewußt. aber dieses "eineinhalb jahre zu spät" - jo mei - der erkenntnisgewinn hält sich in grenzen und bringen tuts eben nix, das zu formulieren
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Nochmal zur Wut:

Das ist natürlich kein Zustand. 8) Ich weiß auch, dass es viele Gründe für die Versäumnisse der letzten Monate gibt. Und so oder so, das Rad lässt sich nicht zurückdrehen.

Umso mehr ärgert mich die Gegenwart. Dass immer noch so zögerlich-zaudernd gehandelt wird. Wie es zuletzt lief - das war schlecht. Warum geht's dann quasi genauso weiter?

killroy
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Granadaseggl
Warum geht's dann quasi genauso weiter?

weil die einen nicht mehr wollen und die anderen noch nicht können. siehe die aktuell völlig hanebüchene kritik der CDU am koalitionsvertrag. das könnte man auch im Januar noch tun, grad gäbs echt wichtigeres
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Tamasi
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Allmachtsbachel
killroy hat geschrieben:war auch keine generalkritik an herrn bartens, kenne von dem auch nix bewußt. aber dieses "eineinhalb jahre zu spät" - jo mei - der erkenntnisgewinn hält sich in grenzen und bringen tuts eben nix, das zu formulieren

Er formuliert's gebetsmühlenartig. Nur die "eineinhalb Jahre" passt er an. :)

Ach so, und noch was ändert sich: Er ist in den letzten Monaten immer verzweifelter und sarkastischer geworden.

Heute kam noch ein Text von ihm, zur Impfung von Kindern - übrigens im Kultur-Teil, also wieder nicht "wissenschaftlich", wie sonst sein Kerngebiet.

Hier einige Auszüge, er schreibt halt auch gut:
Den Kürzeren ziehen

Kinder und ihre Eltern wurden in der Pandemie lange nicht gehört, sondern ignoriert. Dafür sollen nun auch die lieben Kleinen schnell durchgeimpft werden. Um wen geht es da - um sie oder um uns?

Von Werner Bartens


Es ist immer gut, ausreichend moralische Verfügungsmasse und Raum für Empörung zu haben. Über Kinder zu reden, füllt dieses Bedürfnis auf überragende Weise aus. Außerdem haben viele, die sich zum Thema äußern, schon welche gesehen oder über sie gelesen. Andere, darunter viele alleinerziehende Mütter und Väter, haben gar selbst Kinder, und Millionen von ihnen wurden gemeinsam mit diesen Kindern von Staat und Schule in dieser Pandemie im Stich gelassen; die dramatischen Folgen für die Seele und die Entwicklung dieser Kinder sind heute, im Herbst 2021, nicht nur für jeden wachen Menschen im persönlichen Umkreis sichtbar; sie sind auch wissenschaftlich belegt.

Nichts eignet sich also inzwischen besser als Streitpunkt für eine aufgekratzte Debatte als das Wohl und Wehe von Kindern.

(...)

Da es sich seit ein paar Jahren eingebürgert hat, statt feingranularer Nuancierungen Schwarz oder Weiß aufzubieten, waren die Fronten schnell klar. Auf keinen Fall dürfe es zur #KinderDurchseuchung kommen. Her mit der Spritze für Grundschüler. Eltern sahen (und sehen) das Vakzin als Erlösung aus der ständig drohenden Homeschooling-Hölle; will man es ihnen verdenken nach den Erfahrungen seit Beginn der Pandemie, seit also nicht alle, aber sehr viele Arbeitgeber und Kultusbehörden vor allem dadurch auffielen, sich über die neuen Anforderungen zu erschrecken, anstatt doch mal Wlan einzurichten und Luftfilter aufzustellen?

Nun hat die Einschätzung der Bevölkerung zum Phänomen Kind in der Pandemie inzwischen Salti geschlagen, gegen die Joshua Kimmichs Wandlung vom Vorzeigefußballer zum Corona-Deppen sanft anmutet. Erst waren Kinder mächtige Virenschleudern, die Oma und Opa ins Grab bringen. Dann bemerkte die (deutsche) Weltöffentlichkeit, dass nicht nur Oma und Opa im Heim und Papi und Mami in der Arbeit Gefühle haben - sondern auch Kinder haben also welche? Zumal, wenn sie ihre Mitschülerinnen jahrelang nur maskiert sehen oder im Teams-Tetris. Jetzt, sehr plötzlich, sind sie dafür absolut unerlässlich für die allgemeine Pandemiebekämpfung. Sie, die Kinder, sollen jetzt die Impflücken schließen, die von angst- oder auch nur narzissmusgestörten Erwachsenen aus den Karmakampfzonen Murnau oder Schwäbisch Gmünd seit Monaten offengehalten werden.

Nur so, auf Statistik reduziert: das ist Unsinn.

(...)

So steht das Kind nun da, in der vierten Welle der Pandemie wie auch überhaupt: vergessen oder verherrlicht - jetzt gar als Erlöser. Dass Kinder und die Sorgen ihrer Eltern zwar im Alltag oft wenig Beachtung finden, dafür aber als eigener Mythos mit Bedeutung aufgeladen werden, ist ein vergleichsweise neues Phänomen. Das österreichische Gesamtkunstwerk Georg Kreisler (1922-2011) hat noch einen Vers auf "Lehrer Harald" gedichtet, "der ein Kind erwürgte und entfloh / Denn das Kind war höchstens sieben Jahr' alt / In dem Alter merkt man's noch nicht so." Heute würde der Reim sofort Kreislers Bühnenkarriere beenden. Hollands populärster Biologe, Midas Dekkers, stellte, evolutionär übrigens ganz gut begründet, in seinem Buch "Von Larven und Puppen" (Blessing, 2003) die nüchterne Frage, ob man eigentlich "Kinder wie Menschen behandeln" soll. Schließlich unterscheide sich das Kind vom Erwachsenen so sehr wie die Raupe vom Schmetterling. Weil sie eher "Larven" seien, wäre es doch ausreichend, Kinder bis zur Pubertät irgendwie "artgerecht" zu versorgen und nicht weiter zu beachten oder gar zu erziehen. (Zu artgerecht würde in Pandemiezeiten übrigens gehören, dass Kinder im Sportunterricht keine lächerlichen Leistungsnachweise erbringen müssen, sondern sich bewegen dürfen, liebe Lehrerinnen und Lehrer.)

Die Wahrnehmung von Kindern als hoffentlich immer geliebte, dabei mal liebenswerte, mal terroristisch veranlagte Nebenwirkung des Projekts "Familie", die ihre Eltern im Alter werden versorgen müssen, hat sich imagemäßig ins Gegenteil verkehrt, womit dann praktisch niemandem geholfen ist, nicht den Kindern, nicht den Eltern. Aus kostspieligen Mitessern, die lärmen und schmutzen und vor allem in der hormonell besonders interessanten Ausbauphase Bedürfnisse und Abgründe sonder Zahl haben, sind vor allem in den Städten repräsentative Vorzeigeprodukte geworden, deren frühes Gekrakel und späte Bäuerchen bereits als eindeutige Indizien für die vererbte Genialität der Eltern gedeutet werden können.

Seit diese Kinder und ihre völlig normalen und also komplett überforderten Eltern in der ersten Phase der Pandemie schlicht vergessen wurden, ist nun der gegenteilige Trend zu notieren, der aber niemandem helfen wird: Ein Millionenheer von Psychologen, Pädagogen plus Impfärzten dokumentiert jede kindliche Zuckung, jeden Entwicklungsschritt und notiert jeden Rückstand und jede psychische Verwerfung, als ob die Aufrufe zu Gelassenheit und Zutrauen von den Millionen Lesern Remo Largos nie erhört worden sind. Es ist aber immer ein zuverlässiges Indiz dafür, dass ein Thema hoch und runter dekliniert wird, wenn nur oft genug von Tabuisierung die Rede ist.

Das Tabu ist eh der verräterischste Begriff in hysterischen Zeiten: Kinder wurden in dieser Pandemie nicht tabuisiert, es hat sich zunächst schlicht kaum wer für sie interessiert - ein größerer Unterschied zu einem Tabu ist kaum denkbar. Für wen sich bis heute übrigens kaum wer interessiert: Studierende, Mittfünfziger, die sich um die Kinder, die Eltern und den Job gleichzeitig kümmern, und auch über die Tragödien unter den Heizungstechnikern und den Vermessungsingenieuren liest man selten.

Medizinisch begründen lässt sich die Hast, jetzt möglichst schnell die Fünf- bis Elfjährigen zu impfen, jedenfalls nicht. Wie bei allen Phasen elterlicher Einmischung zwischen Frühförderung und Studienwahl-Coaching geht es beim Run auf die Spritze für die Kleinen eher darum, den optimalen Zeitpunkt zu erwischen und unbedingt alles richtig zu machen. Diese Haltung nennt man Panik. Und Panik hat Kindern noch nie gutgetan.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/coro ... -1.5471334

killroy
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mit solchen Texten kann ich wenig bis gar nix anfangen. wem soll damit geholfen sein?
ich frage das ganz ernst, weil ich bei allem unfug, bei allem scheitern, allen fehlern usw usw es immer noch am liebsten habe, wenn menschen trotz aller widrigkeiten konstruktiv nach vorne blicken. das imponiert mir. diese fahrige geschreibe von der seele weg eher nicht so.
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Tamasi
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Allmachtsbachel
killroy hat geschrieben:https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.debatte-um-corona-impfungen-strafen-fuer-ungeimpfte-im-gespraech-1000-euro-bussgeld.773adce5-bdab-445f-a784-0666c5bf7370.html
tun, jetzt!

Pauschales Bußgeld... Schwierig.

Aber die Selbstbeteiligung an den Behandlungskosten - gerne nicht nur im Krankenhaus, sondern bereits beim Hausarzt - finde ich angemessen. Beatmungsgerät als Igel-Leistung. :stumm:

Oder das Wenden im Bett. Nur gegen Zuzahlung. Neulich habe ich gelesen, wie jemand bezweifelt hat, dass man drei Pflegekräfte braucht, um einen Intensivpatienten umzubetten. Das würde man nur machen, um die Zahl der freien Intensivbetten niedrig zu halten. - Ja, gut, dann eben nicht.

Jedenfalls kann da jeder schön frei & selbst entscheiden, ob er dieses finanzielle Risiko eingehen möchte. Im Fall der Fälle muss man dann halt was zahlen für seinen Freigeist.

Kostenbeteiligung, wie in Singapur. Hatten wir hier schon, ich find's richtig. Der genannte höhere Krankenkassenbeitrag wäre evtl. auch eine Option.

de mappes
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killroy hat geschrieben:ja, gibt aber auch Profisportler die ihre Karriere nach der Infektion beenden mussten :(
der Kollege Kimmich hat sich in jedem Fall ohne Impfung einem wesentlich größeren Risiko ausgesetzt, das seine Karriere einen Knacks bekommt. So viel Wahrscheinlichkeitsrechnung sollte ein Einser-Abiturient beherrschen


und vermutlich hat er dieses Risiko auch gekannt und einkalkuliert. Wie hoch der Prozentsatz der erkrankten Profisportler ist, die die Karriere beenden mussten oder Langzeitfolgen haben weiß ich nicht, aber er ist vermutlich recht gering und ich glaube, das hat Kimmich sich auch so gedacht.

Mit diesem Risiko lebte er jetzt und nun kann man nur hoffen, dass es glimpflich ausgeht für ihn
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de mappes
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Spamferkel
jagdhuette hat geschrieben:Wann habt ihr denn das erste Mal gehört, dass man grundsätzlich einen booster brauchen könnte?
Ich bin mir sehr sicher, dass ich das erst einige Wochen nach der Bundestagswahl gehört habe.
Für die, denen das auch so ging und die bereits im Januar oder Februar geimpft wurden ist das dann leider ziemlich blöd gelaufen. Ich finde das darf man schon mal sagen.


wurde zumindest im Saarland bereits im August medial präsentiert...da das Infektionsgeschehen damals quasi non-existent war hat vermutlich kaum einer zugehört
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Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Pauschales Bußgeld... Schwierig.

Aber die Selbstbeteiligung an den Behandlungskosten - gerne nicht nur im Krankenhaus, sondern bereits beim Hausarzt - finde ich angemessen. Beatmungsgerät als Ig? stung. :stumm:

Oder das Wenden im Bett. Nur gegen Zuzahlung. Neulich habe ich gelesen, wie jemand bezweifelt hat, dass man drei Pflegekräfte braucht, um einen Intensivpatienten umzubetten. Das würde man nur machen, um die Zahl der freien Intensivbetten niedrig zu halten. - Ja, gut, dann eben nicht.

Jedenfalls kann da jeder schön frei & selbst entscheiden, ob er dieses finanzielle Risiko eingehen möchte. Im Fall der Fälle muss man dann halt was zahlen für seinen Freigeist.

Kostenbeteiligung, wie in Singapur. Hatten wir hier schon, ich find's richtig. Der genannte höhere Krankenkassenbeitrag wäre evtl. auch eine Option.


Pauschales Bußgeld.
Gut. Das wäre praktisch eine Impfpflicht, und wer ohne erwischt wird, zahlt für eine Ordnungswidrigkeit.
Ob dieser Weg, eine Impfpflicht zu kontrollieren, der wirksamste wäre, weiß ich nicht.


Höherer Krankenkassenbeitrag?
Wer ein flottes Auto fährt, zahlt auch mehr für die Versicherung.
Ich musste bei der Krankenkasse bisher aber nie melden, wenn ich skifahren gehe. Wurde auch nie gefragt, ob ich rauche und wie der Alkoholkonsum ist (das wird man bei Aufnahme ins Krankenhaus gefragt - und bekommen hab ich dann trotzdem nix - weiß garnet, warum die dann fragen :o ).




Beteiligung an den Behandlungskosten.
Es gibt das Thema, ob Alkoholiker eine Spenderleber bekommen. Aber dass der Raucher die Chemo gegen Lungenkrebs selbst zahlt, oder der Skifahrer an den Kosten fürs kaputte Knie beteiligt wird - müsste man das dann auch diskutieren?

killroy
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Granadaseggl
Wegen dieser Diskussion wird das über KV Beiträge nicht funktionieren. Bußgeld ist die bessere Lösung, so wie bei der masernimpfung. Wegen grsellschaftsschädigenden Verhaltens
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killroy
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Karma Karma Karma
Bernd Höcke hat Corona. Wobei die heimlich eh alle geimpft sind glaube ich
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