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Frank N Furter
@flux
Ich habe beim VfB keine tiefen Einblicke. Ich kann bestenfalls das lesen, was in Zeitungen steht. Von dem was Du da immer schilderst, respektive konstruierst, lese ich da nichts. Warum sollte ich das dann diskutieren?

Bis vor Kurzen sollte man auch noch diskutieren, ob die "Vogtisten" (Dein Sprech), Rahic und Prechtls & Co "installiert" hätten. Alles was man Vogt bisher Negatives andichten wollte, hat sich bis heute in heiße Luft aufgelöst. Er hat Hitzlsperger nicht rausgeschmissen, sondern ihm eine Vertragsverlängerung angeboten. Er hat sich auch nicht in die operative Arbeit eingemischt.

Hitzlsperger, Mislintat und Matarazzo können unter Vogt bisher genauso arbeiten, wie sie es für richtig halten. Dazu habe ich bisher noch nichts gelesen, was auch nur den kleinsten Zweifel schürte.

Dass wir nach der Ausgliederung einen schwelenden Grundkonflikt im Verein haben, würde ich aber auch nicht bestreiten. Es scheint mir auch keine sonderlich gute Lösung eine AG auszugliedern, die dann doch unter der Aufsicht des e.V. steht. Aber sie wollten es ja unbedingt so.

flux
Frank N Furter hat geschrieben:@flux
Ich habe beim VfB keine tiefen Einblicke. Ich kann bestenfalls das lesen, was in Zeitungen steht. Von dem was Du da immer schilderst, respektive konstruierst, lese ich da nichts. Warum sollte ich das dann diskutieren?

Du könntest mich ja aufklären, an welcher Stelle ich deiner Ansicht nach falsch liege. Aber dass etwas nicht in der Zeitung steht, ist kein Argument, ok?
Zuletzt geändert von flux am 29. November 2021 20:19, insgesamt 1-mal geändert.

flux
Frank N Furter hat geschrieben:Dass wir nach der Ausgliederung einen schwelenden Grundkonflikt im Verein haben, würde ich aber auch nicht bestreiten. Es scheint mir auch keine sonderlich gute Lösung eine AG auszugliedern, die dann doch unter der Aufsicht des e.V. steht. Aber sie wollten es ja unbedingt so.

Die Diagnose des ersten Satzes teile ich. Der zweite Teil ist schlicht Konsequenz der 50+1 Regel.

PS.: Man kann das ganze Geschehen ja unterschiedlich bewerten. Aber in einem Punkt sollte man ehrlich sein: Die Vorraussetzungen, unter denen Hitzlsperger, Mislintat & Co. ihr Werk angefangen haben, passen nicht zu den Vorstellungen von Vogt, Adrion & Co. - und umgekehrt.

Frank N Furter
flux hat geschrieben:Und ob Vogt und Adrion sich auf der MV im Sommer nicht nur haben wiederwählen lassen, sondern im Vorfeld auch noch die Kandidaten für den Vereinsbeirat mindestens mitbestimmt haben?

Warum soll ich solche Unterstellungen aufnehmen, wenn Du sie selbst noch für so spekulativ hältst, dass Du sie alle mit einem rhetorischen Fragezeichen versehen musstest? Sorry, für mich ist das die gleiche Nummer, wie diese ewigen Rahic-Verschwörungstheorien.

flux hat geschrieben:Die Diagnose des ersten Satzes teile ich. Der zweite Teil ist schlicht Konsequenz der 50+1 Regel.

Ja, das war aber bekannt. Wenn wir nochmal zurück schauen, glaubte man damals einfach, man müsse nur einen möglichst "schwachen" Präsidenten finden, dem gleich mal zeigen wos jetzt langgeht (die "Besenkammer zuweisen"), ihm im Vereinsbeirat mit Mutschler und Gaiser in den Schwitzkasten nehmen und dann käme man schon klar...

Da hat man sich mit Vogt halt komplett verspekuliert. Aber selbst dann - und das ist ja mit dem Blick nach Vorne entscheidend - wenn man Vogt irgendwann wieder los werden würde, ist die Wahrscheinlichkeit einfach überragend groß, dass man in dieser Konstruktion mit dem nächsten Präsidenten wieder dasselbe Problem kriegen würde.

Im Grunde hat man mit der aktuellen Konstruktion, die weder Fisch noch Fleisch ist, die schlechteste aller möglichen Optionen gewählt.

flux
Frank N Furter hat geschrieben:
flux hat geschrieben:Und ob Vogt und Adrion sich auf der MV im Sommer nicht nur haben wiederwählen lassen, sondern im Vorfeld auch noch die Kandidaten für den Vereinsbeirat mindestens mitbestimmt haben?

Warum soll ich solche Unterstellungen aufnehmen, wenn Du sie selbst noch für so spekulativ hältst, dass Du sie alle mit einem rhetorischen Fragezeichen versehen musstest? Sorry, für mich ist das die gleiche Nummer, wie diese ewigen Rahic-Verschwörungstheorien.

Nunja, was ich an dieser Stelle geschrieben habe, steht so in der Satzung:
Kandidaten werden spätestens zwei Monate vor der Mitglie-
derversammlung entweder vom Präsidium oder einem
Mitglied vorgeschlagen oder kandidieren bis zu diesem
Zeitpunkt aus eigener Initiative. Für jede Gruppe bilden der Präsident sowie die amtierenden Mitglieder des Vereinsbeirats aus den jeweils anderen beiden Gruppen den
Wahlausschuss; der Präsident ist stets der Vorsitzende
des Wahlausschusses. Aus allen Kandidaten wählt der
jeweilige Wahlausschuss mit einfacher Mehrheit für jede
der drei Gruppen die aus seiner Sicht am besten geeigne-
ten Kandidaten aus und schlägt diese der Mitgliederver-
sammlung zur Wahl vor.

Es gibt zwei Punkte, in denen ich keine nachlesbaren Fakten wiedergebe, sondern Behauptungen aufstelle:
1. Die Nichtbesetzung dreier AR-Posten ist Absicht des Präsidiums, weil es ihm die Stimmenmehrheit im AR sichert.
2. Weil weder vom Mehrheitseigner, noch vom Daimler irgenwelche Ambitionen bzgl. Porth-Nachfolge vernehmbar sind, ist das Tischtusch zwischen beiden zerschnitten.

Über beide Thesen können wir gerne streiten, der Rest sind unbestreitbare Fakten. Anders gesagt: Die meisten der gestellten Fragen waren in der TAt rein rhetorische Fragen.

Frank N Furter hat geschrieben:
flux hat geschrieben:Die Diagnose des ersten Satzes teile ich. Der zweite Teil ist schlicht Konsequenz der 50+1 Regel.

Ja, das war aber bekannt. Wenn wir nochmal zurück schauen, glaubte man damals einfach, man müsse nur einen möglichst "schwachen" Präsidenten finden, dem gleich mal zeigen wos jetzt langgeht (die "Besenkammer zuweisen"), ihm im Vereinsbeirat mit Mutschler und Gaiser in den Schwitzkasten nehmen und dann käme man schon klar...

Da hat man sich mit Vogt halt komplett verspekuliert. Aber selbst dann - und das ist ja mit dem Blick nach Vorne entscheidend - wenn man Vogt irgendwann wieder los werden würde, ist die Wahrscheinlichkeit einfach überragend groß, dass man in dieser Konstruktion mit dem nächsten Präsidenten wieder dasselbe Problem kriegen würde.

Im Grunde hat man mit der aktuellen Konstruktion, die weder Fisch noch Fleisch ist, die schlechteste aller möglichen Optionen gewählt.

Egal, welche formalen Strukturen gewählt werden (beim VfB im Prinzip durch das Aktiengesetz festgelegt): Es kommt immer darauf an, dass alle Beteiligten eine ähnliche Idee davon haben, wie diese formalen Strukturen mit Leben erfüllt werden sollen. Da herrscht bei uns aber großer Dissenz.

PS.: Gaiser und Mutschler waren im Präsidium, nicht im Vereinsbeirat.
Zuletzt geändert von flux am 29. November 2021 21:06, insgesamt 2-mal geändert.

Frank N Furter
flux hat geschrieben:PS.: Gaiser und Mutschler waren im Präsidium, nicht im Vereinsbeirat.

Sorry, das war natürlich ein Verschreiber.

Gang Cannstatt hat geschrieben:Hier (im SM fred) geht es immer um Gescheiterte, Geflüchtete, Kapitulierte, Korrupte oder Überführte, das reicht mir jetzt mal echt so langsam.


:D

Iron
Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:Es ist egal wie Du das nennst. In jeder Organisationsstruktur gibt es Verantwortlichkeiten und Hierachien. Wenn da jeder glaubt zu jedem Thema mitentscheiden zu dürfen, sogar öffentliche Debatten darüber entfachen zu dürfen, wird die Organisationsstruktur de facto zerstört.


Klar in einer Diktatur ist das so.

Frank N Furter hat geschrieben:Vogt ist mit 92% der gewählte Präsident. Er entscheidet über die e.V.-Anteile, er ist der Aufsichtsratsvorsitzende, er trägt zusammen mit Adrion und Riethmüller die organisatorische Verantwortung. Und dafür wird auch er - im Gegensatz zum Angestellten Mislintat - zur Verantwortung gezogen und muss sich den Mitglieder in Wahlen stellen.


:lol: So etwas kannst du dir nicht ausdenken. Natürlich muss sich Mislintat rechtfertigen, auch wenn er nicht auf der HV abgewählt werden kann.

Frank N Furter hat geschrieben:Kann ja sein, dass das einigen Hitzköpfen :mrgreen: nicht passt, aber es ist einfach die normative Kraft des Faktischen.


Im Fußball gelten nunmal andere "Regeln". Wer immer das mit eine Struktur in der Wirtschaft vergleicht ... Fakt ist, dass Mislintat sich vor der Öffentlichkeit rechtfertigen muss, wenn es sportlich nicht läuft. Auch wenn das die Buchhalter etwas anders sehen, aber es wäre sehr, sehr dumm wenn jetzt plötzlich der senile Adrion, der häßliche Bücherverkäufer und der Reiniger ein Proficlub leiten ... :lol: Moment :bleich:

Frank N Furter hat geschrieben:Unfug, grober. Für diese Pressekonferenz ist der Trainer expressis verbis legitimiert. Er muss sie sogar abhalten, weil das sicherlich so in seinem Vertrag steht.


:D Du hast natürlich nicht den Sinn verstanden.

Iron
Grasdaggl
Auch wenn Frankfurter das nicht wahr haben möchte. Der aktuell "starke Mann" beim VfB heißt Mislintat. Mit dieser Öffentlichkeitsmeldung festigt er natürlich seine Machtstellung. Der Vorstand um Adrion und Vogt hätte natürlich die Möglichtkeit Mislintat abzusägen, aber wie lange würde sie das überleben? Da braucht man sicher nicht die HV abwarten. Auch wenn das Konstrukt etwas anderes hergibt. Genauso müsste sich Mislintat im Misserfolg verantworten auch wenn Vogt, Adrion von ihm absolut überzeugt wären.

Also wie auch mmer, die Vergleiche mit der Wirtschaft bringen nichts. Da stehen keine Fans im Stadion, da gibt es keine Presse die Tag und Nacht berichten, da gibt es oft auch wenig öffentliches Interesse.

Mislintat lenkt aktuell den Verein, warum sollte er also nicht der Öffentlichkeit seine Interessen mitteilen? Er ist eben nicht der Befehlsempfänger in einer strengen Hirachie ...

RedBlues
Halbdaggl
Dass Sven Mislintat ein solches Interview gibt sollte schon als Zeichen verstanden werden. Wie iron geschrieben hat, er ist aktuell der starke Mann beim VfB und solange sich der VfB in der Liga halten kann, wird er das auch bleiben.

Höchstens die neuen Herrscher beim VfB sehen das anders und sind bereit dazu, SM ihrem eigenen Machtbestreben zu opfern.

Was ich erwarte ist, dass man SM keine weiteren Befugnisse einräumen wird. Und dann kommt es darauf an, in wie weit die neuen Strukturen mit ihm zusammenarbeiten werden.

Eines dürfte aber klar sein, Mislintat ist viel zu begehrt auf dem Markt, als dass er hier bleibt, sollte man ihm Steine in den Weg räumen.

publicenemy
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Halbdaggl
So wird er das vermutlich auch sehen. Wenn er zum Abgeben von Verantwortung bereit wäre, hätte es ihn wahrscheinlich bereits nach Dortmund verschlagen. Der VFB hat sich zurecht schon nach seinen Vorstellungen aufgestellt.

Öcher
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Granadaseggl
Siehe Bayern MV was wirtschaftsnahe verantwortliche zuleisten im Stande sind.
Vogt und Adrion sind gut bedient Mislintat mitzunehmen.
Es gibt für den VfB keine andere Option als den Weg den Mislintat einschlägt. Wenn man die Ankündigung von Hitz noch dazu liest, ohne Zuschauer bei den Heimspielen braucht der VfB wieder ähnliche Nettotransfererlöse sehe ich zwar mehr Zukunft als die anderen Clubs, aber nicht gerade ein Umfeld das spaß macht für mislintat.
always nai dahanne

Tamasi
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Allmachtsbachel
RedBlues hat geschrieben:Höchstens die neuen Herrscher beim VfB sehen das anders und sind bereit dazu, SM ihrem eigenen Machtbestreben zu opfern.

Ersetze "Machtbestreben" durch "Geltungsbedürfnis". Ich befürchte, das ist eher der Antrieb.


Tamasi
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Allmachtsbachel
Gang,
"Machtstreben" klingt nach kalkuliertem Plan und die zeitlich perfekt passenden Personal-Lancierungen könnten das sogar bestätigen. Bei "Geltungsdrang" oder auch Eitelkeiten - und ebenso gut möglich: Trödelei oder schlicht Unfähigkeit / Überforderung - sehe ich halt eher eine Chance, dass die Parteien noch zusammenfinden. Dann könnte so ein Interview die Augen öffnen. Geht es jedoch um gezielte Machtpolitik wird das Interview vielleicht nur mit einem kühlen Lächeln wahrgenommen.

So oder so:
Natürlich glaube ich, dass Vogt, Adrion und ihre Mitstreiter bestimmte Ideen haben und diese gerne einbringen wollen. Wenn sie ihre Ämter nur als Grüßgustls bekleiden würden, wäre das auch falsch. Natürlich wollen sie zeigen, dass sie berechtigt auf ihrem Platz sind. Die Frage ist halt: Wo fängt Einmischung an? Reinreden, besser wissen... Und von wem kommt das? Welche Kompetenzen haben die Leute denn - im Vergleich zu Mislintat, Rüdt und Krücken? Adrion, oaky. Aber Vogt oder z.B. Riethmüller? Das sind Edelfans, oder?

Aber egal, selbst wenn der AR die sportliche Arbeit korrigieren oder gar grundlegend verändern will - muss er dann nicht erst Recht gut kommunizieren und Mislintat & Co. mitnehmen?

Ich höre halt immer, dass es einen guten Chef auszeichnet, wenn er seinen Leuten gute Rahmenbedingungen ermöglicht, ihnen Vertrauen entgegenbringt und sie dann schaffen lässt. Einmischen und Besserwisserei gehören nicht dazu. Voraussetzung dafür ist, dass man sich über die gemeinsamen Ziele einig ist.

Beim VfB hakt da irgendwas. Womöglich sind sich die Beteiligten sogar über die Ziele einig ("Junge Talente!"), aber nicht über den Weg? Das wäre nicht weniger problematisch, denn siehe oben: Hol die Macher ins Boot oder du erleidest Schiffbruch.

Wenn es an solchen Anfängerfehlern kaputtgeht, ist das hochgradig nervig. Was auch immer der Antrieb dahinter ist.

Als Mislintat sich das letzte Mal überraschend an die Medien wandte und ein oder zwei Dinge durchscheinen ließ, dachten alle “um Himmels Willen, was macht er denn, das geht doch nicht, das macht man doch intern” – wenig später stellte sich heraus, dass die Uhr schon Fünf nach Zwölf geschlagen hatte und einige Leute beim VfB ohne Mediator nicht einmal mehr miteinander reden konnten.

Dementsprechend bin ich heute fast an Lachhusten erstickt, als ich in der Zeitung las, dass Mislintat “dem VfB die Pistole auf die Brust setzt”. Die Provinzpresse nennt es auch schon wieder einen “Machtkampf”, obwohl jeder, der Mislintats Karriere halbwegs aufmerksam verfolgt hat, weiß, dass es ihm um Inhalte und Konzepte geht.

Alles weiß man nicht, aber ich gehe davon aus, dass der BVB Mislintat erlösen und für den Sebastian Kehl einen anderen guten Job finden wird.


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Als Mislintat sich das letzte Mal überraschend an die Medien wandte und ein oder zwei Dinge durchscheinen ließ, dachten alle “um Himmels Willen, was macht er denn, das geht doch nicht, das macht man doch intern” – wenig später stellte sich heraus, dass die Uhr schon Fünf nach Zwölf geschlagen hatte und einige Leute beim VfB ohne Mediator nicht einmal mehr miteinander reden konnten.

Dementsprechend bin ich heute fast an Lachhusten erstickt, als ich in der Zeitung las, dass Mislintat “dem VfB die Pistole auf die Brust setzt”. Die Provinzpresse nennt es auch schon wieder einen “Machtkampf”, obwohl jeder, der Mislintats Karriere halbwegs aufmerksam verfolgt hat, weiß, dass es ihm um Inhalte und Konzepte geht.

Alles weiß man nicht, aber ich gehe davon aus, dass der BVB Mislintat erlösen und für den Sebastian Kehl einen anderen guten Job finden wird.


Wäre der absolute Gau.
Ist aber leider nicht unrealistisch.
Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.

Aleksiander
Grasdaggl
Haben Sie nicht anders verdient, wenn Sie zu blöd sind den Erfolg von Verein und AG als höchste Priorität anzuerkennen.

Wenn das passiert, ist Vogt hoffentlich auch Geschichte.

Jedenfalls ist er jetzt aufgefordert zu handeln....

Keine Machtdemonstrationen

Sportdirektor Sven Mislintat hat gemeinsam mit einem Team von mittlerweile Vertrauten in den vergangenen zweieinhalb Jahren ein Fundament geschaffen. Mit sportlicher Perspektive, Spielerwerten und Entwicklungspotenzial. Dass er in der Diskussion um seinen künftigen Mitstreiter, der auch sein Vorgesetzter sein wird, aus einer Position der Stärke heraus argumentiert, liegt auf der Hand.

Lesen Sie aus unserem Plus-Angebot: Warum es beim VfB gewaltig rumort

Ausreizen sollte er diese zwar nicht, die eigentliche Bewährungsprobe hat nun jedoch der Präsident und AG-Aufsichtsratschef Claus Vogt zu bestehen. Indem er seinem erfolgreichen sportlichen Baumeister zwar keinen Freibrief ausstellt – aber klug genug ist, zu wissen, dass ein neuerlicher Führungsstreit, der in diesem Fall auch direkt den sportlichen Bereich tangiert, den Verein entscheidend lähmen würde. Es braucht Entscheidungen auf Basis des zuletzt Erreichten, keine Machtdemonstrationen. Sonst kostet das den VfB nicht nur die zuletzt beschworene Einigkeit, sondern rein finanziell noch viel mehr als entgangene Zuschauereinnahmen bei Geisterspielen.
Nichts muss, aber alles kann.

Frank N Furter
Das fällt doch einem Blinden auf. Seit wann gibts Corona? Genau, Dezember 2019. Seit wann ist Vogt VfB Präsident? Noch Fragen?



:mrgreen:





Es ist aber auch sehr amüsant. Das sogenannte Querdenken scheint wesentlich tiefere und fundamentalere Ursachen zu haben. Beispiel:

Wird über Claus Vogt gesprochen, dann liegt der VfB aktuell in den letzten Lebenszügen. Niemand gibt dem Verein mehr Geld, sicherlich wird man absteigen und die Ultras werden den Verein in die Bedeutungslosigkeit drangsalieren, und das alles nur wegen dieser "Machtgeilheit" und "Geltungssucht" die man mit seinem Handtaschen-fMRT mal so eben aus großer Entfernung diagnostizieren konnte. :lol:

Wird über Hitzlsperger oder Mislintat gesprochen, ist der VfB heute in seiner erfolgreichsten Phase überhaupt. Durch deren hervorragende Arbeit waren die vergangenen Jahre ein einziger fulminanter Aufstieg. Man muss nur den aktuellen Erfolgstrend weiter in die Zukunft projizieren und die internationale Spitze ist am Horizont wieder klar erkennbar.

Fussball-Fans scheinen jedwede Form von Beurteilung immer nur aus der Perspektive von größtem Heldenmut und Verehrung und dessen Gegenteil vornehmen zu können. Personenkult statt Rationalismus, Hosianna oder kreuzige ihn. Matthäus 12,30.

Schau ich auf die Tabelle, ist der VfB mit 13 Punkten aus 13 Spielen 15ter. Zu profan.
Zuletzt geändert von Frank N Furter am 30. November 2021 17:56, insgesamt 1-mal geändert.



Plan B
Halbdaggl
Es tun sich Abgründe auf. Jetzt werden hier schon Evangelisten zur Bestätigung der eigenen Position zitiert.

Dabei wäre eher die Frage, ob SM zur judäischen Volksfront oder der Volksfront von Judäa zuzuordnen ist.
Carpe diem.

Frank N Furter
Iron hat geschrieben:Das ist halt wie mit den Geisterfahrer, Frankfurter sieht viele, wir nur einen ...


Garnichwa!!!

"Wir" sind nämlich 92% und "ihr" habt keine Sonne. :banane:

Aber, Iron, Deine psychologisch tiefschürfende Replik hat natürlich eine umfassendere Entgegnung verdient.

Ich sehe mich eher sozial hier bedrängt eine Position annehmen zu müssen, die äußerst undankbar ist, nämlich die Antithese zu Eurer These formulieren zu müssen, damit hier überhaupt eine Diskussion möglich wird. Also das, was man in gewissen Handbüchern als Anleitung für Martyrer findet...

Darüber hinaus ist in der Soziologie noch bekannt, dass es einen gewissen Typus Mensch gibt, der sich wohler fühlt, wenn er sich bezüglich seiner Ansichten in der Mehrheit wähnt. Lemming ist der Fachausdruck. Während sein psychosozialer Konterpart eher zur Provokation von Lemmingen neigt. Ob man das Modell allerdings auch auf den Stamm der Echinodermata, bzw. Fussball-Fans übertragen kann, ist umstritten.

Sobald ich mehr weiß, gebe ich Dir aber selbstverständlich bescheid, ne.
:prost: