Kronenclub hat geschrieben:Die ham dort nicht versagt, weil dort nicht sonderlich viel passiert ist.
wikipedia:
Für den 26. Oktober 2014 mobilisierte die Gruppe zu einer Demonstration. Gerechnet wurde mit einer Teilnehmerzahl von etwa 1.500 Personen. Diese wurde bei weitem übertroffen, bereits im Internet meldeten sich 6.000 Personen an.[8] Nach Angaben verschiedener Medien handelte es sich letztlich um etwa 3.000 (Spiegel Online) bis 4.800 (Berliner Morgenpost, Focus) Personen. Zunächst versammelte man sich am Kölner Hauptbahnhof, wo eine Kundgebung gegen Salafismus stattfand. Es traten mehrere Redner sowie die Musikgruppe A3stus (bestehend aus Villain051 und R.a.W.) auf. Die Hooligan-Band Kategorie C präsentierte einen Song, den sie extra für die Demo geschrieben hatte.[8] Nach deren Auftritt setzt sich die Menge zu einem Marsch durch Köln in Bewegung.
Schon nach fünf Minuten lösten sich einige aus dem Pulk und stürmten auf vermeintliche Gegendemonstranten los. Daneben wurden ausländerfeindliche und neonazistische Parolen gerufen und mehrfach wurde der Hitlergruß gezeigt.[9] Etwa 1300 Polizisten sahen sich einer Übermacht gewaltbereiter Hooligans gegenüber, konnten den Zug jedoch zunächst zurückdrängen.[10] 300 Meter später wurde die Demonstration aufgelöst, und es kam zu einer Straßenschlacht zwischen den Polizisten und den Hooligans. Es wurden von Seiten der Hooligans Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper geworfen, die Polizei reagierte mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Reizgas. Bei den Ausschreitungen wurden 59 Polizisten verletzt und mehrere Polizeiwagen beschädigt. Während der Demonstration wurden 17 verdächtige Personen festgenommen, gegen 57 Personen wird wegen Körperverletzung und Landfriedensbruchs ermittelt.[11]
Die örtliche Polizeitaktik wie die sogenannte, betont defensive "NRW-Linie" als Vorgabe der Bereitschaftspolizei[12] im Land wurde angesichts der im Vergleich zu Hannover deutlich gewalttätiger verlaufenden Demonstration öffentlich kritisiert. Der damalige Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers berief sich darauf, es habe sich um ein neues, nicht vorhersehbares Phänomen gehandelt.[13] In einem Bericht für den Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags[12] wurde einerseits behauptet, die Größe und Gefährlichkeit richtig eingeschätzt zu haben, aber gleichzeitig von der Bereitschaft zur exzessiven und nicht vorhersehbaren Gewaltanwendung gegenüber Polizeibeamten überrascht worden zu sein.[12] Unter anderem der Spiegel nannte Zweifel von Experten an der Taktik, da es weder Vorkontrollen gab, der Platz nicht abgesperrt wurde, ein Alkoholverbot nicht durchgesetzt wurde und keine Spezialkräfte herangeführt wurden. Insgesamt seien deutlich zu wenig Beamte angefordert worden. SPON zitierte einen der eingesetzten Beamten mit der Behauptung, die eingekesselten Hooligans seien entlassen worden, ohne dass ihre Personalien aufgenommen wurden.[12]
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