HAT JEMAND TOOL GESAGT
Berechtigte Frage. Tool ist eine der Bands mit so fanatischen Anhängern, dass sich viele gar nicht herantrauen. Dabei ist der Zugang nicht wirklich schwer: die Sachen sind zwar zum Teil extrem technisch und es ist eine Band, die Musiker und Komponisten geil finden (oft ein schlechtes Zeichen), aber alles brummt auf einer Grundfrequenz, die man in den Eingeweiden spürt, und es fühlt sich sehr schön an. Das ist im Grunde das Besondere.
9 Achtel – 8 Achtel – 7 Achtel – 9 Achtel – 8 Achtel – 7 Achtel: 987 ist die 16. Zahl in der Fibonacci-Folge, um die herum das Stück und ein Teil der Versmaße angelegt ist und so weiter blablablah: es ist ganz viel Mathe drin, ist aber nicht zwingend wichtig und merkt vor allem erstmal keiner: es passt alles irgendwie so gut. Lateralus, sowohl Song als auch Album, gilt als Meisterstück. Nicht unbedingt der Gipfel ihres Schaffens, WEIL ALLES VON DENEN SO GEIL IST, sondern der Eintritt in den Olymp als Musiker und Band.
Schism hat 47 Taktwechsel, was sich komplett plemplem anhört, merkt aber auch keiner – es wundern sich nur allem, warum sie nicht im Takt dazu wippen können. Es ist aber alles da wo es hingehört und einfach fett, deshalb auch gut als Einstieg. Und wegen das Bass-Riffs.
Aber Tool-Fans würden empfehlen, dass man sich als Einstieg erstmal zwingend ALLES achtmal anhört, und ich würde nicht widersprechen wollen. Was mich an Tool begeistert ist, dass mir die Musik noch nie fad geworden ist. Muss man nicht immer hören, war aber nie langweilig, in mehreren Jahrzehnten nicht. Das letzte Album hat 13 Jahre gedauert – nicht so schlimm, man konnte ja die vier anderen hören.
P.S. Kopfhörer dringend empfohlen, lohnt sich sehr.
Ja, sehr empfehlenswert.
Hasenrupfer hat geschrieben:Frage: Tool ist bisher ziemlich an mir vorbei gegangen, dabei werden die immer so unendlich gehypt, also von Leuten die sich auskennen. Wo bzw mit welchem Album würd man da einsteigen?
Berechtigte Frage. Tool ist eine der Bands mit so fanatischen Anhängern, dass sich viele gar nicht herantrauen. Dabei ist der Zugang nicht wirklich schwer: die Sachen sind zwar zum Teil extrem technisch und es ist eine Band, die Musiker und Komponisten geil finden (oft ein schlechtes Zeichen), aber alles brummt auf einer Grundfrequenz, die man in den Eingeweiden spürt, und es fühlt sich sehr schön an. Das ist im Grunde das Besondere.
Per Fetto hat geschrieben:Ich hoffe, ich breche hier keinen Streit der Gelehrten vom Zaun, aber ich würde "Lateralus" empfehlen.
9 Achtel – 8 Achtel – 7 Achtel – 9 Achtel – 8 Achtel – 7 Achtel: 987 ist die 16. Zahl in der Fibonacci-Folge, um die herum das Stück und ein Teil der Versmaße angelegt ist und so weiter blablablah: es ist ganz viel Mathe drin, ist aber nicht zwingend wichtig und merkt vor allem erstmal keiner: es passt alles irgendwie so gut. Lateralus, sowohl Song als auch Album, gilt als Meisterstück. Nicht unbedingt der Gipfel ihres Schaffens, WEIL ALLES VON DENEN SO GEIL IST, sondern der Eintritt in den Olymp als Musiker und Band.
Schism hat 47 Taktwechsel, was sich komplett plemplem anhört, merkt aber auch keiner – es wundern sich nur allem, warum sie nicht im Takt dazu wippen können. Es ist aber alles da wo es hingehört und einfach fett, deshalb auch gut als Einstieg. Und wegen das Bass-Riffs.
Aber Tool-Fans würden empfehlen, dass man sich als Einstieg erstmal zwingend ALLES achtmal anhört, und ich würde nicht widersprechen wollen. Was mich an Tool begeistert ist, dass mir die Musik noch nie fad geworden ist. Muss man nicht immer hören, war aber nie langweilig, in mehreren Jahrzehnten nicht. Das letzte Album hat 13 Jahre gedauert – nicht so schlimm, man konnte ja die vier anderen hören.
P.S. Kopfhörer dringend empfohlen, lohnt sich sehr.
Per Fetto hat geschrieben:Der Sänger Maynard James Keenan hat noch ein paar Parallelprojekte, die ebenfalls sehr empfehlenswert sind, wie z.B. A Perfect Circle oder Puscifer.
Ja, sehr empfehlenswert.
, aber ich würde "Lateralus" empfehlen.
Im Winter sollte man sich einen ausreichenden Vorrat an

