Ja, zum Glück ist Deutschland nicht dem Raubtierkapitalismus verfallen.
Kohl/Lambsdorf waren nicht Thatcher/Reagan.
Aber die Folgen der schwarzgelben Politik sind unübersehbar.
Jetzt haben sie wieder einmal das Wohngeld erhöht, damit die Mieter von Vonovia, Deutsche Wohnen und LEG, oft Beschäftigte auf dem zweiten oder dritten Arbeitsmarkt, ihre Wohnungen noch halten können. Dividendenausschüttungen mit Hilfe der Steuerzahler. Und inzwischen geht davon ein großer Teil ins Ausland.
Wenn das nicht Neoliberalismus pur ist.
Übrigens, den Begriff Ordoliberalismus kannte ich bislang nicht. Obwohl Kriegsverlierer, ließ sich Deutschland unter Adenauer offensichtlich nicht völlig den angloamerikanischen Kapitalismus überziehen.
Zur Entstehung des Neoliberalismus:
Man wollte nicht ein Gesellschaftsmodell gegen Faschismus und Kommunismus entwickeln, sondern die Freiheit der "Märkte" sicherstellen. Mit den Faschisten ließ sich gut zusammenarbeiten, siehe Chile. Und was die Amerikaner in Chile gemacht haben, ist für mich zu vergleichen mit dem Einmarsch der Warschauer Pakt Staaten 1968 in die Tschechoslowakei.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai