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de mappes
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Spamferkel
mal ne frage an die Experten und erfahrenen Greenkeeper hier:
Ich hab seit glaub 4 Jahren einen Pfirsikosen-Baum (im Boden angepflanzt), der trägt jedes Jahr vielleicht 3-5 Früchte aus. Aber der Hauptstamm scheint abgestorben zu sein, nur die Äste tragen und wachsen.
Gibt es da ne Möglichkeit, gegenzusteuern? Ansonsten wächst er ja nur zur Seite und die Äste brechen ab, weil zu schwere Last. Würde ihn ungern aufgeben daher meine Frage an euch :)
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Lass Dir von Plan B mal ausrechnen, ab wann sich die Anschaffungskosten amortisiert haben und Du in die Gewinnzone gelangt bist. Bei der Inflation im Gemüsebereich könnte das, sofern Du die Pflanzen aus eigenem Samen ziehst, bestimmt in 5 Jahren der Fall sein. :idea:
Du musst jetzt nur noch wissen, ob Dein Häusle so lange hält. 8)

Ich habe heute für einen simplen Kopfsalat 4 DM bezahlt!

Wahnsinn, krass, Wucher.

Zum Glück ist der eigene Kopfsalat bald so weit. Im letzten Gärtnerjahr habe ich vom selben Stück Land 5 Generationen Salat geerntet.

Hätte ich einen Schottergarten, würde ich ihn jetzt zusätzlich in einen Gemüsegarten verwandeln und die Nachbarn mit Bio-Gemüse versorgen.
:mrgreen:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:mal ne frage an die Experten und erfahrenen Greenkeeper hier:
Ich hab seit glaub 4 Jahren einen Pfirsikosen-Baum (im Boden angepflanzt), der trägt jedes Jahr vielleicht 3-5 Früchte aus. Aber der Hauptstamm scheint abgestorben zu sein, nur die Äste tragen und wachsen.
Gibt es da ne Möglichkeit, gegenzusteuern? Ansonsten wächst er ja nur zur Seite und die Äste brechen ab, weil zu schwere Last. Würde ihn ungern aufgeben daher meine Frage an euch :)


Mit diesen Angaben kann man nichts anfangen.
Wenn der Hauptstamm abgestorben ist, sind auch die Äste tot.
Als erstes müsste man wissen, was für eine Art von Baum das ist.
Handelt es sich um einen Hochstamm, Halbstamm, Buschbaum, Spindel oder Zwergbaum?
Ist nicht ganz unwichtig.
Hast Du ihn schon mal beschnitten? Und wenn ja, wie?
Haben Deine Pfirsikosen denn Melonengröße?
Ich meine, wenn 3-5 Früchte eine schwere Last sind.

Mach mal ein Foto und frag Goofy, wie Du das hier reinstellen kannst.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai



Unter Westfalen
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Grasdaggl
Bild

Das wäre eher etwas für Goofy.
Aber bei dem Preis (300-500 E) vielleicht doch unattraktiv.

Was die Stegdoppelplatten betrifft, mit denen die modernen Gewächshäuser anstelle von Glasplatten ausgestattet sind, so hat mein Gewächshaus die Stürme der letzten Jahrzehnte problemlos überstanden.
War allerdings auch etwas teurer als das toom-Häusle. 8)
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

de mappes
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Spamferkel
Unter Westfalen hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:mal ne frage an die Experten und erfahrenen Greenkeeper hier:
Ich hab seit glaub 4 Jahren einen Pfirsikosen-Baum (im Boden angepflanzt), der trägt jedes Jahr vielleicht 3-5 Früchte aus. Aber der Hauptstamm scheint abgestorben zu sein, nur die Äste tragen und wachsen.
Gibt es da ne Möglichkeit, gegenzusteuern? Ansonsten wächst er ja nur zur Seite und die Äste brechen ab, weil zu schwere Last. Würde ihn ungern aufgeben daher meine Frage an euch :)


Mit diesen Angaben kann man nichts anfangen.
Wenn der Hauptstamm abgestorben ist, sind auch die Äste tot.
Als erstes müsste man wissen, was für eine Art von Baum das ist.
Handelt es sich um einen Hochstamm, Halbstamm, Buschbaum, Spindel oder Zwergbaum?
Ist nicht ganz unwichtig.
Hast Du ihn schon mal beschnitten? Und wenn ja, wie?
Haben Deine Pfirsikosen denn Melonengröße?
Ich meine, wenn 3-5 Früchte eine schwere Last sind.

Mach mal ein Foto und frag Goofy, wie Du das hier reinstellen kannst.


sehr guter Hinweis, danke.
wenn ich das Bild poste, sind dann alle deine Fragen beantwortet sprich erkennst du alles, was du wissen musst anhand des bildes oder soll ich weiteres recherechieren?
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higgi
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Auf dem Balkon brauchst du nicht unbedingt ein Gewächshaus
Die Tomaten müssen hauptsächlich vor Regen und anschließendem Sonnenschein auf die nassen Pflanzen geschützt werden. Das kriegt dein Balkon auch so hin. Frost ist im Mai nicht mehr zu erwarten
von daher


Goofy
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Nice Weather hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:Auch wenn sie schon blühen?


Ich möchte vermuten, dass die zu früh blühen?

Nein, nein, also eigentlich schon, aber das passt schon.



Local Zero hat geschrieben:Glas oder Folie ist nicht egal. Glas ist gut, hält bei sorgfältigem Umgang Jahrzehnte, ist aber auch schwer und teuer.


Nicht egal? Wegen der Haltbarkeit, oder wegen den Pflanzen?

Grüne Folie ist besser als klare, oder?


Für Tomaten brauch ich im Moment nicht unbedingt ein Gewächshaus. Das stimmt schon.
Aber UWe hat mit letztes Jahr schon Hunger gemacht mit seinen späten Tomaten.

Und es gibt ja noch andere Pflanzen, die Kälte möglicherweise nicht so gut vertragen.



Local Zero
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Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:Ich meine ... ich kanns auch jetzt kaufen - wenn ich im Herbst doch eh eins will, um die Tomatensaison zu verlängern. :)


Ich habe letztes Jahr noch im November die letzten Tomaten geerntet. Je nach dem wie das Wetter ist, funktioniert das besser als ich erwartet hatte.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Local Zero
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Goofy hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:Auch wenn sie schon blühen?


Ich möchte vermuten, dass die zu früh blühen?

Nein, nein, also eigentlich schon, aber das passt schon.



Local Zero hat geschrieben:Glas oder Folie ist nicht egal. Glas ist gut, hält bei sorgfältigem Umgang Jahrzehnte, ist aber auch schwer und teuer.


Nicht egal? Wegen der Haltbarkeit, oder wegen den Pflanzen?

Grüne Folie ist besser als klare, oder?


Wegen beidem. Folie isoliert halt sehr beschissen. Und wenn dann eh nur farblos, Du willst ja möglichst viel Licht an Deine Nachtschattengewächse lassen.
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Local Zero
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Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Auf dem Balkon brauchst du nicht unbedingt ein Gewächshaus

Das stimmt. Ich habe zu Studentenzeiten auf dem Fensterbrett meiner Stuttgarter Bude Tomaten gezüchtet. Aber in Stuggi hats ja eh sowieso fast nie Frost. Jedenfalls unten im Kessel.
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Local Zero
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de mappes hat geschrieben:mal ne frage an die Experten und erfahrenen Greenkeeper hier:
Ich hab seit glaub 4 Jahren einen Pfirsikosen-Baum (im Boden angepflanzt), der trägt jedes Jahr vielleicht 3-5 Früchte aus. Aber der Hauptstamm scheint abgestorben zu sein, nur die Äste tragen und wachsen.
Gibt es da ne Möglichkeit, gegenzusteuern? Ansonsten wächst er ja nur zur Seite und die Äste brechen ab, weil zu schwere Last. Würde ihn ungern aufgeben daher meine Frage an euch :)


Du musst die energetisch-orgone Asymmetrie der Pfirsikose überwinden! Ying und Yang, verstehste? Pflanz genau gegenüber einen Aprisichenbaum! :mrgreen:
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Local Zero
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Grasdaggl
Ich war heute auch noch fleißig im Garten, habe mir ein neues Beet gebaut. Meistens bestimmt meine Holde, was wie angebaut wird. Sie schwört auf Permakultur. Ich steh´aber mehr so auf Ertrag, möglichst predictible. Mit Permakultur ist das ein bisschen Lotterie. Also bewirtschafte ich die Gewächshäuser, dort dann nur "normal" bio. Heißt: samenfeste Pflanzen, kein Schneckenkorn, alte Sorten, kein Mineraldünger (stattdessen getrocknete und gepresste Pferdescheiße).

Ich habe jetzt zwei Gewächshäuser und mehrere Hochbeete gebaut. Heute ein richtig großes, 6 Quadratmeter. Kurz zu meinem Ansatz:

Ich habe beschlossen, den Garten nach einem Prinzip aus der Architektur anzulegen, das sich "Vernakulär" nennt. Bedeutet: Man baut möglichst nur mit gleich vor Ort vorhanden Ressourcen und Rohstoffen. Es wird so wenig wie möglich neu gekauft, wenn möglich Second Hand, alles wird wiederverwertet. Das habe ich schon bei den beiden Gewächshäusern so gemacht, die wir völlig vermodert und verrottet vom Vorbesitzer übernommen haben. Irgendwo in einer Ecke standen seit 10 Jahren alte Scheiben, die habe ich gesäubert und zugeschnitten, damit war das erste GH auch schon fertig.

Das zweite war schwieriger aufzumöbeln. Das war im Laufe der Jahre komplett zugemost. Die Scheiben (Kunststoff) waren alle kaputt (Löcher, Risse, abgebrochene Ecken, in den Hohlkammerprofilen tote Insekten und Moos). Also das ganze Alu-Gestell komplett auseinander genommen, sauber gebürstet, wieder zusammengesetzt. Scheiben musste ich ausnahmsweise neu kaufen. Aber verglichen mit einer gleichwertigen Neuanschaffung hat die ganze Aktion nur ein Drittel der Kosten verursacht. Das hält jetzt wieder für 20 Jahre.

Bei dem heutigen Beet habe ich beim Aufräumen des Gartens vom Vorbesitzer 2 alte Laufstege für ein Gerüst gefunden, verzinkter Stahl. Schon mal gut, das mögen die Nacktschnecken überhaupt nicht. Die beiden Dinger wurden zu Außenseiten. Die beiden anderen Außenseiten bestehen aus zwei großen, mit einer Stahlfassung verstärkten Holzpaneelen, die habe ich in der Garage gefunden. Die vier leicht rostigen Stahldorne zum Reinrammen der angeschraubten Seitenwände/Laufstege in die Erde, lagen auch hier rum, die wurden früher mal dazu genutzt, Holzpfähle für eine Rankhilfe im Erdreich zu befestigen.

In das Hochbeet habe ich dann auf den Boden und entlang aller Seitenwände dick alte Pappkartons eingelegt und satt gewässert. Ist ein Trick aus der Permakultur. 1. Man wandelt so Wiese oder moosige Flächen - das wuchs da vorher - in Ackerboden um. Wer auf die Umwelt (und seine eigene Gesundheit) scheißt, nimmt dafür Roundup. Pappe geht aber genau so gut. Weiterer Vorteil der Pappe: Man muss nicht umgraben, denn das setzt CO2 frei. Außerdem zerstört man die Feinstruktur und die Biomasse nicht, die da im Erdreich lebt. Die Pappe ist nach einem Jahr etwa verrottet. Zwischen die hölzernen Seitenwände und die Pappe habe ich als Wassersperre (damit das Holz von innen nicht durchfeuchtet und verrottet) die alten, fürs Gewächshaus nicht mehr benutztbaren Plastikscheiben geschoben.

Auf die Pappe habe ich dann aus dem Komposthaufen ca. 5 cm altes Laub und Kompost drauf gestreut, dann Erde eingefüllt, ca. 35 cm Höhe. Ich hatte mir ein Kompost/Erde-Gemisch vor ein paar Tagen vom örtlichen Versorger liefern lassen. Gibts da im 1-Kubikmeter-Big-Pack. Einen weiteren halben Kubikmeter hatte ich selbst Ende letzten Jahres schon mal angesetzt (gesiebt, gewässert, Regenwürmer eingesetzt). Da war jetzt nach einem halben Jahr Reifung ein richtig fetter, durchwurmter Boden. Knapp zwei Stunden später: Fertig.

Das einzige, was ich für dieses Beet neu gekauft habe, waren 2x 2 Meter 8 mm dicken Baustahl. Den habe ich mit der Flex halbiert und dann zum Stützen der hölzernen Außenwände in die Erde gerammt. Nach der Plackerei weiß ich jetzt, wie sich Davie Selke gerade fühlt. Ich werde heute schlafen wie ein Stein.

Natürlich habe ich - wie schon im letzten Jahr bei den anderen Hochbeeten - beim Erde schaufeln in der Schubkarre reichlich Plastikmüll gefunden. Der Dreck wird vom Versorger so ins Haus geliefert. Der stellt ihn aus Küchenabfällen und Gartenresten der Bevölkerung her, also der Inhalt der Biotonne quasi. Wenn man das, sieht fällt einem wieder mal ein, das es offenbar nicht wenige Leute gibt, die einen IQ wie drei Reihen Salat haben.

Kosten für alles für den Kubikmeter Boden und die beiden Stahlstangen: ca. 70 Euro. Den Rest gabs für umme. Ich liebe Werner Kulehr vernakulär.
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Local Zero
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Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:Ja, aber, aber ...
wer erfindet denn dann grüne Gewächshäuser, wenn doch so leicht erklärt ist, dass es blöd ist?


Ich hab noch nie ein grünes Gewächshaus gesehen.
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Goofy
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Grasdaggl
du solltest mal die darin wachsenden Pflanzen sehen
:banane:



Internetrecherche ergab, dass es egal ist, ob die Folie grün oder klar ist, da die Pflanzen grünes Licht für die Fotosynthese nicht nutzen.

Klingt logisch. Sehen wir Blätter deshalb grün, weil die Pflanzen das grüne Licht nicht brauchen und wieder abgeben?
Hier wird die Theorie auch aufgestellt: https://www.derkleinegarten.de/nutzgart ... olien.html


Also grün oder klar - grad egal.
Aber eine PE-Folie soll es sein - und das hätte das 24,99€-tooooooommm-Billigzeltle ja.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wenn Du im November noch Tomaten ernten möchtest - frostfreie Tage vorausgesetzt - musst Du sie jetzt aussäen.
Denn, Pflanzen kannst du ab Juli nicht mehr kaufen.
Die Klimaveränderung erlaubt uns ja, das Gartenjahr auszudehnen.
;)
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai