Naja und WIR hier sollten ja auch noch dringend einen offenen Brief verfassen.
Entspannt Euch doch mal... - AM ARSCH GELECKT!
Angry Wasenhuhn hat geschrieben:https://twitter.com/der_postillon/status/1521428812092817408?s=21&t=3YV3l6R5CXMyYhx2qlP0VA
Ja, ist natürlich ganz sachliche Debatte!
ZEIT ONLINE: Der Klarheit halber der Reihe nach: Was sollte Ihrer Meinung nach das Ziel sein?
Zeh: Das Ziel muss sein, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden.
ZEIT ONLINE: Woher wollen Sie wissen, ob in dem Moment, in dem der Krieg beendet wird, auch das Morden, die Vergewaltigungen und die Deportationen beendet werden?
Zeh: Unter Kriegsbedingungen wird all das ganz sicher weitergehen. Deswegen brauchen wir dringend einen Waffenstillstand, eine Ruhepause, die es ermöglicht, in einen Verhandlungsmodus zu gelangen.
Tifferette hat geschrieben:Zur Debatte rund um den offenen Brief (...)
Tamasi hat geschrieben:Merkel hat gemeint, dass diese Massaker nur während des Krieges stattfinden und nicht nach einem Waffenstillstand. Da würde ich ihm Recht geben. Aber: Das heißt ja nicht - siehe oben -, dass dann alles gut wäre und die Z'ler liebe, brave Besatzer wären.
Tamasi hat geschrieben:Man muss es wohl vom Ende denken. Und ein Ende kann es m.E. nur geben, wenn Putin weg ist.
Local Zero hat geschrieben:https://www.tagesspiegel.de/politik/ant ... 96092.html
Iron hat geschrieben:Local Zero hat geschrieben:https://www.tagesspiegel.de/politik/ant ... 96092.html
Die wichtigste Frage wir aber nicht beantwortet. Wie weit geht Putin. Wenn er dort Massenvernichtungswaffen einsetzt, dann ist es völlig egal, wie dieses verbrannte Stück Erde sich zukünftig bezeichnet.
Wer einen Verhandlungsfrieden will, der nicht auf die Unterwerfung der Ukraine unter die russischen Forderungen hinausläuft, muss ihre Verteidigungsfähigkeit stärken und die Kriegsfähigkeit Russlands maximal schwächen. Das erfordert die kontinuierliche Lieferung von Waffen und Munition, um die militärischen Kräfteverhältnisse zugunsten der Ukraine zu wenden. Und es erfordert die Ausweitung ökonomischer Sanktionen auf den russischen Energiesektor als finanzielle Lebensader des Putin-Regimes.
Es gibt gute Gründe, eine direkte militärische Konfrontation mit Russland zu vermeiden. Das kann und darf aber nicht bedeuten, dass die Verteidigung der Unabhängigkeit und Freiheit der Ukraine nicht unsere Sache sei. Sie ist auch ein Prüfstein, wie ernst es uns mit dem deutschen "Nie wieder" ist. Die deutsche Geschichte gebietet alle Anstrengungen, erneute Vertreibungs- und Vernichtungskriege zu verhindern. Das gilt erst recht gegenüber einem Land, in dem Wehrmacht und SS mit aller Brutalität gewütet haben.
Heute kämpft die Ukraine auch für unsere Sicherheit und die Grundwerte des freien Europas. Deshalb dürfen wir, darf Europa die Ukraine nicht fallen lassen.
.Unter Fachleuten werden zwei Hypothesen diskutiert. Die erste: Putin verkündet dann den Sieg und lenkt das Augenmerk auf den Süden, das besetzte Gebiet Cherson. Dort könnte der Kreml bald ein Referendum zur Unabhängigkeit von der Ukraine oder zum Anschluss an Russland organisieren und so die Landbrücke zur Krim formalisieren. Die zweite These: Putin leitet die nächste Eskalation ein, indem er die Generalmobilmachung befiehlt. Dann könnte er das Personaldefizit durch Reservisten ausgleichen. Zugleich würde sich die „Spezialoperation“ im Bruderland in einen offenen Krieg verwandeln – mit all den Schwierigkeiten, dies der russischen Öffentlichkeit zu erklären.
AxelKruse_FG hat geschrieben:
Putin hat sein wichtigstes Kriegsziel schon längst erreicht: Eine feste Landverbindung zur Krim und damit einen sicheren Zugang zum schwarzen Meer.
AxelKruse_FG hat geschrieben:Weiterhin wird mit einer Waffenruhe das derzeitige Ansinnen Finnlands und Schwedens, in die NATO eintreten zu wollen, wieder abklingen, so hat er im Norden wieder Ruhe.
AxelKruse_FG hat geschrieben:Damit hat er die NATO, Europa und vor allem Deutschland massiv geschwächt, indem er gezeigt hat, daß Deutschland nicht nur militärisch völlig unbedeutend, sondern auch weltpolitisch schwankend und zaudernd und unzuverlässig ist.