Warum klappt das eigentlich in anderen Sportarten?
Carpe diem.
Manolo hat geschrieben:das verhalten von schmidt geht gar nicht. der schiri ist nun einmal der boss und wenn man seine entscheidung falsch findet ode rnicht nachvollziehen, kann man das nach dem spiel klären.
Den Freistoß führten die Gäste schnell aus - und rund fünf Meter vom eigentlichen Ort des Vergehens entfernt. Der Unparteiische ließ das jedoch zu und handelte damit gemäß der seit jeher üblichen und weithin akzeptierten Praxis der Schiedsrichter, bei der Tatortfestlegung nicht allzu kleinlich zu sein, wenn eine Mannschaft einen Freistoß weit in ihrer eigenen Hälfte zugesprochen bekommt. Die Szene hätte ohnehin nicht weiter für Diskussionen gesorgt, wenn Pierre-Emerick Aubameyang am Ende des Angriffs nicht das Tor des Tages erzielt hätte. So aber echauffierte sich Roger Schmidt derart, dass Felix Zwayer ihn - aus einiger Entfernung, aber mit Blickkontakt - per Handzeichen auf die Tribüne verwies. Der Coach dachte jedoch gar nicht daran, den Innenraum zu verlassen, weshalb der Unparteiische den Leverkusener Kapitän zu sich rief und ihm auftrug, seinem Trainer "die Botschaft nochmals zu überbringen", wie Zwayer sagte. Damit handelte er anweisungskonform, denn "ob der Schiedsrichter direkt mit dem Trainer spricht oder den Spielführer schickt, liegt allein in seinem Ermessen", wie Herbert Fandel, der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichterkommission, erläuterte. In den Amateurklassen sind die Referees sogar ausdrücklich angehalten, die Kommunikation mit einem Trainer über den jeweiligen Kapitän zu führen, um eine direkte Konfrontation zu vermeiden. Dass auch Zwayer diesen Weg wählte, erklärte er selbst damit, dass Schmidt "relativ aufgebracht war" und "ich es für angebracht gehalten habe, die Distanz in dieser Situation zu wahren".
Mike the Bike hat geschrieben:hier ein treffender Bericht
http://www.n-tv.de/sport/fussball/colli ... 49726.html
Schmidt - dem voll und ganz bewusst gewesen sein dürfte, womit er sich den Ausschluss eingehandelt hatte, zumal er bereits früher im Spiel ermahnt worden war - bedeutete Zwayer mehrmals per Handzeichen, er möge sich zu ihm an den Spielfeldrand gesellen und ihm die Entscheidung erläutern. Es versteht sich von selbst, dass kein Unparteiischer sich wie ein Schuljunge herbeizitieren lässt, um Rapport zu erstatten.
megges hat geschrieben:Volle Unterstützung meinerseits für den Schiri!
Das Verhalten von Schmidt war eine bodenlose Frechheit und gehört knallhart bestraft. Der sollte meiner Meinung nach diese Saison kein Spiel mehr begleiten dürfen. Diese ewige Rummotzerei von Spielern und Trainern gehört endlich mal drastisch bestraft.
Dass der Völler dann noch von absichtlicher Fehlentscheidung beim nicht gegebenen Strafstoss spricht, krönt das ganze Geschehen gestern Abend nochmals. Zudem hat er sich als regelunkundiger Vollidiot selbst entlarvt. In dieser Position und mit seinem langjährigen Erfahrungsschatz im Profifussball eine Peinlichkeit sondersgleichen. Den sollten sie ebenso hart bestrafen.
Wenn man sich die Interviews von Völler, Schmidt und Zwaier nach dem Spiel ansieht, muss man zu dem Schluß kommen, der einzige Sportsmann, der einzige der Eier in der Hose hat und zu dem steht, was er gemacht hat, ist Zwaier! Der hat sofort schonungslos und ohne Ausrede und Umschweife seinen Fehler mit dem nicht gegebenen Elfer zugegeben und eingesehen. Von Völler und Schmidt waren keine einsichtigen Worte zu vernehmen. Selbst diese wachsweichen Formulierungen später von Schmidt waren bei genauerem zuhören keinerlei Eingeständnis von Fehlern, da immernoch der Verweis auf eine bestrafende, absichtliche Fehlentscheidung hinterher kam.
Was für ein mieses Dreckspack.
Und wie man in der Vergangenheit gesehen hat, hat diese versuchte Einflußnahme auf den Schiri bei Schmidt ja Methode. Zudem war die schnelle Ausführung des Freistosses überaus gerecht, da der unsportliche Versuch von Kiessling, den schnellen Gegenzug zu verhindern, damit nicht belohnt wurde.
Also wie gesagt, alles richtig gemacht Schiri!
Denkt an Eure Lebenszeit!
RedBlues hat geschrieben:@ franky
Aber ab wann ist die Freistoßausführung zu weit vom Ursprungspunkt entfernt?
Ich meine, wenn der Ball noch 5 Meter weiter nach vorn gerollt wäre und die Dortmunder den Ball dort zum Stoppen gebracht hätten und von dort den Freistoß ausgeführt hätten, wäre es dann zu weit gewesen?
Bei einem direkten Feistoß ist es ja auch nicht egal von wo der ausgeführt wird. Wenn man auch da den Ball 5 Meter Richtung Mitte legen kann, weil es die Chance auf ein Tor erhöht, da wäre das Geschrei groß.
So etwas gehört klar und deutlich definiert und dann gibt es endlich auch nicht mehr einen Kilometergroßen Ermessungsspielraum.
Was Zwayer angeht, eine richtige Respektsperson geht zum Trainer und schickt ihn persönlich auf die Bank und spielt nicht solche Spiele.
Was Zwayer angeht, eine richtige Respektsperson geht zum Trainer und schickt ihn persönlich auf die Bank und spielt nicht solche Spiele.
unabhängig was davor war, jeder Spieler bekommt die Karte persönlich gezeigt. Schmidt muss eine Strafe bekommen, aber Zwayer hat für mich wie ein trotziges Kind reagiert. Konfliktlösung auf SandkastenniveauMike the Bike hat geschrieben:yepWas Zwayer angeht, eine richtige Respektsperson geht zum Trainer und schickt ihn persönlich auf die Bank und spielt nicht solche Spiele.
@red wie im Bericht stand wurde der Trainer mehrfach von den Schiris ermahnt ,.. er wußte sehr wohl warum er auf die Tribühne soll ,... alles andere war pure Provo ,.. nichts anderes ,.. Ich hoffe der bekommt eine richtig fette Strafe dito für RV
hades hat geschrieben:Denkt an Eure Lebenszeit!
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wie wahr, wie wahr.
Es geht ja schließlich nicht um Niedermeier.
Wenn wir aber mal ganz ehrlich sind, kann keiner von uns sagen, wie unsere Reaktion gewesen wäre, wenn es der VfB statt Leverkusen gewesen wäre...