Local Zero hat geschrieben:Und, ja, ich kenne diese Twitter-Videos, die angeblich belegen sollen, dass mit Kriegsdienstverweigerern "nicht zimperlich" umgegangen wird. Das Problem ist nur leider: Kein einziges dieses Video wurde bisher tatsächlich verifiziert. Es dürfte sich dabei wie so häufig gerade um Fake und Gegenpropaganda handeln. Aber ich lasse mich auch hier natürlich vom Gegenteil überzeugen.
Man muss auch nicht alles anzweifeln, nur weil's einem nicht in den Kram passt. Mich ärgert hier auch, dass Iron sofort so angegangen wurde.
Belege für die Videos kann ich auch keine liefern. Aber andere Hinweise:
Kurz nach Beginn des russischen Überfalls hat ZDF-Mann Armin Coerper - nachweislich kein Fake - über einen jungen Mann berichtet, der in desertierendem Sinn von der Ostfront geflohen ist und sich in einem Lemberger
Wein Keller versteckt hat. Zusatz: Kein Einzelfall.
Außerdem habe ich vor einigen Monaten den ausführlichen Bericht eines Ex-BW-Soldaten im Radio gehört. Der war als Freiwilliger vor Ort; West-Ukraine, Ausbildungslager. Junge Freiwillige - meist aus dem Westen, immer idealistisch, nie Kampf-erfahren - wurden da in Crashkurs geschult und dann direkt an die vorderste Frontlinie verschickt. Man nennt das Kanonenfutter. Der Ex-BW-Soldat hat desillussioniert abgebrochen und ist zurück nach Deutschland. Ich glaube, ich habe das auch hier verlinkt.
Ich bin der Meinung, dass man solche beschissenen Aktionen nicht ganz so sehr bräuchte, wenn die Ukraine mehr saugute Waffen verfeuern könnte. Anstatt Menschen.
Dafür müsst' sie diese Waffen aber erstmal bekommen.