Hui.
Heute Mittag gab's die Pressekonferenz. Bis dahin dachte ich, die Bobic-Entlassung wäre schlecht für den VfB und seine Chancen auf den Klassenerhalt. Aber nach der PK... ja, gut, äh.
Im Hertha-Forum kam der Vergleich zu "The Office". Passt. Vier Typen, die völlig fertig sind - und dazu der neue Sportdirektor, der mit der Sonne um die Wette strahlt.
Ansonsten die üblichen Phrasen, als würden Wehrle und Vogt da sitzen:
Im Vordergrund steht das oberste Ziel: Nicht abzusteigen. Den Abstieg vermeiden, dem wird jetzt alles untergeordnet.
Das zweite ist die Fortsetzung der wirtschaftlichen Konsolidierung. Auch da ist ein unglaublicher Druck auf dem Kessel, dem müssen wir uns stellen.
Mein Liebling ist aber der neue Sportdirektor, der bis vor kurzem noch Leiter der Nachwuchsakadamie war, dann aber von Fredis Pablo Thiam ersetzt wurde und schließlich gegangen ist. Nach 18 Jahren bei der Hertha.

Jetzt ist er aber wieder da!

Und wie er sich darüber freut, hach, wie wunderbar! Der redet fast nur von sich, inklusive natürlich:
Ich bin ein Teamplayer, das bin ich immer gewesen.
Sogar die Journalisten sind wie bei uns. Ich zitiere aus dem Hertha-Forum:
Was ist denn jetzt der „strategische Kurswechsel“ und der „Hertha-Weg“? Warum fragt das denn niemand?
Späßle am Ende, der neue Sportdirektor (?) über Zecke Neuendorf:
Er brennt für Hertha, er brennt für Berlin und er brennt vor allem für Jungs.
Okay, er meinte die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Vermutlich wollen / müssen sie nun notgedrungen diesen Weg gehen; mehr eigenen Nachwuchs, tschüß Big City Club. Darum auch die Trennung von Bobic.