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higgi
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Grasdaggl
Plan B hat geschrieben:Manchen graut's ja vor nix.


Komisches Wort dieses "graut"
Eigentlich heißt es ja grausen, grausig, grausam
Müsste ja dann graust`s heißen, aber wo ist das s hin?
Weil graut käme ja von Grau, oder wird einem grau vor Augen?
von daher


Tifferette
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Grasdaggl
higgi hat geschrieben:
Plan B hat geschrieben:Manchen graut's ja vor nix.


Komisches Wort dieses "graut"
Eigentlich heißt es ja grausen, grausig, grausam
Müsste ja dann graust`s heißen, aber wo ist das s hin?
Weil graut käme ja von Grau, oder wird einem grau vor Augen?

Es heißt aber "das Grauen". So wie "Das Grauen hat viele Gesichter".
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)




Mir graut es?
Mich graust es?
Grausenhaft. Zum Glück bin ich in einem Alter, in dem wo ich mir selbst aussuche was ich nehme und welche Präposition dazu.

Neulich habe ich bei Hausaufgaben geholfen: Konjunktiv I und Konjunktiv II. War kurz davor, den Table zu flippen, so enervierend war das.





Tifferette
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Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Mich graust es

Ja.

Dich graut es

Nein. Dir. Dativ. Im Duden wird der Akkusativ als Alternative als "seltener" beschrieben, was üblicherweise die höfliche Umschreibung ist für "wird inzwischen von vielen Leuten leider so verwendet, auch wenn es falsch ist".

Ist doch simpel

:mrgreen:
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


de mappes
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Spamferkel
Paco hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:so gehts dir dann ja seit 4 Jahren ununterbrochen
Heftig


Eigentlich erst seit 24 Monaten.


Mislintats Transfers hast du doch auch stark kritisiert
der is aber seit 2019 da gewesen :bounce:
Don't criticize what you can't understand



schwaebi
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Mir graut es?
Mich graust es?
Grausenhaft. Zum Glück bin ich in einem Alter, in dem wo ich mir selbst aussuche was ich nehme und welche Präposition dazu.

Neulich habe ich bei Hausaufgaben geholfen: Konjunktiv I und Konjunktiv II. War kurz davor, den Table zu flippen, so enervierend war das.


Haha. Same here. Zusammen mit der Bemerkung der Deutschlehrerin "Aber das unterscheidet man im heutigen Sprachgebrauch eigentlich gar nicht mehr."

Lehrsatz zur Demotivation eines tiefgründig demotivierten Schülers :evil: :evil: :prost:
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.



Tifferette
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Grasdaggl
Schon richtig. Aber ich meine mich zu erinnern, dass manche Leute argumentieren*, dass einigermaßen saubere Sprache und Ausdrucksweise (läuft auch unter "sich Mühe geben") schon eine Grundvoraussetzung ist, um ernst genommen zu werden.

Die Grenze zwischen "sagt man inzwischen so" und Assi-Sprech ist manchmal ganz schön dünne.



* und das völlig zu Recht
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)




Tifferette hat geschrieben:Schon richtig. Aber ich meine mich zu erinnern, dass manche Leute argumentieren*, dass einigermaßen saubere Sprache und Ausdrucksweise (läuft auch unter "sich Mühe geben") schon eine Grundvoraussetzung ist, um ernst genommen zu werden.

Die Grenze zwischen "sagt man inzwischen so" und Assi-Sprech ist manchmal ganz schön dünne.



* und das völlig zu Recht

Vollkommen richtig, nur ist das entscheidende Kriterium in der Tat eine “saubere” Sprache: es geht um Klarheit, weniger um Regelkenntnis.

“Macht Sinn” hat sich aus dem Englischen eingeschlichen, und viele haben’s gar nicht bemerkt, weil es funktioniert und sich eigentlich auch nie scheiße angehört hat. Es rollt gut von der Zunge, und das ist der Grund, warum es sich blitzschnell durchgesetzt hat. Wer sich heute noch darüber echauffiert, wirkt kleinlich.

Da gibt’s andere: wenn Dino (ernsthaft jetzt?) Toppmöller erzählt, dass ihn was “gecatcht” hat, dann fragt man sich, ob eine Blutprobe ins Tropeninstitut muss, oder ob er sich bei irgendwas hat erwischen lassen, und letztendlich geht man geht halt davon aus, dass er mitgenommen wurde, obwohl er gar nicht mitgenommen wirkt. Nun gut, bzw. schlecht.


Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:nur ist das entscheidende Kriterium in der Tat eine “saubere” Sprache: es geht um Klarheit, weniger um Regelkenntnis.

“Macht Sinn” hat sich aus dem Englischen eingeschlichen, und viele haben’s gar nicht bemerkt, weil es funktioniert und sich eigentlich auch nie scheiße angehört hat. Es rollt gut von der Zunge, und das ist der Grund, warum es sich blitzschnell durchgesetzt hat. Wer sich heute noch darüber echauffiert, wirkt kleinlich.

Hanx! Unterschreibe ich exakt so. und ist ist in meinen Augen Ohren ein Beispiel für einen besser funktionierenden Pseudo-Anglizismus.

Ähnliches Beispiel das eingedeutschte 'not really', also 'nicht wirklich'.
Ich kannte mal einen, der hat sich da jedesmal fürchterlichestens (ätsch!) drüber aufgeregt.
Nach dem Motto, entweder 'ja' oder 'nein', aber was zur Hölle würde 'nicht wirklich' aussagen? Nicht das eine und nicht das andere, sondern - für ihn - lediglich wischiwaschi!
Ich konnte seinen Punkt zwar nachvollziehen, grad auch unter dem oben genannten Aspekt der 'Klarheit'.
Aber: Ich persönlich mag halt die (selbst-)ironische Brechung, die da mitschwingt.

Haben sich dem Windhorst seine 375 Millionen für die Hertha gelohnt? Nicht wirklich! :)

Wo ich persönlich dann schmerzende Ohren kriege, ist, wenn jemand z.B. sagt "Da bin ich fein mit."
Daseinsberechtigung qua Herkunft aber exakt dieselbe, also was lernt uns das (doppelätsch!):
Jede Schmerzgrenze verläuft halt irgendwo anders... Wenn man das begriffen hat, fällt auch Toleranz ein ganzes Stück leichter.

Trotzdem: Ästhetik natürlich wichtig. Aber halt grundsätzlich immer sehr individuell.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!