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flux
schwaebi hat geschrieben:Und die Querdenker-Forderungen mit denen der LGBT-Gemeinde zu vergleichen finde ich jetzt prinzipiell sehr schräg.

Fände ich auch schräg und habe es deshalb auch nicht getan. Sondern lediglich darauf hingewiesen, dass beide (wie viele andere auch) ihre jeweiligen Forderungen mit Schlagwörtern als Überschriften versehen, denen für sich genommen eigentlich kaum jemand widersprechen mag. Weshalb diese Schlagwörter auch kein Beleg für eine vermeintliche Neutralität der dahinter liegenden Forderungen sind - und zwar unabhängig davon, ob man diese Forderungen gut (LGBTQ) oder zum Kotzen (Querdenker) findet.


Tifferette
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Grasdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Etwas mehr zu den VW-Konzernbeteiligungen.

https://www.kicker.de/mehrfacheigner-vw ... 63/artikel

Wobei ich nicht ganz verstehe, warum der laut Überschrift "formale Satzungsverstoß" sich im Artikel als recht ungefährlicher Sachverhalt, der unter einen Bestandsschutz fällt, entpuppt. Noch weniger verstehe ich, dass der DFB Bestandsschutzregeln einführt, dann aber dann wird schnell "Ja, sooooo war das ja nicht gemeint" hinterher genuschelt. :?

Das ist in der Tat etwas bizarr. Ich kann mir schon gut vorstellen, dass das anders gemeint war. Denn Bestandschutz müsste man anders formulieren (dass nämlich der Bestand nicht angetastet wird, aber für den Hinzuerwerb neuer Beteiligungen der Bestand natürlich mitgezählt wird).

Aber der Wortlaut ist glasklar. Da wird es argumentativ schon wirklich eng.

Die haben dort doch sehr, sehr viele Juristen rumdackeln und müssen nicht jede Woche neue Regelungswerke vorlegen. Da würde ich schon etwas mehr Sorgfalt und handwerkliche Sauberkeit erwarten.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Tifferette
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Grasdaggl
Im übrigen ist die Idee, dass der VfB nicht auf einer Demo präsent sein darf, weil der Veranstalter bei "politisch" ein Kreuz macht, schon ulkig.

Politische Neutralität heißt nicht, dass man sich nicht zu gesellschaftlichen Fragen äußern dürfte oder sollte. Ist doch ein alter Hut, das Thema hatten wir doch schon unter Heldt, oder?
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

higgi
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Von: FELIX ARNOLD
06.07.2023 - 09:13 Uhr
Über fünf Jahre war Rouven Kasper (41) beim FC Bayern für das Asien-Geschäft zuständig, seit Januar 2022 ist er Marketingchef beim VfB. In BILD spricht Kasper über den Porsche-Deal, die finanzielle Situation des Vereins und die Ziele für die Zukunft.

BILD: Seit Ihrer Ankunft beim VfB kämpft der Verein gegen den Abstieg. Was wünschen Sie sich für die neue Saison?

Rouven Kasper: Es ist sicher nicht unser Anspruch, jedes Jahr gegen den Abstieg zu spielen. Da sind wir uns alle einig: So kann und wird es nicht weitergehen. Wir müssen uns im Mittelfeld stabilisieren und uns dann wieder dorthin entwickeln, wo der Verein hingehört. Und das ist definitiv nicht der Tabellenkeller, sondern deutlich weiter oben. Über allem steht, dass wir den Fans für ihre sensationelle Unterstützung wieder etwas zurückgeben.

BILD: Neben Mercedes engagiert sich fortan auch Porsche beim VfB. Wie wichtig ist dieser Deal für den VfB?

Kasper: Das ist ein Meilenstein für uns als Klub. Wir wollen hier gemeinsam etwas Großes schaffen, ein Zeichen setzen. Dass sich zwei Weltkonzerne aus demselben Segment in einem Verein engagieren, ist einmalig. Egal, in welchem Sport.

BILD: Hohe Umsatzverluste, geschmolzenes Eigenkapital. Kann der VfB durch das frische Geld von der Intensivstation wieder auf die Normalstation verlegt werden?

Kasper: Sagen wir es so: Durch den Deal mit Porsche und Mercedes-Benz konnten wir aus der Reha entlassen werden und jetzt wieder mit dem Training beginnen.

BILD: Was bringt das Engagement von Porsche dem VfB darüber hinaus?

Kasper: Der Deal hilft uns, im Hier und Jetzt Löcher zu stopfen, den Verein wieder auf stabile Beine zu stellen. In den letzten Jahren waren wir relativ unflexibel, was unsere Finanzmittel angeht. Deshalb haben wir Investitionen in zukunftsrelevante Themen wie Digitalisierung oder Infrastruktur einfach verpasst. Jetzt haben wir eine andere Basis, um den Verein weiterzuentwickeln. Das motiviert auch andere Unternehmen, bei dieser Bewegung dabei zu sein.

BILD: Dazu hat der VfB einen Deal mit dem Sportrechtevermarkter Sportfive abgeschlossen. Wurde damit die Seele des Vereins verkauft oder sein Überleben gesichert?

Kasper: Letzteres. In unserer Situation brauchst du Planbarkeit. Diese gibt uns der Deal mit Sportfive mit einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag pro Saison, was für die Lizensierung und Finanzplanung elementar ist. Bei dieser Entscheidung ging es darum, ob wir einen siebenstelligen Betrag in die Optimierung der Vertriebsstruktur investieren und das komplette Risiko selbst tragen, oder ob wir uns absichern. Das haben wir getan, uns dabei aber nicht verkauft. Wir haben wie bisher Produkt, Preis und Auswahl der Partner selbst in der Hand und bleiben der größte Vermarkter des Klubs.

BILD: Wie kommen Sie auf der Suche nach einem Trikotsponsor voran?

Kasper: Bis zum Trainingsauftakt werden wir es nicht mehr schaffen. Wir sind aber mitten in Gesprächen mit verschiedenen Interessenten. Was uns dabei hilft, ist die positive Entwicklung des Klubs. Für uns ist die regionale Story für Unternehmen und potenzielle Partner total spannend, wir wollen aber auch für internationale Player interessant sein. Am Ende geht es darum, welches Unternehmen dazu bereit ist, unseren Weg mitzugestalten und unsere Story mitzuschreiben. Bis zum ersten Pflichtspiel werden wir einen Trikotsponsor haben.

BILD: Gibt es für Sie irgendwelche Denkverbote, z.B. Wettanbieter? Oder landet am Ende der, der das meiste Geld bezahlt, auf der Brust des VfB?

Kasper: Wenn es uns darum gehen würde, wer am meisten Geld bezahlt, hätten wir schon längst einen Trikotsponsor. Es geht neben den natürlich wichtigen Einnahmen auch darum, woher das Geld kommt, ob alles seriös und valide ist. Deshalb gibt es Branchen und geopolitisch auch Regionen, die für uns ein No-Go sind. Schön wäre es, wenn wir jemanden aus der Region finden würden. Das passt einfach perfekt zur Geschichte, die wir gerade schreiben. Aber wir blicken auch darüber hinaus.

BILD: Das limitierte Heimtrikot war innerhalb von drei Tagen ausverkauft. Trotz sportlichem Misserfolg rennen die Fans dem VfB die Bude ein. Haben Sie eine Erklärung für die Euphorie?

Kasper: Was hier in den letzten Jahren passiert, ist schon etwas sehr Besonderes. Selbst zu Zweitliga-Zeiten sind die Zahlen bei den Mitgliedern und im Merchandising gestiegen. Bei anderen Klubs definierst du dich nur über Erfolge, über Titel. Wenn du die nicht gewinnst, gehen alle Zahlen nach unten. Beim VfB ist es anders, was die Stärke dieser Stadt, der Region und unserer ganz besonderen Fanbasis zeigt.

BILD: Beim FC Bayern waren Sie unter anderem dafür zuständig, den asiatischen Markt zu erschließen, vor allem in China. Wie helfen Ihnen diese Erfahrungen für die Arbeit beim VfB?

Kasper: Es macht niemanden blöder, wenn er mal aus der Komfortzone rausgeht und über den Tellerrand hinaus schaut. In den fünfeinhalb Jahren in Asien durfte ich die Kultur, Geschäftsgebaren und tolle Menschen kennenlernen. Ich habe dort etwas aufgebaut, diese Expertise hilft mir für die vielen Gespräche, die ich führe. Wir als VfB müssen wieder größer denken, neue Themenfelder erschließen.

BILD: Mit Wataru Endo, Hiroki Ito und Genki Haraguchi spielen zum ersten Mal drei Japaner beim VfB. Ist dieser Markt für den VfB deshalb besonders interessant?

Kasper: Unsere Zielmärkte sind Japan, China, USA, Indien und die Türkei. Das haben wir klar definiert. Wir sind aber offen für Neues, wenn es sportlich und wirtschaftlich Sinn ergibt. Mit Japan haben wir eine besondere Geschichte, Guido Buchwald und Cacau haben dort gespielt. Aktuell sind drei Topspieler aus Japan bei uns, darunter der Kapitän der Nationalmannschaft. Zuletzt haben wir die U11 zu Shonan Bellmare (Endos Jugendklub/Anm. d. Red.) geschickt, weil wir die Spieler genau dort abholen wollen. Ein Beispiel: Watarus Elternhaus lag früher direkt neben der Gaststätte des Vereins, wurde von Spielern belagert. Solche Geschichten sind authentisch, schaffen Identifikation.


BILD: In Fernost und in den USA bleibt das beherrschende Thema die Premier League, nicht die Bundesliga. Wie schafft es der VfB, das Interesse der Leute zu wecken?

Kasper: Die Wahrnehmung des VfB im Ausland wird unterschätzt. Als wir im November in den USA waren, war ich begeistert. Wir haben unterschiedliche Events veranstaltet und es waren immer zwischen 200 und 300 Fans dabei. Sowohl Deutsche, die mit uns geflogen sind, als auch Amerikaner aus Fanclubs, die wir noch gar nicht in unserer Kartei hatten. Sich deren Geschichten anzuhören, war faszinierend. Das hast du auch in Japan, wo wir inzwischen Millionen an Reichweiten über unsere eigenen Social Media Kanäle aufgebaut haben.

BILD: Als Alexander Wehrle im April 2022 zum VfB kam, war das Thema Internationalisierung noch ein weißes Blatt. Warum ist es so wichtig, dass der Verein hier Fortschritte macht?

Kasper: Wir sind bei diesem Thema immer noch am Anfang. Das bedeutet: Wir haben noch kein Buch geschrieben, sondern fangen gerade erst mit dem Vorwort an. Alex und ich kennen diese Arbeit und wissen beide, wie wichtig das Thema ist, für uns als Klub, aber auch für die Liga. Die Bundesliga kann beim Blick auf das TV-Geld nur international noch stark wachsen. Dabei dürfen wir uns nicht immer nur darüber aufregen, dass die anderen Ligen oder Klubs so weit sind, sondern müssen selbst aktiv werden. Das geht nur, wenn wir als deutscher Fußball auch den Anspruch entwickeln, international aktiv zu sein. Beispiel: Wenn bei der Generalversammlung der Kommission Internationalisierung der DFL von 36 Klubs nur zwölf da sind und nur drei Klubs in der Sommerpause im ferneren Ausland unterwegs sind, braucht sich keiner wundern, dass da nicht so viel Geld fließt und die Engländer so stark sind.
von daher





Lustig, wenn ausgerechnet der Marketingkasper das Interview mit dem meisten Fleisch an den Rippen gibt, während Vorstandsvorsitzender und Sportdirektor nur um den heißen Brei herumlabern.

Das limitierte Heimtrikot war innerhalb von drei Tagen ausverkauft.

Drei Tage? Grundsätzlich stimmt es, dass die Leute dem VfB die Bude einrennen, aber drei Tage würde ich als schleppend bezeichnen.

Southern Comfort
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schwaebi hat geschrieben:Wieso geschmolzenes Eigenkapital?

Ich bemühe mal die Glaskugel: Trikotsponsor wird ein Wettanbieter aus Quatar.


Ich wärme mal Turkish Airlines wieder auf...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


Southern Comfort
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Kam, wie die Porsche-Idee, unter Erwinle schon mal auf und als der Kasper das Land neben Indien, China, USA und Japan nennt, fragt man sich halt.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

de mappes
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Nice Weather hat geschrieben:Lustig, wenn ausgerechnet der Marketingkasper das Interview mit dem meisten Fleisch an den Rippen gibt, während Vorstandsvorsitzender und Sportdirektor nur um den heißen Brei herumlabern.

Das limitierte Heimtrikot war innerhalb von drei Tagen ausverkauft.

Drei Tage? Grundsätzlich stimmt es, dass die Leute dem VfB die Bude einrennen, aber drei Tage würde ich als schleppend bezeichnen.


Schleppend bei 5000 Stück und den langsamen Warteschlangen im Online-Shop?
Glaube ich nicht

Ich bemühe mal die Glaskugel: Trikotsponsor wird ein Wettanbieter aus Quatar.


Er sagt doch sie suchen nicht den mit der meisten Kohle aus
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
Southern Comfort hat geschrieben:Kam, wie die Porsche-Idee, unter Erwinle schon mal auf und als der Kasper das Land neben Indien, China, USA und Japan nennt, fragt man sich halt.


auch interessant bei deiner Aussage, ohne dass du darauf hinaus wolltest:
Wie der Erwin weiter die Strippen zieht (japan-vorliebe hatte er doch auch oder?)

Kürzlich ja mal wieder per Interview aktiv: Lob für die aktuellen Entscheider und deren Entscheidungen :lol: :lol: :lol:
Don't criticize what you can't understand



Der Trikotsponsor sollte letzte Woche auch vorgestellt werden, ist aber im letzten Moment abgesprungen?

Wenn das so ist, dann wissen mindestens ein paar Dutzend Leute, wer das war. Warum leakt da nix?

Das Geplapper der Bloggerblase wäre viel leichter zu ertragen, wenn die wenigstens ein ganz klein wenig Einblick hätten.


Hasenrupfer
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flux hat geschrieben:
schwaebi hat geschrieben:Und die Querdenker-Forderungen mit denen der LGBT-Gemeinde zu vergleichen finde ich jetzt prinzipiell sehr schräg.

Fände ich auch schräg und habe es deshalb auch nicht getan.


Natürlich hast du das, was lavierst du da jetzt rum?

Darüberhinaus ist sowas
Die politische und weltanschauliche Neutralität steht ja nicht aus Jux und Dollerei in der Satzung. Ich finde es anmaßend, solche Dinge für überflüssig zu erklären, wenn man nur der Überzeugung ist, die eigene Haltung sei die einzig richtige.

Edit: Und gefährlich ist es obendrein. Denn wenn solche Grundsätze erstmal geschliffen sind, dann sind sie das auch, wenn wieder eine ganz andere Haltung gezeigt zu werden an der Reihe ist..... :shock:

grandioser Quark.

flux
Hasenrupfer hat geschrieben:
flux hat geschrieben:
schwaebi hat geschrieben:Und die Querdenker-Forderungen mit denen der LGBT-Gemeinde zu vergleichen finde ich jetzt prinzipiell sehr schräg.

Fände ich auch schräg und habe es deshalb auch nicht getan.


Natürlich hast du das, was lavierst du da jetzt rum?

Ja? Wo denn?
Edit: Es ist nicht so, dass jemand "herumlaviert", nur weil du nicht verstehst, worum es bei dem Geschriebenen geht.
Hasenrupfer hat geschrieben:Darüberhinaus ist sowas
Die politische und weltanschauliche Neutralität steht ja nicht aus Jux und Dollerei in der Satzung. Ich finde es anmaßend, solche Dinge für überflüssig zu erklären, wenn man nur der Überzeugung ist, die eigene Haltung sei die einzig richtige.

Edit: Und gefährlich ist es obendrein. Denn wenn solche Grundsätze erstmal geschliffen sind, dann sind sie das auch, wenn wieder eine ganz andere Haltung gezeigt zu werden an der Reihe ist..... :shock:

grandioser Quark.

Sauber argumentiert. Glückwunsch.




Goofy
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Was den VfB von anderen unterscheidet?

Ich denke "Das gibt es sonst nirgends, dass die komplette Opposition des Präsidenten rausgeekelt wird - und das bis hin zu den absoluten Fußballfachleuten, die für das zukunftsfähige Konzept verantwortlich waren, welches mangels fachlicher Qualität dann gleich mit beendet wird."

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