Also.
Aus dem Kicker (nicht Moissidis):
“Nach Vereinsangaben steigen dadurch die Einnahmen "signifikant", nach kicker-Informationen sollen die Schwaben rund 6,5 Millionen Euro jährlich vom neuen Hauptsponsor überwiesen bekommen - etwa die Hälfte des bisher von der Mercedes-Benz Bank eingebrachten Betrags. Für die Werbung auf den Trikotärmeln soll der VfB etwa 600.000 Euro kassieren.”
Wha? Kann nur annehmen, dass das da mit voller Absicht so drinsteht, weil die auch darüber frusten, dass es vom VfB wie von vielen anderen nie Klartext gibt.
Entweder wird da gelogen, oder jemand ist falsch informiert, oder man rechnet sich wieder die Welt schön: 6,5 Mio plus 600.000 sind nicht signifikant mehr als 13 Mio, sondern signifikant weniger. Der Sponsor für die Trainingsklamotten dürfte mehr oder weniger vernachlässigbar sein, so dass man beim Milchmädchen nachfragen muss, ob sie die Namensrechte für die Hmpf-Arena mitzählt. Anscheinend schon. Übrigens war oft von 10 Mio zu lesen, die der Daimler bisher gab, nicht 13.
Nochmal extra nachprüfen auf der VfB-Website: “Der VfB Stuttgart hat mit einem neuen Haupt- und Trikotsponsor, einem neuen Ärmelpartner sowie erstmals einem Sponsor für die Trainingskleidung der Profis sein Portfolio der großen Sponsoring-Partner ausvermarktet. Die entsprechenden Einnahmen steigen signifikant.”
Bisher: 10 bis 13 Mio
Jetzt: 6,5 plus 0,6 plus x sind 7,x
Wenn das Geld, dass der Daimler bisher rausgerückt hat, nicht um drei Ecken verbucht wurde (5 fürs Trikot, 6 für das Sponsoring der Ballnetze) dann sind die entsprechenden Einnahmen alles andere als gestiegen.
Stadionnamen schätzt man ganz grob auf drei bis vier Millionen pro Jahr: mit Brachialgewalt kann man sich das jetzt schönrechnen, wenn man will. Aber kriegt der VfB das überhaupt, oder geht das an die Stadiongesellschaft, die dem VfB nur zur Hälfte? Auch so ne Frage.
Wer da aber auf jeden Fall mal wieder blitzsauber rauskommt, und das wollte ich mal explizit, ist der Daimler: die kriegen was sie wollen, einen Ausstieg, und werden noch als Gönner gefeiert, obwohl sie nix geben – aber nach wie vor als Anteilseigner mitreden.
Sie ziehen sich an einigen Stellen aus dem Sport zurück, und aber auch ganz akut und explizit beim VfB, inklusive hässlicher Szenen wie seinerzeit Porth mit Buchwald und so weiter. Wie kommt man da ohne Imageverlust raus? Indem man großzügig die Restlaufzeit der Namensrechte abgibt. Kostet nix, und man kann sich beklatschen lassen, obwohl es eh nur das ist, was man will: Verbindungen kappen, jedenfalls die sichtbaren.
Die haben sich schon immer als beschter Freund des VfB inszeniert, mit mini-mini-minimalem Einsatz, aber jetzt Weltmarkenbündnispartner mit Sitz im Aufsichtsrat und viel Applaus, obwohl man alle Hähne zugedreht hat: das ist wirklich was. Muss ma schon sagen.
Aus dem Kicker (nicht Moissidis):
“Nach Vereinsangaben steigen dadurch die Einnahmen "signifikant", nach kicker-Informationen sollen die Schwaben rund 6,5 Millionen Euro jährlich vom neuen Hauptsponsor überwiesen bekommen - etwa die Hälfte des bisher von der Mercedes-Benz Bank eingebrachten Betrags. Für die Werbung auf den Trikotärmeln soll der VfB etwa 600.000 Euro kassieren.”
Wha? Kann nur annehmen, dass das da mit voller Absicht so drinsteht, weil die auch darüber frusten, dass es vom VfB wie von vielen anderen nie Klartext gibt.
Entweder wird da gelogen, oder jemand ist falsch informiert, oder man rechnet sich wieder die Welt schön: 6,5 Mio plus 600.000 sind nicht signifikant mehr als 13 Mio, sondern signifikant weniger. Der Sponsor für die Trainingsklamotten dürfte mehr oder weniger vernachlässigbar sein, so dass man beim Milchmädchen nachfragen muss, ob sie die Namensrechte für die Hmpf-Arena mitzählt. Anscheinend schon. Übrigens war oft von 10 Mio zu lesen, die der Daimler bisher gab, nicht 13.
Nochmal extra nachprüfen auf der VfB-Website: “Der VfB Stuttgart hat mit einem neuen Haupt- und Trikotsponsor, einem neuen Ärmelpartner sowie erstmals einem Sponsor für die Trainingskleidung der Profis sein Portfolio der großen Sponsoring-Partner ausvermarktet. Die entsprechenden Einnahmen steigen signifikant.”
Bisher: 10 bis 13 Mio
Jetzt: 6,5 plus 0,6 plus x sind 7,x
Wenn das Geld, dass der Daimler bisher rausgerückt hat, nicht um drei Ecken verbucht wurde (5 fürs Trikot, 6 für das Sponsoring der Ballnetze) dann sind die entsprechenden Einnahmen alles andere als gestiegen.
Stadionnamen schätzt man ganz grob auf drei bis vier Millionen pro Jahr: mit Brachialgewalt kann man sich das jetzt schönrechnen, wenn man will. Aber kriegt der VfB das überhaupt, oder geht das an die Stadiongesellschaft, die dem VfB nur zur Hälfte? Auch so ne Frage.
Wer da aber auf jeden Fall mal wieder blitzsauber rauskommt, und das wollte ich mal explizit, ist der Daimler: die kriegen was sie wollen, einen Ausstieg, und werden noch als Gönner gefeiert, obwohl sie nix geben – aber nach wie vor als Anteilseigner mitreden.
Sie ziehen sich an einigen Stellen aus dem Sport zurück, und aber auch ganz akut und explizit beim VfB, inklusive hässlicher Szenen wie seinerzeit Porth mit Buchwald und so weiter. Wie kommt man da ohne Imageverlust raus? Indem man großzügig die Restlaufzeit der Namensrechte abgibt. Kostet nix, und man kann sich beklatschen lassen, obwohl es eh nur das ist, was man will: Verbindungen kappen, jedenfalls die sichtbaren.
Die haben sich schon immer als beschter Freund des VfB inszeniert, mit mini-mini-minimalem Einsatz, aber jetzt Weltmarkenbündnispartner mit Sitz im Aufsichtsrat und viel Applaus, obwohl man alle Hähne zugedreht hat: das ist wirklich was. Muss ma schon sagen.

