Strafraumgitarre hat geschrieben:
Der einzige, der mir sonst noch einfällt, ist Christy Moore mit seinem Joxer goes to Stuttgart und da geht's halt um Fußball, weil Stuttgart für die Iren das Cordoba der Österreicher ist (dieser letzte Halbsatz ist zum auf der Zunge niederknien, finde ich glatt!).
Und weil ich den Iren sehr zugetan bin, freut mich das natürlich entsprechend.
Danke, fürs Erinnern! Abends / nachts bis frühmorgens im Dublin-Pub (nur die Treppe runter) und anderswo "The Temple Bar Pub" wurde
Joxer goes to Stuttgart live gespielt. Im hauseigenen Pub hat ein freundlicher Amerikaner aus Louisiana, abseits von Bâton-Rouge und Middle of Nowhere an unserem Tisch öfters den Moore-Musikwunsch für
mich immer weitergegeben. Er zeigte uns Fotos von den Dreharbeiten und der Ausstattung (Oldtimer, sein Hobby, und Inneneinrichtung) von
Magnolien aus Stahl, die er seinerzeit für den Film mit viel Freude gemacht hat. Wir erzählten ihm im Austausch einiges
über Stuttgart. Den Song wird er nicht vergessen.
Zu Beck hat es "Außapfoschda" eleganter / treffender ausgedrückt, als ich es formuliert hätte.
Zitat: Das macht er Bildern und einer Sprache die in seiner Zeit gang und gäbe waren. Dass sich die Welt seither weiter gedreht hat ist klar und dass sich jüngere Zeitgenossen anders aussdrücken würden auch.
Mit einfachen Worten: Ich fand seine Kolumnen in den letzten Jahren (sofern ich sie gelesen habe und die
echten Perlen womöglich überlesen) oft etwas zu platt-humorig (mir fällt gerade kein besseres Wort dafür ein - habe gerade eh Sprachprobleme und ringe nach Worten). Jeder hat da andere Vorlieben beim Lesen und Schreiben. Bin ja kein Sport-Schreiberling.
Einer seiner langjährigen Freunde und ehemaliger Kollege (H. Bopp, vielleicht deshalb etwas befangen) hält große Stücke auf seine Beiträge (Bopp lese ich sehr gerne).
Bopp: Fast so lange wie ** kenne ich meinen großartigen Freund und Kollegen Oskar Beck (Ocke). Wir haben in den 70er-Jahren zusammen beim Zeitungsverlag Waiblingen gearbeitet. Oskar ist das, was man in unserem Gewerbe eine „Edelfeder“ nennt. Mit seiner Schreibe hat er es weit gebracht. Er ist weit über den deutschen Sprachraum hinaus als Sportkolumnist bekannt und lebt heute abwechslungsweise in Florida und am Rande der Schwäbischen Alb.