13620 Beiträge

Soll der Bundestag einen neuen Kanzler wählen?

Ja
6
43%
Bin da unschlüssig.
3
21%
Nein, Merz macht gute Arbeit
2
14%
Nein, des machts auch net besser
3
21%
Merz soll die Vertrauensfrage stellen und Neuwahlen ermöglichen
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Keine Ahnung, keine Angabe
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Aleksiander
Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:
flux hat geschrieben:In aller erster Linie hätte ich gerne eine SPD, die wieder den Anspruch hat, Volkspartei zu sein und sich mal ernsthaft hinterfragt, warum sie das so überhaupt nicht mehr ist. Und ja, ein Parteiensystem, das den exklusiven Anspruch erhebt, demokratisch zu sein, dessen Vertreter sich dann aber allesamt in der politischen Mitte oder links davon verorten, hinterlässt halt rechts davon eine riesengroße Lücke. Wenn diese dann von einer Partei besetzt wird, deren Strategen skrupellos genug sind, dabei gemeinsame Sache mit Rechtsextremen und Nazis zu machen, dann bekommt man den Scherbenhaufen, vor dem wir jetzt gerade stehen.

Volle Zustimmung.

Aber sowas von, Helmut Schmidt (seufz) daß waren noch Zeiten.
Olaf Scholz ist für mich ein Grund, künftig nicht mehr wählen zu gehen. Und bevor jetzt alle schimpfen, daß das ja gar nicht geht,
wie soll man jemanden wählen, von dem man gar nichts hält?
Nichts muss, aber alles kann.

Du musst wählen gehen. Zur Not halt irgendeine Nonsenspartei.

Ich wähle allein schon deswegen, damit ich mich den Rest der Zeit da raushalten kann. Nicht politisch aktiv zu sein UND auch nicht zu wählen, das wäre mir zuviel der Ignoranz, da hätte ich ein sehr schlechtes Gewissen.







Southern Comfort
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Grasdaggl
schwaebi hat geschrieben:Wer nicht wählt, darf auch nicht meckern.


Dachte ich auch immer… Also, dass das die Eintrittskarte ins Meckerparadies wäre. Aber mittlerweile will ich so einem AfD-Wähler halt doch keinen „Nicht meine Regierung!“-Freibrief geben.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


higgi
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Grasdaggl
flux hat geschrieben:In aller erster Linie hätte ich gerne eine SPD, die wieder den Anspruch hat, Volkspartei zu sein und sich mal ernsthaft hinterfragt, warum sie das so überhaupt nicht mehr ist. Und ja, ein Parteiensystem, das den exklusiven Anspruch erhebt, demokratisch zu sein, dessen Vertreter sich dann aber allesamt in der politischen Mitte oder links davon verorten, hinterlässt halt rechts davon eine riesengroße Lücke. Wenn diese dann von einer Partei besetzt wird, deren Strategen skrupellos genug sind, dabei gemeinsame Sache mit Rechtsextremen und Nazis zu machen, dann bekommt man den Scherbenhaufen, vor dem wir jetzt gerade stehen.


Erst hieß es ja dass die GroKo am SPD Niedergang schuld sei, jetzt sind es die Liberalen und die Grünen
Es sind jedenfalls immer die Anderen
von daher

Spielgerät
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Halbdaggl
Leider keine Satire.

„Durch den Austausch mit unseren Kunden, habe ich gelernt, dass sich viel mehr Menschen mit dem Wort Nazi identifizieren, als ich dachte“, schreibt der Unternehmer.


https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 91856.html

Supermarkt zieht Anti-Nazi-Werbung zurück
Die Supermarktkette Simmel warb in Sachsen mit dem Slogan „Für Demokratie. Gegen Nazis“. Nach Kundenprotesten wurde die Werbung zurückgezogen. Was ist da los?

Es ist eine Selbstverständlichkeit, auf die die ostdeutsche Supermarktkette Simmel in einem Werbeprospekt hingewiesen hat. Über den Angeboten für Hackfleisch, Schweinegulasch, Rinderschmorbraten und Lachsrolle findet sich der Name der Kette, der i-Punkt ist groß, rot und darin steht: „Für Demokratie. Gegen Nazis.“ So weit, so unspektakulär, möchte man meinen. Doch nicht so in Sachsen. Hier musste das Unternehmen seine Werbung nach Protesten zurückziehen. Aber von vorn.

Peter Simmel ist mit seinem Unternehmen in Sachsen, Thüringen und Bayern aktiv. Der 64 Jahre alte Händler beschreibt sein Unternehmen auf der Internetseite als ein selbständiges, familiengeführtes Unternehmen. Er ist genossenschaftliches Mitglied der Edeka-Gruppe und betreibt zwei Dutzend Edeka-Märkte und hat mehr als 1000 Angestellte. Edeka selbst warb immer wieder für Weltoffenheit: In einem Video aus dem Jahr 2017 zeigt das Unternehmen einen Supermarkt, in dem es nur deutsche Produkte gibt – die Regale waren leergefregt. „Dieses Regal zeigt: Wir wären ärmer ohne Vielfalt“, untertitelt Edeka das Video und schreibt: „Wir lieben Vielfalt.“

AfD-Stadtrat droht mit Boykott
Auf diesen Zug wollte Simmel offensichtlich mit seinem Prospekt für die Woche vom 29. Januar bis zum 3. Februar aufspringen. Doch nach unzähligen Beschimpfungen, weil er sich gegen Nazis ausgesprochen hatte, zog er die Werbung wieder zurück. In einem Statement entschuldigte er sich – und wird auch dafür kritisiert. Dabei sprach Simmel nur Offensichtliches an: dass man gegen Nazis sei und für die Demokratie. In Sachsen verletzt das aber offensichtlich die Gefühle der Menschen, wie Simmel selbst auf der Internetseite des Unternehmens schrieb. Viel eher haben sich wohl einige ertappt gefühlt und mit Schaum vor dem Mund Boykottaufrufe gestartet.

Die Alternative für Deutschland (AfD), deren Landesverband in Sachsen als „gesichert rechtsextremistisch“ gilt, fühlte sich mit dem Begriff „Nazi“ ganz offensichtlich angesprochen – anders ist nicht zu erklären, warum die Partei die Aktion kritisierte. In einer Mail, aus der die „Freie Presse“ zitiert, drohte der AfD-Stadtrat Heiko Gumprecht mit Boykott. Er schreibt, man würde „Andersdenkende“ damit ausgrenzen. Gumprecht verlangte in seinem Schreiben an Simmel eine Rückantwort, „damit wir gegebenenfalls unsere Mitgliedschaft, Unterstützer und Wähler entsprechend informieren können, welches Geschäft sie in Zukunft meiden sollten“. Auf den Zug sprang auch die ebenfalls rechtsextremistische Partei „Freie Sachsen“ auf, die bei einer Protestaktion in einem Supermarkt die Wagen vollräumten, vor die Kasse schoben und nicht bezahlten. Im Internet feierten die Rechtsextremen ihren Protest als „kreativ“.

Bedauern über den Rückzug
In einem Statement auf der Internetseite erklärte Simmel, es tue ihm leid, dass sich so viele Menschen angesprochen gefühlt hätten, die lediglich mit der Politik der Bundesregierung nicht einverstanden seien. „Durch den Austausch mit unseren Kunden, habe ich gelernt, dass sich viel mehr Menschen mit dem Wort Nazi identifizieren, als ich dachte“, schreibt der Unternehmer. Dabei schreibt Simmel selbst: „Nach meinem Verständnis sind Nazis Rechtsradikale, welche unsere Demokratie abschaffen wollen, die Hitlerzeit verherrlichen und in ein solch menschenverachtendes System zurückwollen“, sagt er, „in ein System, in welchem Andersdenkende oder Menschen, die nicht bestimmten Vorgaben entsprachen, verfolgt und ermordet wurden.“

In einem Mitarbeiterschreiben, das im Internet kursiert, gibt er als Grund aber auch den Schutz der Mitarbeiter als Grund für die Zurückziehung des Prospekts an: Er bittet bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um Verzeihung, „welche sich von unseren Kunden teilweise Beschimpfung oder gar Drohungen anhören mussten“. Gleichzeitig schreibt Simmel aber auch klar: „Viele Schreiben, die ich erhalten habe, besorgen mich aber auch sehr, weil darin unsere Demokratie in Frage gestellt wird. Demokratie abschaffen hatten wir schon mal, und das hat in einer Katastrophe geendet.“

.....
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Tamasi
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Allmachtsbachel
Spielgerät hat geschrieben:
In einer Mail, aus der die „Freie Presse“ zitiert, drohte der AfD-Stadtrat Heiko Gumprecht mit Boykott. (...) Gumprecht verlangte in seinem Schreiben an Simmel eine Rückantwort, „damit wir gegebenenfalls unsere Mitgliedschaft, Unterstützer und Wähler entsprechend informieren können, welches Geschäft sie in Zukunft meiden sollten“.

Deutsche! Kauft nicht bei Demokraten!

:roll:

Man kann scheint's nicht oft genug daran erinnern:
„Demokratie abschaffen hatten wir schon mal, und das hat in einer Katastrophe geendet.“







Auswurf
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Grasdaggl
von FDP Generalsekretär
kommt meiner Ansicht nach,
auch immer nur Mist.

Was labert der jetzt über Koalitionsmöglichkeiten nach der nächsten Bundestagswahl ?

Sicher top für's Ampelklima, sich da schon mal gegen einen der Partner in Stellung zu bringen.

Und ich frage mich, ob es nicht besser wäre im jetzt und hier konstruktiv zu sein
das ist doch keine Musik

Mago
Granadaseggl
Ist immer interessant, wenn man in den Umfragen bei 4 Prozent steht und gleichzeitig über mögliche neue Koalitionspartner spekuliert. Vielleicht erhoffen sich die Liberalen gerade durch solche Äußerungen, sich bei der entsprechenden Wählerschicht wieder interessanter zu machen. Politisch zusammengehören täten Union und F.D.P. ja durchaus. Reicht halt arithmetisch nicht mehr.


Auswurf
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Grasdaggl
Heute werden wir wieder politisch geschmückte Wägen in allen Nachrichten sehen.
Ich find's albern so zu tun, als wären die erstens originell und zweitens ein besonders relevanter Teil des sündigen Partygelages
das ist doch keine Musik


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
schwaebi hat geschrieben:Auf der Alb haben sie Bekannten von mir ein Hakenkreuz ans Haus geschmiert. Sie sind lesbisch.


Welcher Teil der Alb? Das ist widerlich und ekelhaft. Dieses Land ist auf dem Weg in den selbsterwählten Abgrund. 1945 hat es noch nicht geklappt. Aber jetzt?
:evil: :evil: :evil: :stumm: :stumm: :stumm: :puke: :puke: :puke:

In irgendeinem TV-Nachrichtenmagazin haben sie eine Straßenumfrage gemacht wegen der Warnung von rechtsextremen Aktionen. Wähtend im Westen der Tenor war, dass es durchaus eine Gefahr gebe, war der Tenor im Osten beim Mann auf der Straße, dass es diese Gefahr nicht geben würde bzw. dass das alles nur erfunden sei und von der Regierung und aus Berlin komme.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).