Das ist weniger eine Botschaft an Kruse, als an den Rest der Mannschaft. Finde es auch nicht zutreffend, dass die N11 hauptsächlich "brav" sein soll. Großkreutz hätte vor dem heutigen (Kruse-)Hintergrund (Hotel-Pipi und Dönerattacke) eine Suspendierung ebenfalls verdient gehabt. Er wurde aber mitgenommen. Man schmeißt ihn aber raus, weil er vor lauter Heimweh nicht bei der Mannschaft bleibt. Will sagen: Solange man "Mario Basler"-mäßig unterwegs ist, ist das ok, wenn man auch sportliche Leistungen wie Mario Basler erbringt. Sobald das nicht mehr passt, ist eine sportliche Entscheidung zu treffen.
Und jetzt kommt der Southern Comfort, der große Löw-Apologet!
Löw trifft hier keine persönlichen Entscheidungen, sondern eine sportliche. Und schaut man in die Historie seiner Entscheidungen, dann steht Kruse einfach zurecht in einer Linie mit:
- Kuranyi
- Frings
- Hitzelsperger
- Ballack
- Großkreutz
- Adler
- etc.
Und dafür, dass er in das System nicht zu 100 % passt und zudem einen besseren noch vor sich hat, passiert hier doch nichts ungewöhnliches. Löw nominiert ihn nicht. Seine Entscheidung.
Wie medial mit Kruse umgegangen wird, ist meines Erachtens eine andere Diskussion. Und die führe ich gerne auch scharf, aber auch da verbietet sich imho ein Enke-Vergleich. Ursächlich war bei Enke eine Depression, nicht die Öffentlichkeit.
Bei Kruse passiert nix anderes als bei der Sauftour eines jeden Fußballers. Ich verstehe den Hype nicht. In zwei Wochen interessiert sich keine Sau dafür. Und wenn er nächsten Spieltag dreimal trifft, dann heißt es wieder:
- So ein Typ sorgt für Abwechslung in der Bundesliga
- Das war ein Signal an Jogi Löw!
- Kruse, erst Ballermann, dann Ballerkönig! (auf die Headline bin ich stolz!)
Und die Presse kann sich freuen, dass sie dann ihre heute gespielte Steilvorlage, selbst verwerten kann. Und naja, die Öffentlichkeit springt brav auf. Endlich mal wieder was zum Aufregen...
Und jetzt kommt der Southern Comfort, der große Löw-Apologet!
Löw trifft hier keine persönlichen Entscheidungen, sondern eine sportliche. Und schaut man in die Historie seiner Entscheidungen, dann steht Kruse einfach zurecht in einer Linie mit:
- Kuranyi
- Frings
- Hitzelsperger
- Ballack
- Großkreutz
- Adler
- etc.
Und dafür, dass er in das System nicht zu 100 % passt und zudem einen besseren noch vor sich hat, passiert hier doch nichts ungewöhnliches. Löw nominiert ihn nicht. Seine Entscheidung.
Wie medial mit Kruse umgegangen wird, ist meines Erachtens eine andere Diskussion. Und die führe ich gerne auch scharf, aber auch da verbietet sich imho ein Enke-Vergleich. Ursächlich war bei Enke eine Depression, nicht die Öffentlichkeit.
Bei Kruse passiert nix anderes als bei der Sauftour eines jeden Fußballers. Ich verstehe den Hype nicht. In zwei Wochen interessiert sich keine Sau dafür. Und wenn er nächsten Spieltag dreimal trifft, dann heißt es wieder:
- So ein Typ sorgt für Abwechslung in der Bundesliga
- Das war ein Signal an Jogi Löw!
- Kruse, erst Ballermann, dann Ballerkönig! (auf die Headline bin ich stolz!)
Und die Presse kann sich freuen, dass sie dann ihre heute gespielte Steilvorlage, selbst verwerten kann. Und naja, die Öffentlichkeit springt brav auf. Endlich mal wieder was zum Aufregen...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

