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Tifferette
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Grasdaggl
Spielgerät hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Bei normalen AGs muss der Aufsichtsrat durch drei teilbar sein (§ 95 AktG), daher stellt sich die Frage nach den unentschiedenen Abstimmungen im Grunde nicht (wenn sich keiner enthält).


Wir haben 11 AR-Mitglieder. Wusste ich es doch, dass wir nicht normal sind :bounce: ;)
Unentschieden kann es auch dann ausgehen, wenn eine gerade Zahl von AR-Mitgliedern an der Abstimmung teilnimmt. Deshalb bestimmt die VfB-Satzung, dass dann die Stimme des Vorsitzenden entscheidet.

Aaaargh, das kommt davon, wenn man mitten im Posting ans Telefon geht, danke für den Hinweis. Durch drei teilbar bei allen AGs ab 500 Mitarbeitern, darunter ist es egal. Default ist ohne anderweitige Regel in der Satzung aber (genau) drei. AGs richten es nach meiner Erfahrung aber häufig von vornherein so ein, dass es es durch drei teilbar ist, denn die 500 FTE zum DrittelbG hat man ja schnell geknackt.
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(Batman)

higgi
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Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
Aleksiander hat geschrieben:Am Ende wird es darum gehen, daß die Mitglieder zwar gerne das Investoren Geld annehmen, aber sich eben jede Einmischung verbieten

Naja, zuerst mal beruht ja der Deal mit Porsche/MHP auf einem Deal über die Namensrechte am Stadion. Da existiert also bereits eine Leistung und Gegenleistung.

Wenn man auf Investorenseite 5 von 11 Sitzen im Aufsichtsrat haben wollte, müsste man eigentlich auch ca. 45% der Anteile nehmen und ensprechend bezahlen. Ansonsten hätte man auch nur 1% der Anteile nehmen und bezahlen brauchen. Es existiert also schon ein Zusammenhang zwischen Anteilen und Stimmrechten, das ist doch völlig normal und der VfB sollte sich ja auch nicht als Ramschware wegwerfen.

Was Wehrle da kundgetan hat - der e.V. hätte ja immer noch eine Mehrheit - ist deshalb auch sehr irritierend. Geht man nach den Anteilen wäre das Stimmrechtsverhältnis 9:3. Und ich kann keinen vernünftigen Grund erkennen, weshalb der VfB auf Stimmrechte verzichten sollte, ohne dass ein weiteres finanzielles Engagement getätigt wurde.

Wehrle hat im DoPa gesagt dass Daimler und Porsche aktuell jeweils 2 AR stellen.
Die anderen 7 sind 2x VfB eV, 1x Osiander, 1x Beck Packautomaten, 1x SAP, 1x Jako, und Gönners Tanja
Streng genommen hat der eV genau 2 Leute im AR, Vogt und Adrion
von daher

Spielgerät
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Halbdaggl
Es steht übrigens nirgendwo geschrieben, dass die Anzahl der Stimmen auch der Beteiligung am Kapital entsprechen muss. Auch nicht bei 50+1. Es ist außerhalb der Fußballs gang und gebe, dass einem Investor mehr Mitsprache eingeräumt wird, als er eigentlich bezahlt. Einfach deshalb, weil man sonst niemanden findet, der Geld auf den Tisch legt.

Ganz häufig geht es dem Investor dabei in erster Linie nicht darum, aktiv und gestaltend in das Unternehmen einzugreifen. Der Trottel von 1860 ist da wirklich eine Ausnahme. Die Investoren wissen ja, dass sie nicht über das erforderliche Fachwissen verfügen. Denen geht es darum, gravierende Fehlentscheidungen durch Vetorechte zu verhindern. Veto ist aber wegen 50+1 im Fußball kaum möglich. Ergo ist der Profifußball hierzulande, wie er sich aktuell darstellt, für Finanzinvestoren weitgehend uninteressant. Es bedarf schon einer extrem ausgeprägten sado-masochistischen Ader, der alte Tante mehr 300 Millionen in die Hand zu drücken und dann von außen dabei zuzusehen, wie Finanzgenies vom (Hall-)Schlag eines Fredi Bobic die Kohle in Rekordzeit verbrennen.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."


Southern Comfort
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Grasdaggl
Spielgerät hat geschrieben:Ergo ist der Profifußball hierzulande, wie er sich aktuell darstellt, für Finanzinvestoren weitgehend uninteressant.


Also... hmmm... Nein. Zumindest nicht so pauschal. Kann man hier ganz gut Nachhören:
https://rasenfunk.de/tribuenengespraech/109

Da wird sogar davon berichtet, dass "Fußball" eine eigene Asset-Klassifizierung erhält. Das macht man ja nicht, wenn es nebensächlich/uninteressant wäre.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Southern Comfort
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Grasdaggl
https://www.kicker.de/machtkampf-beim-v ... 11/artikel

Am Tag vor dieser Pressekonferenz wurde offenbar eine von der Rechtsanwaltskanzlei Schickhardt aufgesetzte Absichtserklärung versandt, die alle Aufsichtsräte unterzeichnet haben sollen. Über deren Inhalt existieren unterschiedliche Darstellungen. Einige Personen berichten, es gehe um eine Zusicherung Vogts, auf den Vorsitz zu verzichten. Bei anderen heißt es, es gehe darin um eine Zusicherung, dass auch ein Porsche-Vertreter den Vorsitz in dem Gremium einnehmen könne, so er denn gewählt werde.

So oder so: Beide Versionen sind ob des Versprechens gegenüber den Mitgliedern aus dem Jahr 2017 höchst brisant. Das war offenbar auch Vogt bewusst und genauso den vom e. V. in den Rat entsandten Vertretern Rainer Adrion und Beate Beck-Deharde. Beide nämlich haben nach kicker-Recherchen ihre Zustimmung aus dem Papier auf der Ratssitzung am 29. Februar, als Meschke und Reimold ins Gremium eintraten, widerrufen.



Man stelle sich vor, wir würden gerade um den Abstieg mitspielen. Allein aufgrund dieser wöchentlichen Dopamindosis schauen alle so gelassen zu (bis auf ein per X-er).

Was ein Gemähre...

Dabei verstehe ich ja auch üüüberhaupt nicht, warum ein stets einstimmiger Aufsichtsrat plötzlich so ein Theater um Mehrheiten oder Machtverschiebungen veranstaltet. Ach so, bei Einstimmigkeit geht es um die Außendarstellung. Ja, das läuft ja immer prima bei uns.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.



Mustermann
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Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:Zur Ehrenrettung: Als Bobic seinen ersten Arbeitstag hatte, war von dem Geld nicht mehr sooo viel übrig. Da war davor schon ein anderer Schwabe... recht unschwäbig unterwegs.

Macht nix, auch ein kleines Häufchen kann man verbrennen.
Das interessiert mich jetzt doch ein bisschen:
Preetz war doch Bobics Vorgänger, oder nicht? Und der ist ja wohl kein Schwabe ...
„I guess that concludes negotiations.“



Spielgerät
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Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:
Spielgerät hat geschrieben:Ergo ist der Profifußball hierzulande, wie er sich aktuell darstellt, für Finanzinvestoren weitgehend uninteressant.


Also... hmmm... Nein. Zumindest nicht so pauschal. Kann man hier ganz gut Nachhören:
https://rasenfunk.de/tribuenengespraech/109

Da wird sogar davon berichtet, dass "Fußball" eine eigene Asset-Klassifizierung erhält. Das macht man ja nicht, wenn es nebensächlich/uninteressant wäre.


Ich habe mich unpräzise ausgedrückt, ich meinte die Finanzinvestition in einzelne Vereine.
Beim Rasenfunk scheint es ja um den gescheiterten Rechtedeal zu gehen. Das ist schon ein elementarer Unterschied. Den Rechtedeal zurrt man einmal fest und hofft dann bei jeder Neuausschreibung auf gestiegene Erlöse. Beim Invest in einen Verein hofft man jede Saison, nicht einen Endo für die 92. Minute am 34. Spieltag zu brauchen...
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Southern Comfort hat geschrieben:Man stelle sich vor, wir würden gerade um den Abstieg mitspielen. Allein aufgrund dieser wöchentlichen Dopamindosis schauen alle so gelassen zu (bis auf ein per X-er).

Saustall. Und man darf ja nicht vergessen, dass es bei denen schon seit Jahren zugeht wie bei Hempels unterm Sofa.

Southern Comfort hat geschrieben:Dabei verstehe ich ja auch üüüberhaupt nicht, warum ein stets einstimmiger Aufsichtsrat plötzlich so ein Theater um Mehrheiten oder Machtverschiebungen veranstaltet. Ach so, bei Einstimmigkeit geht es um die Außendarstellung. Ja, das läuft ja immer prima bei uns.

Wolfgang Dietrich hat einfach immer gelogen. Das hat gut funktioniert.




Aleksiander
Grasdaggl
Kryztina hat geschrieben:Hallo!
Schön dass hier auch auf die Interessen der Fans eingegangen wird, denn wir sind ein erheblicher Teil des Ganzen.
tschaui bis bald


Wir sind hier, glaube ich, alle Fans des VfB, auch die, die nicht zur Jùngerschaft des Herrn Vogt gehören.
Nichts muss, aber alles kann.

Frank N Furter
Spielgerät hat geschrieben:Es steht übrigens nirgendwo geschrieben, dass die Anzahl der Stimmen auch der Beteiligung am Kapital entsprechen muss. Auch nicht bei 50+1. Es ist außerhalb der Fußballs gang und gebe, dass einem Investor mehr Mitsprache eingeräumt wird, als er eigentlich bezahlt.

Das mag ja sein, aber im Fussball verkörpert ja die Idee 50+1 genau dieses so sehr gewünschte Mitspracherecht der Vereine und Mitglieder. Nur deshalb hat man es ja so gemacht.

Man muss glaube ich kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass 50+1 keine sinnvolle Lösung auf Dauer darstellt. Entweder ist man zu 100% ein Verein oder zu 100% ein Unternehmen. Bei den aktuellen Chimären treffen unausweichlich immer wieder völlig unterschiedliche Interessen aufeinander und der Streit ist vorprogrammiert.

Wie schon mehrmals ausgeführt, hielte ich es für sinnvoller und konsequenter den Profifussball heutiger Prägung durch Unternehmen abzubilden. Ich fürchte aber, dass das die Vereine und deren Mitglieder niemals mitmachen wollen. Schon fast aus einer grundsätzlichen Trotzhaltung heraus, als dass sich vernünftige Gründe finden ließen.

flux
Frank N Furter hat geschrieben:Das mag ja sein, aber im Fussball verkörpert ja die Idee 50+1 genau dieses so sehr gewünschte Mitspracherecht der Vereine und Mitglieder. Nur deshalb hat man es ja so gemacht.

Die 50+1-Regel bezieht sich auf die Stimmenverteilung in der Gesellschafterversammlung, bei AGs Hauptversammlung genannt. Wer warum und wieso im Aufsichtsrat der Gesellschaft sitzt und wer von diesen den Vorsitz hat, ist davon völlig unberührt.


Kryztina
Granadaseggl
Hallo
das ist nicht einfach. Das Ganze hat zwei Seiten, deshalb auch die Trennung in AG und Verein. Ohne uns im Verein keine Choreo und kein Support und auch alles rund um das Spiel fällt weg. Die Carawane, die Kneipen, alles. Cannstatt in weißrot. Auf der anderen Seite die Unternehmung. Was erst mal zählt und was man auch sieht ist alles was wir als Fans einbringen. . In der Reihenfolge so: Das Spiel, dann die Fans, und zuletzt die Firma.

tschaui



Southern Comfort
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Grasdaggl
Spielgerät hat geschrieben:
Southern Comfort hat geschrieben:
Spielgerät hat geschrieben:Ergo ist der Profifußball hierzulande, wie er sich aktuell darstellt, für Finanzinvestoren weitgehend uninteressant.


Also... hmmm... Nein. Zumindest nicht so pauschal. Kann man hier ganz gut Nachhören:
https://rasenfunk.de/tribuenengespraech/109

Da wird sogar davon berichtet, dass "Fußball" eine eigene Asset-Klassifizierung erhält. Das macht man ja nicht, wenn es nebensächlich/uninteressant wäre.


Ich habe mich unpräzise ausgedrückt, ich meinte die Finanzinvestition in einzelne Vereine.
Beim Rasenfunk scheint es ja um den gescheiterten Rechtedeal zu gehen. Das ist schon ein elementarer Unterschied. Den Rechtedeal zurrt man einmal fest und hofft dann bei jeder Neuausschreibung auf gestiegene Erlöse. Beim Invest in einen Verein hofft man jede Saison, nicht einen Endo für die 92. Minute am 34. Spieltag zu brauchen...


Klar, die Sendung geht schwerpunktmäßig um den gescheiterten DFL-Deal. Nur die Perspektive eines Investors auf diesen Deal im Speziellen und auf Deals in der Branche im Allgemeinen fand ich erhellend.

Aber ich erweitere das auch recht konkret um Umsatzentwicklung und Ergebnissteigerungen der Vergangenheit, auch bei Mannschaften, die eben nicht regelmäßig Meister werden, oder wenigstens CL spielen. Das ist für kühl rechnende Heuschrecken erstmal ein Hingucker. Und da haben die sich noch 0,0 für Fußball interessiert.

Ich stimme gerne zu, wenn Elversberg sich nicht für Internationalisierung begeistert, denn die wiederum begeistert sich nicht für Elversberg. Aber lass uns mal Gladbach nehmen und den Unternehmenswert über zehn Jahre prognostizieren, weil man es irgendwie schafft, dass Bhutan oder Zimbabwe die Bundesliga streamt. Da ist in der Fragestellung „ Was mache ich mit 50 Millionen?“ was drin…
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:Oha.

ber
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.