- ayala
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- Granadaseggl
Dieses Jahr und das Vorjahr miteinander zu vergleichen ist hanebüchen. Richtig planen konnte Dutt im Vorjahr erst nach dem letzten Spieltag und das Hauptaugenmerk lag auf der Verkleinerung des Kaders und der Abgabe von Spielern, die sportlich keine Rolle mehr gespielt haben oder spielen sollten und der Zielsetzung die Hierarchei im Team neu zu ordnen. Mit Rüdiger ging dann auch nur ein Stammspieler. Aber dieser eine Stammspieler wurde sportlich nicht gleichwertig ersetzt. Der Kader wurde verkleinert, die Hierarchieändeurng ging in die Hose.
Dieses Jahr steht der Verlust von Qualität an. Zwar mit einer großen Spanne von Kostic über Didavi bis zu Harnik, aber zB alle drei mit einem nicht unerheblichen Anteil an Torbeteiligungen.
Diese Qualität durch Einkäufe zu ersetzen (an ein verbessern vermag eh kaum einer zu denken) ist mit Sicherheit schwieriger als die Aufgabe vor einem Jahr. Abfindungen lassen sich leichter bezahlen als hohe Ablösesummen. Und die Aufgabe Innenverteidigung kommt aus dem Vorjahr ja noch hinzu.
Hier rächt es sich, dass die Kaderstruktur so zementiert ist, dass zu wenig Alternativen ausprobiert worden sind. Ferati und Co. benötigen wie ein Maxim mehr Einsatzzeiten und mehr Vertrauen, um sich ins Rampenlicht spielen zu können. Wenn sie das nicht können oder dürfen beginnt die neue Saison für die eben wieder bei Null - wie für alle Neueinkäufe auch.
Vor einem Jahr gab es viele Hoffnungen auf eine bessere Saison und bessere Leistungen. Vor der nächsten Saison kann einem schon bange werden, zumal sich Kramny bisher weder als der große Motivator, noch als großer Taktiker oder Förderer der Jugend hervorgetan hat.