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Tamasi hat geschrieben:
»Das humanitäre Völkerrecht verbietet den Einsatz von Sprengfallen in Form scheinbar harmloser, tragbarer Gegenstände, die speziell dafür entwickelt und konstruiert wurden, explosives Material zu enthalten«, erklärte Türk weiter. »Gewalt mit der Absicht, Terror unter der Zivilbevölkerung zu verbreiten, ist ein Kriegsverbrechen.«

Wenn man das so sieht... Okay, aha.

Ich sehe es halt nicht so. Die Pager - und Walkie-Talkies - wurden speziell dafür entwickelt und konstruiert genutzt, um abhörsicher innerhalb der Hisbollah zu kommunizieren. Die Hisbollah ist eine Terrororganisation. Nicht Zivilgesellschaft.

Nein, die Passage da oben bezieht sich nicht auf die Herstellung der Pager, sondern auf die Herstellung der Sprengfallen. Anders ergibt der Satz auch keinen Sinn.


Tamasi hat geschrieben:Kein normaler Mensch benutzt heutzutage noch einen Pager.

Unter anderem Ärzte und Ersthelfer:

Hospitals in many countries still use pagers, which use their own communications system and can be more reliable in emergencies or if WiFi or phone networks fail. Spok, which offers paging services to hospitals, said the devices are battery powered and their signals can get “through concrete and steel when a smartphone signal may not.”

In 2019, the British government said the country’s National Health Service used around 130,000 of the devices. At the time, it said NHS use represented more than 1 in 10 of the world’s pagers.

Pagers have been used by first responders, including fire departments, in recent years. In Australia, they are used in mines and chemical plants, where sparks or radio emissions could be dangerous, according to the Australian Broadcasting Corp.


https://www.washingtonpost.com/technolo ... echnology/


Auch davon abgesehen halte ich es immer für gefährlich, bestimmte Verhaltensweisen unter Verdacht zu stellen: vielleicht benutzen manche Leute Pager, weil sie’s cool finden. Kein anderer Grund.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Mago hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben:Ich hatte mich immer gewundert, warum die Pager-/Walkie-Talkie-Aktion hier so vehement diskutiert wird.

Interessant, weil du die Diskussion selbst mit ausgelöst hast, mit den Worten "geile Aktion".
Man kann zu der Aktion stehen, wie man will. Man muss sie auch nicht vehement verurteilen. Man muss umgekehrt aber auch nicht lapidar von "Kollateralschäden" und "recht wenigen Opfern" sprechen oder es eben als "geile" oder "coole Aktion" bezeichnen. Eine Frage des Geschmacks.
Ob das ein Kriegsverbrechen war, darüber sollen sich die Fachleute streiten.

Gerade weil ich es als gezielte und - ja, auch smarte - Aktion gegen Terroristen & potenzielle Mörder gesehen habe, habe ich so gar nicht verstanden, wie man den Fokus in der Bewertung auf zivile Opfer legen kann. Aber gut, es stimmt natürlich: Wenn ich von einer "geilen Aktion" schreibe, schubse ich das Pendel sehr stark in eine Richtung. Es pendelt automatisch weit zurück.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Nice,
ich verstehe den Satz anders. Die "Gegenstände" sind die "Pager" und die wurden nicht speziell als Sprengfalle gebaut und dann der Hisbollah angedreht. Die Hisbollah hat Pager für ihre abhörsichere Kommmunikation genutzt und neue nachbestellt. Denen hat keiner etwas untergejubelt, was sie nicht wollten.

Und es waren Pager von einer speziellen Firma, Großbestellung der Hisbollah nehme ich an. Ich glaube sofort, dass Ärzte & Ersthelfer auch Pager benutzen. Gerne auch im Libanon. Aber vermutlich keine Pager aus dieser Lieferung. Die hat der Käufer für andere Leute eingeplant.

(Wir hätten es sicher mitgekriegt, wenn Ärzte durch ihre explodierenden Pager verletzt worden wären.)

Local Zero
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Grasdaggl
Die Pager wurden von einer Firma präpariert, die mutmaßlich von einem ausländischen Geheimdienst extra zu diesem Zweck in Ungarn gegründet wurde (hat die NY Times jedenfalls gemneldet). Die Pager waren NUR für die Hisbollah.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Tamasi hat geschrieben:Nice,
ich verstehe den Satz anders. Die "Gegenstände" sind die "Pager" und die wurden nicht speziell als Sprengfalle gebaut und dann der Hisbollah angedreht. Die Hisbollah hat Pager für ihre abhörsichere Kommmunikation genutzt und neue nachbestellt. Denen hat keiner etwas untergejubelt, was sie nicht wollten.

Nein, die “Gegenstände” sind die Sprengfallen mit dem Sprengstoff drinne, nicht die Pager, bevor der Sprengstoff reinkam. Ist doch klar.

Tamasi hat geschrieben:Und es waren Pager von einer speziellen Firma, Großbestellung der Hisbollah nehme ich an. Ich glaube sofort, dass Ärzte & Ersthelfer auch Pager benutzen. Gerne auch im Libanon. Aber vermutlich keine Pager aus dieser Lieferung. Die hat der Käufer für andere Leute eingeplant.

(Wir hätten es sicher mitgekriegt, wenn Ärzte durch ihre explodierenden Pager verletzt worden wären.)

Ja, aber mal angenommen du würdest in Jordanien als Flüchtlingshelfer arbeiten oder sowas, und du hättest einen Pager, weil das Telefonsignal scheiße ist. Den hättest du doch innerhalb von drei Sekunden in die Wüste gepfeffert und würdest ihn auf keinen Fall benutzen, obwohl du ihn eigentlich brauchst. Und ein neues Ersatzgerät schon gleich dreimal nicht. Darum geht’s.

Nilkheimer
Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben: »Gewalt mit der Absicht, Terror unter der Zivilbevölkerung zu verbreiten, ist ein Kriegsverbrechen.«


Allein das ist ja offenkundig nicht der Fall, braucht man gar nicht weiterreden. Keine Ahnung, was ihn treibt, aber ein wenig voreingenommen scheint mir der Herr schon zu sein.
Aber das macht doch nichts.



Local Zero
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Klassiker der Gender-Debatte: Sprache schafft Wirklichkeit. :mrgreen:
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higgi
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Nice Weather hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben:Nice,
ich verstehe den Satz anders. Die "Gegenstände" sind die "Pager" und die wurden nicht speziell als Sprengfalle gebaut und dann der Hisbollah angedreht. Die Hisbollah hat Pager für ihre abhörsichere Kommmunikation genutzt und neue nachbestellt. Denen hat keiner etwas untergejubelt, was sie nicht wollten.

Nein, die “Gegenstände” sind die Sprengfallen mit dem Sprengstoff drinne, nicht die Pager, bevor der Sprengstoff reinkam. Ist doch klar.

Tamasi hat geschrieben:Und es waren Pager von einer speziellen Firma, Großbestellung der Hisbollah nehme ich an. Ich glaube sofort, dass Ärzte & Ersthelfer auch Pager benutzen. Gerne auch im Libanon. Aber vermutlich keine Pager aus dieser Lieferung. Die hat der Käufer für andere Leute eingeplant.

(Wir hätten es sicher mitgekriegt, wenn Ärzte durch ihre explodierenden Pager verletzt worden wären.)

Ja, aber mal angenommen du würdest in Jordanien als Flüchtlingshelfer arbeiten oder sowas, und du hättest einen Pager, weil das Telefonsignal scheiße ist. Den hättest du doch innerhalb von drei Sekunden in die Wüste gepfeffert und würdest ihn auf keinen Fall benutzen, obwohl du ihn eigentlich brauchst. Und ein neues Ersatzgerät schon gleich dreimal nicht. Darum geht’s.

Schwachsinn
Es wurde eine Lieferung abgefangen, die ausschließlich für die Hisbollah bestimmt war. Du kannst deinen Pager bedenkenlos weiter verwenden

Aber vielleicht sollten die Israelis die Hisbollah nächstes Mal einfach in den Jungfrauenhimmel bomben, das ist dann gründlicher und man spart der UN das Kriegsverbrechen Geheule
von daher

Local Zero
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Weiß man eigentlich, wie die letzte Pager-Nachricht lautete, die die Hisbollah-Terroristen motivieren sollte, sich ihren Pager vor das Gesicht zu halten?

"Moinmoin, auf Dich warten 72 Jungfrauen. Bereit?"
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higgi hat geschrieben:Schwachsinn
Es wurde eine Lieferung abgefangen, die ausschließlich für die Hisbollah bestimmt war. Du kannst deinen Pager bedenkenlos weiter verwenden

Brauchsch einen? Bei uns im Old School Nerd Computerclub e.V. haben wir neulich noch welche bestellt, über einen Retailer in Ungarn. Voll cool, aber jetzt will die irgendwie keiner mehr.

Könnte dir dann immer pagen, wenn einer was ins Forum neigschrieben hat.

Unter Westfalen
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Local Zero hat geschrieben:Weiß man eigentlich, wie die letzte Pager-Nachricht lautete, die die Hisbollah-Terroristen motivieren sollte, sich ihren Pager vor das Gesicht zu halten?

"Moinmoin, auf Dich warten 72 Jungfrauen. Bereit?"


Die Jungfrauen haben sich doch schon vor Jahrhunderten zu den Kreuzrittern rübergemacht, von denen sie mit Minnesang umschmeichelt werden.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

jagdhuette
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Die Diskussion hier ist so aufgeheizt und teilweise auch mit kompletter schwarz/weiß Sicht. Ich kann beide Seiten verstehen in ihrer existenziellen Angst und Gekränktheit. Also die Israelis und die Palästinenser. Die Hisbollah ist mir allerdings auch besonders suspekt und unsympathisch. Sie macht eher aus Fun und falsch verstandener Solidarität mit und schadet dadurch in erster Linie ihrem eigenen Land. Der Libanon hat sich seit den 70 Jahren von einem tollen Land in ein absolutes Katastrophengebiet entwickelt. Ich kenne eine Biologin, die im Sommer 5 Wochen dort war und meinte ganz abgesehen vom aktuellen Konflikt ist das wirklich absolut kurz vor dem Zusammenbruch.
Ich bewundere auch den Israelischen Geheimdienst für seine krasse Handlunsgfähigkeit. Die Bombe in Teheran war auch ein filmreifes Ding. Anscheinend haben sie die Mittel die wahren Verantwortlichen direkt zu treffen. Weshalb muss man dann so in die Breite den Hass streuen?
Mir fehlt bei der ganzen Handlung seit knapp einem Jahr ein bisschen die Motivation auch mal wieder in einen friedlichen Modus zurückzukehren. Die Eskalation wird immer größer. Das kann auf Dauer nicht gut sein.

Local Zero
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Eine kriminaltechnische Untersuchung wäre vielleicht nicht schlecht ("War die KTU schon da?"). Die eruiert, wie viel Sprengstoff auf welche Art und Weise wo im Pager platziert wurde. Daraus ließe sich dann bspw. vielleicht ableiten, ob der "Bastler" wahllos maximalen Schaden anrichten wollte. Oder ob er zwar schon Töten, aber möglichst auch nur den Nutzer des Pagers treffen wollte. Wenn die Sprengladung z.B. so ausgerichtet war, dass sie in Richtung des Nachrichtenlesers explodiert. Und ob sie gewichtsmäßig so austariert war, dass sie zwar in einem Radius = Lesedistanz potentiell tödlich wirkt, darüberhinaus aber nicht. Oder ob man so viel Sprengstoff reingepresst hat, wie hineinging.
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higgi
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jagdhuette hat geschrieben:Die Diskussion hier ist so aufgeheizt und teilweise auch mit kompletter schwarz/weiß Sicht. Ich kann beide Seiten verstehen in ihrer existenziellen Angst und Gekränktheit. Also die Israelis und die Palästinenser. Die Hisbollah ist mir allerdings auch besonders suspekt und unsympathisch. Sie macht eher aus Fun und falsch verstandener Solidarität mit und schadet dadurch in erster Linie ihrem eigenen Land. Der Libanon hat sich seit den 70 Jahren von einem tollen Land in ein absolutes Katastrophengebiet entwickelt. Ich kenne eine Biologin, die im Sommer 5 Wochen dort war und meinte ganz abgesehen vom aktuellen Konflikt ist das wirklich absolut kurz vor dem Zusammenbruch.
Ich bewundere auch den Israelischen Geheimdienst für seine krasse Handlunsgfähigkeit. Die Bombe in Teheran war auch ein filmreifes Ding. Anscheinend haben sie die Mittel die wahren Verantwortlichen direkt zu treffen. Weshalb muss man dann so in die Breite den Hass streuen?
Mir fehlt bei der ganzen Handlung seit knapp einem Jahr ein bisschen die Motivation auch mal wieder in einen friedlichen Modus zurückzukehren. Die Eskalation wird immer größer. Das kann auf Dauer nicht gut sein.

Man soll also die Friedenspfeife rauchen, während die Geiseln jetzt bald ein Jahr lang, in irgend nem Loch festgehalten werden
Interessant
von daher

higgi
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Local Zero hat geschrieben:Eine kriminaltechnische Untersuchung wäre vielleicht nicht schlecht ("War die KTU schon da?"). Die eruiert, wie viel Sprengstoff auf welche Art und Weise wo im Pager platziert wurde. Daraus ließe sich dann bspw. vielleicht ableiten, ob der "Bastler" wahllos maximalen Schaden anrichten wollte. Oder ob er zwar schon Töten, aber möglichst auch nur den Nutzer des Pagers treffen wollte. Wenn die Sprengladung z.B. so ausgerichtet war, dass sie in Richtung des Nachrichtenlesers explodiert. Und ob sie gewichtsmäßig so austariert war, dass sie zwar in einem Radius = Lesedistanz potentiell tödlich wirkt, darüberhinaus aber nicht. Oder ob man so viel Sprengstoff reingepresst hat, wie hineinging.

Man kann an den Opferzahlen ablesen dass das primäre Ziel nicht das Töten war
Falls doch hat da jemand sehr schlampig gearbeitet
von daher

Plan B
Grasdaggl
Morgen ist letzte Runde bei der Schacholympiade in Budapest. Auslosung hat bei den Frauen Israel gegen Iran ergeben gemäss den korrekt angewendeten Regeln der Zuteilungen nach Schweizer System.
Da bin ich mal gespannt, wie sich das entwickelt.
Die Sieger haben immerhin noch Chancen auf eine Platzierung unter den besten 10.
Carpe diem.

Mago
Granadaseggl
higgi hat geschrieben:Man soll also die Friedenspfeife rauchen, während die Geiseln jetzt bald ein Jahr lang, in irgend nem Loch festgehalten werden
Interessant

Gibt es eigentlich irgendeinen Beleg, dass noch nicht befreite Geiseln vom 7. Oktober überhaupt noch am Leben sind?

Local Zero
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Grasdaggl
Hat man ihre Leichen gefunden? Na also, folglich MÜSSEN sie noch leben. :arr:

Sind die Verlautbarungen der Hamas für Dich etwa keine Informationen, mittels derer man in der Öffentlichkeit über den Gaza-Krieg berichten sollte?
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Local Zero
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Grasdaggl
Nicht der, der ein Wahlssystem einen knappen Monat vor einer Wahl ändern möchte handelt unehrlich, sondern der, der da nicht mitmacht. Die Welt durch die Augen eines Trumpisten betrachtet.

https://www.thebulwark.com/p/top-nebras ... -trump-led

Schillernder Typ, dieser Mike McDonnell. Hockt politisch irgendwie zwischen Dems und GOP.
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Monitor
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Granadaseggl
Ein aktuelles, interessantes Interview mit Michael Kovrig

Captive in China: Michael Kovrig's 1,019 days

https://www.cbc.ca/player/play/video/9.6516822

Die beiden Kanadier Michael Kovrig und Michael Spavor verbrachten 1.019 Tage in chinesischen Gefängnissen. Sie wurden wenige Tage nach der Festnahme von Frau Meng Wanzhou, der Finanzchefin des chinesischen Telekommunikationsausrüstungsriesen Huawei in Vancouver, die aufgrund eines US-Auslieferungsbefehls im Dezember 2018 verhaftet und wegen Betrugs im Zusammenhang mit Verstößen gegen US-Sanktionen gegen den Iran angeklagt wurde, festgenommen.

(zu langer Satz, ich weiß)

Michael Kovrig sagte, er sei monatelang in Einzelhaft gehalten und jeden Tag bis zu neun Stunden lang verhört worden, die Behandlung käme psychologischer Folter gleich.

Die kanadische Regierung sagte, China betreibe Geiseldiplomatie.

Beiden Männern wurde Spionage vorgeworfen.

Niemand in der Regierung der USA, Chinas oder Kanadas bestätigten, dass in der Vereinbarung über die aufgeschobene Strafverfolgung mit Frau Meng für die Freilassung von Kovrig und Spavor eine Gegenleistung enthalten sei, sagten die Quellen. The Globe and Mail nannte die Quellen nicht, da sie nicht befugt waren, öffentlich über die Angelegenheit zu sprechen.

Quellen zufolge führte Bidens Intervention zur Freilassung der beiden Michaels.

...Mr. Biden insisted any deal to drop the U.S. extradition case against Huawei Technologies executive Meng Wanzhou and defer criminal charges could not happen unless the two Canadians were released at the same time, according to three sources with direct knowledge of the talks with China, Huawei and Ms. Meng’s lawyers.

On September 24, 2021, Canadian Prime Minister Justin Trudeau announced that Kovrig and Spavor had been released from detention in China after 1,019 days, shortly after Meng was released from house arrest in Canada


Mann, Frau muss nicht alles verstehen, was den anderen Michael Spavor angeht:

Spavor has strong personal ties with North Korean leader Kim Jong-un.

https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Spavor
I could write several novels about what I do not know.

Auswurf
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Grasdaggl
Doch die Folgen werden die USA tragen müssen, ohne vorab konsultiert worden zu sein: Die USA sind außenpolitisch Netanyahus Geisel; sie haben kein Mitspracherecht bei seiner Kriegspolitik, liefern aber den Hauptteil seiner Waffen und müssten als Schutzmacht auch bei einem möglichen Krieg gegen Iran einsteigen – und zwar selbst dann, wenn Israel ihn gegen den amerikanischen Willen provoziert. Nie wirkte Biden außenpolitisch so machtlos wie jetzt, seine Nahostpolitik nach dem 7. Oktober ist gescheitert.


Spiegel

Das stellt auch Harris vor ne Aufgabe
das ist doch keine Musik